Montag, 11. Mai 2009

Schmetterlinge im Anflug

DSC_0293 Bei den teilweise schon sommerlichen Temperaturen des gestrigen Muttertags konnten wir wieder viele Schmetterlinge im Garten zu beobachten. Darunter waren Zitronenfalter, die erste Generation der Landkärtchen, Weißlinge und leider auch Miniermotten.

Im Bild sehen Sie einen männlichen Aurorafalter, der gerade von der schon leicht verwelkten Blüte eines Silbertalers abhebt. Hier hatte er sich kurz von den anstrengenden Paarungsaktivitäten erholt, die man gestern gut beobachten konnte. Die weiblichen Falter sind nicht ganz so auffällig, ihnen fehlt die orangene Färbung. Man kann sie gerade im Flug leicht für kleine Kohlweißlinge halten.

Ein weiteres Bild dieses schönen Frühlingsfalters, der nur wenige Monate fliegt, können Sie in einem unserer Blogeinträge vom letzten Jahr finden.

Sonntag, 10. Mai 2009

Jetzt leuchten die Margeriten am Wegesrand

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In den Gartenmärkten gab es schon vor Wochen blühende Margeriten zu erstehen, aber im Garten und am Wegesrand öffnen sie erst jetzt in nennenswertem Umfang ihre Blüten.

So gibt es seit einigen Jahren an der Ecke Versmolder- / Hesselteicherstraße, die sie abbiegen müssen um zum Hof Brune zu gelangen, eine große und immer wiederkehrende Gruppe von Margeriten, bei der wir gestern dieses Bild aufgenommen haben.

Auch wenn die Margerite wegen ihres schnell unangenehm werdenden Geruchs nicht gut als Vasenpflanze taugt übt sie eine besondere Anziehungskraft auf die meisten Menschen aus. In der Wikipedia findet sich z. B. ein interessanter Artikel zu den Margeritentagen, die am Anfang  des 20. Jahrhunderts verbreitet waren. Die Margerite galt demnach als die „weiße Blume der Barmherzigkeit“.

Samstag, 9. Mai 2009

Das Hasenglöckchen: Eine der letzten blühenden Zwiebelpflanzen

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Lange nach den anderen Zwiebelpflanzen wie Schneeglöckchen, Narzissen und Perlhyazinthen blüht jetzt an der Hofeinfahrt eine kleine und beim Vorbeifahren leicht zu übersehende Zwiebelpflanze: Das Hasenglöckchen.

Es gehört laut der Wikipedia zu den  Hyazinthengewächsen, ist aber eine eigene Pflanzengattung. Offenbar wird sie aber trotzdem in der Literatur manchmal mit zur Gattung der Scilla gezählt.

An unserer Hofeinfahrt finden sie Exemplare in drei Farben. Achten Sie einfach auf die Stöckchen, die im Boden stecken, damit der Rasenmähermann diese Winzlinge nicht übersieht.

Zorro im Nebel

DSC_0122 Unser Caféhund war jetzt schon fast einen Monat nicht mehr im Blog zu sehen, es wird also Zeit!  Und da wir heute zum ersten Mal seit Tagen wieder so richtig gutes Wetter zum fotografieren hatten zeigen wir jetzt diesen Schnappschuss:

Zorro hat es sich natürlich trotz des späten Frostes, den wir heute morgen stellenweise sahen, nicht nehmen lassen das taubedeckte Gras zu durchstöbern. Nass wie er war musste er dann einen Moment für das Bild Modell stehen und in dieser kurzen Wartezeit fing er sofort an sich mit Hilfe der schon kräftig strahlenden Sonne in einen dünnen Nebel zu hüllen. Ein echter Jagdhund weis eben immer, wie er sich unsichtbar machen kann.

Ein Beweisfoto, dass es heute morgen tatsächlich stellenweise gefroren hat, finden Sie übrigens bei TwitPic.

Freitag, 8. Mai 2009

Die Gerste schiebt die Ähren

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Die Wärme des gestrigen Tages hat die Gerste in kürzester Zeit ihre Ähren schieben lassen. Plötzlich bekommt man das Gefühl, dass der Frühling schon fast vorbei sei und nun der Sommer naht. Im letzten Jahr begann die Gerstenblüte erst 14 Tage später. Von der Gerstenblüte bis zur Ernte sind es meist nur 8 Wochen (zumindest war es in 2008 so). Dann werden schon die Mähdrescher rollen und der Sommer ist da.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Bald beginnt die Erdbeerzeit

P1050420 Vor ein paar Tagen haben die örtlichen Erdbeerbauern wieder ihre Verkaufsbuden an den Straßen aufgebaut, meist in direkter Nachbarschaft zu den Spargelständen. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern bis es heimische Erdbeeren gibt und wir wieder Erdbeertorten anbieten können.

