Donnerstag, 23. Juni 2011

Die Blumen am Straßenrand

Wenn man in diesen Tagen die 300 Meter vom Bahnhof Borgholzhausen bis zu unserem Café dem Radweg an der Versmolderstraße folgt passiert man ungewöhnlich viele blühende Wildpflanzen. Nach unserem Eindruck sind es in diesem Jahr deutlich mehr als in den Jahren zuvor.

Acker-Hundskamille © H. BruneLiegt es an den schweren Erdarbeiten, die dort im vergangenen Jahr ausgeführt wurden und denen auch alle erst wenige Jahre zuvor gepflanzten Alleebäume zum Opfer fielen? Inzwischen sind neue Bäume gepflanzt worden und die Spuren der Baumaschinen verschwunden. Dafür blühen nun nicht mehr nur allgegenwärtige Pflanzen wie die Acker-Hundskamille im ersten Bild. Dies sind die weiteren Blütenpflanzen, die man heute morgen ablichten konnte:

Nachtkerze © H. BruneDie Nachtkerze

 Schafgarbe © H. BruneDie Schafgarbe 

Wilde Malve © H. BruneDie Wilde Malve 

Wilde Möhre © H. BruneDie Wilde Möhre 

Distel © H. Brune Die Distel

Mohn © H. Brune Der Mohn

Gemeiner Natterkopf © H. Brune Der Gemeine Natterkopf

Distel © H. Brune Noch eine Distel

Übrigens: Wer tatsächlich dieser Blumenspur vom Bahnhof bis zum Café folgen will, der kann im Moment noch einen kleinen Schwenk über die wilde Mohnwiese zwischen Speckmann und Pilz machen. Sie ist immer noch vorhanden und erblüht jeden Morgen auf’s neue.

Freitag, 17. Juni 2011

Den Blattläusen geht es an den Kragen

Die lange Trockenheit bot den Blattläusen in diesem Jahr offenbar eine optimale Grundlage zur Vermehrung, so dass sie in den letzten Wochen in Garten und Natur in großer Zahl anzutreffen waren. Einigen sowieso schon vom Wassermangel geschwächten Pflanzen haben sie schwer zugesetzt. Aber jetzt könnte es ihnen an den Kragen gehen:

Marienkäfer © H. Brune Nicht nur hat der Regen der letzten Tage sie in großer Zahl weg gespült, auch ihre natürlichen Feinde sind nun angekommen. Der wichtigste dieser Feinde ist natürlich der Marienkäfer bzw. seine Larve, die laut der Wikipedia mehrere Tausend Blattläuse vertilgen soll.

Und gleichzeitig sind die kleinen kugeligen Käfer immer ein erfreulicher Anblick im Garten, denn wer freut sich nicht, wenn so ein leuchtend roter Punkt über Blatt und Blüte krabbelt? Weiter so, ihr lieben Gartenhelferlein:)

Dienstag, 14. Juni 2011

Die ersten der geschenkten Dahlien blühen

Vor etwa eineinhalb Monaten hatten wir ein Bild veröffentlicht, in dem man einige schrumpelige Dahlienknollen sehen konnte. Diese bekamen wir geschenkt von einem großen Dahlienfreund, der uns aus seiner umfangreichen Sammlung einige besondere Exemplare zusammengestellt hat. Seit dem vergangenen Pfingstwochenende ist nun die erste Blüte zu sehen:

Dahlie 'Ele' © H. Brune Es handelt sich hier um die Sorte ‘Ele’. Im Dahlienverzeichnis – auch ein Linktipp unseres Dahlienfreundes – kann man zu dieser Sorte und unzähligen anderen weitere Informationen bekommen. Jetzt sind wir gespannt wie es mit den anderen Knollen weitergeht:)

Sonntag, 12. Juni 2011

Pünktlich zu Pfingsten blühen die Edelrosen

In den letzten Tagen haben sich viele unserer Edelrosen ihrer vollen Blüte genähert. Zwar sind einzelne Blüten noch etwas ‘schrumpelig’ von der langen Trockenheit, aber die neuen Blüten sind frisch und voll.

Rose © H. BruneIn unserem Rosenfotoalbum haben gestern noch ein paar aktuelle Bilder hochgeladen, zum Beispiel von dem wunderbaren Beet mit den ‘Roten Korsaren’.

Rose © H. Brune Der nächtliche Regen scheint den Rosen eher gut getan zu haben, jedenfalls sieht diese Shogun-Blüte mit den kleinen glitzernden Tropfen noch viel frischer aus. Der Besuch zu Pfingsten in unserem Café lohnt sich also für Blumenfreunde jetzt ganz besonders.

