Samstag, 19. April 2014

Bärlauch-Führung im Hesseltal am 24.04.2014

Am 24. April bietet Elisabeth Brune eine Bärlauch-Führung im nahen Hesseltal an. Start ist um 15 Uhr am Café im Kräutergarten, die Führung dauert ca. eine Stunde.


Die Kosten für die Führung betragen pro Person 3,50€. Ein anschließender Bärlauchimbiss im Café 9€ pro Person. Anmeldungen bitte bei unter der Telefonnummer 05425 / 304.


Donnerstag, 17. April 2014

Öffnungszeiten des Cafés an Ostern

An den Osterfeiertagen 2014 haben wir unser Café an allen Tagen - also von Karfreitag bis Ostermontag - jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet.


Wir wünschen allen unseren Gästen ein gutes Osterfest!

Samstag, 12. April 2014

Elisabeths Geschichten: Ein Gartenmäuschen im Haus

E. Brune © H. Brune
Seit Jahren hatte sich kein Mäuschen mehr in unser Wohnhaus eingeschlichen. Nun war es doch einem gelungen. Es fand gutes Futter vor. Etwas zum Fressen braucht es ja, doch woran tat es sich gütlich? Es ist kaum zu glauben. der lange milde Herbst hatte die Samenstände des Staudenphlox gut ausreifen lassen. Der duftende, leuchtende Phlox zählt zu meinem Lieblingsblumen im Garten. daher war ich froh über die vielen reifen Samenkörner, die ich vorfand, und sammelte sie ein. In meinem Büro breitete ich sie auf der Fensterbank zum Trocknen aus. Diese Körnchen wurden von dem Mäuschen schnell entdeckt und verzehrt. Die verstreut herumliegenden Samenhülsen machten mich auf den ungebetenen Gast aufmerksam. Eine Mausefalle machte dem Treiben schnell ein Ende, so leid es mir auch tat.

Sonntag, 30. März 2014

Ein blühender Empfang

Der Forsythienstrauch an unserer Hofeinfahrt blüht in diesem Jahr ganz besonders toll. 


Nach dem notwendigen Rückschnitt im letzten Jahr ist er nun um so kräftiger wiedergekommen.

Samstag, 29. März 2014

Elisabeths Geschichten: Maikäfer-Engerlinge im Garten

E. Brune © H. Brune
Zum 1. Mal entdeckten wir Engerlinge in unseren Garten. Ein neues Beet sollte angelegt werden. Dazu wurden Rasensoden abgetragen. Dabei entdeckten wir die weißen Tiere mit dem braunen Kopf. Engerlinge sind die Larven des beliebten Maikäfers. Sie bleiben bis zu 5 Jahren in der Erde, werden bis zu 6 cm lang und entwickeln einen gewaltigen Appetit. Käfer und Larven können große Schäden anrichten und haben dieses in der Vergangenheit auch getan. Sie ernähren sich von den Wurzeln lebender Pflanzen. Sie vernichteten ganze Rasenflächen, indem sie Graswurzeln abfressen. Vögel, die nach den Engerlingen scharrten, vergrößerten den Schaden noch. Die Maikäfer selber konnten ganze Laubwälder kahlfressen. Da die Bäume bereits durch den Wurzelfraß der Engerlinge geschädigt waren, hatte das verheerende Folgen. Manch kostbares Gartengewächs fiel ihnen zum Opfer.

In den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, wurde das stark wirkende Insektenvernichtungsmittel DDT eingesetzt und dezimierte die Bestände beträchtlich. Später stellte sich die starke Umweltschädlichkeit des Mittels heraus. Es reicherte sich in der Nahrungskette an, sogar in der Muttermilch wurde DDT nachgewiesen. Schließlich kam es in Europa zu einem Verbot dieses Mittels. Inzwischen vermehren sich die Maikäfer wieder und entsprechende Schäden treten erneut auf. Die Landwirtschaftskammern der einzelnen Bundesländer geben Auskunft über geeignete Bekämpfungsmaßnahmen.

