Dienstag, 22. März 2011

Am kommenden Donnerstag nur bis 16.30 Uhr geöffnet

An diesem Donnerstag, dem 24. März 2011, haben wir unser Café nur bis 16.30 Uhr geöffnet. Wir müssen an diesem Tag leider etwas früher schließen, da im Rathaus Borgholzhausen eine wichtige Sitzung stattfindet, in der es um die Zukunft unserer Region geht. Und da wollen wir nicht fehlen:)

Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich auf der Internetseite der MITbürger Borgholzhausen-Bahnhof:

http://j.mp/mitbuerger

MITbürger20032011_800px

Montag, 21. März 2011

Und das Rennen um den ersten Schmetterling im Jahr gewinnt…

Eigentlich ist es noch etwas zu früh für Schmetterlinge im Garten, falls man die Winterschmetterlinge nicht mitzählen will. Aber da einige Arten bei uns überwintern und an warmen Tagen wie am vergangenen Wochenende ihre Überwinterung kurz unterbrechen konnten wir doch schon ein erstes Exemplar im Bild festhalten:

Kleiner Fuchs © H. Brune Es ist ein Kleiner Fuchs, der sich hier zwischen altem Laub und frischen Grashalmen von der Sonne bescheinen lässt. Diese Art haben wir auch früher schon im März beobachten können, oft sind sie dann ganz zerzaust von den Wintermonaten. Dieses Exemplar sieht hingegen ganz frisch und vollständig aus.

In anderen Jahren waren es hingegen meist die Zitronenfalter, die uns spätestens im April im Garten besuchten. Auch dies eine Art, die bei uns überwintert, und daher schnell wieder aktiv werden kann, sobald es das Wetter erlaubt.

Sonntag, 20. März 2011

Die Bienen fliegen wieder

Gestern war der erste richtige Frühlingstag, zumindest hat es sich für uns so angefühlt. Den ganzen Tag Sonne, blühende Krokusse und Sträucher im Garten und genug Wärme um es in einer geschützten Ecke schon mal mit einem Kaffee draußen aushalten zu können.

Ein wichtiger Bestandteil des Frühlingsgefühls sind aber auch die Bienen, Hummeln und ersten Schmetterlinge im Garten, die ihm endlich wieder Leben und Bewegung geben. Besonders die Bienen waren gestern schon sehr aktiv:

Biene an Weidekätzchen © H. Brune Ihnen hatten es die nun blühenden Weidekätzchen angeht und der gelbe Pollen, der nur darauf wartet eingesammelt zu werden. Noch sehr langsam und sichtlich geschafft vom langen Winter bewegen sich die nützlichen Insekten von Blütenstand zu Blütenstand und füllen dabei ihre Pollenhöschen. So viel Betrieb war an einigen Stellen, dass man unter den Weiden ein permanentes Summen und Brummen hören konnte.

Heute scheint es noch einmal so schön zu werden, ob wir vielleicht einige Schmetterlinge wie den Zitronenfalter werden im Garten begrüßen können?

Samstag, 19. März 2011

Winterpatina

Der Winter ist vorbei, dass kann man jetzt wohl allmählich mit Sicherheit sagen. Trotzdem hinterlässt er seine Spuren wie zum Beispiel auf unserer Rosenelfe, die seit dem letzten Jahr zwischen den ‘Roten Korsaren’ steht.

Rosenelfe mit grüner Patina © H. Brune Das ehemals tonbraune Haar ist nun grün von den in der kalten Jahreszeit gewachsenen Algen, die sich im übrigen auch an Gartenmöbeln und Pflastersteinen ausgebreitet haben. So  sieht die Elfe nun eher aus wie eine Wassernixe.

Ob wir sie schrubben sollen, oder gefällt uns der neue Anblick? Wir sind uns noch nicht sicher:)

Sonntag, 13. März 2011

Der Höhepunkt der Schneeglöckchenblüte

Mit der plötzlich einsetzenden Frühlingswärme erreichen jetzt die vielen Tausend Schneeglöckchen in unserem Garten den Höhepunkt ihrer diesjährigen Blüte. Sei es in den Beeten an der Terrasse des Cafés, an den Ufern des Teiches oder an der Hofeinfahrt: überall sind jetzt die kleinen weißen Blüten so weit geöffnet, dass sie wie Propeller wirken.

Schneeglöckchen © H. Brune Wenn das Wetter so warm bleibt werden die Schneeglöckchen vermutlich bald verblühen. Wer dieses Ereignis also in diesen Jahr noch erleben will, der sollte uns am besten heute noch besuchen.

Samstag, 12. März 2011

Elisabeths Geschichten: Hortensien

Jetzt ist nicht die Zeit über Hortensien zu schreiben, denken sie. Das dachte ich auch. Bis ich heute morgen einen Artikel in unserer Tageszeitung las:

E. Brune © H. Brune

 

"Hortensie als Vorgarten-Droge", titelte das Westfalenblatt.

Es berichtete das vermehrt die jetzt noch kahlen Zweige der Hortensien aus den Horsten herausgeschnitten und gestohlen werden. Mehr oder weniger zufällig von den jeweiligen Gartenbesitzern bemerkt und zur Anzeige gebracht.

Die Polizeisprecherin spricht von Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Gebraucht werden die Hortensienzweige als Ersatzdroge und die ist überaus gefährlich. Zerkleinert und geraucht entsteht eine Blausäureverbindung, die die Atmungsarbeit der Zellen stört. Durch den dadurch entstehenden Sauerstoffmangel gerät der Körper in einen rauschähnlichen Zustand.