Samstag, 11. Juni 2011

Das Ende der Trockenheit?

Auch wenn wir – wie die meisten Menschen :) – es normalerweise lieber sonnig haben: Der Regen in den letzten Tagen war die reine Freude für unseren Garten und die Pflanzen auf den umliegenden Äckern. Jetzt wächst der Mais wieder kräftig und die Gerste, die auf schlechten Böden bereits kurz vor der Notreife zu stehen schien, kann sich in ihren letzten Wochen vor der Ernte vielleicht noch etwas erholen.

Kastanie © H. BruneIm Garten hatten wir bisher noch keine Trockenheitsopfer, dass Wässern scheint sich gelohnt zu haben. Gegen die unzähligen Blattläuse hat das aber nicht geholfen. Und die Kastanien (im Bild) und die Walnuss an der Elisabethallee haben einige Früchte abgeworfen, vielleicht ist das tatsächlich eine Folge des Wassermangels.

Wir hoffen daher auch weiterhin auf ‘durchwachsenes’ Wetter mit Sonne, aber auch gelegentlichen Regenschauern.

Frohe Pfingsten!

Freitag, 3. Juni 2011

Die Rückkehr des kleinen Fuchses

In den letzten Jahren (z. B. 2008 und 2009) hatten wir ihn schmerzlich vermisst: Den ‘Kleinen Fuchs’, einen Schmetterling, der in früheren Jahren immer wie selbstverständlich vorhanden und dann plötzlich kaum noch zu finden war. Aber in diesem Jahr scheint sich der Bestand erholt zu haben.

Kleiner Fuchs auf Kamille © H. Brune Wenn man nun an den Rändern der reifenden Getreideäcker spaziert sieht man ihn auf den Blüten der Kamille Nahrung sammeln. Auch in den ungemähten Wiesen tritt er in großer Zahl auf, bei dem kühlen Wetter oft nach Sonne suchend und sich wärmend mit den Schwingen pumpend.

Hoffentlich ist dies ein Zeichen, dass sich der Bestand wieder erholt hat und wir diesen heimischen Falter jetzt wieder in jeden Jahr in großer Zahl beobachten können.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Die Pfingstrosen sind zu früh

Das Pfingstwochenende ist noch fast 10 Tage entfernt, aber in unserem Garten haben sich die Pfingstrosen bereits vor Tagen geöffnet, darunter auch diese prächtigen Exemplare mit gefüllten Blüten:

Pfingstrosenblüte © H. Brune Ob sich die Blüten bis zum kommenden Wochenende halten? Das gerade etwas kühler gewordene Wetter könnte da helfen, aber wer weis…

Öffnungszeiten an Himmelfahrt und Pfingsten 2011

Am heutigen Himmelfahrtstag öffnen wir unser Café um 14 Uhr. Das Wetter sieht vielversprechend aus:)

Am Pfingstmontag öffnen wir wie am Sonntag auch bereits um 11 Uhr.

Dienstag, 24. Mai 2011

Piratenangriff

Das vor 2 Jahren mit Hundehilfe angelegte Rosenbeet gedeiht weiterhin prächtig. Die dort angepflanzten ‘Roten Korsaren’ haben inzwischen fast schon die Höhe der Rosenelfe erreicht, die in ihrer Mitte steht. Jetzt beginnt die Zeit der Blüte.

Rose 'Roter Korsar' © H. BruneIm letzten Jahr habe diese Rosen bis Ende August ihre tiefroten Blüten gezeigt. Wir sind gespannt wie sie in diesem Jahr mit der relativen Trockenheit zurecht kommen.

Sonntag, 22. Mai 2011

Mohn in allen Größen

Schon seit Tagen blühen an den Ackerrändern die wilden Mohnblumen. Am frühen Morgen öffnen sie ihre Blüten noch bevor die Sonne es über den Teutoburger Wald geschafft hat. Das ‘Aufbrechen’ der Hüllen und die rasche Entfaltung – irgendwie wie bei einem Schmetterling - ist immer wieder ein faszinierender Anblick.

Sich öffnende Mohnblüte © H. BruneIn unserem Garten blühte schon vor einiger Zeit der gelbe Mohn, inzwischen sind aber alle Blüten wieder verschwunden. Dafür kommt jetzt der Riesenmohn, der bereits mit seinen immer dicker werdenden Blütenkapseln seinem Namen alles Ehre macht:

Riesenmohn © H. BruneDie Kapseln haben nun ungefähr die Größe  eine Mandarine erreicht und werden sich wohl bald öffnen. Die Blüten sieht man dann – obwohl sie am anderen Ende des Gartens liegen – sehr gut von der Terrasse, sie bilden echte Farbtupfer zwischen all den anderen Pflanzen. Wir werden darüber berichten!

