Freitag, 20. November 2009

Ausverkauf im Laden: Jede Menge Schals

Der Räumungsverkauf in unserem Oldendorfer Bauernladen hat begonnen! Auch wenn es gerade fast frühlingshaft warm ist kommt der Winter bestimmt und was braucht frau dann mehr als eine angemessene Auswahl an Schals? Im Laden finden Sie eine große Auswahl an Farben, Mustern und Stoffarten:

Schals © H. Brune

Donnerstag, 19. November 2009

Elisabeths Gartengeschichten: Mit Herbstlaub basteln

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten. In der heutigen Geschichte geht es um sinnvolle Anwendungen eines ‘Rohstoffes’, der zur Zeit im Überfluss vorhanden ist:

Nun ist es wieder in reicher Fülle da, das von den Bäumen fallende Laub. Der schöne Indian Summer ist vorbei, trübe, regnerische E. Brune © H. BruneNovembertage stehen an. Aber es muss nicht so sein, dass wir uns die Stimmung dadurch verderben lassen.

Wir können das herbstlich bunt gefärbte Laub ins Haus holen, es uns bei einer Tasse Lieblings-Tee, Lieblings-Musik und Lieblings-Duftkerzen gemütlich machen und mit dem Laub wunderschöne Dekorationen schaffen.

Neulich sah ich ein junges Paar, dass das Netz unter seinem Kinderwagen ganz mit Laub gefüllt hatte und damit nach Hause schob.  Hier nun meine Vorschläge für Basteleien mit Laub:

a) Blätter dicht an dicht auf einen Draht fädeln und zu einem Kranz binden zum Aufhängen oder als Tischdeko mit einer Kerze imBastelvorschläge mit Laub © E. Brune Glas in der Kranzmitte (das Glas wegen der Brandgefahr).

b) Große dekorative Blätter, z. B. Ahornblätter, auf bunte Filzplatten legen, ausschneiden, als Untersetzer oder einfach zur Dekoration nutzen.

c) Die selben Blätter auf farbiges Transparentpapier legen, ausschneiden und mit Tesafilm an Fensterscheiben kleben.

d) Lange Ketten basteln: Abwechselnd Blätter, Nüsse, Blätter, Kastanien, Blätter, Eicheln, usw. auffädeln und aufhängen.

Eine ganz besonders schöne Idee noch zum Schluss:

1 leeres Trinkglas, Senfglas oder ähnliches nehmen. Mit etwas Klebstoff kleine bunte Blätter, Moosstückchen, kleine Hagebutten aufkleben. Mit Golddraht einwickeln, ein Teelicht hineinstellen, anzünden und vergessen ist aller Novembertrübsinn.

Mittwoch, 18. November 2009

Öffnungszeiten des Cafés über Weihnachten, Silvester und Neujahr

Kerze © H. Brune In diesem Jahr wird unser Café am Jahresende zu folgenden Zeiten geöffnet sein:

  • Bis zum Sonntag, dem 20.12.2009, gelten die normalen Öffnungszeiten.
  • Über die Weihnachtsfeiertage und auch am darauf folgenden Sonntag, dem 27.12.2009, haben wir komplett geschlossen.
  • An Silvester (Donnertag) und am Neujahrstag (Freitag) haben wir jeweils von 14-18 Uhr geöffnet.
  • Am ersten Wochenende im neuen Jahr (2.1. und 3.1.2010) haben wir von 11-18 Uhr geöffnet.
  • Danach machen wir unsere jährliche Winterpause und schließen das Café den Januar über, bis wir am Donnerstag, dem 28.01.2010, wieder normal für Sie geöffnet haben.

Wir freuen uns auf ihren Besuch! Der Schlussverkauf im Laden geht übrigens bis zum Jahresende 2009 weiter.