Dieser Zustand ist von den Rauchern gewollt, kann aber durchaus zu Bewusstlosigkeit und Erstickungstod führen. Also Hände weg von dem schönen Strauch. Da wollen wir uns doch lieber an den prächtigen Blüten freuen.

Seinen Namen soll der Strauch von dem französichen Naturforscher P. Commerson 1727—1773 haben. Dieser wollte damit seine Begleiterin Hortense Barré ehren. Diese dankbare und in großer Zuchtvielfalt erhältliche Pflanze erfreut uns im Garten vom Spätsommer bis zum Frost. Im Blumenhandel ist sie ganzjährig anzutreffen.

 

Den Artikel des Westfalenblatts kann man noch hier im Internet lesen.

Freitag, 11. März 2011

Noch ein Frühblüher kommt: Die Kornelkirsche

Nach dem Winterjasmin und dem duftenden Schneeball sind die Kornelkirschen in unserem Garten der nächste Strauch, der bereits im zeitigen Frühjahr seine Blüten zeigt, lange bevor sich sein Laub entfaltet.

Kornelkirsche © H. Brune Am vergangenen Wochenende – als dieses Bild aufgenommen wurde – waren die Blüten gerade erst dabei die schützenden Kapseln aufzubrechen, in denen sie sich vorentwickelt hatten. Wenn es weiter so warm bleibt werden die Blüten an diesem Wochenende aber ihre ganze Pracht entfalten und sich zu kleinen gold-gelben Bällen entwickelt haben, die den kompletten Strauch bedecken.

Hoffen wir auf genügend Sonnenschein damit die Hummeln fliegen und die Bestäubung durchführen können, damit wir später im Jahr die leckeren Früchte ernten können. Bisher ist es uns noch nie gelungen so viele Früchte auf einmal zu ernten, dass man daraus eine Torte hätte machen können. Denn die Früchte reifen ungleichmäßig und haben einen sehr dicken Stein im Innern. Aber der Strauch wird ja in jedem Jahr etwas größer…

Mittwoch, 9. März 2011

Den Winter überstanden

In den letzten beiden Wintern musste unsere rosafarbene Ramblerrose ‘Alexandre Girault’ sehr leiden und hat immer alle Triebe an den Frost verloren. Aber sie hat sich nicht unterkriegen lassen und jeweils wieder meterlange Ranken gebildet. Nur die Blüte war entsprechend bescheiden bzw. gar nicht vorhanden.Triebe der Ramblerrose © H. BruneDiesen Winter nun scheint sie unversehrt überstanden zu haben, die erstmals eingesetzten Bastmatten waren wohl wirksam im Abhalten des an dieser offenen Stelle manchmal sehr eisigen Windes. Schon sind zentimeterlange Knospen zu sehen und wir sind froher Hoffnung in diesem Sommer endlich einmal wieder die volle Blütenpracht genießen zu können. Höchstens ein später tiefer Frost könnte uns da vielleicht noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Dienstag, 8. März 2011

Naturschauspiel

Auf den Äckern nahe unseres Hofes in Borgholzhausen-Oldendorf kann man seit ein paar Tagen einen großen Schwarm von Kiebitzen beobachten. Offenbar kommt dieser Zugvogel jetzt aus dem Süden zurück und die vielleicht hundertköpfige Gruppe hat hier eine kurze Rast eingelegt.

Kiebitze im Flug © H. Brune Der Kiebitz ist mit seinem weißen Bauch, dem grünlich schillernden Rücken und der Federtolle auf den Haupt ein unverwechselbarer Vogel. Beim den morgendlichen Spaziergängen hört man jetzt auch schon lange vor Sonnenaufgang seinen einzigartigen Ruf in den Feldern und wenn erst einmal die Brutzeit begonnen hat kann man die Vögel bei einzigartigen Flugmanövern beobachten, mit denen sie Krähen und Raubvögel von ihren Gelegen vertreiben.

Bei uns ist die sogenannte Thielheide ein altes Brutgebiet, in dem sich in jedem Jahr einige Paare finden um auf den Äckern und Wiesen ihre Eier direkt auf den Erdboden zu legen. Allerdings nimmt die Verbreitung des Kiebitz – nicht nur bei uns – durch die Veränderungen in der Landwirtschaft und die Bebauung ihrer Lebensräume offenbar allmählich ab. Um so schöner ist es eine so große Gruppe dieser interessanten Vögel beobachten zu können. Wir sind gespannt, wann sie wohl weiterziehen werden.

Samstag, 5. März 2011

Gelbe Sternchen am Boden

Zwischen den weißen Schneeglöckchen bilden sich nun an einigen Stellen gelbe Flecken. Es sind die Blüten der Winterlinge, die in kleinen Pulken auf sich aufmerksam machen.

Winterling © H. BruneAuch diese Hahnfußgewächse sind für die ersten Bienen und Hummeln eine wichtige Nahrungsquelle, auch wenn wir an diesem Wochenende wohl noch keine Fliegenden Pollensammler zu sehen bekommen.

In der Wikipedia kann man nachlesen, dass diese kleine aber auf Grund ihrer frühen Blütezeit sehr attraktive Pflanze in Europa gegen Ende des 18. Jahrhunderts richtig in Mode kam, als man begann große Landschaftsparks einzurichten und mit dem Winterlinge die großen Flächen im Frühjahr schnell mit etwas Farbe versehen konnte.