Samstag, 21. Mai 2011

Jasmindüfte überall

Es gibt Zeiten in denen unser Garten sich durch besondere oder außergewöhnlich viele  Blüten schmückt (so zum Beispiel in der Zeit der Ramblerrosenblüte), und es gibt Zeiten in denen er durch besonders intensiv duftende Pflanzen gefällt. So eine Zeit beginnt nun mit der Blüte der frühen Jasminsträucher am Teich:

Blüte des Echten Jasmins © H. Brune Die weißen Blüten haben sich in den letzten Tagen komplett geöffnet und wenn der Wind günstig steht kann man ihren Duft, der laut der Wikipedia auch für Aromatherapien verwendet wird, auch auf der ein ganzes Stück entfernten Caféterrasse wahrnehmen.

Der Name des Strauches soll sich demnach von dem arabischen Wort für wohlriechendes Öl ableiten, in Europa wurde er erst im 16. Jahrhundert aus dem Orient eingeführt. Heute gehören Jasminsträucher für uns zum klassischen Bauerngarten und kommen uns vollkommen heimisch vor.

Und wo wir schon bei den ‘fun facts’ sind: Jasmin ist auch ein Name für Menschen beiderlei Geschlechts und ist laut dieser Internetseite bei uns seit Beginn der 80er Jahre unter den Top 30 der Frauennamen. Nur für den Fall, dass diese Frage mal bei ‘Wer wird Millionär’ auftauchen sollte;)

PS: Im Vergleich mit unserem letztjährigen Blogeintrag zur ersten Jasminblüte sind wir in diesem Jahr offenbar gut 2 Wochen früher dran.

Freitag, 20. Mai 2011

Nicht verpassen: Die Zeit der Ramblerrosenblüte beginnt

Vor ein paar Tagen sahen die Knospen der großen Ramblerrose noch so aus: ganz klein und fest geschlossen.

Ramblerrose © H. BruneSeit gestern öffnen sich nun aber die erste Blüten und mit jedem Tag werden es mehr. Wie in jedem Jahr wird die ganz große Rose direkt vor dem Cafe vermutlich allein eine Woche brauchen um sich komplett zu entfalten, bei den anderen Rosen z. B. direkt auf der Terrasse wird es schneller gehen.

Die Ramblerrosenblüte ist eines der jährlichen Highlights in unserem Garten. Leider ist sie nach viel zu kurzer Zeit schon wieder vorbei.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Etwas nagt an unseren Herzen

Die weißen und roten Tränenden Herzen blühen bereits seit einiger Zeit in den Beeten und werden auch noch für eine lange Zeit für Farbe im Garten sorgen. Laut der Wikipedia stammen diese Pflanzen aus China und Korea und sind also nicht heimisch.

Tränendes Herz H. Brune

Das hat die hiesige Tierwelt aber nicht davon abgehalten auch hier erfolgreich nach Nahrung zu suchen. Wenn man genau hinschaut sieht man im Bild an der mittleren Blüte Löcher. Unsere Vermutung nun, dass diese Löcher von Hummeln stammen, die auf diese Weise eine Abkürzung zum für sie sonst unerreichbaren Nektar gesucht haben. Ganz ähnlich wie es die Bienen mit den Beinwellblüten machen.

Das ist trickreich und es beeinträchtigt die Schönheit der Pflanzen nicht wirklich.

Dienstag, 3. Mai 2011

Die kleine Baumpäonie

Seit zwei Jahren haben wir eine junge Baumpäonie in unserem Garten, aber in diesem Jahr blüht sie zum ersten Mal. Die großen Blüten dieser Pfingstrosenart sind weithin zu sehen:

Päonienblüte © H. Brune

Die Pflanze soll in ein paar Jahren ein richtiger Baum – oder eher Strauch – werden und dann ein noch schönerer Blickfang im ausgehenden Frühjahr sein. Wie bei allen Pfingstrosen haben die einzelnen Blüten nur ein recht kurzes Leben und schnell lassen sie ihre großen Blütenblätter fallen. Aber es kommen ja immer wieder neue nach.

Samstag, 30. April 2011

Die blaue Welle ist angekommen

Jetzt sind die großen Glyzinien aufgeblüht und sie machen ihrem anderen Namen Blauregen alle Ehre! Das größte Exemplar rankt sich wie in den früheren Jahren bis zum First des Haupthausen und lässt seine großen Blütentrauben von der Dachkante ‘regnen’.

