Freitag, 16. März 2012

Die Krokusse blühen

Kaum wird es auch nur ein paar Grad wärmer im Garten geht es auch schon richtig los mit der Blüte der Krokusse. Jetzt sind die Beete und Rasenflächen voll mit den großen blauen und blau-weißen Exemplaren und den kleineren Wildkrokussen, die in gelb, blass-blau und weiß eigene Flächen besiedeln.

Krokus (c) H. Brune

Leider ist die große Krokusspirale, die wir vor einigen Jahren angelegt hatte, inzwischen fast vollständig verschwunden. Wir geben den Wühlmäusen die Schuld, die immer wieder von den umliegenden Wiesen in den Garten einwandern.

Aber dafür fangen auch schon die ersten Narzissen an zu blühen, man sieht die kleinen goldenen Sterne des Scharbockskrauts und schon einige Christrosen.

Dafür geht die Zeit der Schneeglöckchen jetzt schnell zu Ende. Zwar stehen sie noch überall im Garten in der vollen Blüte, aber nach diesem Wochenende wird die weiße Pracht wohl nicht zu sehen sein.

Samstag, 3. März 2012

Wanderung zum Café durch die Salzenteichsheide

Die kleine Sammlung von Wandermöglichkeiten rund um unser Café erhält heute eine Erweiterung und zwar um eine schöne Strecke durch das Naturschutzgebiet Salzenteichsheide. Die Salzenteichsheide, welche sich sogar in der Wikipedia findet, ist ein Schutzgebiet für feuchte Grünlandbereiche und bietet einige ruhige Wege, die sich ohne große Mühe laufen lassen.

Die Strecke beginnt am Bahnhof Westbarthausen des Haller Willems. Sie können also mit der Bahn direkt bis zum Startpunkt fahren und später vom Café aus mit der Bahn wieder zurückfahren.

Die Strecke verläuft in weiten Teilen auf kleinen Asphaltstraßen und nur in der Salzenteichsheide über Schotterwege. Insgesamt sind es knapp 8 Kilometer, allerdings gibt es die Möglichkeit am Ende etwas abzukürzen.

Der Streckenverlauf ist bei den Google Maps abgespeichert. Diese Karte lässt sich auch gut auf entsprechend ausgestatteten Smartphones abrufen:


Wanderung durch die Salzenteichsheide auf einer größeren Karte anzeigen

Mittwoch, 22. Februar 2012

Zarte Blüten

Die Schneeglöckchen in unserem Garten hatten sich schon vor den Frostwochen vorsichtig gezeigt, aber bei Temperaturen von unter -10 Grad natürlich ihr Wachstum eingestellt. Aber mit dem Auftauen des Bodens am letzten Wochenende haben sie sofort wieder losgelegt:

Schneeglöckchen c H. Brune Jetzt wird etwas Sonne reichen, und tausende von kleinen weißen Glöckchen werden ihre Blütenblätter ins Licht halten. Wer weis, vielleicht ist es schon am kommenden Wochenende so weit?

Samstag, 11. Februar 2012

Vogelspuren

Lange war dieser Winter sehr warm und die Vögel fanden genug Nahrung in der Natur. So brauchten sie keine Futterhilfen. Erst mit dem Kälteeinbruch der letzten zwei Wochen hat sich das geändert:

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Jetzt werden die Meisenknödel und Nusssäckchen belagert und rasend schnell aufgezehrt.

DSC_6793Die Buchfinken, die nicht in der Lage sind sich direkt an den Meisenringen festzuhalten, suchen eifrig auf dem Boden nach heruntergefallenen Resten und  hinterlassen dicht Spurgeflechte im der dünnen Schneedecke, die bisher gefallen ist.

20120204_094837 Auch die Hagebutten der vielen Ramblerrosen finden jetzt endlich Abnehmer, in früheren Jahren waren sie zu dieser Zeit meist schon komplett aufgezehrt.

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Insbesondere die Amseln sind sehr begierig auf diese Nahrung, haben aber ein Problem: Die Äste mit den Früchten sind viel zu dünn um ihr Gewicht zu tragen. Also müssen sie Tricks entwickeln um die Leckerbissen zu erlangen: Einige balancieren heftig mit den Flügeln schlagend auf den dünnen Reisern und halten sich so lange genug in der Luft um ein paar Exemplare zu ernten.

Manche Amseln haben aber eine andere Technik entwickelt, die sich gut von einem Fensterplatz im Café beobachten lässt:

DSC_6816Zuerst wird unterhalb der Ramblerrose auf dem Boden Position bezogen und von dort aus das Ziel angepeilt.

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Dann wird in einer Mischung aus großem Sprung und hektischem Flug hochgeschnellt und versucht einige Hagebutten zu erhaschen.

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So schaffen es die Amseln nach und auch noch die Früchte zu erreichen, die an den äußersten und dünnsten Zweigen hängen.