Freitag, 4. März 2011

Elisabeths Gartengeschichten: Weidenkätzchen

So langsam lugen sie hervor, die silbrig-weißen, samtigen Weidenkätzchen. Sie haben ihre dunkelbraunen Hüllen gesprengt und schieben sich jeden Tag ein bisschen weiter heraus.

E. Brune © H. Brune

Schließlich sind sie ganz groß und dick geworden und überziehen sich mit goldenem Blütenstaub. In welchem Stadium sie reizvoller sind ist schwer zusagen.

Für unsere Bienen und Insekten, wie den frühen Zitronenfaltern, sind sie die erste Nahrungsquelle im zeitigen Frühjahr. Deshalb stehen die Weidenkätzchen unter Naturschutz.

Neulich sah ich ganze Bündel von ihnen am Straßenrand liegen. Da haben ordnungsliebende Menschen nicht daran gedacht, dass man die Zweige auch später noch stutzen kann. Dem schnell wachsenden Baum schadet es nicht, wenn er erst nach dem Blattaustrieb geschnitten wird.

Unseren Bienen und Insekten ist damit die erste Nahrungsquelle erhalten.

Donnerstag, 3. März 2011

Die Schneerosen

Nachts ist es weiterhin bitter kalt und am Tage wird der wunderbare Sonnenschein doch noch sehr von dem heftigen Ostwind getrübt, der seine kalten Finger auch noch unter die dicksten Kleidungsstücke zu schieben scheint. Dafür kommen im Garten weitere Blüten hervor, die die Sonne begrüßen.

Schneerosenblüte H. Brune Es sind die Schneerosen – bei uns meist als Christrosen bezeichnet – die ihre große Blüten geöffnet haben und auf die Bestäubung durch Hummeln warten. Neben der klassischen weißen Blüte haben wir auch ein üppiges Exemplar mit diesem blau-roten Farbton. Die Christrosen sind übrigens wie so viele Frühblüher sehr giftig, vor allem ihre schwarze Wurzel, der sie einen Teil ihres lateinischen Namens Helleborus niger verdanken.

Sonntag, 27. Februar 2011

Auch die ersten Krokusse zeigen sich

Obwohl es am Anfang der Woche noch einmal strengen Frost gab und die kleine Bäche und Tümpel in der Umgebung gestern weiterhin von Eisschichten überzogen waren haben sich jetzt zu den vielen blühenden Schneeglöckchen weitere Frühlingsfarbtupfer gesellt:

Krokus © H. Brune Direkt an der Hofeinfahrt zeigen sich die ersten Krokusse geöffnet und bilden nun kleine Nester von dunkel- und lichtblauen Blüten. Ihre gelben Verwandten hingegen, die nur wenige Meter weiter gepflanzt sind, zeigten sich noch nicht und auch die großen Krokusse im Hauptgarten lassen bisher nur einige Blattspitzen sehen.

Aber wenn es wärmer werden sollte, dann geht alles ganz schnell und der Garten ist nach der langen grauen Zeit wieder bunt:)

Dienstag, 22. Februar 2011

Elisabeths Gartengeschichten: Erster Sonnenschein

Wie schön ist es doch in diesen Tagen durch den  den Garten zu gehen und zu sehen wie langsam wieder Leben in ihn kommt.

Die Sonne lockt es hervor, nach Tagen voller Düsternis. Die Schneeglöckchen erscheinen überall, hier und da entdecke ich die goldenen Blüten der Winterlinge.

E. Brune © H. Brune

Die Märzrosen, die dunkelvioletten, kommen sehr üppig, nachdem man schon bei Eis und Schnee das erste Violett durchschimmern sah. Der Winterjasmin zeigt zaghaft seine ersten Blüten.

Der duftende Schneeball schmückt sich mit weiß-rosafarbener Blütenpracht und herrlichem Duft. Ich habe das  Gefühl, als würde ich an allen Ecken langvermisste Freunde begrüßen können.

Die Krokusse spitzen aus dem Rasen unter der großen Buche und die kleinen Traubenhyazinthen schieben erst einmal ihre Lanzettblätter aus den Beeten, ebenso die Narzissen und versprechen weiteres Frühlingsgeschehen.

Sonntag, 20. Februar 2011

Die Schneeglöckchen sind da!

Auch wenn das Wetter in der vergangenen Woche weiter meist frostig war, die Schneeglöckchen haben sich immer weiter hochgekämpft. Und jetzt sieht es in unseren Betten so aus:

Schneeglöckchen © H. BruneDie Zahl der kleinen weißen Blüten geht inzwischen in die Tausende. Aber vermutlich werden sie sich heute nicht richtig öffnen, dazu ist es bei –3 Grad und dem scharfen Wind einfach noch zu kalt.

Montag, 14. Februar 2011

Das kurze Schneeintermezzo am Samstag

Der vergangenen Samstag hatte eine – zwar vom Wetterbericht angekündigte – Überraschung für uns: ein heftiges Schneeintermezzo, welches alles noch einmal in eine weiße Hülle einschloss. Kurz vor Mittag fielen die ersten Flocken, die sich zunächst noch beim Auftreffen auf dem Boden sofort in Wasser verwandelten.