Aber in diesem Jahr ist trotzdem etwas neu:

Glyzinie © H. Brune

Die andere große Glyzinie, die sich in den letzten Jahren nach und nach in einer Tanne an der Einfahrt emporgerankt hat, tritt nun erstmals überall mit ihren Blüten aus den sie sonst verbergenden Ästen hervor. So haben nun auch noch einen blauen Blütenturm im Garten.

Rosen kommen

Das Erscheinen der ersten Rosenblüten läutet im Garten allmählich das Ende der Frühlingsblüher ein. Zwar sind noch viele Dichternarzissen zu sehen und die Hasenglöckchen öffnen sich gerade erst, aber der Charakter des Gartens und der auffälligsten Blüten ändert sich nun, da die ersten Dünen- und Kartoffelrosen ihre Blüten öffnen.

Knospe der Dünenrose © H. BruneWaren es am vergangenen Osterwochenende nur Knospen – wie hier an der Dünenrose – so sind die stacheligen Ranken jetzt von den kurzlebigen, intensiv duftenden weißen Blüten besetzt. Und an der Elisabethallee waren an diesen Morgen – gänzlich unbeeindruckt von den heftigen Winden der letzten Nacht - viele Kartoffelrosen in die Blüte gekommen.

Mittwoch, 27. April 2011

Die Amseln brüten am Café

Vor zwei Jahren versuchte sich eine Ringeltaube zwei Mal an einem Brutversuch direkt auf unserer Caféterrasse. Leider erfolglos, beide Mal lagen die leeren Eierschalen irgendwann unter dem Nest. Jetzt brütet wieder ein Vogel direkt am Café, dieses Mal ist es eine Amsel:

Brütende Amsel © H. Brune Sie hat sich aber vermutlich einen besseren Platz ausgesucht, denn ihr Nest ist in dem Rosenbogen an der Vorderseite. Dort ist es gut versteckt und näher am Gebäude, so dass Räuber vielleicht etwas abgeschreckt werden. Wir wünschen der Amsel viel Glück!

Montag, 25. April 2011

Die blaue Welle

Unglaublich, wie schnell sich die Pflanzenwelt in Natur und Garten in den letzten Tagen entwickelt hat. Fast wünscht man sich kühlere Temperaturen und Regen (den brauchen wir sowieso), damit wir das Frühjahr noch etwas genießen können und nicht alle Blütephasen geradezu im Zeitraffer erleben.

Wenn das Pflanzenwachstum aber so weitergeht, dann werden in den kommenden Tagen wohl die größten blühenden Pflanzen in unserem Garten ihre gewaltigen Blütentrauben bereits öffnen: Die Glyzinien.

Glyzinienblüten © H. BruneDiese auch Blauregen genannten Rankpflanzen haben sich in den vergangenen Jahren die komplette Fassade des Haupthauses hinauf gearbeitet und von dort bis zum First. Vor zwei Jahren hatten wir bereits einmal ein Bild dieses Schauspiels in unserem Blog veröffentlicht.

Inzwischen gibt es noch ein weiteres großes Exemplar, welches sich still und leise eine Tanne umschlungen hat und diese nun zur Blütezeit bis zur Spitze mit seinen Blüten durchsetzt. Ein schöner der Anblick, der normalerweise ca. 2 Wochen lang betrachtet werden kann.

Sonntag, 24. April 2011

Elisabeths Geschichten: Osterhasen

Heute morgen sah ich ihn, den Osterhasen.

E. Brune © H. Brune

Ich sah, ihn wie er den fast noch winterlichen Garten inspizierte. Mit braunem Fell und hoch aufgestellten Löffeln, dass Näschen dicht auf der Erde, hoppelte er  gemächlich von einer Ecke in die andere.

Ganz so, als wollte er die besten Verstecke für die diesjährigen Ostereier auskundschaften. Es war ein gut ausgewachsenes kräftiges Hasentier mit langen Beinen, das ich da durchs Fenster beobachtete.

Man konnte ihm schon zutrauen eine ordentliche Kiepe voll bunter Eier zu transportieren. Alle Leute sind jetzt dabei, ihre Gärten frühlingsfein zu machen, um das herannahende Osterfest gebührend zu begrüßen. Gartenarbeit ist gesund und tut gut. Körper Geist und Seele werden dabei erfrischt, sofern man es nicht übertreibt.