Dienstag, 17. November 2009

Ausverkauf im Laden: Kerzen und Weihnachtszubehör

Der Räumungsverkauf in unserem Oldendorfer Bauernladen hat begonnen! Passend zur unaufhaltsam näher rückenden Advents- und Weihnachtszeit finden Sie darunter auch Kerzen und anderes Zubehör für dunkle Wintertage und die Weihnachtszeit:

Kerzen © H. Brune

Montag, 16. November 2009

Der Feuerdorn

Schon vor ein paar Wochen hatten wir über das Pfaffenhütchen gebloggt, einem Strauch, der erst im Herbst so richtig zu farblicher Hochform aufläuft. Beeren des Feuerdorns © H. Brune Auch der Feuerdorn, um den es heute gehen wird, ist trotz seiner recht üppigen weißen Blüte im Frühjahr zum Jahresende hin deutlich attraktiver: er ist nun über und über mit orange-roten Beeren besetzt.

Die Früchte haben eine Form die Äpfeln nicht unähnlich ist, der Feuerdorn als Rosengewächs (Rosaceae) ist auch weitläufig mit dem Apfelbaum verwandt. Noch näher ist laut der Wikipedia allerdings die Verwandtschaft zu den Cotoneastern. Diese kleinen Sträucher tragen jetzt ebenfalls Früchte, fallen dabei aber bei weitem nicht so stark ins Auge wie ihre großen Brüder.

Der Feuerdorn ist dabei nicht nur ein Schmuck im Garten, er ist auch für unsere Singvögel attraktiv: Zum einen bieten die Beeren Nahrung bis weit in den Winter hinein. Genauso wichtig ist aber vermutlich der Schutzaspekt: In den mit langen Dornen besetzten Zweigen sind die Vogel gut vor Katzen und anderen Räubern geschützt, die ihnen nachstellen. Da wir immer einige Hofkatzen haben ist es gut, wenn wir im Garten den Vögeln auch einige Plätze anbieten können, wo sie vor ihnen sicher sind.

Sonntag, 15. November 2009

Ausverkauf im Laden: Gusseiserne Glocken

Der Räumungsverkauf in unserem Oldendorfer Bauernladen hat begonnen! Sie finden bei uns auch noch die wunderschönen gusseisernen Türglocken mit den Tiermotiven:

Gusseiserne Türglocken © H. Brune

Haben Hunde eigentlich ein Gedächtnis?

Für die Hundebesitzer unter uns ist das eine merkwürdige Frage, aber sie wurde uns in leicht abgewandelter Form vor kurzem auf einer kleinen Feier gestellt, zu der wir unseren Caféhund Zorro mitgenommen hatten. Und wie beweist man Nicht-Hundebesitzern, dass der kleine Liebling tatsächlich ähnlich wie ein Mensch Wissen über lange Zeiträume speichern und wieder anwenden kann (vor allen wenn der kleine Liebling diesen Menschen, die ihn sehr mögen, bei den eher seltenen Begegnungen scheinbar immer mit nicht mehr Interesse begegnet als Leuten, die er zum ersten Mal sieht)?Zorro © H. Brune

Ein Weg kann natürlich der Verweis auf ‘Wunderhunde’ sein wie den Border-Collie Rico, der mit seinem Auftritt bei ‘Wetter, dass..?’ berühmt wurde und dem als einem von ganz wenigen Hunden ein eigener Artikel in der Wikipedia zugestanden wurde. Aber bei dieser Argumentation können die Nicht-Hundebesitzer natürlich immer glauben hier handele es sich um eine Ausnahme und der sie ignorierende kleine Liebling sei vielleicht nicht ganz so begabt.

Da bleibt dann eigentlich nur der Weg über die Anekdoten zu gehen, die jeder Hundbesitzer über seinen kleinen Liebling erzählen kann. Selbst wenn die Nicht-Hundebesitzer danach immer noch nicht überzeugt sind hat man doch meist einigen Gesprächsstoff. Im Fall von Zorro können wir natürlich immer auf die Stammgäste verweisen, die der Hund offensichtlich erkennt und besonders schätzt. Oder auf Verwandte, die wir nur alle paar Monate sehen, welche von Zorro aber äußerst enthusiastisch begrüßt werden. Oder den Tierarzt, der nach einem einzigen schmerzhaften Erlebnis bis heute sehr ‘unbeliebt’ bei dem Hund ist. Auch der Briefträger, der sich alle Hunde mit Leckerchen gewogen macht ist so ein Beispiel. Noch beeindruckender fanden wir in dieser Hinsicht allerdings ein Erlebnis, welches wir gestern hatten:

Beim einem ausgedehnten Spaziergang Anfang April in diesem  Jahr kamen wir mit Zorro an einem einsamen Gehöft am Rand des Zorro und die große Rüden © H. Brune Teutoburger Walds vorbei. Dort begegneten wir den beiden Hofhunden. Der kleinere war ein ausgewachsener Ridgebackrüde, der größere ein irischer Wolfshund und auch ein Rüde. Die beiden mussten Zorro erst einmal ‘abnehmen’, bevor er weitergehen konnte. Für Zorro war das offenbar ein einschneidendes Erlebnis, selbst wenn er nach bestandener Prüfung meinte sich den beiden Großen anschließen und mit ihnen auf ihren Hof laufen zu müssen.

Wir sind in den kommenden Monaten nur selten an dieser Stelle vorbei gekommen und den beiden Hunden auch nicht wieder begegnet. Als wir aber gestern in die Nähe des Hofes kamen hörte man einen der Hunde bellen und die Besitzerin rufen. Und hier zeigte sich sofort das sehr gute Gedächtnis von Zorro: Obwohl wir noch 200m entfernt waren drehte unser kleiner Liebling auf dem Absatz um und floh. Aber so richtig. Ohne sich auch nur einmal umzusehen. Und machte erst wieder Halt nachdem er ca. 500m und einen umgepflügten Acker hinter sich gebracht hatte. Wenn das kein Beweis ist, dass Hunde sich mindestens ein halbes Jahr später noch an eine Begebenheit erinnern können, was dann?

Samstag, 14. November 2009

Ausverkauf im Laden: Krippen

Der Räumungsverkauf in unserem Oldendorfer Bauernladen hat begonnen! Von unseren früheren Krippenausstellungen gehen nun auch einige Exemplare in den Ausverkauf mit ein. Es sind ganz unterschiedliche Krippen dabei:

Krippen © H. Brune

Freitag, 13. November 2009

Herbstlaub: Die Berberitze

Ein Strauch im Garten erreicht erst in diesen Wochen den jährlichen Höhepunkt seiner Attraktivität: Laub der Berberitze im Herbst © H. Brune Die Berberitze. Dieser wehrhafte Dornstrauch färbt jetzt seine dunkelgrünen Blätter in geld-orange-rot und ist damit jetzt deutlich bunter als in seiner eher unauffälligen Blüte im Frühjahr.

In der Wikipedia findet man eine ganze Reihe von interessanten Informationen über die Berberitze. So ist ihre heute eher geringe Verbreitung wohl darauf zurück zu führen, dass dieser Strauch als Zwischenwirt eines das Getreide schädigenden Pilzes ist. Die Bauern begriffen die Berberitze daher ebenfalls als schädlich und zerstörten viele Sträucher.

Auf der anderen Seite sind laut der Wikipedia die  Früchte essbar und sehr vitaminreich. Sie werden in verschiedenen Regionen Europas zum Würzen verwendet, aber auch zu Marmelade verarbeitet.

Wir hatten bisher nur einen Berberitzenstrauch im Garten, allerdings ein recht prächtiges Exemplar. Nun haben wir zwei Ableger gefunden, die wir an Stellen verpflanzt haben, an denen sie sich ausbreiten können. Die nächsten Jahre werden den Erfolg zeigen.

Donnerstag, 12. November 2009

Elisabeths Gartengeschichten: Florian der Rasenmäher

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten. In der heutigen Geschichte geht es um die Pflege unserer großen Rasenflächen:

Ein Großteil unseres Garten- und Hofgeländes besteht aus Rasenflächen. Regelmäßig und E. Brune © H. Bruneordentlich gemäht sind sie ein erfreulicher Anblick. Aber das Mähen muss erst einmal getan werden.

Lange Zeit hatten wir dafür einen Schüler, dem das Fahren Spaß machte. Er mähte jedoch nicht nur den Rasen, sondern auch die Blumen ab.

Also wurde Kerstin gebeten künftig für einen korrekten Rasenschnitt zu sorgen. Kerstin sagte auch zu, aber mit der Regelmäßigkeit haperte es: ihr taten die armen Gänseblümchen leid, die den Rasen im Sommer in ein weißes Blütenmeer verwandeln.