Weidekätchen im Schnee © H. Brune Dann wurde der Schneefall aber immer heftiger und kurze Zeit später begann sich die weiße Pracht (obwohl einige Gäste auch ganz andere Ausdrücke verwendeten) auf den Ästen zu sammeln, wie oben auf dem Weidenkätzchen und hier auf den blühenden Schneebällen:

Duftender Schneeball im Schnee © H. Brune Am späten Nachmittag war dann die ganze Gegend mit einer zentimeterhohen Schneedecke belegt, die aber bis zum kommenden Morgen bereits wieder komplett verschwunden war.

Schneelandschaft © H. Brune Was aber immer noch da ist: ein kleiner Rest eines der gewaltigen Schneehaufens von dem großen Schnee zur Jahreswende.

Samstag, 12. Februar 2011

Weitere Farbtupfer im Wintergarten

Allmählich kommen immer mehr Schneeglöckchen aus dem Boden, aber von einer flächendeckenden Blüte sind wir noch ein paar warme Tage entfernt. Dafür kommen die winterblühenden Sträucher wie der Winterjasmin bereits zum Zuge:

Winterjasmin ©H. BruneEr wächst direkt an einer Ecke des Cafés, wo er vor den gröbsten Frösten geschützt ist. Auch die duftenden Schneebälle zeigen jetzt wieder ihre Blüten, die nach der ersten Blüte im November zunächst ganz braun geworden waren. Und es kann auch nicht mehr lange dauern bis die Kornelkirschen kommen.

Sonntag, 6. Februar 2011

Die ersten Schneeglöckchen zeigen sich

Der Temperatursprung in den letzten Tagen hat schon Wirkungen in unserem Garten entfaltet. So konnten wir gestern die ersten blühenden Schneeglöckchen in einem geschützten Bett entdecken:

Schneeglöckchen © H. BruneDabei handelt es aber um eine spezielle, sehr kleine Sorte, die auch nur an dieser einen Stelle wächst.

Die große Masse unserer Schneeglöckchen – also die vielen tausend Exemplare in Garten, Wald und an den Teichböschungen – sind noch lange nicht so weit wie diese drei.

Aber trotzdem: Wir heißen diese Vorreiter des Frühlings herzlich willkommen.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Die Winterpause ist vorbei!

Seit Donnerstag - dem 3.2.2011 – ist unsere diesjährige Winterpause beendet und das Café im Kräutergarten hat wieder ganz regulär geöffnet. Nun gibt es wieder leckere Torten und besten italienischen Espressokaffee. Wir freuen uns auf unsere Gäste:)

Sahnetorte © H. Brune

Sonntag, 30. Januar 2011

Die Haseln blühen

Der gestrige Samstag war wirklich ein nahezu vollkommener Wintertag: einige Minusgrade, viel Sonne und ein Wind, der aufkommenden Dunst sofort vertrieb. Nur eine kleine Schneeschicht hätte noch dazu kommen können.

Wer wie wir das Wetter für einen schönen Winterspaziergang genutzt hat, dem sind vielleicht auch die Lämmerchen an den Haselsträuchern aufgefallen, die jetzt zu sehen sind:

Haselblüte © H. Brune Dies sind die männlichen Blütenstände, die mit ihrer gelben Pollenfarbe besonders kräftig in der Sonne leuchten. Und wenn die Temperaturen erst Mal wieder etwas gestiegen sind auch eine der frühesten Nahrungsquellen für die Honigbienen darstellen werden.

Dann werden die Lämmerchen oder – wie sie in dem Wikipedia Artikel zur ‘Gemeinen Hasel’ genannt werden – Kätzchen noch viel länger geworden sein und ihrer Einordnung als Frühblüher wieder gerecht werden.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Nach der Schneeschmelze

Nun ist der Schnee verschwunden, selbst die großen aufgeschobenen Haufen sind abgetaut, auch wenn sie viel länger gebraucht haben als die einfachen Schneeflächen. Im Garten findet man nun die ersten zarten Spitzen der Schneeglöckchen:

Schneeglöckchentriebe © H. Brune Das bedeutet allerdings nicht, dass wir nun schon bald Blüten sehen werden: die Pflanzen halten sich nur schon mal bereit und werden in den kommenden Wochen vermutlich höchstens ein paar Millimeter vorankommen.

Neben diesen kleinen Hoffnungen auf den kommenden Frühling gibt es aber auch unerfreuliche Anblicke, und das sind die umfangreichen Tunnel und Laufgänge, die die Wühlmäuse sich unter der Schneedecke gebaut hatten, und die mit der Schneeschmelze jetzt als offene Strukturen im Rasen und in den Beeten zu Tage treten:

Wühlmausgänge © H. Brune Bei solchen ausdauernden Schneelagen geschieht es dann auch, dass selbst die Drahtkörbe, die wir schon seit Jahren zum Beispiel in allen neuen Rosenbeeten um die Wurzeln wickeln, nicht mehr richtig schützen: Die Wühlmäuse können sich dann nämlich sozusagen von oben entlang der Stämme zu den Wurzeln vorarbeiten, durch den Schnee vor Feinden gut geschützt. Nach ähnlichen Erfahrungen in den Vorjahren wickeln wir nun die Drahtkörbe immer noch ein Stück aus der Erde heraus: das sieht dann nicht immer schön aus, aber es hilft.