Zu einer Übertreibung ganz anderer Art sah sich eine meiner Gartenfreundinnen veranlasst. Ihr gehört ein winziger, aber wohldurchdacht geplanter Garten. Von ihrem Wintergarten aus, immer ein erfreulicher Anblick.

Da sie eine große Tierfreundin ist, werden auch die Vögel in ihrem Garten bestens versorgt. Wegen des harten Winters suchten diese das Futterhäuschen besonders eifrig auf. Dabei hinterließen sie eine Menge Schalen und Sonstiges auf dem Rasen.

Einer sehr gepflegten Rasenfläche übrigens.

Dieser Anblick gefiel meiner Freundin überhaupt nicht. Kurzentschlossen nahm sie ihren Staubsauger und saugte ihr so geliebtes Rasenstück wieder frei. Wie gesagt, man muss sich nur zu helfen wissen.

Frohe Ostern!

Hase © H. Brune

Samstag, 23. April 2011

Die Zeit der Obstbaumblüte

Meist richtet sich der Blick in unserem Blog auf die Erde und die vielen dort blühenden Blumen. Aber zu bestimmten Zeiten – wie etwa der Hochzeit der Ramblerrosen – richtig sich der Blick nach oben, denn dort sind dann die meisten Blüten zu sehen. So ist es auch jetzt:

Apfelblüte © H. Brune Die Blüte der Obstbäume ist nämlich in vollem Gange. Während die Kirschen ihre weißen Blättchen wie Schnee über die Wege verstreuen öffnen sich Knospen der Apfelbäume und auch der Baum, der sich über das Dach des Cafés neigt, ist nun über und über mit frischen, leicht lachsfarbenen Blüten bedeckt.

Apfelblüte © H. Brune Dazu kommen noch die Birnbäume an der Elisabethallee, deren Blüten noch einmal im Detail etwas anders aussehen. Abgerundet wird das Blütenfest in luftiger Höhe von den Kastanien, die jetzt auch in raschem Tempo ihre Blütenkerzen öffnen. Herrlich!

Birnenblüte © H. Brune

Donnerstag, 21. April 2011

Öffnungszeiten des Cafés über Ostern

In diesem Jahr haben wir an den Osterfeiertagen zu diesen Zeiten geöffnet:

  • Karfreitag: von 14 bis 18 Uhr
  • Karsamstag: von 11 bis 18 Uhr
  • Ostersonntag: von 11 bis 18 Uhr
  • Ostermontag: von 11 bis 18 Uhr

    Dienstag, 19. April 2011

    Retrogartenbilder

    Schon im vergangenen Jahr waren wir einmal auf andere Art mit der Kamera durch den Garten gegangen, und zwar mit einen Fotohandy und einer sogn. App, welche den gemachten Bildern gleich einen ‘antiken’ oder Retrolook verpasst. Das haben jetzt noch einmal in Frühlingsgarten wiederholt.

    Narzisse © H. Brune In einem kleinen Fotoalbum haben wir noch einige weitere Bilder gesammelt. Viel Spaß damit:)

    Donnerstag, 14. April 2011

    Das Café jetzt auch bei Facebook

    Für unsere Café Homepage verwenden wir schon einige nützliche Internetdienste: So gibt es unser Blog, in dem wir jeden Woche ein paar aktuelle Meldungen veröffentlichen, bereits seit dem Jahr 2008. Bald können wir hier unseren dritten Bloggeburtstag feiern.

    Foursquare Fensteraufkleber c H. Brune
    Zum ersten Geburtstag des Blogs hatten wir dann ein Twitterkonto gegründet, welches inzwischen fast 200 sogenannte Follower hat. Seit einigen Monaten haben wir nun auch eine ‘Repräsentanz’ im sozialen Netz Facebook.

    Wir nutzen unser Facebook Konto zum Hochladen von Bildern ohne lange Beschreibungstexte wie hier im Blog. Wer uns auch bei Facebook folgen will, der kann einfach auf unserer Seite den ‘Gefällt mir’ Schalter anklicken. Aber keine Sorge: diejenigen, die uns bei Twitter folgen, verpassen nichts. Alle Facebook Meldungen werden auch bei Twitter gezeigt. Bei Twitter sieht man sogar mehr, da hier auch die Blogmeldungen automatisch zu sehen sind.