Schließlich erbarmte sich mein Mann, der mein Gejammere wohl nicht mehr mit anhören konnte. Zuverlässig brummte der Rasenmäher nun Woche für Woche durch den Garten. Ich war froh und glücklich. Inzwischen wuchs Enkel Florian heran und im Alter von 11 Jahren übergab Opa ihm den Rasenmäher.

Florian, der Opas Geschicklichkeit geerbt hat, kam auch ohne Probleme mit dem selbstfahrenden Aufsitzmäher zurecht. Auf dem Hofgelände, wo nichts im Wege stand, klappte alles tadellos.

Während der Erntezeit im Sommer hatte Opa oft Trecker und Mähdrescher zu fahren und vertraute Florian nun auch den Rasen im Garten an. Hier standen nun Bänke und Tische, die Florian in großzügigem Abstand umfuhr.

Auch über den Rasen hängende Blumen schonte er, das Gras darunter aber ebenfalls. Dazu meinte er noch auf mich nicht hören zu müssen. Schließlich nahm Opa sich die Zeit ihn richtig anzulernen. Nachdem ich ihn noch darauf hingewiesen hatte, dass nur ordentliche Arbeit Geld einbringt, wurde es besser.

Florian hatte nun regelmäßige Einnahmen und gab das Geld mit beiden Händen aus. Seine Mutter sprach vom Sparen, aber auf dem Ohr hörte er nicht, wozu auch, es kam ja regelmäßig Nachschub.

Bis die Mutter eines Tages sagte: “Im Winter wächst der Rasen aber nicht.”

Dieses lange Gesicht von Florian, daran hatte er nicht gedacht.

“Nach dem Winter kommt der Frühling und dann wächst der Rasen wieder.”, tröstete ich ihn.

Den Rasenmähermann haben wir schon früher einmal in unserem Blog mit Bild gezeigt.

Mittwoch, 11. November 2009

Dienstag, 10. November 2009

Wie verarbeitet man eigentlich Quitten?

Wie wir bei Twitter berichtet hatten, war die letzte Woche  bei uns der Quittenernte gewidmet. Reife Quitte im Herbstlaub © H. BruneDie Quitten schließen für uns die Obsternte ab, auch wenn noch einzelne Äpfel an den Bäumen hängen.  Da uns unsere Gäste immer wieder fragen, was man denn mit Quitten machen würde (vorher kommt meist die Frage, um was für Früchte es sich bei den merkwürdigen Gebilden an unserem Parkplatz handelt), wollen wir eine kleine Anleitung zur Verarbeitung geben.

Wann sollte man die Quitten ernten?

Die wichtigste Frage ist zunächst die nach dem richtigen Zeitpunkt für die Ernte. Quittenernte © H. Brune Wir waren in diesem Jahr fasst zu spät dran, aber grundsätzlich kann man mit der Ernte warten, bis sich die Blätter zumindest teilweise in ihren Herbstfarben präsentieren. Auch die Früchte selbst dürfen nicht mehr grün sein. Ein gutes Zeichen ist es auch, wenn die Quitten beim Pflücken einfach am Stil abknicken und nicht mehr zäh am Baum hängen bleiben wollen. Auf der anderen Seite kann man bei den Quitten nicht wie bei Äpfeln oder Birnen so lange warten, bis die Früchte weich werden: eine Quitte wird erst weich wenn sie faulig ist und dann ist es zu spät.

Vorbereiten der Verarbeitung: Entfernen des Quittenflaums

Nachdem wir in unserem Fall eine Schubkarre voll mit goldenen Früchten geerntet haben kommt ein wichtiger Quitten mit und ohne Flaum © H. Brune Zwischenschritt vor der Verarbeitung in der Küche: Das Entfernen des Flaums oder Pelzes von den Quitten. Dieser Pelz, der die Quittenfrucht am deutlichsten von Äpfel, Birne oder gar kleinen Kürbissen unterscheidet, enthält viele Bitterstoffe.

