Donnerstag, 7. April 2011

Geht wandern im Teutoburger Wald

Jetzt beginnt sie wieder – oder eigentlich sind wir schon mitten drin – die kurze Jahreszeit des bunten Waldes. Die Zeit, in welcher unser naher Teutoburger Wald vom Blüten übersät ist wie sonst nie im Jahr. Wer also an diesem Wochenende keinen schönen Spaziergang in der Natur macht, der verpasst so einiges:

Es beginnt mit dem fast einzigartigem Grün des Sauerklees, der sich in großen Feldern durch das alte Laub schiebt und auch schon die ersten seiner weiß-rosa Blüten zeigt.

DSC_1627Schon teilweise wieder verblüht sind die großen Lerchenspornwiesen, die in weiß und dunkelrosa weite Strecken des Waldbodens bedecken und stellenweise bis in die Randwiesen hinein reichen:

DSC_1614 Ein noch tieferes Blau verbreiten die Veilchen, die sich teilweise so dicht drängen, dass sie richtige Farbflecken an den Böschungen bilden:

DSC_1610 Aber auch Weiß findet sich nun überall im Wald, denn die Buschwindröschen blühen ebenfalls, oft verschwistert mit dem gelben Scharbockskraut:

DSC_1609Geld findet sich aber auch in den prächtigen Schlüsselblumen, die sich an ihren langen Stängeln weit vom Waldboden erheben:

DSC_1620Selbst einzelne Exemplare des Wiesenschaumkrauts sind an feuchten Stellen wie Gräben schon zu finden:

DSC_1618 Abgerundet wird das Blühensemble von den Schwarzdornsträuchern, die nun wie schneeige Hügel die Waldkanten säumen:

DSC_1598 Also: Auf in die freie Natur!

Sonntag, 3. April 2011

Narzissen en masse

Der Regen, der heute Vormittag in einem großem Schwall vom Himmel fiel, hat den Narzissen sehr gut getan. Gestern fragten wir uns noch ob sie aus Wassermangel so halb umgeknickt am Wegesrand standen, heute ist die Frage beantwortet, denn sie stehen wieder kerzengrade mit der frischen Feuchtigkeit.

Narzisse © H. BruneInzwischen blühen nicht mehr nur die Mininarzissen, die die ehemalige Krokusspirale im Garten jetzt besser nachzeichnen als die nach und nach verschwundenen Krokusse, auch die großen Exemplare blühen in verschiedenen Sorten am Teich und überall in den Beeten verstreut. Zusammen mit den üppig blühenden Forsythien ist daher nun ein sonniges Geld die vorherrschende Farbe in unserem Garten.

Freitag, 1. April 2011

Die Natur macht große Sprünge

Die deutlich gestiegenen Temperaturen treiben die Pflanzen in Garten und freier Natur jetzt zu großen Entwicklungssprüngen. Fast bekommt man Angst der Frühlingszauber könnte in kürzester Zeit an uns vorbei ziehen:) So blühen im nahen Teutoburger Wald jetzt die große Lerchensporn Felder, an den Wegesrändern werden Spargelbuden aufgestellt und im Garten folgen auf die Krokusse nun Narzissen, Scilla und Lungenkraut.

Im Café ist ‘die Natur’ sogar noch etwas weiter: Hier blüht bereits ein vor Wochen geschnittener Kirschzweig in vollem Weiß. Aber wenn es morgen wirklich mehr als 20 Grad warm werden sollte, dann werden sie wohl bald überall blühen.

Kirschblüte © H. Brune

Montag, 28. März 2011

Elisabeths Geschichten: Der Maulwurf

Seit Tagen umgibt uns eine märchenhafte Winterlandschaft. So wie wir sie in unseren Landstrichen nur von stimmungsvollen Weihnachtskarten kennen. 8 C ° Minus zeigt das Thermometer und was entdecke ich hinten im Garten?

E. Brune © H. Brune

Aus einer Schneedecke die mindestens 25 cm hoch liegt, schaut ein Maulwurfshaufen heraus. Wie viel Kraft muss der kleine Kerl doch besitzen, dass er trotz tagelanger, ja fast wochenlanger Minustemperaturen, die tiefgefrorene Erde durchbrechen kann. Das hat mich veranlasst im Tierlexikon nach zu sehen.