    Und um das Internettrendpaket voll zu machen findet man uns nun auch auf Foursquare. Foursquare ist ein Dienst der inbesondere den Besitzerinnen und Besitzern von Smartphones wie Android Geräten und dem iPhone Spaß macht. Man kann sich bei Foursquare an einem Ort (wie jetzt auch unserem Café) einchecken, Kommentare, Bilder und Aufgaben hinterlassen und sehen ob sich Freunde gerade in der Nähe eingechecked haben. Hört sich sinnlos an? Ist es auch, aber trotzdem manchmal lustig:)

    Wer sich Foursquare auf sein Smartphone holen will findet die Apps auf dieser Seite. Viel Spaß!

    Montag, 11. April 2011

    Geschlossene Gesellschaft am kommenden Sonntag von 10-12 Uhr

    Liebe Gäste, am kommenden Sonntag, den 17.04.2011, ist unsere Café erst ab 12 Uhr wieder komplett zugänglich. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr findet bei uns eine Veranstaltung der MITbürger Borgholzhausen-Bahnhof statt (weitere Infos finden sich hier).

    Samstag, 9. April 2011

    Blüten über Blüten

    Zu den kurzen Frühlingsblütenwundern zählt auch die Magnolie. Plötzlich öffnen sich die unzähligen großen Blüten und hüllen den Baum komplett ein, nur um nach maximal einer Woche wieder zu verblühen. Auch unsere Magnolie ist jetzt so weit und zeigt ihre rein-weißen Blüten im kleinen Vorgarten.

    Magnolienblüte © H. Brune Vermutlich handelt es sich bei unserem Baum um eine Stern-Magnolie. Dieser Baum ist – wie man in der Wikipedia nachlesen kann – ursprünglich in Japan beheimatet und wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts auch in andere Länder exportiert. Danach erfolgte aber eine rasante Verbreitung. Kein Wunder, ist der Baum doch in einer Zeit, in der noch viele Bäume relativ kahl sind, ein ganz besonders schöner Anblick.

    Übrigens scheinen wir in in diesem Jahr etwas früher dran zu sein: Im letzten Jahr haben wir jedenfalls erst eine Woche später über die Magnolienblüte gebloggt. Bei diesem Blogeintrag findet sich auch ein Bild welches einen etwas größeren Ausschnitt des blühenden Baumes zeigt.

    Aber wie gesagt: wer die Magnolienblüte bei uns sehen möchte, der sollte uns an diesem Wochenende besuchen….

    Freitag, 8. April 2011

    Das grünere Grün

    Alles grünt jetzt in Garten und Natur. Aber zwischen den verschiedenen Blättern gibt es einige, die eine ganz besondere Färbung aufweisen oder anders gesagt: manche ‘Grüns’ sind schöner als andere. Eines dieser besonderen ‘Grüns’ hatten wir gestern schon erwähnt, und zwar das Grün des Sauerklees, der jetzt im Wald wächst. Ein anderes besonders frisches und frühlingshaftes Grün wächst aber direkt in unserem Garten:

    Birkenblatt © H. BruneEs sind die Blätter der Trauerbirke, die vor dem Café am Teich wächst und deren Äste jetzt wie ein Vorhang über die Einfahrt fallen. Das Birkenlaub leuchtet besonders hell im Sonnenlicht und dieser Anblick ist für uns untrennbar mit dieser Jahreszeit verbunden.

    Und dann gibt es noch die Kastanien, die ihre großen Blätter nun in Rekordzeit entfalten und die in ihrer ersten Wachstumsphase auch dieses frische, helle Grün haben.

    Donnerstag, 7. April 2011

    Geht wandern im Teutoburger Wald

    Jetzt beginnt sie wieder – oder eigentlich sind wir schon mitten drin – die kurze Jahreszeit des bunten Waldes. Die Zeit, in welcher unser naher Teutoburger Wald vom Blüten übersät ist wie sonst nie im Jahr. Wer also an diesem Wochenende keinen schönen Spaziergang in der Natur macht, der verpasst so einiges:

    Es beginnt mit dem fast einzigartigem Grün des Sauerklees, der sich in großen Feldern durch das alte Laub schiebt und auch schon die ersten seiner weiß-rosa Blüten zeigt.

    DSC_1627Schon teilweise wieder verblüht sind die großen Lerchenspornwiesen, die in weiß und dunkelrosa weite Strecken des Waldbodens bedecken und stellenweise bis in die Randwiesen hinein reichen:

    DSC_1614 Ein noch tieferes Blau verbreiten die Veilchen, die sich teilweise so dicht drängen, dass sie richtige Farbflecken an den Böschungen bilden:

    DSC_1610 Aber auch Weiß findet sich nun überall im Wald, denn die Buschwindröschen blühen ebenfalls, oft verschwistert mit dem gelben Scharbockskraut:

    DSC_1609Geld findet sich aber auch in den prächtigen Schlüsselblumen, die sich an ihren langen Stängeln weit vom Waldboden erheben:

    DSC_1620Selbst einzelne Exemplare des Wiesenschaumkrauts sind an feuchten Stellen wie Gräben schon zu finden:

    DSC_1618 Abgerundet wird das Blühensemble von den Schwarzdornsträuchern, die nun wie schneeige Hügel die Waldkanten säumen:

    DSC_1598 Also: Auf in die freie Natur!