Das Entfernen geht sehr einfach mit einem eher groben Tuch, mit welchem man die Früchte abrubbelt. Wir haben diese Arbeit nicht in der Küche erledigt sondern noch im Garten. So kann man das Tuch häufiger einmal ausschütteln und hat die Flusen nicht in der ganzen Küche verteilt. Im Bild sieht man das Ergebnis: die rechte Quitte hat noch ihren natürlichen Flaum, die linke hingegen ist glänzend poliert und gesäubert (klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern).

Raspeln der Quitten und Entsaften….

Für die weitere Verarbeitung der Quitten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Raspeln der Quitten © H. Brune Wir haben in den letzten Jahren mit den Entsaften gute Erfahrungen gemacht. Es ist vielleicht etwas aufwändiger, aber man kann auf diese Weise auch mit größeren Quittenernten fertig werden. Damit der Entsafter mit den eher trockenen Quitten arbeiten kann zerkleinern wir die Früchte mit einer normalen Haushaltsraspel. Dabei muss man ganz genau auf seine Finger aufpassen! Eine Moment der Unachtsamkeit und schon hat man seine Macken.

Wir schälen die Früchte dabei nicht, sondern verarbeiten die kompletten Quitten bis auf das Kerngehäuse. Entsaften der Quitten © H. Brune Man braucht bei dieser Art der Aufbereitung ein Messer nur um schlechte Stellen zu  entfernen, alles andere macht die Raspel. Sobald man genug Quittenklein zusammen hat startet der erste Entsaftungsgang. Nach etwas längerer Zeit als man es von saftigeren Früchten gewohnt ist beginnt dann der Quittenextrakt zu fließen und kann abgefüllt werden.

Wir haben in diesem Fall nicht sofort mit der Verarbeitung z. B. zu Gelee begonnen, sondern den Saft zunächst in saubere Flaschen gefüllt. Dort kann er ein paar Tage lagern und wird jetzt nach und nach eingekocht.

…oder Vierteln und Kochen?

Eine andere Methode, die möglicherweise noch schneller ist, ist das Kochen. Quittenextrakt © H. Brune Hierzu werden die Früchte nur in Viertel geschnitten und dann in einem großen Topf mit Wasser gekocht bis sie weich sind. Danach lässt man die Masse über Nacht abkühlen und seiht sie anschließend durch ein Tuch ab. Im Vergleich zum Raspeln und Entsaften fällt hier weniger Arbeit (die vermutlich auch noch weniger verletzungsträchtig ist) beim Zerkleinern der Früchte an.

Was machen mit dem Quittenextrakt?

Auf welche Weise man seinen Quittenextrakt auch gewonnen hat, er stellt die Basis dar für die verschiedenen Produkte aus der Quitte. Mit etwas Gelierzucker machen wir Gelee. Aus klarem Schnaps, der zusammen mit etwas Extrakt über Quittenstückchen gegossen wird, produzieren wird Aufgesetzen. Und vermischt mit viel Zucker wird ein Sirup daraus.

Noch nicht genug von der Quitte?

Das Internet bietet natürlich auch zu den Quitten jede Menge Informationen. Hier seien nur drei ausgewählte Links genannt:

Montag, 9. November 2009

Herbstzeit – Wir harken uns ein Laublabyrinth

Je weiter der Herbst voran schreitet, desto mehr Blätter fallen. Auf unserem Hof haben die beiden Linden ihr jetzt sonnengelbes Laub fast vollständig verloren (ein schöner Kontrast zu Zorros schwarzem Pelz) Zorro im Lindenlaub © H. Bruneund die Blätter der Haselnüsse am Caféparkplatz liegen schon komplett als große Lappen im Gras. Etwas zögerlicher sind noch die Kastanien, deren von den Miniermotten geschundenes Blattwerk erstaunlich zäh an den Zweigen hängt.

Trotzdem steht uns das ‘Schlimmste’ noch mehr oder weniger bevor: Der Laubfall der beiden großen Blutbuchen im Hauptgarten! Diese mächtigen Bäume fangen gerade erst damit an, ihre schön rot-braun-gelb verfärbten Blätter auf den Rasen regnen zu lassen. Eine Eigenschaft unseres Geländes ist dabei, dass der Wind meist so steht, dass die Blätter in den Garten geweht werden, an statt auf die angrenzenden Wiesen.

