Unter den vielen Sommerfliedern in unserem Garten ist nur ein einziges Exemplar mit weißen Blüten. Dieser Strauch blüht etwas später als seine hell- und dunkelblauen Verwandten, aber er lockt die Schmetterlinge genauso stark an.
Hier finden Sie Neuigkeiten und Infos zum Hof Brune und dem Café im Kräutergarten in Borgholzhausen. Die Homepage befindet sich hier: http://www.hof-brune.de
Samstag, 2. August 2008
Der weiße Sommerflieder begrüßt Sie an der Einfahrt
Unter den vielen Sommerfliedern in unserem Garten ist nur ein einziges Exemplar mit weißen Blüten. Dieser Strauch blüht etwas später als seine hell- und dunkelblauen Verwandten, aber er lockt die Schmetterlinge genauso stark an.
Freitag, 1. August 2008
Donnerstag, 31. Juli 2008
Die Indianernesseln
In unseren Rosenbeeten im Garten findet man jetzt die kniehohen Indianernesseln. Diese Zierpflanze mit den interessanten Blüten wird auch Goldmelisse genannt.
Montag, 28. Juli 2008
Die Rosen haben das Gewitter gut überstanden
Als am Samstag das schwere Gewitter über unseren Hof hinweg zog hatten wir kurz Sorge um unsere vielen Rosen. Aber bis auf wenige Ausnahmen haben die großen und kleinen Blüten den starken Regen gut überstanden. Zum Ausgleich boten die von Regentropfen übersähten Blüten interessante Bildmotive.
Sonntag, 27. Juli 2008
Der C-Falter bewacht sein Revier
Einer der Falter, der mit den hohen Temperaturen jetzt wieder häufig im Garten zu sehen ist, ist der C-Falter. Nach unsere Beobachtungen bewacht dieser Falter im Garten ein bestimmtes Revier, welches gegen eindringende Falter auch von anderen Arten offensiv mit Scheinattacken verteidigt wird. Dieses Exemplar hat sich auf den trockenen Dolden der großen Angelika platziert, wo es einen guten Überblick hat.
Der C-Falter verdankt seinen Namen dem weißen Mal auf der Unterseite seiner Flügel, welches man für ein 'C' halten kann.
Samstag, 26. Juli 2008
Sonnenschirm gefällig?
Wenn die Sonne scheint, dann scheint sie gleich mit aller Macht. Wenn es Ihnen dabei zu warm wird gefällt Ihnen vielleicht einer unserer Schirme, die man auch gut als Sonnenschirme verwenden kann. Im Bild sehen Sie ein helles Exemplar mit witzigen Rüschen besetzt.
Freitag, 25. Juli 2008
Mit dem Sommerwetter kommen die Schmetterlinge
Kaum sind die Temperaturen gestiegen ist der Garten auch wieder voller Schmetterlinge. Zum ersten Mal in diesem Jahr sind die Sommerflieder, die nicht zufällig auch 'Schmetterlingsbäume' genannt werden, nun wieder stark besucht. Im Bild sieht man ein Tagpfauenauge, welches sich an den langen Blütenständen nährt. Neben dem Diestelfalter, der in diesem Jahr noch nicht angekommen ist, sind die Tagpfauenaugen sicher eine der spektakulärsten Edelfalter (Nymphalidae), die man bei uns beobachten kann.
Die Raupen des Tagpfauenauges ernähren sich u. a. vom Brennnesseln. Auch das macht sie willkommen:)
Kräuterblüte: Der Borretsch
In unserem Garten blüht nun der Borretsch. Dieses Kraut wird ob des Geschmacks seiner Blätter auch 'Gurkenkraut' genannt, seine schönen Blüten haben zu poetischeren Namen wie 'Blauhimmelstern' geführt.
Bei der Frage, woher der Name 'Borretsch' kommt, werden in der Wikipedia drei sehr unterschiedliche Herleitungen angeboten. Man sich hier also aussuchen, ob man diese Pflanze eher mit ihrer rauen Behaarung (lateinische Herleitung) oder ihrer schweißtreibenden Wirkung in der Volksmedizin (arabische Herleitung) in Verbindung bringen möchte oder ob man sich durch sie ermutigt fühlt (keltische Herleitung).
Seit einigen Jahren kann man diese Pflanze häufiger als früher auf Wildäckern und Stilllegungen beobachten, da sie neuerdings in den entsprechenden Saatgutmischungen enthalten ist.