Montag, 10. Januar 2011

Die diesjährige Winterpause im Café endet am 3. Februar 2011

Ab sofort befindet sich das Café im Kräutergarten wieder in seiner alljährlichen Winterpause. Offenbar haben die meisten unserer Stammgäste dies schon ganz verinnerlicht, zumindest zeigen sich einige am vergangenen Wochenende durchaus irritiert darüber, dass wir noch offen hatten:)

Sonnenuntergang mit Vögeln © H. Brune Nun ist es aber wieder so weit: wie die Zugvögel verreisen wir in den kommenden Wochen etwas und bringen hoffentlich wieder ein paar neue Ideen mit, die wir in unser Angebot einflechten können.

Ab Donnerstag, dem 3. Februar 2011, sind wir dann wieder zu den normalen Öffnungszeiten für Sie verfügbar. Falls Sie uns in der Zwischenzeit erreichen wollen, so können Sie uns am besten per eMail oder über unsere mobile Telefonnummer erreichen. Alle entsprechenden Angaben finden Sie auf unserer Kontaktseite.

Wir freuen uns schon darauf Sie im Februar wieder sehen zu können!

Sonntag, 9. Januar 2011

Vitamin B Komplex

Elisabeth Brune erzählt in unserem Blog regelmäßig Geschichten aus ihrem Garten und ihrem Erleben. Die heutige Geschichte passt gut zu dem schmuddeligen Wetter, dass uns gerade plagt:

Den Spruch haben sie  sicher auch schon mal gehört. Nein, nicht das was sie jetzt vielleicht denken. Vitamin B, sprich gute Beziehungen, um einen ebenso guten Job zu ergattern. Nein, ich spreche  von wirklichen Vitaminen, die ich mir kaufen wollte. Vitamine, die ich zu Beginn des Herbstes einnehmen wollte, um mir etwas Gutes zu tun und mich für den Winter fit zu machen.

E. Brune © H. Brune

Das sollte eigentlich kein Problem sein. Und so ging ich zur Apotheke meines Vertrauens und
verlangte eine Packung Vitamine.

"Also, das  ist jetzt aber schwierig", sagte die junge Dame, die zu meiner Bedienung herbeigeeilt
war.

"Was möchten sie denn für Vitamine?"

"Ja, nun, Vitamine eben", antwortete ich ein wenig verblüfft.

"Ja also, da gibt es Vitamine zur Vorbeugung gegen eine Erkältung, Vitamine die stärken, nach einer überstandenen Krankheit,Vitamine für die Nerven, Dann gibt es den bekannten Vitamindrink aus der Fernsehwerbung" und so ging es weiter und weiter.

"Ich wollte eigentlich Vitamine in Tablettenform,die sind doch sicherlich preiswerter", wagte ich schüchtern einzuwerfen.

"So? ja,hier habe ich eine Packung von der Firma mit den günstigen Preisen, aber die sind in Kapselform, doch damit kommen sie sicher auch zurecht."

So alt bin ich ja nun auch noch nicht,ich werde ja wohl noch noch Kapseln schlucken können.

"Was für Vitamine enthalten die Kapseln denn?"

Die junge Dame rattert runter: “Vitamin B1 Vitamin B2…” und so weiter und so weiter.

"Sind da keine anderen Vitamine drin, nur B Vitamine?", frage ich.

"Nein, andere sind da auch drin", sagt sie beruhigend.

Meine Lesebrille lag zu Hause auf den Küchentisch, noch vom morgendlichem Zeitungslesen her. Somit konnte ich das Gesagte nicht nachprüfen und erstand die Kapselpackung schließlich. Im Vertrauen auf die Beratung.

Zu Hause angekommen lese ich nach nur B Vitamine sind in der Packung, kein einziges C ist dabei, das mögliche Erkältungsviren abwehren könnte. So etwas aber auch.Was kann ich mich darüber aufregen.

Schnell eine Kapsel schlucken, die B Vitamine sind ja gut für die Nerven.

Montag, 3. Januar 2011

Wühlarbeiten

Trotz aller Vogelfütterungsaktionen in unserem Garten sind einige der gefiederten Gartenbewohner offenbar immer noch hungrig. Das zeigt sich an solchen Anblicken, die sich uns an schneefreien Stellen seit ein paar Tagen bieten:

Ritzen © H. BruneRitzen und Fugen zwischen den Pflastersteinen sind aufgescharrt und Sand und Steinchen in weitem Umkreis verteilt. Selbst vor den Steinplatten auf der überdachten Terrasse direkt am Hauseingang haben die ‘Übeltäter’ gewütet. Und hier ist er:

Amsel © H. Brune Es sind die Amseln, die sich mit großem Eifer an die Arbeit gemacht haben und nach Würmern und Insekten suchen. Den Rest des Jahres durchwühlen sie ja meist unter den Büschen das Laub und tragen so zur Umsetzung des alten Pflanzenmaterials bei, aber da im Moment noch alles unter hohem und hartem Schnee begraben ist suchen sie sich offenbar Alternativen.

Sonntag, 2. Januar 2011

Aller guten Dinge sind drei, sagt man

Elisabeth Brune erzählt in unserem Blog regelmäßig Geschichten aus ihrem Garten, oder – wie in der heutigen Geschichte – aus ihrer Familie:

Aller schlechten vor Kurzem noch mehr.

Diese Serie des Negativen hatte sich unsere Großfamilie zum Ziel erkoren. Bei den verschiedenen Beschwerden brachten Kräuteranwendungen Erleichterung.