Jeder Maulwurf hat unwahrscheinlich starke Grabhände und eine kräftige bohren helfende Nase. Dann wird unterschieden nach dem echten Maulwurf, dem europäischen Maulwurf und dem Blindmaulwurf. Der soll laut Lexikon die europäischen Mittelmeerländer, Kleinasien und den Kaukasus bewohnen.
Dann gibt es noch den Ostmaulwurf, ebenfalls blind, er kommt im ferneren Asien vor. Einigen wir uns darauf das in meinem Garten der europäische Maulwurf lebt. Dieser soll winzig kleine, im Pelz versteckte, aber durchaus funktionstüchtige Augen besitzen.

Bei Bedarf, also über Tage, stülpt er sie aus ihren Höhlen. So kann er seine Umgebung wahrnehmen.Bis jetzt habe ich immer nur gehört, dass alle Maulwürfe blind seien. Da mir andererseits hier und da bei vollem Tageslicht ein Maulwurf über den Weg gelaufen ist soll das mit dem Sehen wohl stimmen.

Maulwürfe stehen unter Naturschutz. Sie werden aber oft gefangen und getötet. Gartenliebhaber sehen ihre sorgfältig gepflegten Rasenstücke nicht gerne durch Maulwurfshaufen verunstaltet. Dabei vertreiben ihn übelriechende Sachen, in seine Haufen gesteckt, für eine lange Zeit.

Der Maulwurf schadet, im Gegensatz zu den Wühlmäusen, unseren Pflanzen nicht. Maulwürfe sind sogar nützlich. Als ausschließliche Fleischfresser vertilgen sie viele der die Gartenpflanzen schädigenden Tiere. Dazu zählen: Engerlinge, Drahtwürmer, Fliegenlarven und Schnecken.

Sie sollen sogar den Wühlmausen nachstellen.

Also überlegen wir uns das mit den Fallenstellen lieber und halten eine Harke bereit, mit der wir die aufgehäufte Erde leicht verteilen können.

Samstag, 26. März 2011

Eingezäunt

An der Einfahrt ‘Elisabeth Allee’ liegen die Wiesen, in denen sich unsere Pferde tummeln können. Allerdings wurden vor Jahren von uns auch mehrere Reihen von Narzissen in der Wiese gepflanzt, die unten den schweren Hufen insbesondere des Kaltblüters doch sehr litten. In diesem Jahr haben wir daher rechtzeitig eine kleine Absperrung erreicht.

Fallterband © H. Brune Zwar wäre diese dünne Kunststofffolie nicht mal in der Lage das kleine Pony wirklich aufzuhalten, aber die Pferde halten sich an diese Grenze. Und so sind die Narzissenreihen in diesem Jahr wieder sehr üppig geworden und zeigen jetzt ihre ersten Blüten:

Narzissen © H. BruneDie angekündigten tiefen Temperaturen für die kommenden Tage werden die volle Blüte wohl noch etwas hinauszögern, aber dann werden sich einige hundert Narzissen gelb-weiß im Frühlingswind wiegen.

Dienstag, 22. März 2011

Am kommenden Donnerstag nur bis 16.30 Uhr geöffnet

An diesem Donnerstag, dem 24. März 2011, haben wir unser Café nur bis 16.30 Uhr geöffnet. Wir müssen an diesem Tag leider etwas früher schließen, da im Rathaus Borgholzhausen eine wichtige Sitzung stattfindet, in der es um die Zukunft unserer Region geht. Und da wollen wir nicht fehlen:)

Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich auf der Internetseite der MITbürger Borgholzhausen-Bahnhof:

http://j.mp/mitbuerger

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Montag, 21. März 2011

Und das Rennen um den ersten Schmetterling im Jahr gewinnt…

Eigentlich ist es noch etwas zu früh für Schmetterlinge im Garten, falls man die Winterschmetterlinge nicht mitzählen will. Aber da einige Arten bei uns überwintern und an warmen Tagen wie am vergangenen Wochenende ihre Überwinterung kurz unterbrechen konnten wir doch schon ein erstes Exemplar im Bild festhalten:

Kleiner Fuchs © H. Brune Es ist ein Kleiner Fuchs, der sich hier zwischen altem Laub und frischen Grashalmen von der Sonne bescheinen lässt. Diese Art haben wir auch früher schon im März beobachten können, oft sind sie dann ganz zerzaust von den Wintermonaten. Dieses Exemplar sieht hingegen ganz frisch und vollständig aus.

In anderen Jahren waren es hingegen meist die Zitronenfalter, die uns spätestens im April im Garten besuchten. Auch dies eine Art, die bei uns überwintert, und daher schnell wieder aktiv werden kann, sobald es das Wetter erlaubt.

Sonntag, 20. März 2011

Die Bienen fliegen wieder

Gestern war der erste richtige Frühlingstag, zumindest hat es sich für uns so angefühlt. Den ganzen Tag Sonne, blühende Krokusse und Sträucher im Garten und genug Wärme um es in einer geschützten Ecke schon mal mit einem Kaffee draußen aushalten zu können.

