Mittwoch, 27. April 2011

Die Amseln brüten am Café

Vor zwei Jahren versuchte sich eine Ringeltaube zwei Mal an einem Brutversuch direkt auf unserer Caféterrasse. Leider erfolglos, beide Mal lagen die leeren Eierschalen irgendwann unter dem Nest. Jetzt brütet wieder ein Vogel direkt am Café, dieses Mal ist es eine Amsel:

Brütende Amsel © H. Brune Sie hat sich aber vermutlich einen besseren Platz ausgesucht, denn ihr Nest ist in dem Rosenbogen an der Vorderseite. Dort ist es gut versteckt und näher am Gebäude, so dass Räuber vielleicht etwas abgeschreckt werden. Wir wünschen der Amsel viel Glück!

Montag, 25. April 2011

Die blaue Welle

Unglaublich, wie schnell sich die Pflanzenwelt in Natur und Garten in den letzten Tagen entwickelt hat. Fast wünscht man sich kühlere Temperaturen und Regen (den brauchen wir sowieso), damit wir das Frühjahr noch etwas genießen können und nicht alle Blütephasen geradezu im Zeitraffer erleben.

Wenn das Pflanzenwachstum aber so weitergeht, dann werden in den kommenden Tagen wohl die größten blühenden Pflanzen in unserem Garten ihre gewaltigen Blütentrauben bereits öffnen: Die Glyzinien.

Glyzinienblüten © H. BruneDiese auch Blauregen genannten Rankpflanzen haben sich in den vergangenen Jahren die komplette Fassade des Haupthauses hinauf gearbeitet und von dort bis zum First. Vor zwei Jahren hatten wir bereits einmal ein Bild dieses Schauspiels in unserem Blog veröffentlicht.

Inzwischen gibt es noch ein weiteres großes Exemplar, welches sich still und leise eine Tanne umschlungen hat und diese nun zur Blütezeit bis zur Spitze mit seinen Blüten durchsetzt. Ein schöner der Anblick, der normalerweise ca. 2 Wochen lang betrachtet werden kann.

Sonntag, 24. April 2011

Elisabeths Geschichten: Osterhasen

Heute morgen sah ich ihn, den Osterhasen.

E. Brune © H. Brune

Ich sah, ihn wie er den fast noch winterlichen Garten inspizierte. Mit braunem Fell und hoch aufgestellten Löffeln, dass Näschen dicht auf der Erde, hoppelte er  gemächlich von einer Ecke in die andere.

Ganz so, als wollte er die besten Verstecke für die diesjährigen Ostereier auskundschaften. Es war ein gut ausgewachsenes kräftiges Hasentier mit langen Beinen, das ich da durchs Fenster beobachtete.

Man konnte ihm schon zutrauen eine ordentliche Kiepe voll bunter Eier zu transportieren. Alle Leute sind jetzt dabei, ihre Gärten frühlingsfein zu machen, um das herannahende Osterfest gebührend zu begrüßen. Gartenarbeit ist gesund und tut gut. Körper Geist und Seele werden dabei erfrischt, sofern man es nicht übertreibt.

Zu einer Übertreibung ganz anderer Art sah sich eine meiner Gartenfreundinnen veranlasst. Ihr gehört ein winziger, aber wohldurchdacht geplanter Garten. Von ihrem Wintergarten aus, immer ein erfreulicher Anblick.

Da sie eine große Tierfreundin ist, werden auch die Vögel in ihrem Garten bestens versorgt. Wegen des harten Winters suchten diese das Futterhäuschen besonders eifrig auf. Dabei hinterließen sie eine Menge Schalen und Sonstiges auf dem Rasen.

Einer sehr gepflegten Rasenfläche übrigens.

Dieser Anblick gefiel meiner Freundin überhaupt nicht. Kurzentschlossen nahm sie ihren Staubsauger und saugte ihr so geliebtes Rasenstück wieder frei. Wie gesagt, man muss sich nur zu helfen wissen.

Frohe Ostern!

Hase © H. Brune

Samstag, 23. April 2011

Die Zeit der Obstbaumblüte

Meist richtet sich der Blick in unserem Blog auf die Erde und die vielen dort blühenden Blumen. Aber zu bestimmten Zeiten – wie etwa der Hochzeit der Ramblerrosen – richtig sich der Blick nach oben, denn dort sind dann die meisten Blüten zu sehen. So ist es auch jetzt:

Apfelblüte © H. Brune Die Blüte der Obstbäume ist nämlich in vollem Gange. Während die Kirschen ihre weißen Blättchen wie Schnee über die Wege verstreuen öffnen sich Knospen der Apfelbäume und auch der Baum, der sich über das Dach des Cafés neigt, ist nun über und über mit frischen, leicht lachsfarbenen Blüten bedeckt.