Minze © H. BruneEs begann mit einer jungen Frau. Sie wurde plötzlich von Gallen Koliken heimgesucht. Sie bekam entspannenden und entkrampfenden Pfefferminztee zu trinken, dazu den Gallefluss fördernden Wermuttee. Ärztliche Behandlung ist in diesem Fall unbedingt von Nöten.

Eine Andere verstauchte sich aufs heftigste den Knöchel. Sie brauchte Beinwellumschläge, die die Schwellungen zurückdrängen. Der Arzt verschrieb aber auch eine stützende Schiene.

Beinwell © H. Brune Der sportbegeisterte Junge trägt eine Verletzung an der Hand davon. Nach der OP durch den Handchirurgen soll er eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Beim Abschied der Mutter am Abend vergießt er bittere Tränen. Am nächsten Tag hat er keine Zeit mit seiner Mutter zu telefonieren, weil bereits am frühen Morgen das Fernsehgerät läuft.

Derweil hüte ich die fieberkranke Enkelin und erfrische diese mit Himbeersaft. Eine nicht mehr ganz junge Frau stürzt und bricht sich den Oberarm. Die andere Körperhälfte ist durch Prellungen außer Gefecht gesetzt. Sie braucht jetzt jegliche Unterstützung. Arnika nimmt sie zum Auflösen der Blutergüsse.

Ringelblume © H. BruneDanach war Schluss und gute Geschehnisse traten wieder in den Vordergrund. Wollen wir hoffen, dass es auch im neuen Jahr 2011 so bleibt.

Freitag, 24. Dezember 2010

Öffnungszeiten über die Jahreswende

Kurz bevor wir hier alle endgültig eingeschneit werden wollen wir noch schnell all’ unseren Gästen und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen und alles Gute für das kommende Jahr 2011.

Rotkehlchen im Winter © H. BruneDas Café ist über die Weihnachtsfeiertage geschlossen und auch an Sylvester, aber schon am 1.1.2011 sind wir ab 14 Uhr wieder für Sie da. Auch am 2.1. haben wir geöffnet und von Donnerstag, dem 6. bis zum Sonntag dem 9.1.2011, jeweils zu unserem normalen Öffnungszeiten. Danach beginnt dann unsere jährliche Winterpause im Januar.

Samstag, 18. Dezember 2010

Winteridyll

So tief verschneit präsentiert sich die Natur bei uns nicht oft. Da muss man unbedingt ein paar Bilder machen, um den vergänglichen Eindruck einzufangen. Auch wenn das mit dem Fotografieren im Schnee keine so ganz einfache Sache ist versuchten wir es gestern:

Teich im Winter © H. BruneDer Teich ist nicht nur zugefroren, er ist auch fast komplett mit Schnee bedeckt und die schweren Äste der Lärchen ruhen darin.

Eiszapfen © H. BruneGewaltige Eiszapfen wachsen von den Dächern der Stallungen, in denen das Vieh für eine gewisse Wärme sorgt.

Zorro © H. BruneDer Hund hat seinen Spaß in den weißen Haufen, in denen sich ganz prima stöbern und herum rasen lässt.

Eichen im Winter © H. BruneDie Landschaft liegt still und zeigt scharfe Kontraste zwischen dunkel und hell, besonders die alten Eichen wirken nun fast wie Skizzen ihrer selbst.

So kann es ruhig noch etwas bleiben!

Dienstag, 14. Dezember 2010

Da ist er wieder, der Schnee

Das ganze Wochenende konnten wir der Schneeschmelze zusehen, bis dann am Sonntag Abend auch noch die letzten Reste verschwunden waren (bis auf Überbleibsel der großen Haufen, die die Räumfahrzeuge aufgetürmt hatten). Aber dann kam der Schnee gestern plötzlich mit einem Schlag zurück und in kurzer fielen so um die fünf Zentimeter frischer Flocken.

Fetthenne unter Schnee © H. Brune Da machte es auch nichts, dass sich der Schneefall später in einen feinen Niesel verwandelte, der die neue Schneedecke sofort mit Harsch überzog. Heute morgen zeigt sich der Garten jedenfalls wieder in schönster Winterpracht und überall liegen dicke Schneekappen, wie hier auf den Fetthennen. Mal sehen, wie lange sich der Schnee dieses Mal halten kann. Vielleicht bis Weihnachten?

Montag, 13. Dezember 2010

Neuer Vogelbesuch

Winterzeit ist immer auch Vogelzeit: wann kann man die kleinen Lieblinge im Garten schon so gut beobachten wie am Futterhaus oder am Meisenknödel direkt vor dem Fenster?

An diesem Wochenende hatten wir dabei zwei ungewöhnliche Gäste: einen Buntspecht und einen Kleiber. Über unser Twitterkonto hatten wir schon darüber berichtet, dass diese beiden Vögel offenbar von einem außergewöhnlich großen Meisenknödel angezogen. Vielleicht lag der Grund dafür darin, dass wir den dicken Knödel an besonders stabilen Ästen aufhängen mussten, die dann auch in der Lage waren einen Specht zu tragen.

Kleiber © H. Brune Leider sind uns vom Buntspecht noch keine Bilder gelungen und auch die Fotografien des Kleibers sind alles andere als perfekt. Das Licht war gestern einfach zu trübe. Trotzdem kann man hier schön eine typische Eigenschaft des Kleibers sehen: nämlich das Fressen ‘über Kopf’. Wenn einem ein Kleiber in der freien Natur begegnet, so kann man ihn meist daran zweifelsfrei erkennen, dass er mit dem Kopf nach unten die Baumstämme hinunter rennt. Das kann von den heimischen Vögeln sonst keiner in dieser Weise.