Ein wichtiger Bestandteil des Frühlingsgefühls sind aber auch die Bienen, Hummeln und ersten Schmetterlinge im Garten, die ihm endlich wieder Leben und Bewegung geben. Besonders die Bienen waren gestern schon sehr aktiv:

Biene an Weidekätzchen © H. Brune Ihnen hatten es die nun blühenden Weidekätzchen angeht und der gelbe Pollen, der nur darauf wartet eingesammelt zu werden. Noch sehr langsam und sichtlich geschafft vom langen Winter bewegen sich die nützlichen Insekten von Blütenstand zu Blütenstand und füllen dabei ihre Pollenhöschen. So viel Betrieb war an einigen Stellen, dass man unter den Weiden ein permanentes Summen und Brummen hören konnte.

Heute scheint es noch einmal so schön zu werden, ob wir vielleicht einige Schmetterlinge wie den Zitronenfalter werden im Garten begrüßen können?

Samstag, 19. März 2011

Winterpatina

Der Winter ist vorbei, dass kann man jetzt wohl allmählich mit Sicherheit sagen. Trotzdem hinterlässt er seine Spuren wie zum Beispiel auf unserer Rosenelfe, die seit dem letzten Jahr zwischen den ‘Roten Korsaren’ steht.

Rosenelfe mit grüner Patina © H. Brune Das ehemals tonbraune Haar ist nun grün von den in der kalten Jahreszeit gewachsenen Algen, die sich im übrigen auch an Gartenmöbeln und Pflastersteinen ausgebreitet haben. So  sieht die Elfe nun eher aus wie eine Wassernixe.

Ob wir sie schrubben sollen, oder gefällt uns der neue Anblick? Wir sind uns noch nicht sicher:)

Sonntag, 13. März 2011

Der Höhepunkt der Schneeglöckchenblüte

Mit der plötzlich einsetzenden Frühlingswärme erreichen jetzt die vielen Tausend Schneeglöckchen in unserem Garten den Höhepunkt ihrer diesjährigen Blüte. Sei es in den Beeten an der Terrasse des Cafés, an den Ufern des Teiches oder an der Hofeinfahrt: überall sind jetzt die kleinen weißen Blüten so weit geöffnet, dass sie wie Propeller wirken.

Schneeglöckchen © H. Brune Wenn das Wetter so warm bleibt werden die Schneeglöckchen vermutlich bald verblühen. Wer dieses Ereignis also in diesen Jahr noch erleben will, der sollte uns am besten heute noch besuchen.

Samstag, 12. März 2011

Elisabeths Geschichten: Hortensien

Jetzt ist nicht die Zeit über Hortensien zu schreiben, denken sie. Das dachte ich auch. Bis ich heute morgen einen Artikel in unserer Tageszeitung las:

E. Brune © H. Brune

 

"Hortensie als Vorgarten-Droge", titelte das Westfalenblatt.

Es berichtete das vermehrt die jetzt noch kahlen Zweige der Hortensien aus den Horsten herausgeschnitten und gestohlen werden. Mehr oder weniger zufällig von den jeweiligen Gartenbesitzern bemerkt und zur Anzeige gebracht.

Die Polizeisprecherin spricht von Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Gebraucht werden die Hortensienzweige als Ersatzdroge und die ist überaus gefährlich. Zerkleinert und geraucht entsteht eine Blausäureverbindung, die die Atmungsarbeit der Zellen stört. Durch den dadurch entstehenden Sauerstoffmangel gerät der Körper in einen rauschähnlichen Zustand.

Dieser Zustand ist von den Rauchern gewollt, kann aber durchaus zu Bewusstlosigkeit und Erstickungstod führen. Also Hände weg von dem schönen Strauch. Da wollen wir uns doch lieber an den prächtigen Blüten freuen.

Seinen Namen soll der Strauch von dem französichen Naturforscher P. Commerson 1727—1773 haben. Dieser wollte damit seine Begleiterin Hortense Barré ehren. Diese dankbare und in großer Zuchtvielfalt erhältliche Pflanze erfreut uns im Garten vom Spätsommer bis zum Frost. Im Blumenhandel ist sie ganzjährig anzutreffen.

 

Den Artikel des Westfalenblatts kann man noch hier im Internet lesen.

Freitag, 11. März 2011

Noch ein Frühblüher kommt: Die Kornelkirsche

Nach dem Winterjasmin und dem duftenden Schneeball sind die Kornelkirschen in unserem Garten der nächste Strauch, der bereits im zeitigen Frühjahr seine Blüten zeigt, lange bevor sich sein Laub entfaltet.

