Samstag, 5. Dezember 2009

Schneeglöckchentage 2010 auf dem Hof Brune

Achtung: Auf Grund der Witterung haben wir unsere Schneeglöckchentage mit unserem Garten in Blau zusammengelegt! Bitte beachten Sie unsere Meldung dazu vom 21.02.2010.

Auch in 2010 veranstalten wir wieder in unserem Garten die Schneeglöckentage. Mit vielen tausend Schneeglöckchen läuten wir dann gemeinsam den Frühling ein. In 2010 finden unsere Schneeglöckchentage zusammen mit dem 'Garten in Blau' am

14.03.2010

statt. Wenn die Witterung mitspielt zeigen die Schneeglöckchen in dieser Zeit auf unserem Gartengelände überall ihr strahlendes Weiß und bringen Licht in das Wintergrau. Inzwischen wachsen und blühen bei uns vier unterschiedliche Sorten.



Plakat Schneeglöckchentage 2010 © H. Brune

Folgendes Programm bieten wir Ihnen darüber hinaus an:

Schneeglöckchenvortrag von Elisabeth Brune

Am Sonntag, dem 14.03.2010 hält Elisabeth Brune von 15 Uhr an einen ca. 30 minütigen Vortrag über das Schneeglöckchen. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer 05425/304 (Elisabeth Brune).

Ausstellung von Ekkehard Broermann

Ekkehard Broermann zeigt während der Schneeglöckchentage seine keramische Bildhauerei.

Anreise und Kontakt

Der Hof Brune liegt in Borgholzhausen im Kreis Gütersloh. Auf unserer Seite ‘Kontakt und Wegbeschreibung’ finden Sie die genaue Adresse, Telefonnummer und eMail sowie einen Routenplaner.

Unser Café im Kräutergarten hat natürlich geöffnet, so dass Sie sich mit Kaffee, Espresso, Kuchen und westfälischem Pickert nach dem Gartenbesuch wieder aufwärmen können.

Freitag, 4. Dezember 2009

Zweige schneiden am Barbaratag

Heute ist der Tag der Barbara von Nikomedien. Die heilige Barbara ist unter anderem die Schutzpatronin der Bergleute und Teil einiger der Legenden, die sich um sie ranken, ist das überraschende Aufblühen eines verdorrten Zweiges, den sie in ihrer Zelle mit etwas Wasser genährt hatte.Kirschknopsen © H. Brune  Aus dieser Legende entstand schließlich der Brauch der Barbarazweige.

Für die Barbarazweige schneidet man am Barbaratag Äste von Kirsche, Apfel, Hasel, Forsythie oder einem anderen Strauch. Diese holt man dann in die warme Wohnung und mit etwas Glück blühen die Zweige passend zum Heiligen Abend. Auf diese Weise kann man sich zusätzlich zu den Winterblühern wie Winterjasmin und Schnellball noch andere Blüten in der dunklen Jahreszeit ins Haus holen.

Im Internet findet man noch viele weitere Geschichten und Informationen dazu. Auf der Seite Zauber-Pflanzen erhält man Tipps, wie man seine Chancen auf ein Blühen verbessern kann. Und in der ZEIT Online gibt es die wunderschöne Ruhrgebietssage zum Barbarazweig, neu erzählt von Hartmut El Kurdi.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Elisabeths Gartengeschichten: Weihnachtsmarkt in Borgholzhausen

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten. Heute geht es um den Weihnachtsmarkt in unserer Heimatstadt:

Nun steht er wieder vor der Tür, der Borgholzhausener Weihnachtsmarkt.E. Brune © H. Brune

Außer am Bahnhof Borgholzhausen, wo sich zur Zeit klein Las Vegas entwickelt, ist Borgholzhausen eher ein ruhiges Städtchen in dem, wie man so schön sagt, Abends die Bürgersteige hochgeklappt werden. Doch bei bestimmten Veranstaltungen zieht es Massen an, wie kein anderer Ort im Umkreis.

Dazu gehört im besonderen Masse der Weihnachtsmarkt. Von rührigen Geschäftsleuten ins Leben gerufen, findet er seit vielen Jahren am 2. Adventswochenende statt. Bereits am Donnerstag bauen die Teilnehmer ihre Stände auf. Wer in der Stadt noch etwas zu besorgen hat tut das besser vorher.

Am Freitag, dem Tag der Eröffnung durch den amtierenden Bürgermeister, um 16 Uhr, können die Besucher es nicht mehr abwarten und schlendern schon viel eher durch die Straßen.

Früher gehörte der Freitagabend den Einheimischen. Man traf sich, hielt ein Schwätzchen, trank Glühwein, aß Waffeln und Bratwurst und kaufte an den kleinen Bastelständen schon mal die schönsten Sachen weg und was für schöne Sachen das waren. Heute ist der Markt bereits am Freitagabend überfüllt.

Am Samstag geht es wieder früher los und dauert bis spät in die Nacht. Haben die Leute erst Glühwein intus sitzt das Portmonaire locker, was die Standbetreiber weihnachtlich frohlocken lässt. Die Polizei ist vom Glühweinpromille im Blut der Autofahrer nicht begeistert und führt strenge Kontrollen durch.

Am Sonntag schließlich kommt man nicht mal mehr quer über die Straße. Es gibt nur die Möglichkeit sich mit dem Strom treiben zu lassen, einmal die Weihnachtsmeile hoch und einmal runter. Eimerweise tragen die Menschen die “von Ravensberger” Lebkuchen (früher Schulze) davon.