Apfelblüte © H. Brune Dazu kommen noch die Birnbäume an der Elisabethallee, deren Blüten noch einmal im Detail etwas anders aussehen. Abgerundet wird das Blütenfest in luftiger Höhe von den Kastanien, die jetzt auch in raschem Tempo ihre Blütenkerzen öffnen. Herrlich!

Birnenblüte © H. Brune

Donnerstag, 21. April 2011

Öffnungszeiten des Cafés über Ostern

In diesem Jahr haben wir an den Osterfeiertagen zu diesen Zeiten geöffnet:

  • Karfreitag: von 14 bis 18 Uhr
  • Karsamstag: von 11 bis 18 Uhr
  • Ostersonntag: von 11 bis 18 Uhr
  • Ostermontag: von 11 bis 18 Uhr

    Dienstag, 19. April 2011

    Retrogartenbilder

    Schon im vergangenen Jahr waren wir einmal auf andere Art mit der Kamera durch den Garten gegangen, und zwar mit einen Fotohandy und einer sogn. App, welche den gemachten Bildern gleich einen ‘antiken’ oder Retrolook verpasst. Das haben jetzt noch einmal in Frühlingsgarten wiederholt.

    Narzisse © H. Brune In einem kleinen Fotoalbum haben wir noch einige weitere Bilder gesammelt. Viel Spaß damit:)

    Donnerstag, 14. April 2011

    Das Café jetzt auch bei Facebook

    Für unsere Café Homepage verwenden wir schon einige nützliche Internetdienste: So gibt es unser Blog, in dem wir jeden Woche ein paar aktuelle Meldungen veröffentlichen, bereits seit dem Jahr 2008. Bald können wir hier unseren dritten Bloggeburtstag feiern.

    Foursquare Fensteraufkleber c H. Brune
    Zum ersten Geburtstag des Blogs hatten wir dann ein Twitterkonto gegründet, welches inzwischen fast 200 sogenannte Follower hat. Seit einigen Monaten haben wir nun auch eine ‘Repräsentanz’ im sozialen Netz Facebook.

    Wir nutzen unser Facebook Konto zum Hochladen von Bildern ohne lange Beschreibungstexte wie hier im Blog. Wer uns auch bei Facebook folgen will, der kann einfach auf unserer Seite den ‘Gefällt mir’ Schalter anklicken. Aber keine Sorge: diejenigen, die uns bei Twitter folgen, verpassen nichts. Alle Facebook Meldungen werden auch bei Twitter gezeigt. Bei Twitter sieht man sogar mehr, da hier auch die Blogmeldungen automatisch zu sehen sind.

    Und um das Internettrendpaket voll zu machen findet man uns nun auch auf Foursquare. Foursquare ist ein Dienst der inbesondere den Besitzerinnen und Besitzern von Smartphones wie Android Geräten und dem iPhone Spaß macht. Man kann sich bei Foursquare an einem Ort (wie jetzt auch unserem Café) einchecken, Kommentare, Bilder und Aufgaben hinterlassen und sehen ob sich Freunde gerade in der Nähe eingechecked haben. Hört sich sinnlos an? Ist es auch, aber trotzdem manchmal lustig:)

    Wer sich Foursquare auf sein Smartphone holen will findet die Apps auf dieser Seite. Viel Spaß!

    Montag, 11. April 2011

    Geschlossene Gesellschaft am kommenden Sonntag von 10-12 Uhr

    Liebe Gäste, am kommenden Sonntag, den 17.04.2011, ist unsere Café erst ab 12 Uhr wieder komplett zugänglich. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr findet bei uns eine Veranstaltung der MITbürger Borgholzhausen-Bahnhof statt (weitere Infos finden sich hier).

    Samstag, 9. April 2011

    Blüten über Blüten

    Zu den kurzen Frühlingsblütenwundern zählt auch die Magnolie. Plötzlich öffnen sich die unzähligen großen Blüten und hüllen den Baum komplett ein, nur um nach maximal einer Woche wieder zu verblühen. Auch unsere Magnolie ist jetzt so weit und zeigt ihre rein-weißen Blüten im kleinen Vorgarten.

    Magnolienblüte © H. Brune Vermutlich handelt es sich bei unserem Baum um eine Stern-Magnolie. Dieser Baum ist – wie man in der Wikipedia nachlesen kann – ursprünglich in Japan beheimatet und wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts auch in andere Länder exportiert. Danach erfolgte aber eine rasante Verbreitung. Kein Wunder, ist der Baum doch in einer Zeit, in der noch viele Bäume relativ kahl sind, ein ganz besonders schöner Anblick.