Ein ganz hervorragender Engerlingjäger ist der Maulwurf. Nur liebt man seine dunklen Hügel auf den grünen Rasen nicht. Auch das Ausbringen von speziellen Nematoden soll helfen. Aber trotz allem, die Kinder lieben ihn, den Maikäfer. An meinem Elternhaus bildeten mächtige, hundert Jahre alte Buchen einen kleinen Park, ein ideales Maikäferparadis. Wir Kinder suchten, in der Maikäferzeit, morgens vor Schulbeginn die Gartenwege ab. Die eben geschlüpften Käfer bohrten sich durch das Erdreich einen Weg ans Tageslicht. Wir brauchten sie in der morgendlichen Kühle nur einsammeln. Damals war das Rauchen von Zigarren gang und gäbe und wir sperrten die Käfer in die leeren Kistchen. Tüchtige Bastler schafften es eine Glasscheibe in den Deckel einzuarbeiten, so hatten die Käfer Licht. Ein paar Buchen Blätter kamen als Nahrung mit in das Behältnis. In der Schule zeigten wir unsere Ausbeute vor. Je nach Farbe des Rückenschildes gab es Schornsteinfeger, Müller oder Könige. Das Schild der Könige schimmerte leicht rötlich und wer einen König besaß, fühlte sich selber wie einer.

Sonntag, 16. März 2014

Die Zeit der Narzissen hat begonnen

Erst wartet man lange auf den Frühling, und dann geht alles ganz schnell: Die Zeit der Schneeglöckchen ist schon fast wieder vorbei und die Krokusse sind auch bereits dabei zu verblühen. Aber dafür kommen nun die Narzissen:

Die lange Reihe in der Pferdekoppel ist schon aufgeblüht und in den kommenden Wochen werden viele weitere Sorten ihre gelben, weißen oder orangen Blütensterne zeigen.

Sonntag, 9. März 2014

Elisabeths Geschichten: Das alte Gartentor

E. Brune © H. Brune
Ein kunstvoll gestaltetes, schmiedeeisernes und weiß gestrichenes Gartentor befand sich hinten im Garten. Direkt vor dem Komposthaufen stand es. Zwei gemauerte und verputzte Säulen bildeten den Rahmen. Sie hatten ihre Krone längst verloren und boten ein trostloses Bild. Ein Eichenbaumsämling, den niemand ausgerissen oder verpflanzt hatte, war inzwischen zu einem recht ordentlichen Baum herangewachsen. Er stand nahe der Gartenpforte, zu nahe, denn ein Teil des Baumes umwuchs bereits die unteren Metallstäbe. Früher führte ein von zwei Buchsbaumreihen gesäumter Weg von einer Seitentür der Deele bis zu dieser Pforte. 

Hinter der Pforte befand sich das sogenannte Pottstück. Der hauseigene Gemüsegarten. Dieses Gemüsestück besaß eine beträchtliche Größe, galt es doch viele Menschen auf dem Hof zu versorgen. Früher lies sich nicht alles so leicht kaufen wie heute. Rechts und links des wohl 40 Meter langen Gartenweges erstreckten sich je 2-3 Meter breite Staudenrabatten. In diesen Staudenrabatten standen in regelmäßigen Abständen halbhohe Sauerkirschbäumchen. Ein traumhafter Anblick zur Blütezeit.

Meine Schwiegermutter hatte diese Anlage geplant und angelegt. Als unsere Kinder zur Welt kamen schob sie sie unermüdlich im Kinderwagen diesen Weg auf und ab. Bis zum Tor fuhr sie und wieder zurück, durch ihr blühendes Paradies und genoss es wohl auch selbst. Alle Kinder zeigen Spaß an der Botanik, vielleicht wurde damals der Keim dazu gelegt. Später, als die Kräfte der Oma nachließen, die Kinder größer wurden und ich alleine für vieles zuständig war, ließ sich dieser Teil des Gartens nicht mehr von mir pflegen. Wir rodeten ihn leider. Allein das zurückschneiden der Stauden im Herbst dauerte Tage. Heute würde man einmal mit der Motorsense darüber gehen und es wäre in nicht mal einem halben Tag getan. Manchmal denke ich voll Wehmut an die vielen wunderbaren Stauden zurück. Ich erinnere mich an gesunde, üppige Pfingstrosen, mit dicht gefüllten, fast purpurfarbenen Blütenköpfen.

Mein jetziger Garten, neu gestaltet, gefällt mir durchaus. Viele Rosen blühen in ihm. Das alte Gartentor hat seit kurzem einen besondern Platz darin gefunden. Zwei mächtige alte Eichenpfähle wurden im richtigen Abstand zu einander in die Erde gegraben. Das Tor mit Hilfe einer Motorsäge aus dem Baum herausgesägt und mit Halterungen an den Pfählen befestigt. Eine alte Kette ersetzt das fehlende Schloss. Zwei Buchsbaumkugeln pflanzte ich rechts und links davon ebenso zwei Rosensträucher. Einmal die Strauchrose "Westerland", eine orange blühende Kordes Züchtung aus dem Jahr 1969, dazu die samtig purpurrot erstrahlende "William Shakespeare", eine David Austin Züchtung aus dem Jahr 2000. Einige Stauden vervollständigen das Idyll.