In unserem Café legen wir Wert darauf Erdbeeren und andere heimische Früchte erst dann zu verarbeiten, wenn sie auch in unserer Region reif sind. Wir meinen, dass es keinen Sinn macht Früchte hunderte oder tausende von Kilometern zu transportieren, nur um sie schon schon einige Wochen früher verspeisen zu können. Und das Warten auf eine besondere Zeit im Jahr wie die Erdbeersaison ist auch etwas Schönes. Von daher bitten wir unsere erdbeerhungrigen Gäste noch um etwas Geduld. Im letzten Jahr war es Ende Mai so weit, dass wir die ersten Erdbeertorten anbieten konnten. In diesem Jahr wird es vermutlich früher sein.

In unserem Garten blühen jetzt auch die Ziererdbeeren. Sie tragen keine Früchte, aber ihre Blüten sind in unseren Beeten sehr auffällig.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Rund um den Ginkgo Baum: Die letzte Erinnerung an den ‘Garten in Blau’

DSC_0079Mitten in unserem Garten gibt es eine Insel, in der die Erinnerung an den ‘Garten in Blau’ noch lebt: Es ist das kleine Beet, im welchem von Buchsbaum umgeben unser junger Ginkgo wächst.

Dieses Beet ist jetzt komplett mit Vergissmeinnicht gefüllt, aber das Besondere sind die kleinen Dichternazissen, die noch blühen, während alle anderen Narzissen bereits lange verwelkt sind.

Dienstag, 5. Mai 2009

Die Akelei umzingelt unsere Terrasse

DSC_0073-1 Schon im letzten Jahr hatten wir in unserem Blog die Geschichte erzählt, wie einmal vor Jahren bei einem Kindergeburtstag eine Menge Akeleisamen auf unserer Caféterrasse verschüttet wurde, und ein beträchtlicher Teil davon seit dem in der schmalen Ritze zwischen Pflaster und Caféaußenwand gedeiht.

Da auch in den Beeten und inzwischen sogar an der Windschutzwand diese filigran wirkenden, aber sehr durchsetzungsfähigen Blumen gedeihen, sind Sie jetzt beim Besuch unseres Café von Akeleien umzingelt.

Sie finden dabei in unserem Garten wenigstens 5 Farben bzw. Farbschattierungen. Und in den Rosenbeeten werden sich die größten Akeleigruppen in den kommenden Wochen erst noch öffnen.

Montag, 4. Mai 2009

Die Blütenkerzen der Rosskastanien

DSC_0069-1 Schon seit ein paar Tagen stehen unsere Rosskastanien in der Blüte. In Rekordgeschwindigkeit haben die Bäume ihre ca. 30cm hohen Blütenkerzen gebildet. Jede Kerze besteht aus vielleicht 50 einzelnen Blüten, die grundsätzlich weiß sind, aber gelbe, rote, rosa und orangene Farbtupfer haben.

Kurz bevor abends die Sonne hinter dem Haupthaus versinkt dringen die letzten Strahlen noch einmal quer durch die Kastanien an der Caféterrasse und erleuchten einzelne Blütenstände, die dann besonders eindrucksvoll vor dem bereits verdunkelten Laub erstrahlen.

Bald werden wir auch wissen, ob der kalte und schneereiche Winter die Miniermotte so weit dezimiert hat, dass unsere Bäume in diesem Jahr von ihr verschont bleiben.

Sonntag, 3. Mai 2009

Die erste Rose blüht!

Seit gestern blüht unsere Bibernellrose. Diese stark duftende (und sehr stachelige) RoseDSC_0077-1 wächst unter dem Apfelbaum am Café. Einige Male konnte man gestern, wenn der Wind günstig stand, ihren Duft bis auf die Caféterrasse wahrnehmen.

Auch im letzten Jahr war diese Rose die erste blühende in unserem Garten, auch wenn sie damals ca. 2 Wochen später dran war. Sie finden bei dem entsprechenden Blogeintrag noch ein anderes Bild.

Die Dünenrose, so ein anderer Name, breitet sich durch lange Wurzelausläufer aus und kann gut mit Trockenheit umgehen.