Laut der Wikipedia ist ein anderer Name des Kleibers “Spechtmeise”. Und tatsächlich: wenn man sich das folgende Bild so ansieht gibt es gewisse Ähnlichkeiten:

Kleiber © H. Brune Mal sehen, ob uns in den kommenden Wochen noch mal ein besseres Bild dieses neuen Besuchers gelingt.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Die Winterschmetterlinge

Die frostigen und schneereichen Tage werden jetzt – rechtzeitig zu Weihnachten – von Tauwetter und Regen abgelöst. Da wäre es uns lieber gewesen, der Schnee hätte sich noch einige Zeit gehalten.

Aber so unangenehm das Wetter auch sein mag, es gibt doch tatsächlich Schmetterlinge oder Falter (oder wie auch immer der korrekte biologische Name ist), die jetzt noch unterwegs sind. Falter auf Baumrinde H. Brune

Beim morgendlichen Spaziergang durch ein nahes Wäldchen konnte man heute diese kleinen, unscheinbaren und manchmal arg zerzausten Kreaturen in großer Zahl dabei beobachten, wie sie durch das kahle Buschwerk geisterten oder – wie das hier gezeigte Exemplar – an der rauen Rinde einer Eiche empor kletterten um in die Höhe zu gelangen.

Erstaunlich, dass diese filigranen Wesen Schnee und Eis so einfach überstehen und sofort wieder aktiv werden. Und falls uns jemand verraten kann, was für eine Art von Schmetterling das ist, würden wir uns sehr freuen!

Samstag, 11. Dezember 2010

Elisabeths Gartengeschichten: Der Fliegenpilz

Elisabeth Brune erzählt in unserem Blog regelmäßig Geschichten aus ihrem Garten. Die heutige Geschichte spielt noch im Herbst:

Plötzlich war er da, der Fliegenpilz.

Ich gehe dieses Stückchen Weges des Öfteren. Er führt an der Birkenreihe entlang dieser Weg. An diesem frühen, noch diesigen, grauen Morgen, leuchtet mir das helle Rot der Fliegenpilzkappe
schon von weitem entgegen. E. Brune © H. Brune

Ein Farbklecks vor den schwarz-weiß gemusterten Birkenstämmen. Die Kappe mit den weißen Punkten darauf ist noch geschlossen. Er sieht genauso aus wie die kleinen Glückspilze, die in Weihnachts- und Neujahrsgestecken zu sehen sind.


Bereits gegen Abend hat er seinen Schirm vollentfaltet. Jetzt erinnert er an die Pilze, die in Kinderbüchern mit Zwergen- und Elfengeschichten vorkommen. Fliegenpilze gibt es erst seit wenigen Jahren in unserem Garten. Die Sporen sind wohl mit Hackschnitzeln eingewandert, die ich vor einigen Jahren verteilt habe.Fliegenpilz © H. Brune Übrigens eine seltsame Idee, ausgerechnet einen Giftpilz als Glückssymbol zu benutzen, denn ein
Giftpilz, das ist er. Er kommt in Europa, Asien und Amerika vor, in den nördlichen gemäßigten Zonen.
Schamanen versetzen sich mit seiner Hilfe in einen Rauschzustand, der 5-6 Stunden andauern kann, um religiöse- oder Heilzeremonien durchzuführen
Gift kommt von geben, also geben uns Giftpflanzen auch etwas.


In der Homöopathie wird er bei Beschwerden des Nervensystems und bei Blasen-und Darmkrämpfen eingesetzt. Bitte keine Selbstversuche starten..

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Der 34. Weihnachtsmarkt in Borgholzhausen

Am kommenden Wochenende (3.12. – 5.12.2010) findet wieder der Weihnachtsmarkt in unserer Heimatstadt Borgholzhausen statt, und zwar zum 34. Mal. Unser Weihnachtsmarkt ist in der Region sehr bekannt und beliebt und zieht selbst aus Bielefeld viele Besucher an, was vermutlich mehrere Gründe hat:

Zum einen entsteht in unserer netten kleinen Innenstadt entlang der ev. Kirche mit ihren alten Bäumen und den adventlichen Illuminationen fast automatisch eine schöne Weihnachtsstimmung. Dann hat der Verkehrsverein, der den Markt organisiert, bisher immer erfolgreich darauf geachtet, dass der Markt nicht aus einer reinen Aneinanderreihung von Bratwurst- und Glühweinständen besteht, sondern eine schöne Mischung bietet. Manchmal ist es daher so voll, dass es fast kein Durchkommen gibt….

Falls Sie zum ersten Mal unseren Markt besuchen sehen Sie hier eine kleine Karte, die Ihnen die Anreise erleichtern soll:

Kartenbild

Folgen Sie bei der Einfahrt nach Borgholzhausen am besten direkt den Hinweisen zu den Parkplätzen. Zu versuchen auf eigene Faust einen anderen Parkplatz irgendwo in der Nähe des Marktes zu finden ist meist völlig aussichtslos.

Genaue Informationen zum Programm und den Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage der Stadt Borgholzhausen, z. B. in dieser (leider recht großen) PDF Datei.

Montag, 29. November 2010

Schnee, noch mehr Schnee

Schon das Wochenende war eine einzige schöne Winterüberraschung. Wer hätte gedacht, dass sich nach den vielen Regentagen so schnell eine weiße Märchenlandschaft einstellen könnte.