Wenn der Sommer kommt und alles blüht, wird es ein Stück Gartentraum im Garten seien. Einen Strauss von William Shakespeare Rosen mit ihrem intensiven edlem Duft, brachte ich einmal einer erblindeten Bekannten. Wenn sie die Rosen auch nicht sehen konnte, so dachte ich kann sie sich doch an ihrem warmen Duft erfreuen. So kam es dann auch, sie mochte ihr Gesicht gar nicht mehr aus dem Strauss herausheben.

"Je schöner ein Garten ist, desto mehr schöne Plätze für Rosen ergeben sich von selbst."
-Karl Förster

Samstag, 8. März 2014

Der Garten wird wieder bunt

Erst war es nur das Weiß der Schneeglöckchen, aber jetzt erscheinen mit jedem Tag mehr Farben im Garten. Krokusse, Kornellkirsche, Christrose, Veilchen und Lungenkraut bringen Blau, Geld und Rosa mit.


Und wenn es am Wochenende so warm wird, wie es uns versprochen wurde, dann könnten wir vielleicht auch schon die ersten Narzissen sehen.

Montag, 24. Februar 2014

Elisabeths Geschichten: Tore

E. Brune © H. Brune
Vor sehr vielen Jahren brachte ich mir von einem Ausflug nach Rothenburg ob der Tauber, dieser historischen, unter Denkmalschutz stehenden Stadt, ein gerahmtes Bild mit, das einen altertümlichen Hauseingang zeigt. Ein Tor fast, zu dem ein paar klobige Steinstufen hinaufführen.

Über dem Tor ist eine kunstvoll gearbeitete, schmiedeeiserne Laterne angebracht. Bei Dunkelheit angezündet, erhellt sie die Umgebung und sorgt für einen sicheren Gang. Ein sicherer Weg ist etwas sehr angenehmes im Leben.

Dieses Bild nun hängt in meinem Büro. So, dass ich es von meinem Platz am Schreibtisch aus sehen kann. Jeden Tag sehe ich es und gerate ins Nachdenken, jetzt am Jahresende. Durch wie viele Tore bin ich im übertragenen Sinne gegangen, oft freudig mit hohen Erwartungen, die sich nicht immer erfüllten. Obwohl mich das Neue, das hinter jedem Tor wartet, sehr lockte. Oft scheinbar gezwungen, ängstlich und besorgt und es ging besser als ich dachte.

Auch in meinem Garten liebe ich Tore.  Es gibt Rosenbögen, Clematis- und Hopfenbögen, und auch einen Glyzinienbogen. Oft sind Bäume so gepflanzt, dass sie im Laufe der Zeit selber Tore bilden. Und jedes Tor führt zu einem anderen Gartenteil.

Zum neuen Jahr, ein weiteres Tor auf dem Lebensweg, alles, alles Gute und nur angenehme Überraschungen.

Sonntag, 23. Februar 2014

Der ganze Garten ist voller Schneeglöckchen

Nachdem der Winter, der kein Winter war, nun offenbar dem Ende entgegen geht beginnt die große Zeit der Schneeglöckchen in unserem Garten.


An allen Ecken haben sie ihre kleinen, weißen Blüten schon geöffnet und an einem sonnigen Tag, wie er uns heute offenbar erwartet, werden sie in ihrer ganzen Pracht zu bewundern sein. Ein kurzes Schauspiel, aber ein wunderschönes.

Samstag, 1. Februar 2014

Elisabeths Gartengeschichten: Spatzenfreude

E. Brune © H. Brune
Seit einigen Jahren hat die Spatzenpopulation wieder zugenommen, auch in unserem Garten. In früheren Jahren konnten sie eine wahre Plage seien. Sie pickten den Bauern das Korn von der Tenne und wurden entsprechend verfolgt. Ich erinnere mich an ein Frühjahr, in dem sie in wahren Heerscharen über die treibenden Knospen der Forsythiensträucher herfielen und diese vertilgten. Mit der Frühjahrsblüte war es danach vorbei.