Sonntag, 29. Januar 2012

Der Garten im Januar eines Winters, der kein Winter war

Dieser Winter war merkwürdig, kaum gab es Frost und Schnee bekamen wir auch nicht zu Gesicht. Dementsprechend ist der Gang durch den Garten auch etwas wunderlich, vermischen sich doch hier offenbar die Jahreszeiten. So finden sich bereits die ersten Anzeichen des kommenden Frühlings in Form der üblichen Winterblüher bzw. Frühblüher wie der Christrose, der Hamamelis, der Winterlinge und früher Veilchen:

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Doch trotz des gelegentlichen Frosts, der das übrige Laub mit eisigen Nadeln übersät, gibt es auch noch Spuren des letzten Sommers.

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So haben die  Gänseblümchen im Rasen eigentlich nie aufgehört frische Blüten zu öffnen und die Rosen haben immer wieder frische Knospen gebildet, die sich sogar bis in den Dezember hinein manchmal öffneten:

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Was sehen wir also gerade im Garten? Einen enorm verlängerten Herbst? Einen früh heraufziehenden Frühling? Beides?

Samstag, 31. Dezember 2011

Öffnungszeiten zum Jahresanfang 2012 / Winterpause im Januar

Über den Jahreswechsel 2011/2012 öffnen wir unser Café nur am Neujahrstag, also dem 1. Januar 2012, und zwar ab 14 Uhr.
Ein frohes neues Jahr 2012! 
Am ersten Wochenende im neuen Jahr (5.1. bis 8.1.2012) sind wir zu unseren normalen Öffnungszeiten für Sie da, danach beginnen wir unsere jährliche Winterpause.
Diese endet am Donnerstag, dem 2. Februar 2012.
Wir wünschen allen unsere Gästen einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Samstag, 3. Dezember 2011

Weihnachtsmarkt in Borgholzhausen

Wie in jedem Jahr findet der Weihnachtsmarkt in unserer Heimatstadt wieder am 2. Advent statt. Schon gestern ging es los, wobei der Freitag traditionell eher uns ‘Einheimischen’ vorgehalten ist.

Kerze (c) H. Brune Leider scheint das Wetter in diesem Jahr nicht so richtig mitzuspielen. Dabei haben wir eigentlich meist Glück und es ist trocken, den Regen haben normalerweise die Nachbarn aus Halle gepachtet, die ihren Weihnachtsmarkt eine Woche vorher veranstalten;)

Wem es dann auf dem Markt zu nass wird kann gerne den Trubel verlassen und bei uns am warmen Kachelofen Zuflucht suchen.

Mittwoch, 2. November 2011

Geschlossene Gesellschaften: Das Café öffnet an den Sonntagen des 6. und 13. Novembers später

An dem kommenden beiden Sonntagen ist unser Café im Kräutergarten jeweils nicht wie gewohnt ab 11 Uhr geöffnet:
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Am Sonntag, dem 6. November 2011 findet eine politische Veranstaltungen im Café statt, die bis ca. 12:30 Uhr dauern wird. Auch wenn die Veranstaltung allen Interessierten offen steht findet während dieser Zeit kein normaler Cafébetrieb statt.
Am Sonntag danach, dem 13. November 2011, haben wir am Vormittag eine geschlossene Gesellschaft, die bis ca. 14 Uhr dauern wird.

Montag, 31. Oktober 2011

Bunter Herbst

Beim Spaziergang entlang der Hecken und Waldränder sind es jetzt nicht nur die Blätter der Bäume, die bunt in der reichlichen Herbstsonne leuchten: Viele Sträucher zeigen zusätzlich auch noch ihre bunten Früchte.

Hier sieht man Vogelbeere, Pfaffenhütchen, Schlehe und Mehlbeere:

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Wer jetzt nicht rausgeht ist selber Schuld:)

Sonntag, 18. September 2011

Die letzte (?) Rosenblüte beginnt

Die Rosen in unserem Garten umrahmen im Grunde den Sommer: Die erste große Blüte findet mit dem Beginn des Sommers im Juni statt, die letzte große Blüte begleitet den Sommer hinaus in den Herbst. Und diese wahrscheinlich letzte große Blüte ist gerade in vollem Gange. Diese Schnappschüsse haben wir gestern in unserem Garten gemacht:

Rose © H. Brune

Rose © H. Brune

Rose © H. Brune   Rose © H. BruneRose © H. Brune Rose © H. BruneRose © H. Brune

Wer also in 2011 noch einmal unseren Rosengarten sehen möchte, der oder die möge sich sputen:)

Montag, 5. September 2011

Die Dahlien blühen

Die uns im Frühsommer geschenkten Dahlien sind jetzt fast alle aufgeblüht. Ganz unterschiedliche Formen und Farben leuchten uns jetzt aus den Töpfen und Beeten entgegen. Und da sie immer wieder neue Blüten bilden muss man auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man einige für die Blumenvase schneidet:)

Dahlie (c) H. Brune

Dahlie (c) H. Brune

Dahlie (c) H. Brune

Dahlie (c) H. Brune

Dahlie (c) H. Brune

Dahlie (c) H. Brune

Dahlie (c) H. Brune

Die spannende Frage ist nun, wie lange die Blütenpracht wohl anhalten wird?