Donnerstag, 24. Juli 2008
Jetzt die Dreifachblüte am Café geniessen
Der Sommer kommt endlich zurück und man kann wieder auf unserer Terrasse am Café die warme Sonne genießen. Passend dazu blühen nun der blau-violette Sommerflieder, die gelben Nachtkerzen und der weiße Eibisch dicht beieinander direkt neben den Tischen. Umgeben sind sie von duftenden und blühenden Minzepflanzen.
Spaziergang: Giftpflanzen am Wegesrand
Beim Spaziergang in der Nähe der Wälder sieht man jetzt zwei Pflanzen, von denen man sich eher fern halten sollte: Den Aronstab und die Wolfsmilch. Bei beiden Pflanzen sollte man Abstand halten und sie nicht einmal berühren.
Der Aronstab verdankt seinen Namen 'Aaron' aus dem alten Testament, weil die Form seiner Blütenkolben an einen Herrscherstab erinnert. Es bringt jetzt seine Früchte zur Reife, die aber wie die gesamte Pflanze giftig sind. Auch am Café kann man einige Exemplare beobachten, die an der Böschung zum Teich wachsen.
Die Wolfsmilch hingegen verdankt ihren Namen ihrem weißen Saft, der die Zunge 'beißt wie ein Wolf'. Das bedeutet aber nicht, dass man diese Pflanze oder ihren Saft probieren sollte! Auch wenn sich in der Wikipediaseite zur Wolfmilch ein interessanter Vergleich mit dem Capsaicin, dem "scharfen" Wirkstoff des Chilis findet.
Im Bild wird übrigens eine Sonnenwend-Wolfmilch gezeigt. Sie zeigt ihre zunächst sehr unspektakulär wirkenden Blüten jetzt an vielen Acker- und Wegesrändern. Die Blüten erinnern in gewisser Weise an das Milzkraut, welches aber als Frühblüher schon lange nicht mehr zu finden ist.
Mittwoch, 23. Juli 2008
Im Laden: Frisch aufgesetzter Kräuteressig
Unsere Kräuterexpertin hat Zitronenmelisse geerntet und mit Essig aufgesetzt. Die Flaschen sind auch als reine Dekoration schön anzusehen.
Kräuterblüte: Das Basilikum
Das Küchenbasilikum in unseren Töpfen zeigt jetzt seine weißen Blüten. Der Name 'Basilikum' stammt laut der Wikipedia aus dem griechischen bedeutet 'königlich'. Diese Bezeichnung soll dem Basilikum wegen seines edlen Geruchs verliehen worden sein.
Dienstag, 22. Juli 2008
Wo ist der 'Kleine Fuchs'?
Als große Schmetterlingsfreunde sind wir immer wieder gespannt, wann sich welche Art in unserem Garten einstellt. In diesem Jahr vermissen wir aber einen Falter, der eigentlich gar nicht so selten ist: Den 'Kleinen Fuchs'.
Bisher konnten wir weder im Garten noch bei unseren Spaziergängen durch Feld und Flur ein Exemplar entdecken. Ob es an dem kühlen Sommer liegt?
Das gezeigte Bild haben wir vor 2 Jahren Anfang Juli in unserem Garten aufgenommen. Der Falter sonnt sich hier auf der damals neu angelegten Lavendelhecke.
Montag, 21. Juli 2008
Kräuterblüte: Der echte Eibisch
Zwischen den großen Rosen an der Caféterrasse blüht jetzt der echte Eibisch. Wir haben ihn zur Cafégründung einmal als kleines Pflänzchen von einer Freundin bekommen. Inzwischen ist dieses Malvengewächs brusthoch und kann mit den benachbarten Edelrosen durchaus mithalten.
Der Eibisch ist in mehrerer Hinsicht eine sehr interessante Pflanze: Für die Bienen stellt er eine attraktive Futterquelle dar und kann so einen Garten lebendiger machen. Gleichzeitig wird der echte Eibisch auch Arznei-Eibisch genannt, was er seiner reizlindernden Wirkung verdankt.
Am überraschendsten ist aber vielleicht, dass der Eibisch ursprünglich die Pflanze ist, aus der die Süssigkeit 'Marshmallow' hergestellt wurde. Dies und noch weitere interessante Dinge kann man auch im Wikipedia Artikel zu dieser Pflanze nachlesen.