Gestern haben wir zum ersten Mal den Rasen geharkt und schon kleine Wälle aus Laub aufgetürmt. Laublabyrinth © H. BruneAllerdings sieht man den beiden Buchen bisher nicht an, dass ihnen schon Blätter fehlen.  Damit das Laubharken nicht so langweilig ist haben wir ein kleines Labyrinth aus dem Laub geharkt.

In den nächsten Tagen und Wochen werden diese Wälle immer höher werden und einen interessanten Anblick bieten. Und manchmal haben sie sogar den Vorteil, dass die vom Wind getriebenen Blätter schon daran liegen bleiben und sich nicht mehr bis in die fernsten Gartenecken verteilen.

Donnerstag, 5. November 2009

Elisabeths Gartengeschichten: Westfälischer Kastenpickert

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten. In der heutigen Geschichte geht es um eine Speise, die es wirklich nur in Ostwestfalen gibt:

Eine herbstliche Spezialität ist der westfälische Kastenpickert. Es gibt ihn nur in unserer Region, dem Ravensberger Land. In den heutigen Kreisen Gütersloh, Bielefeld, Paderborn, Herford, E. Brune © H. Bruneauch das Mindener Gebiet ist einbezogen und der Kreis Lippe.

In wirtschaftlichen Notzeiten, dem 18. Jahrhundert, soll er erfunden worden sein. Von den Leinewebern, so will es die Legende. Diese besaßen in der Regel ein Stück Land und mit dem Ertrag der Kartoffelernte konnten sie ihre oft großen Familien sättigen, besser als mit reinem Getreideanbau.

Pickert, also urspünglich ein arme Leute Essen, ist seit langem in allen Bevölkerungsschichten bekannt und beliebt, weil absolut lecker. Bewährt hat sich bis heute unter anderem der Kastenpickert. Eine etwas aufwendigere Pickertart. Darum gehen die meisten Leute heute Pickertessen, anstatt ihn selber herzustellen.

Ursprünglich, so kenne ich es aus meiner Kindheit, wurde der Pickert nur im Herbst gebacken. Wenn die ersten Kartoffeln aus der Erde waren konnte es losgehen. Besonders große und dicke Kartoffeln, die sogenannten ‘Pickertkartoffeln’, wurden geschält und gerieben. Die großen Kartoffeln hatten den Vorteil, dass die Finger nicht so schnell in Berührung mit der Reibe kamen. Mehlige Kartoffelsorten sind Voraussetzung für ein gutes Gelingen. Bei uns war Oma zuständig für das Pickertbacken.

Wenn wir dann alle beim Herannahen der Dämmerung müde und ein wenig frösterig vom Feld ins Haus kamen hatte Oma schon die Pfanne auf dem Herd und  dicke Scheiben wurden vom Pickert geschnitten und im heißen Fett gebacken. Dazu gab es goldgelbe Butter und leckeres Rübenkraut. Milchkannenweise holte man es damals von der Zuckerrübenfabrik in Lage. Eine preiswerte und gesunde Süßigkeit. Heißer Kaffee, tassenweise getrunken, half den Pickert besser zu vertragen und machte uns wieder munter. Gut durchgewärmt und satt gingen wir an die Stallarbeit, denn das Vieh wartete bereits auf uns.

Sehr leckeren hausgemachten Pickert gibt es im “Café im Kräutergarten” ganzjährig zu essen. Von Kerstin sorgfältig gebacken. Das Pickertrezept, ob mit oder ohne Rosinen, wird hier nicht verraten. Gruppen können allerdings ein Pickerbackseminar bei uns besuchen.

Weitere Informationen zu Pickertessen im Café finden Sie hier.

Dienstag, 3. November 2009

Der Oldendorfer Bauernladen schließt zum Jahresende – Der Räumungsverkauf beginnt am 12.11.2009

Jetzt ist es offiziell: Elisabeth Brune wird ihren Oldendorfer Bauernladen Ende des Jahres 2009 nach fast zwei Jahrzehnten schließen.