    Übrigens scheinen wir in in diesem Jahr etwas früher dran zu sein: Im letzten Jahr haben wir jedenfalls erst eine Woche später über die Magnolienblüte gebloggt. Bei diesem Blogeintrag findet sich auch ein Bild welches einen etwas größeren Ausschnitt des blühenden Baumes zeigt.

    Aber wie gesagt: wer die Magnolienblüte bei uns sehen möchte, der sollte uns an diesem Wochenende besuchen….

    Freitag, 8. April 2011

    Das grünere Grün

    Alles grünt jetzt in Garten und Natur. Aber zwischen den verschiedenen Blättern gibt es einige, die eine ganz besondere Färbung aufweisen oder anders gesagt: manche ‘Grüns’ sind schöner als andere. Eines dieser besonderen ‘Grüns’ hatten wir gestern schon erwähnt, und zwar das Grün des Sauerklees, der jetzt im Wald wächst. Ein anderes besonders frisches und frühlingshaftes Grün wächst aber direkt in unserem Garten:

    Birkenblatt © H. BruneEs sind die Blätter der Trauerbirke, die vor dem Café am Teich wächst und deren Äste jetzt wie ein Vorhang über die Einfahrt fallen. Das Birkenlaub leuchtet besonders hell im Sonnenlicht und dieser Anblick ist für uns untrennbar mit dieser Jahreszeit verbunden.

    Und dann gibt es noch die Kastanien, die ihre großen Blätter nun in Rekordzeit entfalten und die in ihrer ersten Wachstumsphase auch dieses frische, helle Grün haben.

    Donnerstag, 7. April 2011

    Geht wandern im Teutoburger Wald

    Jetzt beginnt sie wieder – oder eigentlich sind wir schon mitten drin – die kurze Jahreszeit des bunten Waldes. Die Zeit, in welcher unser naher Teutoburger Wald vom Blüten übersät ist wie sonst nie im Jahr. Wer also an diesem Wochenende keinen schönen Spaziergang in der Natur macht, der verpasst so einiges:

    Es beginnt mit dem fast einzigartigem Grün des Sauerklees, der sich in großen Feldern durch das alte Laub schiebt und auch schon die ersten seiner weiß-rosa Blüten zeigt.

    DSC_1627Schon teilweise wieder verblüht sind die großen Lerchenspornwiesen, die in weiß und dunkelrosa weite Strecken des Waldbodens bedecken und stellenweise bis in die Randwiesen hinein reichen:

    DSC_1614 Ein noch tieferes Blau verbreiten die Veilchen, die sich teilweise so dicht drängen, dass sie richtige Farbflecken an den Böschungen bilden:

    DSC_1610 Aber auch Weiß findet sich nun überall im Wald, denn die Buschwindröschen blühen ebenfalls, oft verschwistert mit dem gelben Scharbockskraut:

    DSC_1609Geld findet sich aber auch in den prächtigen Schlüsselblumen, die sich an ihren langen Stängeln weit vom Waldboden erheben:

    DSC_1620Selbst einzelne Exemplare des Wiesenschaumkrauts sind an feuchten Stellen wie Gräben schon zu finden:

    DSC_1618 Abgerundet wird das Blühensemble von den Schwarzdornsträuchern, die nun wie schneeige Hügel die Waldkanten säumen:

    DSC_1598 Also: Auf in die freie Natur!

    Sonntag, 3. April 2011

    Narzissen en masse

    Der Regen, der heute Vormittag in einem großem Schwall vom Himmel fiel, hat den Narzissen sehr gut getan. Gestern fragten wir uns noch ob sie aus Wassermangel so halb umgeknickt am Wegesrand standen, heute ist die Frage beantwortet, denn sie stehen wieder kerzengrade mit der frischen Feuchtigkeit.

    Narzisse © H. BruneInzwischen blühen nicht mehr nur die Mininarzissen, die die ehemalige Krokusspirale im Garten jetzt besser nachzeichnen als die nach und nach verschwundenen Krokusse, auch die großen Exemplare blühen in verschiedenen Sorten am Teich und überall in den Beeten verstreut. Zusammen mit den üppig blühenden Forsythien ist daher nun ein sonniges Geld die vorherrschende Farbe in unserem Garten.