Heute im Café: Tramezzini mit Kräutern

DSC_0057-1 Am heutigen Sonntag bieten wir Ihnen etwas Besonderes an:

Tramezzini mit leckerer Thunfischcreme, Ei und Knoblauchsrauke aus unserem Garten.

Tramezzini sind eine italienische Form des Sandwiches, die gut zu den schon fast sommerlichen Temperaturen passt. Die Knoblauchsrauke, über die wir vor ein paar Tagen gebloggt hatten, ergänzt mit ihrer leicht bitteren Schärfe schön die andere Zutaten.

Wir sind gespannt, wie unsere kleine Kreation bei Ihnen ankommen wird!

Samstag, 2. Mai 2009

Blauregen, Clematis und Eberesche blühen jetzt zusammen

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Von der gewaltigen Blüte der Glyzinie (Blauregen) hatten wir ja schon vor ein paar Tagen gebloggt.  Jetzt gesellen sich noch die Clematis, die wir an einem ca. 3.5m hohen Bogen ranken lassen, und die Eberesche dazu. Dieses Ensemble ist ganz neu in unserem Garten zu bewundern, da die Clematis erst im letzten Jahr einen gewaltigen Wachstumsschub gemacht hat. Wenn man genau hinsieht kann man sogar erkennen, dass sich eine zweite Clematis schon bis in die Spitze der Eberesche vorgearbeitet hat und dort ihre rosé-farbenen Blüten in die weißen Dolden der Vogelbeere mischt.

Leider haben am gestrigen 1. Mai wohl meisten unserer Gäste diesen wunderschönen Anblick verpasst, da er nicht direkt von der Caféterrasse aus zu sehen ist. Gehen Sie also einfach ein paar Schritte in den Garten hinein, schauen Sie nach rechts und staunen Sie.

In unserem Fotoalbum mit Gartenbildern finden Sie übrigens noch zwei weitere Aufnahmen dieser Szenerie, die in den Abendstunden aufgenommen wurden, und daher die Farben noch etwas anders zeigen.

Freitag, 1. Mai 2009

Der Ranunkelstrauch bringt die Sonne in den Garten

P1180537 Falls es mit dem angekündigten tollen Sonnenschein für den heutigen Tag der Arbeit nicht klappen sollte, so haben wir immer noch die blühenden Ranukelsträucher im Garten: die gefüllten leuchtend-gelben Blütenbälle sind wie kleine Sonnen, die vor dem frischen Grün im Frühlingswind tanzen.

Die interessante Geschichte dieses Strauches, der auch Japanische Kerrie oder Goldröschen genannt wird, kann man in der Wikipedia nachlesen. Bei der Kerrie handelt es sich demnach um eine eingebürgerte Art. In einigen Teilen Europas existieren heute verwilderte Populationen, daher findet man den Ranunkelstrauch auch im Wikipedia Artikel über Neophyten. Dort wird er unter der Überschrift 'Neophyten, deren Gefahren für die Natur noch nicht hinreichend untersucht sind (= potentiell invasive Arten)’ geführt. Wir passen daher gut auf, dass  unsere Sträucher nicht entlaufen.

Donnerstag, 30. April 2009

Am 1. Mai wie in jedem Jahr geöffnet

Am morgigen Tag der Arbeit sind wir wie in den vergangenen Jahren auch für unser Gäste da. Das Café öffnet um 11 Uhr. Und das Wetter soll gut werden:)

Der klassische Bauerngartenflieder

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Am Caféparkplatz blühen jetzt die Fliederbüsche in weiß und dunkelblau. Ihr Duft verbreitet sich gerade an den warmen Tagen weit über das Gelände.

Bei uns wachsen die ‘klassischen’ Flieder, die man typischerweise in Bauerngärten findet, auch wenn es heute viele neue Zuchtsorten gibt. Leider fehlt uns noch die typisch ‘fliederfarbene’ Variante.

Der Flieder gehört zu den Ölbaumgewächsen und ist ursprünglich nicht in Europa beheimatet. Laut der Wikipedia wurde der Flieder erstmals im 16. Jahrhundert nach Wien gebracht und verbreitet sich von dort allmählich in Europa aus.

Mittwoch, 29. April 2009

In Garten und Natur: Die Knoblauchsrauke

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Schon seit mindestens 10 Tagen kann man an Weges- und Waldrändern, aber auch in den naturbelassenen Ecken unseres Gartens, die Knoblauchsrauke blühen sehen.  Ihren Namen hat sie von dem recht intensiven Knoblauchgeruch, der beim Zerreiben ihrer Blätter entströmt.