Spatzen sind übrigens auch Insektenfresser. Aber im Grunde war keiner traurig, das die Spatzen fast verschwanden. in den Sanierungsgebieten der Großstädte fast bis zu 70%. Für die Auslösung dieser Dezimierung werden verschiedene Faktoren ins Feld geführt. Inzwischen steht er auf der Vorwarnliste der Roten Liste. Dort werden gefährdete Brutvögel Deutschlands aufgeführt.

Der Spatz ist ein Kulturfolger. Geschätzt wird, das er seit 10000 Jahren die Nähe der Menschen sucht. Aber jetzt sind sie wieder da. Fröhlich und lärmend stöbern sie in den Sträuchern herum. An Regentagen sind sie leiser, man nimmt sie fast gar nicht wahr. Doch mit einem mal ist ein Gezeter ohne gleichen vor der Terrassentür zu hören. Ja was ist denn jetzt los? Die Terrasse wurde vor einigen Jahren überdacht. Das neue Dach wurde größer, als die Terrasse breit war. Der Rasen ging an der Stelle zurück, denn der Regen erreichte ihn nicht mehr. Diesen trockenen Sandstreifen hatten die Spatzen jetzt entdeckt. Unter großem Lärmen scharrten sie kleine Mulden, puderten sich mit dem Sand ein und genossen es sichtlich. Die kleinen Mulden sind immer noch zu sehen. Das Pudern vertreibt die Parasiten, unter denen auch Vögel leiden. Seine Begeisterung für diese Staubbäder hat ihm die Bezeichnung ‘Dreckspatz’ eingebracht.

Sonntag, 5. Januar 2014

Unsere Winterpause 2014 endet am 1. Februar!

Unsere jährliche Winterpause dauert in diesem Jahr genau bis zum Ende das Januars. Am Samstag, dem 1. Februar 2014, haben wir ab 11 Uhr wieder normal geöffnet.

Samstag, 21. Dezember 2013

Öffnungszeiten über Weihnachten und den Jahreswechsel 2013/14

Bis Sonntag, den 22.12.2013, sind wir zu unseren regulären Öffnungszeiten für Sie da.

Während der Weihnachtsfeiertage am 24., 25. und 26. haben wir geschlossen.

Wieder geöffnet haben wir am Freitag, dem 27.12., ab 14 Uhr, sowie am Samstag, dem 28., und am Sonntag, dem 29.12.2013, jeweils ab 11 Uhr.

Am Neujahrstag haben wir geschlossen.

Am ersten Wochenende des Jahres 2014, also vom 2. bis zum 5.1.2014, haben wir zu unseren normalen Zeiten geöffnet, danach beginnt unsere jährliche Winterpause im Januar.

Wir wünschen allen unseren Gästen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Montag, 24. Juni 2013

So viele Edelrosen

Das Wetter ist gerade wunderlich: Auf eine plötzliche Hitzewelle mit mehr als 30° folgen sofort Tage mit sehr kühlen Temperaturen und viel, viel Regen. Unser Garten scheint das allerdings gut aufzunehmen, denn in den letzten Tagen sind die meisten unserer Edelrosen aufgeblüht.


Wer also einmal richtig viele Rosen sehen möchte, der sollte in den nächsten Wochen einmal vorbei kommen. In unserem Blog findet man in der 'Rosen Kategorie' mehr als 80 Einträge, die einen großen Teil der Rosen zeigen, die man bei uns finden kann. Viel Spaß beim Durchklicken:) 

Samstag, 15. Juni 2013

Elisabeths Gartengeschichten: Das Pfingstveilchen

E. Brune © H. Brune Carl von Linné, ein schwedischer Naturforscher, brachte ein allgemein gültiges Ordnungssystem in die Pflanzenwelt. Er ordnete alle Pflanzen ein und gab ihnen einen verbindlichen Namen. Das ist richtig und wichtig für die Wissenschaft und das internationale Geschäft. Interessant aber und von Herzen kommend sind die volkstümlichen Namen, die die Menschen ihnen gegeben haben.

So hatte ich kürzlich zu einem Kräutervortrag ein Veilchen mitgenommen um auch etwas zum Zeigen zu haben. Das weissblühende Veilchen "Albiflora" war es. Es ist grossblütig und kompaktwachsend. "Ach, da ist ja ein Pfingstveilchen!" rief ein Zuhörer. Den Namen hatte ich noch nie gehört. Doch wie gut passte er zu der zum Pfingstfest blühenden Pflanze.