Teutoburger Wald im Schnee © H. Brune So sah der Teutoburger Wald schon am Samstag aus, heute ist dann noch mal ein Zentimeter Schnee dazu gekommen. Und wie es aussieht wird uns das Winterwetter noch einige Zeit erhalten bleiben.

Rose im Schnee © H. BruneIm Garten werden die letzten Blüten an Astern und Rosen im Eis konserviert. Vielleicht halten sie so noch bis Weihnachten durch uns wir können uns dann einen ‘frischen’ Strauß ins Haus holen? 

Samstag, 30. Oktober 2010

Viele goldene Körner

Vor ungefähr einem Monat hatten wir im Blog vom Beginn der Maisernte berichtet. Nun ist sie schon fast wieder vorbei und der stete Strom von schweren Traktoren mit gewaltigen, hochbeladenen Anhängern lässt allmählich nach. Zwar wird der allergrößte Teil der Maisernte in Form von Silagen eingebracht – entweder klassisch für das Vieh, neuerdings zu immer größeren Teilen für die Biogasanlagen -  aber ein kleiner Teil wird noch gedroschen und ins Lager gefahren. So wie gestern bei uns.

Maiskörner © H. BruneDann liegen immer für kurze Zeit ganze Berge der goldenen Körner auf dem Hof und leuchten in der warmen Herbstsonne. Nach und nach werden sie von den Förderanlagen in die Speicher transportiert, bevor sie aber dauerhaft eingelagert werden können müssen sie noch in die Trocknung. Ähnlich wie bei einem gigantischen Wäschetrockner werden die Körner von warmer Luft umströmt und verlieren ihre Feuchte.

Die Maiskörner sind dabei immer viel nasser als etwa das Sommergetreide, da die Temperaturen im Herbst einfach nicht mehr so hoch sind und die Blätter der Maiskolben die Körner auch viel besser verpacken. Wenn dann die Trocknung schon am frühen Morgen läuft scheint es manchmal so, als ob der ganze Hof in Rauch oder Nebel gehüllt sei, weil das verdunstete Wasser aus dem Mais an der kühlen Luft gleich wieder kondensiert. Ein schöner, aber auch etwas unheimlicher Anblick, vor allem wenn die aufgehende Sonne den Dunst rötlich verfärbt. Bisher hat aber noch kein irritierter Autofahrer oder Passant vergeblich die Feuerwehr alarmiert:)

Dienstag, 26. Oktober 2010

Lichtspiele

Ein Teil der Pflanzen in unserem Garten wird im Herbst besonders farbenprächtig. Ein anderer Teil hingegen verliert allmählich jede Färbung und ihr Blattwerk wirkt immer dünner und durchscheinender. So zum Beispiel der in Töpfen gepflanzte Farn vor dem Café. Auf den ersten Blick sieht er schon etwas usselig aus, so welk und geknickt.

Farnblatt im Herbst © H. Brune Sobald aber die Sonne richtig steht und durch die blassen Wedel scheint beginnt die ganze Pflanze zu leuchten. Vor dem Hintergrund des dunklen Kastanienwäldchens gleicht der Farn nun einer kleine Lampe, die die herbstliche Trübnis erhellt. Wunderschön.

Montag, 25. Oktober 2010

An Allerheiligen geschlossen

In diesem Jahr ist das Café an Allerheiligen nicht geöffnet. Aber natürlich wie immer am Sonntag davor:)

Trümmertorte © H. Brune

Sonntag, 24. Oktober 2010

Verwandlung

Noch vor wenigen Monaten waren die großen Ramblerrosen voll mit abertausenden von Blüten. Leider wie in jedem Jahr viel zu kurz. Nun aber legen sie sich noch einmal ein farbenprächtiges Herbstkleid zu, denn aus den Blüten sind Hagebutten gereift, die ihre geringe Größe durch schiere Anzahl wieder wett machen.

Hagebutten der Ramblerrose c H. Brune

Vor dem Hintergrund der allmählich gelb werdenden Rosenblätter bilden die orangeroten Früchte ein leuchtendes Muster, welches später im Jahr den Gartenvögeln als willkommene Speise dienen wird. So vollzieht sich Schritt für Schritt die Verwandlung des Gartens in seine Herbstform und wir sehen zu und freuen uns.

Montag, 18. Oktober 2010

Ein neuer Ginkgo für unseren Garten

Noch im vergangenen Jahr hatten wir von dem langsam wachsenden Ginkgo Baum berichtet, der seit einigen Jahren eine Art Zentrum des Gartens bildet. Doch in diesem Sommer haben ihm dann die Wühlmäuse den Gar aus gemacht. Nachdem wir die meisten Rosen und andere Pflanzen jetzt in sichere Drahtkörbe verpackt haben wenden sich die Plagegeister offenbar allem zu, dass noch übrig geblieben ist.

Ginkgo © H. BruneJetzt haben wir ein neues Exemplar gepflanzt, da der Garten ohne Baum etwas zentrumslos und leer wirkte. Erstaunlich eigentlich, war der Baum doch noch gar nicht so groß und – wie bei dieser Art üblich – auch nicht besonders dicht. Der neue Baum ist nun etwas größer als sein Vorgänger und wirkt mit seinem gelben Laub jetzt besonders schön vor den Blutbuchen im Hintergrund. Hoffen wir auf ein gesundes Wachstum in den kommenden Jahren.