    Sonntag, 3. April 2011

    Narzissen en masse

    Der Regen, der heute Vormittag in einem großem Schwall vom Himmel fiel, hat den Narzissen sehr gut getan. Gestern fragten wir uns noch ob sie aus Wassermangel so halb umgeknickt am Wegesrand standen, heute ist die Frage beantwortet, denn sie stehen wieder kerzengrade mit der frischen Feuchtigkeit.

    Narzisse © H. BruneInzwischen blühen nicht mehr nur die Mininarzissen, die die ehemalige Krokusspirale im Garten jetzt besser nachzeichnen als die nach und nach verschwundenen Krokusse, auch die großen Exemplare blühen in verschiedenen Sorten am Teich und überall in den Beeten verstreut. Zusammen mit den üppig blühenden Forsythien ist daher nun ein sonniges Geld die vorherrschende Farbe in unserem Garten.

    Freitag, 1. April 2011

    Die Natur macht große Sprünge

    Die deutlich gestiegenen Temperaturen treiben die Pflanzen in Garten und freier Natur jetzt zu großen Entwicklungssprüngen. Fast bekommt man Angst der Frühlingszauber könnte in kürzester Zeit an uns vorbei ziehen:) So blühen im nahen Teutoburger Wald jetzt die große Lerchensporn Felder, an den Wegesrändern werden Spargelbuden aufgestellt und im Garten folgen auf die Krokusse nun Narzissen, Scilla und Lungenkraut.

    Im Café ist ‘die Natur’ sogar noch etwas weiter: Hier blüht bereits ein vor Wochen geschnittener Kirschzweig in vollem Weiß. Aber wenn es morgen wirklich mehr als 20 Grad warm werden sollte, dann werden sie wohl bald überall blühen.

    Kirschblüte © H. Brune

    Montag, 28. März 2011

    Elisabeths Geschichten: Der Maulwurf

    Seit Tagen umgibt uns eine märchenhafte Winterlandschaft. So wie wir sie in unseren Landstrichen nur von stimmungsvollen Weihnachtskarten kennen. 8 C ° Minus zeigt das Thermometer und was entdecke ich hinten im Garten?

    E. Brune © H. Brune

    Aus einer Schneedecke die mindestens 25 cm hoch liegt, schaut ein Maulwurfshaufen heraus. Wie viel Kraft muss der kleine Kerl doch besitzen, dass er trotz tagelanger, ja fast wochenlanger Minustemperaturen, die tiefgefrorene Erde durchbrechen kann. Das hat mich veranlasst im Tierlexikon nach zu sehen.

    Jeder Maulwurf hat unwahrscheinlich starke Grabhände und eine kräftige bohren helfende Nase. Dann wird unterschieden nach dem echten Maulwurf, dem europäischen Maulwurf und dem Blindmaulwurf. Der soll laut Lexikon die europäischen Mittelmeerländer, Kleinasien und den Kaukasus bewohnen.
    Dann gibt es noch den Ostmaulwurf, ebenfalls blind, er kommt im ferneren Asien vor. Einigen wir uns darauf das in meinem Garten der europäische Maulwurf lebt. Dieser soll winzig kleine, im Pelz versteckte, aber durchaus funktionstüchtige Augen besitzen.

    Bei Bedarf, also über Tage, stülpt er sie aus ihren Höhlen. So kann er seine Umgebung wahrnehmen.Bis jetzt habe ich immer nur gehört, dass alle Maulwürfe blind seien. Da mir andererseits hier und da bei vollem Tageslicht ein Maulwurf über den Weg gelaufen ist soll das mit dem Sehen wohl stimmen.

    Maulwürfe stehen unter Naturschutz. Sie werden aber oft gefangen und getötet. Gartenliebhaber sehen ihre sorgfältig gepflegten Rasenstücke nicht gerne durch Maulwurfshaufen verunstaltet. Dabei vertreiben ihn übelriechende Sachen, in seine Haufen gesteckt, für eine lange Zeit.