    Freitag, 1. April 2011

    Die Natur macht große Sprünge

    Die deutlich gestiegenen Temperaturen treiben die Pflanzen in Garten und freier Natur jetzt zu großen Entwicklungssprüngen. Fast bekommt man Angst der Frühlingszauber könnte in kürzester Zeit an uns vorbei ziehen:) So blühen im nahen Teutoburger Wald jetzt die große Lerchensporn Felder, an den Wegesrändern werden Spargelbuden aufgestellt und im Garten folgen auf die Krokusse nun Narzissen, Scilla und Lungenkraut.

    Im Café ist ‘die Natur’ sogar noch etwas weiter: Hier blüht bereits ein vor Wochen geschnittener Kirschzweig in vollem Weiß. Aber wenn es morgen wirklich mehr als 20 Grad warm werden sollte, dann werden sie wohl bald überall blühen.

    Kirschblüte © H. Brune

    Montag, 28. März 2011

    Elisabeths Geschichten: Der Maulwurf

    Seit Tagen umgibt uns eine märchenhafte Winterlandschaft. So wie wir sie in unseren Landstrichen nur von stimmungsvollen Weihnachtskarten kennen. 8 C ° Minus zeigt das Thermometer und was entdecke ich hinten im Garten?

    E. Brune © H. Brune

    Aus einer Schneedecke die mindestens 25 cm hoch liegt, schaut ein Maulwurfshaufen heraus. Wie viel Kraft muss der kleine Kerl doch besitzen, dass er trotz tagelanger, ja fast wochenlanger Minustemperaturen, die tiefgefrorene Erde durchbrechen kann. Das hat mich veranlasst im Tierlexikon nach zu sehen.

    Jeder Maulwurf hat unwahrscheinlich starke Grabhände und eine kräftige bohren helfende Nase. Dann wird unterschieden nach dem echten Maulwurf, dem europäischen Maulwurf und dem Blindmaulwurf. Der soll laut Lexikon die europäischen Mittelmeerländer, Kleinasien und den Kaukasus bewohnen.
    Dann gibt es noch den Ostmaulwurf, ebenfalls blind, er kommt im ferneren Asien vor. Einigen wir uns darauf das in meinem Garten der europäische Maulwurf lebt. Dieser soll winzig kleine, im Pelz versteckte, aber durchaus funktionstüchtige Augen besitzen.

    Bei Bedarf, also über Tage, stülpt er sie aus ihren Höhlen. So kann er seine Umgebung wahrnehmen.Bis jetzt habe ich immer nur gehört, dass alle Maulwürfe blind seien. Da mir andererseits hier und da bei vollem Tageslicht ein Maulwurf über den Weg gelaufen ist soll das mit dem Sehen wohl stimmen.

    Maulwürfe stehen unter Naturschutz. Sie werden aber oft gefangen und getötet. Gartenliebhaber sehen ihre sorgfältig gepflegten Rasenstücke nicht gerne durch Maulwurfshaufen verunstaltet. Dabei vertreiben ihn übelriechende Sachen, in seine Haufen gesteckt, für eine lange Zeit.

    Der Maulwurf schadet, im Gegensatz zu den Wühlmäusen, unseren Pflanzen nicht. Maulwürfe sind sogar nützlich. Als ausschließliche Fleischfresser vertilgen sie viele der die Gartenpflanzen schädigenden Tiere. Dazu zählen: Engerlinge, Drahtwürmer, Fliegenlarven und Schnecken.

    Sie sollen sogar den Wühlmausen nachstellen.

    Also überlegen wir uns das mit den Fallenstellen lieber und halten eine Harke bereit, mit der wir die aufgehäufte Erde leicht verteilen können.

    Samstag, 26. März 2011

    Eingezäunt

    An der Einfahrt ‘Elisabeth Allee’ liegen die Wiesen, in denen sich unsere Pferde tummeln können. Allerdings wurden vor Jahren von uns auch mehrere Reihen von Narzissen in der Wiese gepflanzt, die unten den schweren Hufen insbesondere des Kaltblüters doch sehr litten. In diesem Jahr haben wir daher rechtzeitig eine kleine Absperrung erreicht.

    Fallterband © H. Brune Zwar wäre diese dünne Kunststofffolie nicht mal in der Lage das kleine Pony wirklich aufzuhalten, aber die Pferde halten sich an diese Grenze. Und so sind die Narzissenreihen in diesem Jahr wieder sehr üppig geworden und zeigen jetzt ihre ersten Blüten:

    Narzissen © H. BruneDie angekündigten tiefen Temperaturen für die kommenden Tage werden die volle Blüte wohl noch etwas hinauszögern, aber dann werden sich einige hundert Narzissen gelb-weiß im Frühlingswind wiegen.