Ähnlich wie der Bärlauch wird dieses lange vergessene Kraut heute wieder in der Küche genutzt. Allerdings verflüchtigen sich die wertvollen Aromen beim Erhitzen, die Blätter sind daher nur in rohem Zustand, z. B. in Salaten, zu nutzen.

Für uns Schmetterlingsfreunde ist die Knoblauchsrauke außerdem wichtig, weil sie dem Aurorafalter Nahrung bietet und so zu einer  frühen Zeit im Jahr bereits Schmetterlinge in den Garten zieht. Gelegentlich sieht man diese Falter sogar auf den Blüten übernachten.

Weitere lesenswerte Informationen zu dieser interessanten heimischen Kräuterpflanze finden Sie in der Wikipedia.

Update:

Einige Tage nach diesem Blogeintrag haben wir mit den Kräuter-Tramezzini im Café ein kleines Gericht mit Knoblauchsrauke angeboten.

Dienstag, 28. April 2009

Ein dunkles Rot: Die Blüte des Zierapfels

P1180437 Direkt an der Caféterrasse blüht seit dem Wochenende der Zierapfel. Seine Blüten haben in unserem Garten das tiefste Rot von allen Bäumen und Sträuchern, auch wenn es in diesem Bild eher rosa wirkt.

Bei der Gründung unseres Cafés bildete der Zierapfel zusammen mit dem Apfelbaum über dem Café und der japanischen Zierkirsche auf der Terrasse ein einzigartiges Blütenensemble: für eine ganz kurze Zeit (manchmal nur ein oder zwei Tage) konnte man dicht beieinander die weißen Blüten des Apfelbaums, die nur einen leichten Hauch Rosa enthalten, das Pink der japanischen Kirsche und das dunkle Rosa bzw. Rot des Zierapfels vereint sehen. Leider ist die Kirsche schon vor einigen Jahren eingegangen und wir haben auch keine schönen Bilder mehr aus dieser Zeit.

Montag, 27. April 2009

Noch 5 Tage bis zum 1. Mai, aber die Maiglöckchen blühen schon

P1180427 Bei uns blühen die Maiglöckchen bereits jetzt unter den Haselnusssträuchern am Caféparkplatz und verströmen ihren leichten Duft. Ihr Duft ist bei uns allerdings kaum wahrzunehmen, da er von den nahen, nun ebenfalls blühenden Fliederbüschen überdeckt wird.

Wer bisher Angst hatte beim Pflücken von Bärlauch versehentlich Blätter der giftigen Maiglöcken zu erwischen, der kann nun an Hand der völlig unterschiedlichen Blüten sicher gehen, dass er die richtigen Pflanzen wählt.

Wer mehr über das Maiglöckchen wissen möchten, dem empfehlen wir den sehr lesenswerten Artikel in der Wikipedia. Dort erfährt man zum Beispiel, dass das Maiglöckchen heute der einzige Vertreter einer bestimmten Gattung der Mäusedorngewächse ist.

Sonntag, 26. April 2009

Die neue Landlust ist im Laden

Ab sofort finden Sie die April 2009 Ausgabe der Landlust in unserem Oldendorfer Bauernladen.

Der Blauregen blüht bis in den Himmel (aber noch nicht bis zur Erde)

P1180453Seit gestern blüht die größte unserer Glyzinien! Dieses Exemplar hat sich in den letzten Jahren bis zum First unseres Haupthauses emporgerankt, erreicht also etwa eine Höhe von 10 Metern. Dort oben findet sie keine weitere Möglichkeit noch weiter hinaufzuklettern und scheint nun nach den Wolken greifen zu wollen.

Der Blauregen, so der andere Name der Glyzinie, beginnt seine Blüte von oben nach unten. Am Boden sind die Blütentrauben noch geschlossen und werden sich erst in den nächsten Tagen öffnen. Ein weiterer Name für die beeindruckende Pflanze ist Wisteria, so benannt nach dem Entdecker Caspar Wistar.

Dieser Blogeintrag ist übrigens eine Premiere: Wir nähern uns nun dem einjährigen Jubiläum unseres Blogs und können jetzt erstmals auf einen Blogeintrag vom letzten Jahr zum gleichen Thema verlinken: Wir haben nämlich am 18. Mai 2008 ebenfalls über den Blauregen gebloggt. Dies gibt uns die interessante Möglichkeit den Fortschritt der Vegetation in diesem und dem letzten Jahr direkt zu vergleichen: In Bezug auf die Glyzinie sind wir in 2009 mindestens 3 Wochen früher dran.