    Der Maulwurf schadet, im Gegensatz zu den Wühlmäusen, unseren Pflanzen nicht. Maulwürfe sind sogar nützlich. Als ausschließliche Fleischfresser vertilgen sie viele der die Gartenpflanzen schädigenden Tiere. Dazu zählen: Engerlinge, Drahtwürmer, Fliegenlarven und Schnecken.

    Sie sollen sogar den Wühlmausen nachstellen.

    Also überlegen wir uns das mit den Fallenstellen lieber und halten eine Harke bereit, mit der wir die aufgehäufte Erde leicht verteilen können.

    Samstag, 26. März 2011

    Eingezäunt

    An der Einfahrt ‘Elisabeth Allee’ liegen die Wiesen, in denen sich unsere Pferde tummeln können. Allerdings wurden vor Jahren von uns auch mehrere Reihen von Narzissen in der Wiese gepflanzt, die unten den schweren Hufen insbesondere des Kaltblüters doch sehr litten. In diesem Jahr haben wir daher rechtzeitig eine kleine Absperrung erreicht.

    Fallterband © H. Brune Zwar wäre diese dünne Kunststofffolie nicht mal in der Lage das kleine Pony wirklich aufzuhalten, aber die Pferde halten sich an diese Grenze. Und so sind die Narzissenreihen in diesem Jahr wieder sehr üppig geworden und zeigen jetzt ihre ersten Blüten:

    Narzissen © H. BruneDie angekündigten tiefen Temperaturen für die kommenden Tage werden die volle Blüte wohl noch etwas hinauszögern, aber dann werden sich einige hundert Narzissen gelb-weiß im Frühlingswind wiegen.

    Dienstag, 22. März 2011

    Am kommenden Donnerstag nur bis 16.30 Uhr geöffnet

    An diesem Donnerstag, dem 24. März 2011, haben wir unser Café nur bis 16.30 Uhr geöffnet. Wir müssen an diesem Tag leider etwas früher schließen, da im Rathaus Borgholzhausen eine wichtige Sitzung stattfindet, in der es um die Zukunft unserer Region geht. Und da wollen wir nicht fehlen:)

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich auf der Internetseite der MITbürger Borgholzhausen-Bahnhof:

    http://j.mp/mitbuerger

    MITbürger20032011_800px

    Montag, 21. März 2011

    Und das Rennen um den ersten Schmetterling im Jahr gewinnt…

    Eigentlich ist es noch etwas zu früh für Schmetterlinge im Garten, falls man die Winterschmetterlinge nicht mitzählen will. Aber da einige Arten bei uns überwintern und an warmen Tagen wie am vergangenen Wochenende ihre Überwinterung kurz unterbrechen konnten wir doch schon ein erstes Exemplar im Bild festhalten:

    Kleiner Fuchs © H. Brune Es ist ein Kleiner Fuchs, der sich hier zwischen altem Laub und frischen Grashalmen von der Sonne bescheinen lässt. Diese Art haben wir auch früher schon im März beobachten können, oft sind sie dann ganz zerzaust von den Wintermonaten. Dieses Exemplar sieht hingegen ganz frisch und vollständig aus.

    In anderen Jahren waren es hingegen meist die Zitronenfalter, die uns spätestens im April im Garten besuchten. Auch dies eine Art, die bei uns überwintert, und daher schnell wieder aktiv werden kann, sobald es das Wetter erlaubt.

    Sonntag, 20. März 2011

    Die Bienen fliegen wieder

    Gestern war der erste richtige Frühlingstag, zumindest hat es sich für uns so angefühlt. Den ganzen Tag Sonne, blühende Krokusse und Sträucher im Garten und genug Wärme um es in einer geschützten Ecke schon mal mit einem Kaffee draußen aushalten zu können.

    Ein wichtiger Bestandteil des Frühlingsgefühls sind aber auch die Bienen, Hummeln und ersten Schmetterlinge im Garten, die ihm endlich wieder Leben und Bewegung geben. Besonders die Bienen waren gestern schon sehr aktiv:

    Biene an Weidekätzchen © H. Brune Ihnen hatten es die nun blühenden Weidekätzchen angeht und der gelbe Pollen, der nur darauf wartet eingesammelt zu werden. Noch sehr langsam und sichtlich geschafft vom langen Winter bewegen sich die nützlichen Insekten von Blütenstand zu Blütenstand und füllen dabei ihre Pollenhöschen. So viel Betrieb war an einigen Stellen, dass man unter den Weiden ein permanentes Summen und Brummen hören konnte.

    Heute scheint es noch einmal so schön zu werden, ob wir vielleicht einige Schmetterlinge wie den Zitronenfalter werden im Garten begrüßen können?