Ganz wichtig: Das Café im Kräutergarten wird natürlich weiter betrieben und nach der Schließung des Ladens etwas mehr Platz haben. Auch gibt es weiterhin Veranstaltungen und Führungen in unserem Garten.

Angebote im Laden © H. Brune Ab dem 12. November beginnt der Räumungsverkauf! Geöffnet ist dann jeweils von Donnerstag bis Samstag zu den Öffnungszeiten des Cafés. Was können Sie im Räumungsverkauf erwerben? Unter anderem

  • Weihnachtskrippen
  • Fredesloher Töpferwaren
  • Tischdecken
  • Mode

Neben reduzierter Ware gibt es aber auch noch aktuelle Herbst- und Winterartikel. Wir werden in den nächsten Tagen in unserem Blog immer wieder Beispiele für einzelne Angebote zeigen.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Elisabeths Gartengeschichten: Bratäpfel

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten. In der heutigen Geschichte geht es um Kindheitserlebnisse, die unvergesslich sind:

Jetzt kommt wieder die Zeit der Bratäpfel. Sie gehören einfach zum Herbst dazu. Allein bei dem Klang des Wortes läuft mir das Wasser im Mund zusammen. ErinnE. Brune © H. Bruneerungen an meine Kindheit kommen hoch.

Meine Großmutter  hat oft im Backofen des Küchenherdes, der sogenannten Kochmaschine, Bratäpfel für uns gebacken. Dieser Ofen, ständig mit Holz gefüttert, beheizte zugleich die ganze Küche. Das Knacken des Holzes und der Feuerschein, der beim Nachlegen durch die geöffnete Herdtür auf den Küchenboden fiel, schaffden eine gemütliche, anheimelnde Atmosphäre. Bei niedrigen Temperaturen schmorten die Äpfel langsam vor sich hin, bis sie bräunlich verfärbt und gar waren.

Wir Kinder saßen indessen mit baumelnden Beinen auf der langen Küchenbank aus Holz und harrten der Dinge, während uns ein verführerischer Duft in die Nase stieg. Der ausgetreten Saft der Äpfel, durch seinen Zuckergehalt karamellisiert, brachte ein zusätzliches Geschmackserlebnis. Oh, wie wir es genossen!

Kerstins Bratäpfel dagegen sind ganz anders, aber nicht minder köstlich. Sie nimmt Boskopäpfel – ein gewissen Säuregehalt verbessert das Aroma – sticht das Kerngehäuse aus und füllt das entstandene Loch mit ihrer eigenen speziellen Rezeptur.

Den so vorbereiteten Apfel gart sie und serviert ihn mit einer leckeren Vanillesauce und selbstgebackenem Gewürzkuchen.

Weitere Informationen zu den Bratapfelessen im Café finden Sie hier.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Mitten in der Pilzzeit – Im Wald und im Garten

Der trockene Sommer hat sie etwas hinausgezögert, aber mit dem Regen hat dann doch die Pilz’blüte’ im Wald, aber auch im Garten, eingesetzt. Pilze © H. Brune Überall sieht man nun die typischen Hüte zwischen Blättern, auf Baumstämmen, im Rasen und sogar auf abgeernteten Getreidefeldern.

Und in jedem Jahr stellt es wieder eine Überraschung dar, wie schnell und wie vielfältig diese Pflanzen plötzlich in Erscheinung treten. Aber sind Pilze überhaupt Pflanzen? In der Wikipedia findet man heute folgende Aussage dazu:

Nachdem Pilze wegen ihrer sesshaften Lebensweise lange dem Reich der Pflanzen zugeordnet wurden, gelten sie heute aufgrund ihrer physiologischen und genetischen Eigenschaften als eigenes Reich und enger mit Tieren als Pflanzen verwandt.

Auch wenn es einem zunächst merkwürdig vorkommt, dass Pilze eher Tiere sein sollen, so halten sie doch noch ganz andere Überraschungen bereit. So soll das größte Lebewesen der Erde ebenfalls ein Pilz sein!