Dienstag, 30. August 2011

Einen Vorteil hatte der kühle Sommer

Dieser Sommer hat uns vieles geboten, zum Beispiel mehr als reichliche Gelegenheit den Kachelofen zu heizen. Und jede Menge Wolken und Regen. Aber es scheint, als habe das unsommerliche Wetter im Garten doch einen Vorteil gehabt: Die gefräßigen Miniermotten sind offenbar nicht so zum Zuge gekommen wie in den vergangenen Jahren:

Kastanienblätter mit Miniermottenbefall (c) H. Brune Zwar haben die Blätter unserer Bäume wieder einige braune Stellen, aber es sieht bei weitem nicht so schlimm aus wie früher. Auch fallen die Blätter nicht frühzeitig ab und die Kastanien haben wieder reiche Frucht:

Kastanie (c) H. Brune Vermutlich liegt dann im Herbst wieder der ganze Caféparkplatz voll mit den braunen Kugeln:) Die spannende Frage ist jetzt ob dieser Effekt länger anhält und unsere Bäume auch im kommenden Jahr nicht mehr so stark angegriffen werden.

Montag, 29. August 2011

Die Erholung der Hortensien

Im Winter 2009/2010 hatten unsere Hortensien viel zu leiden und insbesondere der große Hortensien’wall’ an der Elisabethallee war so stark verfroren, dass wir ihn komplett zurückschneiden mussten.

Hortensien (c) H. Brune

Inzwischen sind unsere Pflanzen aber wieder auf ihre alte Größe angewachsen und erreichen nun gute Brusthöhe. Über und über sind sie jetzt mit Blüten bedeckt.

Hortensien (c) H. Brune Im Garten finden sich weitere Sorten wie dieses Exemplar mit mehr oder weniger grünen Blütenblättern. Vielleicht war der Frostschock dann im Rückblick doch gar nicht so schlecht wie wir damals glaubten, hat er die Hortensien doch anscheinend kräftiger wiederkehren lassen als jemals zuvor.

Samstag, 9. Juli 2011

Viele Schmetterlinge im Teutoburger Wald

Zwar ist das Frühjahr die Zeit, in der es im nahen Teutoburger Wald am buntesten ist, aber dafür ist nun die Zeit, in der man viele Schmetterlinge sehen kann. Sie scheinen sich geradezu auf die warmen Waldwegen zu ziehen, wo die weißen Schottersteine aus dem hiesigen Kalk sich schneller erwärmen als der schattige Waldboden.

Und auch wenn die Frühblüher – selbst der Bärlauch – schon lange verblüht sind, gibt es immer noch jede Menge Blüten im Wald und an den Waldrändern. Hier der fotografische Beweis in Form einer kleinen Bildersammlung, die wir heute bei einem kurzen Spaziergang angefertigt haben:

© H. Brune Brombeerblüten – sie ziehen jede Menge Hummeln an

© H. Brune

Kohlweißlinge sind jetzt in großer Zahl zu beobachten

© H. Brune Aaronstab – dieser hat noch grüne Früchte, bald werden sie rot. Giftig sind sie immer

© H. Brune Zitronenfalter – selten zu sehen

© H. Brune Glockenblume – sie ist nun überall an den halbschattigen Wegesrändern zu finden

© H. Brune Marienkäfer – nicht nur in Feld und Garten, auch im Wald zahlreich

© H. Brune Großes Springkraut – die einzige Art der Springkräuter, die ursprünglich bei uns heimisch war

© H. Brune Tagpfauenauge – wohl der prächtigste aller Schmetterlinge, die man bei uns beobachten kann

© H. Brune Johanniskraut – es leuchtet golden, so immer es von einem Sonnenstrahl getroffen wird

© H. Brune Kaisermantel – der größte bei uns heimische Schmetterling. Ein flüchtiger, eleganter Segler

© H. Brune Buchenlaub – noch ist das Laub frisch und nicht so angestaubt wie später im Sommer

© H. Brune Braunauge (vermutlich) – ein häufiger Falter in den Wiesen

© H. Brune Hirschholunder – im Gegensatz zum häufigeren Schwarzen Holunder sind seine Früchte schon bunt

© H. Brune

Disteln – Die Ränder der fast reif en Getreidfelder umsäumen sie und locken ebenfalls Hummeln, Schmetterlinge, Bienen und so weiter an

© H. Brune Ochsenauge – er bevölkert in dichten Scharen die Blüten des wilden Majorans

© H. Brune Wilde Waldrebe – wie im Garten auch blühen die wilden Clematis an Büschen und niedrigen Bäumen, die ihnen als Rankhilfe dienen

© H. Brune Bussard – in den warmen Aufwinden über den Getreidefeldern am Waldrand kreisen die großen Greifvögel. Manchmal kommt auch kurz einer der schnellen Habichte aus dem dichten Wald, verschwindet aber gleich wieder

Es gibt also jede Menge zu sehen, gerade auch wenn man mit Kindern etwas unternehmen will. Die Strecke, an der wir heute diese Bilder aufgenommen haben, kann man bei Google Maps abrufen.

Also, auf in den Wald! Und danach einen Kaffee trinken:)