Kornelkirsche © H. Brune Am vergangenen Wochenende – als dieses Bild aufgenommen wurde – waren die Blüten gerade erst dabei die schützenden Kapseln aufzubrechen, in denen sie sich vorentwickelt hatten. Wenn es weiter so warm bleibt werden die Blüten an diesem Wochenende aber ihre ganze Pracht entfalten und sich zu kleinen gold-gelben Bällen entwickelt haben, die den kompletten Strauch bedecken.

Hoffen wir auf genügend Sonnenschein damit die Hummeln fliegen und die Bestäubung durchführen können, damit wir später im Jahr die leckeren Früchte ernten können. Bisher ist es uns noch nie gelungen so viele Früchte auf einmal zu ernten, dass man daraus eine Torte hätte machen können. Denn die Früchte reifen ungleichmäßig und haben einen sehr dicken Stein im Innern. Aber der Strauch wird ja in jedem Jahr etwas größer…

Mittwoch, 9. März 2011

Den Winter überstanden

In den letzten beiden Wintern musste unsere rosafarbene Ramblerrose ‘Alexandre Girault’ sehr leiden und hat immer alle Triebe an den Frost verloren. Aber sie hat sich nicht unterkriegen lassen und jeweils wieder meterlange Ranken gebildet. Nur die Blüte war entsprechend bescheiden bzw. gar nicht vorhanden.Triebe der Ramblerrose © H. BruneDiesen Winter nun scheint sie unversehrt überstanden zu haben, die erstmals eingesetzten Bastmatten waren wohl wirksam im Abhalten des an dieser offenen Stelle manchmal sehr eisigen Windes. Schon sind zentimeterlange Knospen zu sehen und wir sind froher Hoffnung in diesem Sommer endlich einmal wieder die volle Blütenpracht genießen zu können. Höchstens ein später tiefer Frost könnte uns da vielleicht noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Dienstag, 8. März 2011

Naturschauspiel

Auf den Äckern nahe unseres Hofes in Borgholzhausen-Oldendorf kann man seit ein paar Tagen einen großen Schwarm von Kiebitzen beobachten. Offenbar kommt dieser Zugvogel jetzt aus dem Süden zurück und die vielleicht hundertköpfige Gruppe hat hier eine kurze Rast eingelegt.

Kiebitze im Flug © H. Brune Der Kiebitz ist mit seinem weißen Bauch, dem grünlich schillernden Rücken und der Federtolle auf den Haupt ein unverwechselbarer Vogel. Beim den morgendlichen Spaziergängen hört man jetzt auch schon lange vor Sonnenaufgang seinen einzigartigen Ruf in den Feldern und wenn erst einmal die Brutzeit begonnen hat kann man die Vögel bei einzigartigen Flugmanövern beobachten, mit denen sie Krähen und Raubvögel von ihren Gelegen vertreiben.

Bei uns ist die sogenannte Thielheide ein altes Brutgebiet, in dem sich in jedem Jahr einige Paare finden um auf den Äckern und Wiesen ihre Eier direkt auf den Erdboden zu legen. Allerdings nimmt die Verbreitung des Kiebitz – nicht nur bei uns – durch die Veränderungen in der Landwirtschaft und die Bebauung ihrer Lebensräume offenbar allmählich ab. Um so schöner ist es eine so große Gruppe dieser interessanten Vögel beobachten zu können. Wir sind gespannt, wann sie wohl weiterziehen werden.

Samstag, 5. März 2011

Gelbe Sternchen am Boden

Zwischen den weißen Schneeglöckchen bilden sich nun an einigen Stellen gelbe Flecken. Es sind die Blüten der Winterlinge, die in kleinen Pulken auf sich aufmerksam machen.

Winterling © H. BruneAuch diese Hahnfußgewächse sind für die ersten Bienen und Hummeln eine wichtige Nahrungsquelle, auch wenn wir an diesem Wochenende wohl noch keine Fliegenden Pollensammler zu sehen bekommen.

In der Wikipedia kann man nachlesen, dass diese kleine aber auf Grund ihrer frühen Blütezeit sehr attraktive Pflanze in Europa gegen Ende des 18. Jahrhunderts richtig in Mode kam, als man begann große Landschaftsparks einzurichten und mit dem Winterlinge die großen Flächen im Frühjahr schnell mit etwas Farbe versehen konnte.