Sonntag, 20. Juli 2008
Heute im Café: Die Aida Torte
Heute hat die Chefin mal wieder etwas neues ausprobiert: die sogenannte Aida Torte. In dieser Creation wird eine leckere Nougatschicht von allerlei Früchten begleitet. Wir sind gespannt, wie sie bei unseren Gästen ankommen wird.
Die zentrale Rose im neuen Beet blüht auch schon
Vor ein paar Wochen hatten wir im Blog von unserem neu angelegten Rosenbeet berichtet. Jetzt blüht auch die zentrale Rose der Sorte 'Moonlight'. Ihr gelben Blüten sind recht groß und duften toll. Die Rose wird einmal mehr als 2 Meter hoch werden und bekommt noch ein Gerüst von uns.
Samstag, 19. Juli 2008
Die Kratzdistel als Insektenbiotop
Das kühle Wetter macht es unseren Insekten zur Zeit schwer ausreichend an Nahrung zu gelangen, zum einen weil sie die Kälte in ihren Bewegungen hemmt und weil ihre Futterpflanzen oft auch unter dem Wetter leiden. Eine Pflanze, die trotz des Regenwetters ihre Blüten zeigt, ist die Acker-Kratzdistel. In den Regenpausen kann man daher viele Insekten auf ihnen finden.
Die in der Kollage zusammengefassten Bilder sind alle innerhalb weniger Minuten an der selben Distelgruppe aufgenommen worden und zeigen verschiedene Schmetterlinge (Kohlweißling, Ochsenauge, Heufalter, Landkärtchen), Käferarten (z. B. den Gefleckten Schmalbock), Hummeln und Fliegen. Grillen und Heupferdchen scheinen die stacheligen Disteln als Deckung zu nutzen.
Falls Sie auch einmal eine Hilfe bei der Bestimmung von Schmetterlingen und Faltern benötigt, so ist vielleicht diese Seite für Sie interessant:
Freitag, 18. Juli 2008
Jetzt kommt 'Kyrill' in den Ofen
Das lausig kalte 'Sommer'wetter hat immerhin einen Vorteil: es liefert uns einen guten Grund auch im Juli unseren tollen Kachelofen im Café anzuheizen. Wir können sogar schon das erste Holz verwenden, welches uns der große Frühjahrsorkan 'Kyrill' im letzten Jahr beschwert hat. Zur Erinnerung zeigen wir Ihnen hier noch einmal eine kleine Zusammenstellung der Bilder, die wir am Morgen nach dem Sturm auf dem Hof gemacht haben. Wer sich noch nachdrücklicher an die teilweise dramatischen Auswirkungen Kyrills erinnern möchte kann sich z. B. mit dem entsprechenden Wikipedia Artikel gruseln.
Bei unseren Aufräumarbeiten am 19.01.2007 haben wir die großen Stämme gleich in Stücke gesägt und kurze Zeit später gespalten. Das Brennholz, welches wir jetzt in den Ofen stecken, ist leichtes, schnell trocknendes Kiefernholz. Ursprünglich säumten die Kiefern einmal die komplette Einfahrt am Teich entlang, Kyrill köpfte allerdings einen ganzen Teil.
Kräuterblüte: Der Salbei
Nach dem der Muskateller Salbei schon fast wieder verblüht ist, zeigt auch der eigentliche Salbei seine blauen Blüten.
Der Artenname 'Salvia' ist von dem lateinische Wort für 'heilen' abgeleitet und deutet auf Wirksamkeit bei bestimmten Erkrankungen hin. Einfach zuzubereiten ist z. B. ein Tee aus Salbeiblättern, der bei Halsschmerzen lindernd wirken kann. Eine weitergehende Beschreibung des Salbeis, seiner vielen Arten und möglicher Anwendungen findet sich in der Wikipedia.
Donnerstag, 17. Juli 2008
Die Yuccapalme ist gar keine Palme
Im letzten Herbst hatten wir eine Yuccapalme, die zuvor im Haus 'gelebt' hatte, in einen Hochtopf an der Einfahrt zum Caféparkplatz gepflanzt. Die neue Freiheit hat sie uns gleich mit einer prächtigen Blüte gedankt.
Laut Wikipedia Eintrag ist die bei uns geläufige Bezeichnung 'Yuccapalme' allerdings botanisch nicht korrekt, da die Pflanze nicht zu den Palmen gehört.
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