Es gibt eine ganze Reihe von Pfingstveilchen, wie ich dem Veilchenkatalog der Staudengärtnerei Jürgen Peters entnehmen konnte. Seiner Frau Susanne liegen die Veilchen besonders am Herzen. Zu den Pfingstveilchen gehört auch "Freckles". Dessen weisse Blüten sind mit hunderten blauer Pünktchen übersäet. Beides sind amerikanische Arten. Ihr gemeinsames Merkmal sind stark verdickte Rhizome. Sie lieben Feuchtigkeit, obwohl Freckles bei uns gut mit Trockenheit zurecht kommt.

Beide Pflanzen habe ich vor Jahren bei einer Bio-Bäuerin gekauft. Sie haben sich ausserordentlich gut vermehrt in meinem Garten. Besonders die starkwüchsige Freckles muss im Zaum gehalten werden. Sie eignet sich gut als Bodendecker und hatte die Albiflora fast untergekriegt. Das wäre wirklich schade gewesen. Eine Gartenfreundin brachte mir im frühen Frühjahr, zur Schneeglöckchenzeit, einen Klumpen Rhizome vorbei. Dadurch wurde ich wieder auf meine "Weissen"aufmerksam.

Zur Blütezeit habe ich sie zusammengesucht und vor ein neu angelegtes Beet kleinwüchsiger, rotblühender Rhododendron gepflanzt, die zur gleichen Zeit blühen. Beide Sorten duften leider nicht. Wahre Duftwolken dagegen, verströmt Viola Odorata, das Duftveilchen. Das wohlduftende Märzveilchen. Bei gutem Wetter trägt uns der Wind den Duft viele Meter entgegen.

Es wachsen noch 3 weitere Veilchensorten bei uns, deren Namen habe ich aber noch nicht herausgefunden. In der Kräuterheilkunde wird das Kraut des Märzveilchens, als Tee zubereitet, innerlich und äusserlich gegen Hautkrankheiten angewendet. Als Mittel gegen Bronchitis und Keuchhusten soll es hilfreich seien.

Das Veilchen war übrigens die Wappenblume Napoleons. Es soll die Lieblingsblume Kaiserin Josephines gewesen seien. Früher vermittelte man geheime  Botschachften durch die Blumensprache. In der Blumensprache sagt es:

Ich gestehe Dir meine geheime Liebe. Unsere Liebe soll unser Geheimnis seien.

Freitag, 14. Juni 2013

Die Ramblerrosen legen los

Vor dem Café und auf dem Café(dach) haben die großen Ramblerrosen die ersten Blüten geöffnet. Jetzt wird die Blütenpracht mit jedem Tag ein Stückchen zunehmen, bis die Rosen die Wipfel der sie stützenden Bäume erreicht haben.

Leider ist dieses Schauspiel nur von kurzer Dauer und wiederholt sich auch nicht mehr in diesem Jahr, da die Ramblerrosen keine zweite Blütephasen haben.

Samstag, 8. Juni 2013

Elisabeths Gartengeschichten: Campanula, Glockenblume

E. Brune © H. Brune Seit dem letzten Jahr versuche ich eine Campanula Sammlung aufzubauen. Ich habe schon 50 verschiedene Arten zusammen. Die Mindestzahl der vom Netzwerk Pflanzensammlung geforderten Menge. Ich habe einen Ausflug nach Ütersen zu dem Campanula Züchter Jürgen Peters gemacht, um einige seiner Raritäten zu erwerben. Die Gärtnerei hatte kurz zuvor einige besondre Verkaufstage gehabt, deshalb war nicht mehr alles vorrätig. Doch ich konnte noch eine schöne Ausbeute mitnehmen.

Voll Freude pflanzte ich alles in meine Beete und freute mich an dem Anblick. Doch nichts ist vollkommen. In den folgenden Wochen kam eine Pilzerkrankung über viele Pflanzen.Ich wollte nicht dagegen spritzen und dachte, es soll wohl nicht so schlimm werden. Aber es wurde schlimm und ich habe einige Verluste hinnehmen müssen.

Auch unsere zahlreichen Wühlmäuse, deren die Katzen nicht Herr werden, sorgten für Ausfälle. Die eine oder andere fiel dem Winter zum Opfer. Doch die, die alles überstanden haben, wachsen jetzt prächtig heran und bald werden sie blühen.

Besonders liebe ich die Punctata Arten, mit ihren prächtigen Glocken, und was noch wichtig ist für mich, ihre Eigenschaft sich durch die Bildung von Ausläufern gut zu vermehren. Im Mai diesen Jahres habe ich einige Pflanzen von 2 Versandgärtnereien schicken lassen. Ich hätte sie einen Monat früher ordern sollen. Durch den langen Winter irritiert, habe ich lange gezögert. 