Freitag, 4. März 2011

Elisabeths Gartengeschichten: Weidenkätzchen

So langsam lugen sie hervor, die silbrig-weißen, samtigen Weidenkätzchen. Sie haben ihre dunkelbraunen Hüllen gesprengt und schieben sich jeden Tag ein bisschen weiter heraus.

E. Brune © H. Brune

Schließlich sind sie ganz groß und dick geworden und überziehen sich mit goldenem Blütenstaub. In welchem Stadium sie reizvoller sind ist schwer zusagen.

Für unsere Bienen und Insekten, wie den frühen Zitronenfaltern, sind sie die erste Nahrungsquelle im zeitigen Frühjahr. Deshalb stehen die Weidenkätzchen unter Naturschutz.

Neulich sah ich ganze Bündel von ihnen am Straßenrand liegen. Da haben ordnungsliebende Menschen nicht daran gedacht, dass man die Zweige auch später noch stutzen kann. Dem schnell wachsenden Baum schadet es nicht, wenn er erst nach dem Blattaustrieb geschnitten wird.

Unseren Bienen und Insekten ist damit die erste Nahrungsquelle erhalten.

Donnerstag, 3. März 2011

Die Schneerosen

Nachts ist es weiterhin bitter kalt und am Tage wird der wunderbare Sonnenschein doch noch sehr von dem heftigen Ostwind getrübt, der seine kalten Finger auch noch unter die dicksten Kleidungsstücke zu schieben scheint. Dafür kommen im Garten weitere Blüten hervor, die die Sonne begrüßen.

Schneerosenblüte H. Brune Es sind die Schneerosen – bei uns meist als Christrosen bezeichnet – die ihre große Blüten geöffnet haben und auf die Bestäubung durch Hummeln warten. Neben der klassischen weißen Blüte haben wir auch ein üppiges Exemplar mit diesem blau-roten Farbton. Die Christrosen sind übrigens wie so viele Frühblüher sehr giftig, vor allem ihre schwarze Wurzel, der sie einen Teil ihres lateinischen Namens Helleborus niger verdanken.

Sonntag, 27. Februar 2011

Auch die ersten Krokusse zeigen sich

Obwohl es am Anfang der Woche noch einmal strengen Frost gab und die kleine Bäche und Tümpel in der Umgebung gestern weiterhin von Eisschichten überzogen waren haben sich jetzt zu den vielen blühenden Schneeglöckchen weitere Frühlingsfarbtupfer gesellt:

Krokus © H. Brune Direkt an der Hofeinfahrt zeigen sich die ersten Krokusse geöffnet und bilden nun kleine Nester von dunkel- und lichtblauen Blüten. Ihre gelben Verwandten hingegen, die nur wenige Meter weiter gepflanzt sind, zeigten sich noch nicht und auch die großen Krokusse im Hauptgarten lassen bisher nur einige Blattspitzen sehen.

Aber wenn es wärmer werden sollte, dann geht alles ganz schnell und der Garten ist nach der langen grauen Zeit wieder bunt:)

Dienstag, 22. Februar 2011

Elisabeths Gartengeschichten: Erster Sonnenschein

Wie schön ist es doch in diesen Tagen durch den  den Garten zu gehen und zu sehen wie langsam wieder Leben in ihn kommt.

Die Sonne lockt es hervor, nach Tagen voller Düsternis. Die Schneeglöckchen erscheinen überall, hier und da entdecke ich die goldenen Blüten der Winterlinge.

E. Brune © H. Brune

Die Märzrosen, die dunkelvioletten, kommen sehr üppig, nachdem man schon bei Eis und Schnee das erste Violett durchschimmern sah. Der Winterjasmin zeigt zaghaft seine ersten Blüten.

Der duftende Schneeball schmückt sich mit weiß-rosafarbener Blütenpracht und herrlichem Duft. Ich habe das  Gefühl, als würde ich an allen Ecken langvermisste Freunde begrüßen können.

Die Krokusse spitzen aus dem Rasen unter der großen Buche und die kleinen Traubenhyazinthen schieben erst einmal ihre Lanzettblätter aus den Beeten, ebenso die Narzissen und versprechen weiteres Frühlingsgeschehen.

Sonntag, 20. Februar 2011

Die Schneeglöckchen sind da!

Auch wenn das Wetter in der vergangenen Woche weiter meist frostig war, die Schneeglöckchen haben sich immer weiter hochgekämpft. Und jetzt sieht es in unseren Betten so aus:

Schneeglöckchen © H. BruneDie Zahl der kleinen weißen Blüten geht inzwischen in die Tausende. Aber vermutlich werden sie sich heute nicht richtig öffnen, dazu ist es bei –3 Grad und dem scharfen Wind einfach noch zu kalt.