Falls man die Absicht hat diese Naturprodukte für den eigenen Speiseplan zu nutzen ist aber ein entsprechendes Fachwissen unbedingt erforderlich. Eines der schönsten Bücher für den Pilzsammler ist unserer Meinung nach ‘Pilze des Waldes’ von Gottfried Amann (z. B. bei Amazon zu finden). Es ist zwar nicht das umfangreichste Werk, enthält aber wunderschöne Illustrationen (leider nicht alle in Farbe), eine ungewöhnliche Art des Seitenaufbaus und eine interessante sprachwissenschaftliche Herleitung der unterschiedlichen Bezeichnungen für Pilze, denen man in Deutschland begegnen kann.

Montag, 26. Oktober 2009

Herbstlaub – Der Ginkgo

In der Mitte unseres Gartens wächst seit einigen Jahren ein Ginkgo Baum. Er ist immer noch recht klein, kaum höher als zwei Meter, und diesem Jahr hat er auch nur kurze Triebe gebildet. Ginkgo im Herbst © H. Brune Die meiste Zeit des Jahres wird er daher vermutlich von den meisten Besuchern übersehen, ziehen doch die Rosen in den anderen Beeten die Blicke viel stärker auf sich.

Jetzt im Herbst ist allerdings seine Stunde gekommen: Während der Rest des Gartens nach und nach farbloser wird färbt sich der Ginkgo nun gold-gelb und zieht die Blicke auf sich. Die unverwechselbaren Blätter hängen noch fast vollzählig am Baum und scheinen auch noch nicht so rasch fallen zu wollen.

In der Wikipedia findet sich übrigens ein sehr ausführlicher Artikel über diesen Baum, der auch als lebendes Fossil bezeichnet wird.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Pickert essen – Pickert machen – Pickert kennenlernen

Mit dem Herbst beginnt auch wieder die schöne Zeit des Pickertessens. Unsere regionale Spezialität ist ja eigentlich eine Speise der Bauern, die in der kalten Jahreszeit zur Kaffeezeit mit Rübenkraut und Marmelade gegessen wurde. Zumindest der westfälische Kastenpickert.

Und auch wenn der Pickert nur in einer kleinen Region bekannt ist, die sich im wesentlichen auf Ostwestfalen beschränkt, so ist doch kein Gebiet zu klein um nicht noch weiter unterteilt zu werden: So haben die Lipper ihren lippischen Pickert, der eher eine Bürgerspeise war und damit etwas reichhaltiger ist, dann gibt es auch noch Lappen- und Speckpickert und schließlich Püfferchen, die eine Art kleine Variante des lippischen Pickerts sind.Pickertzutaten © H. Brune

Alle Pickertvarianten haben aber neben der Grundzutat geriebene Kartoffeln eines gemein: am besten schmecken sie in Gesellschaft. Im Café im Kräutergarten haben wir zwar das ganze Jahr über unseren hausgemachten westfälischen Kastenpickert in der Karte, aber gerade jetzt bieten sich Pickertessen für Gruppen ganz besonders an.

Die interessante Geschichte des Pickerts kann Ihnen Elisabeth Brune dabei auf Wunsch in einem Vortrag im Anschluss an das Essen näher bringen. So wird zum Beispiel die Frage geklärt, woher der Begriff ‘Pickert’ überhaupt kommt. Bitte fragen Sie nach dem Pickertvortrag.

Als drittes Angebot können Sie bei uns auch lernen, wie man den westfälischen Kastenpickert selbst herstellt. Bei dieser mehrstündigen Veranstaltung unter Anleitung von Elisabeth Brune werden alle Schritte von der Vorbereitung der Grundzutaten über die eigentliche Zubereitung bis hin zum Backen absolviert.

Freitag, 23. Oktober 2009

Die neue Landlust ist im Laden

Ab sofort gibt es die November/Dezember Ausgabe der Landlust in unserem Laden. Sie ist thematisch schon weitgehend auf den Spätherbst und Winter sowie das sich bereits am Ereignishorizont abzeichnende Weihnachtsfest abgestimmt. Das Titelblatt zeigt einen prächtigen Kaltblüter bei Holzrückarbeiten. Weihnachtsgeschenke © H. BruneAuf dieser Landlustseite werden die einzelnen Themen kurz angerissen. 

Apropos Weihnachten: Es gibt bereits die ersten Weihnachtsartikel im Laden. Zum Beispiel die Gildeengel.