Übrigens pflanze ich nach dem Mondkalender und kann auf positive Resultate zurückblicken. Nach dem Verpassen der Pflanztermine im April wurden neue Pflanztage erst in der 20sten Kalenderwoche angezeigt. So kamen auch die Pflanzen erst spät bei mir an. Der 'konvetionelle' Pflanzenzuchtbetrieb hatte alle Blütentriebe zurückgeschnitten und die Pflanzen wirkten kümmerlich. Der Bio Betieb schickte die Campanula fein säuberlich zwischen Strohlagen mit den Blütenrispen. Sie sind gut angewachsen und öffnen bald ihre Knospen. Im Laufe des Jahres wird sich zeigen welche Pflanzen letzten Endes besser zurecht kommen. 

Ein weitere Problem ist die Beschriftung. Das Problem ist ein der Witterung standhaltendes Schreibmaterial zu finden. Doch auch das wird sich lösen lassen. In der Blumensprache sagen die Glockenblumen: Ich will für immer eins mit dir seien, unsere Herzen schlagen im gleichen Takt.

Wer sich für Pflanzensammlungen interessiert: Hier geht es zur Homepage des Netzwerks.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Die große Clematisblüte

Die unserem Garten gedeihen viele Clematispflanzen und nun stehen die meisten in der Blüte. Eine der größten ist dabei die Clematis montana, die hier zu sehen ist:


Aber es gibt noch viele weitere Sorten. Auch der Blauregen, der schon vor Jahren den First des Haupthauses erreicht hat, hat noch seine großen Blütendolden, die dicht an dicht vom Himmel hängen.

Samstag, 1. Juni 2013

Elisabeths Gartengeschichten: Salbei

E. Brune © H. Brune Haben sie sich schon einmal mit Salbei befasst? Die Pflanze von der es heisst: "Wie kann ein Mensch sterben, wenn Salbei in seinem Garten wächst?"

Salvia Officinales, die Pflanze mit den grau grünen Blättern, der echte Salbei, dürfte den meisten bekannt sein. Die Heilpflanze mit dem aromatischem Duft wird als Tee eingesetzt zu Spülungen und um Entzündungen im Mund und Rachenbereich zu heilen. In der Homöopathie stellt man aus den frischen Blättern ein schweisshemmendes Mittel her, das dann tropfenweise eingenommen wird.

Als Gewürz in der Küche ist es vielseitig einsetzbar. Sie können auch die Blätter mit Stiel - in Eierkuchenteig getaucht - in heissem Fett ausbacken, mit Zucker und Zimt bestreuen und als leckere Salbeimäuse geniessen. Ein ganzes Gartenbeet lässt sich mit den verschiedenen Salbeisorten interessant gestalten, z. B. mit dem hellen Goldsalbei neben den dunklen Purpursalbei gesetzt.

Vor kurzem habe ich den Apfelsalbei entdeckt, ein hellgrünes Gewächs, das einen frischen, intensiven Duft nach Äpfeln ausströmt. Es ist wirklich verblüffend. Oder nehmen sie den Salbei Tricolor, der schon allein durch die drei Farben, die er in jedem Blatt aufweist, ein Hingucker ist.

Mein Interesse ist geweckt und ich werde nach weiteren Sorten Ausschau halten. Salbei ist - der heimische Wiesensalbei ausgenommen - ein Mittelmeergewächs. Der Wiesensalbei wird medizinisch nicht genutzt, da sein Anteil an ätherischen Ölen zu gering ist. Daneben gibt es noch den Ziersalbei, der nur auf Blüte gezüchtet wurde.

Salbeizweige lassen sich im Sommer gut trocknen. Aufbewahrt werden sie in gut veschließbaren Dosen, damit die ätherischen Öle, die Heilkräfte enthalten, nicht verfliegen. Die Pflanzen sollen winterfest seien, da sie aber aus warmen Ländern kommen, ist bei tiefen Minusgraden ein Kälteschutz ratsam.

Sonntag, 19. Mai 2013

Öffnungszeiten an Pfingsten

Auch in diesem Jahr haben wir am Pfingstsonntag und -montag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Und es lohnt sich mal wieder vorbei zu schauen: 


Gerade jetzt blühen die jungen Kastanienbäume an der Hofeinfahrt und an der Caféterrasse. Unter dem frischen Grün der großen Blätter kommt bei etwas Sonne sofort ein richtiges Frühlingsgefühl auf.