    Dienstag, 22. März 2011

    Am kommenden Donnerstag nur bis 16.30 Uhr geöffnet

    An diesem Donnerstag, dem 24. März 2011, haben wir unser Café nur bis 16.30 Uhr geöffnet. Wir müssen an diesem Tag leider etwas früher schließen, da im Rathaus Borgholzhausen eine wichtige Sitzung stattfindet, in der es um die Zukunft unserer Region geht. Und da wollen wir nicht fehlen:)

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich auf der Internetseite der MITbürger Borgholzhausen-Bahnhof:

    http://j.mp/mitbuerger

    MITbürger20032011_800px

    Montag, 21. März 2011

    Und das Rennen um den ersten Schmetterling im Jahr gewinnt…

    Eigentlich ist es noch etwas zu früh für Schmetterlinge im Garten, falls man die Winterschmetterlinge nicht mitzählen will. Aber da einige Arten bei uns überwintern und an warmen Tagen wie am vergangenen Wochenende ihre Überwinterung kurz unterbrechen konnten wir doch schon ein erstes Exemplar im Bild festhalten:

    Kleiner Fuchs © H. Brune Es ist ein Kleiner Fuchs, der sich hier zwischen altem Laub und frischen Grashalmen von der Sonne bescheinen lässt. Diese Art haben wir auch früher schon im März beobachten können, oft sind sie dann ganz zerzaust von den Wintermonaten. Dieses Exemplar sieht hingegen ganz frisch und vollständig aus.

    In anderen Jahren waren es hingegen meist die Zitronenfalter, die uns spätestens im April im Garten besuchten. Auch dies eine Art, die bei uns überwintert, und daher schnell wieder aktiv werden kann, sobald es das Wetter erlaubt.

    Sonntag, 20. März 2011

    Die Bienen fliegen wieder

    Gestern war der erste richtige Frühlingstag, zumindest hat es sich für uns so angefühlt. Den ganzen Tag Sonne, blühende Krokusse und Sträucher im Garten und genug Wärme um es in einer geschützten Ecke schon mal mit einem Kaffee draußen aushalten zu können.

    Ein wichtiger Bestandteil des Frühlingsgefühls sind aber auch die Bienen, Hummeln und ersten Schmetterlinge im Garten, die ihm endlich wieder Leben und Bewegung geben. Besonders die Bienen waren gestern schon sehr aktiv:

    Biene an Weidekätzchen © H. Brune Ihnen hatten es die nun blühenden Weidekätzchen angeht und der gelbe Pollen, der nur darauf wartet eingesammelt zu werden. Noch sehr langsam und sichtlich geschafft vom langen Winter bewegen sich die nützlichen Insekten von Blütenstand zu Blütenstand und füllen dabei ihre Pollenhöschen. So viel Betrieb war an einigen Stellen, dass man unter den Weiden ein permanentes Summen und Brummen hören konnte.

    Heute scheint es noch einmal so schön zu werden, ob wir vielleicht einige Schmetterlinge wie den Zitronenfalter werden im Garten begrüßen können?

    Samstag, 19. März 2011

    Winterpatina

    Der Winter ist vorbei, dass kann man jetzt wohl allmählich mit Sicherheit sagen. Trotzdem hinterlässt er seine Spuren wie zum Beispiel auf unserer Rosenelfe, die seit dem letzten Jahr zwischen den ‘Roten Korsaren’ steht.

    Rosenelfe mit grüner Patina © H. Brune Das ehemals tonbraune Haar ist nun grün von den in der kalten Jahreszeit gewachsenen Algen, die sich im übrigen auch an Gartenmöbeln und Pflastersteinen ausgebreitet haben. So  sieht die Elfe nun eher aus wie eine Wassernixe.

    Ob wir sie schrubben sollen, oder gefällt uns der neue Anblick? Wir sind uns noch nicht sicher:)

    Sonntag, 13. März 2011

    Der Höhepunkt der Schneeglöckchenblüte

    Mit der plötzlich einsetzenden Frühlingswärme erreichen jetzt die vielen Tausend Schneeglöckchen in unserem Garten den Höhepunkt ihrer diesjährigen Blüte. Sei es in den Beeten an der Terrasse des Cafés, an den Ufern des Teiches oder an der Hofeinfahrt: überall sind jetzt die kleinen weißen Blüten so weit geöffnet, dass sie wie Propeller wirken.

    Schneeglöckchen © H. Brune Wenn das Wetter so warm bleibt werden die Schneeglöckchen vermutlich bald verblühen. Wer dieses Ereignis also in diesen Jahr noch erleben will, der sollte uns am besten heute noch besuchen.