Mit Bussen kommen sie angereist und verlassen das Geschäft oft mit 5 Eimern in jeder Hand. Zu Stoßzeiten lassen die Verkäufen nur so viele Leute wieder hinein, wie vorher herausgekommen sind.

In der evangelischen Kirche, dem Mittelpunkt des Ortes, gibt es Kaffee und Kuchen, gebacken und serviert von den Damen des Presbyteriums (Kirchenvorstand). Wer ein besinnliches Viertelstündchen einlegen möchte hat in der Kirche bei leiser Orgelmusik Gelegenheit dazu.

Gäste aus der Partnerstadt New Haven kommen über den Atlantik angeflogen. Die Lössnitzer aus dem Erzgebirge bringen ihr typisches Kunstgewerbe mit.

Was die Faszination dieses Marktes ausmacht ist schwer zu sagen. Der Verkehrsverein, das Weichnachtsmarktkomitee und die Marktbeschicker geben sich alle Mühe, aber das ist es nicht allein. Ich glaube es ist die besondere Borgholzhausener Luft, die die Menschen beflügelt und in angenehme Stimmung versetzt und nur ein ganz klein wenig der Glühwein.

Wer sich nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes noch ein gemütliches Stündchen gönnen möchte, kann das im Café im Kräutergarten tun, bei Kerstins leckeren Torten, Hennings exzellenten Kaffeespezialitäten und Elisabeths westfälischem Kastenpickert. Auf den Tischen leuchtet das Rot der Weihnachtssterne und im Kachelofen knacken die Holzscheite.

 

Neugierig geworden? Vor ein paar Tagen hatten wir in unserem Blog schon ein paar Hinweise zum Weihnachtsmarkt in Borgholzhausen gegeben.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Ausverkauf im Laden: Winterpullover

Der Räumungsverkauf in unserem Oldendorfer Bauernladen hat begonnen! Und falls sie der Kälteeinbruch von heute morgen fröstelnd auf ein Defizit in Ihrer Winterbekleidung aufmerksam gemacht hat: Wir haben auch noch schöne Winterpullover im Angebot:

Pullover © H. Brune

Dienstag, 1. Dezember 2009

Der duftende Schneeball

Vor wenigen Tagen hatten wir in unserem Blog bereits über Sträucher geschrieben, die erst in der kalten Jahreszeit mit ihrer Blüte beginnen. Neben dem dort beschriebenen Duft-Schneeball © H. Brune Winterjasmin, dessen Blüte sich in den letzten Tagen noch deutlich intensiviert hat, zeigt nun in unserem Garten auch der Duft-Schneeball seine namensgebenden weiß-rosa Blüten.

Auch dieser Strauch wird uns von nun an, mal mehr und mal weniger, mit seiner Pracht und seinem Duft bis weit in das Frühjahr begleiten. Manchmal hat man dann schon ganz früh im Jahr die Gelegenheit für solche Schnappschüsse.

Übrigens lassen sich die blühenden Zweige auch gut schneiden und in Vasen stellen. Kühl gehalten hat man lange Freude an ihnen. Wichtig ist aber zu wissen, dass der Strauch in Teilen giftig ist, wie man auch in der Wikipedia nachlesen kann.

Montag, 30. November 2009

Die Kohlmeisen im Garten

Wir haben etwas Neues gefunden, um unser Blog auch in den gartentechnisch eher mageren Wintermonaten füllen zu können: die vielen Singvögel in unserem Garten! Kohlmeise in Ramblerrose © H. Brune Mit leicht verbesserter Ausrüstung zum Fotografieren können wir jetzt auch ganz brauchbare Bilder zu unseren kleinen Geschichten produzieren.

Den Anfang möchten wir mit einem Vogel machen, der laut der Wikipedia heute als vierthäufigster Brutvogel in Deutschland gilt und wohl Allgemein bekannt ist: die Kohlmeise. Als sogn. Standvogel ist sie das ganze Jahr über im Garten vertreten, aber nun, da das meiste Laub gefallen ist, kann man die kleinen Kobolde viel besser beobachten.

In unserem Bild sitzt eine Kohlmeise in den diesjährigen Trieben der Ramblerrose an Tisch 8, umgeben von vielen kleinen Hagebutten. Während unserer Beobachtung hat sie (und zwei weitere Artgenossen) sich allerdings nicht an den Früchten gelabt, sondern nur sehr viel Zeit auf die Gefiederpflege gelegt.

In Bezug auf die Ernährung der Kohlmeise decken sich unsere Beobachtungen mit der Beschreibung in der Wikipedia: Am liebsten scheint den Vögeln die Jagd nach Insekten und Spinnen zu sein: so konnte man am vergangenen Wochenende aus dem Café heraus oft Meisen beobachten, die die nun kahle Weingirlande entlang flattern und absuchen. Offenbar mit Erfolg. Auch auf unseren von Miniermotten geplagten Kastanien konnte man im Sommer oft verfolgen, wie kleine Meisentrupps von Blatt zu Blatt hüpften und zumindest einen Teil der Schädlinge vertilgten.

Wir werden für unser neues Vogelthema eine eigene Kategorie im Blog einrichten, ganz genauso, wie wir es schon für die Schmetterlinge gemacht haben. Auf diese Weise lassen sich dann alle Artikel in Zukunft gemeinsam abrufen.

Samstag, 28. November 2009

Am 2. Advent: Der Weihnachtsmarkt in Borgholzhausen 2009

Am kommenden Wochenende (4.12. – 6.12.2009) findet wieder der Weihnachtsmarkt in unserer Heimatstadt Borgholzhausen statt. Unser Weihnachtsmarkt ist in der Region sehr bekannt und beliebt und zieht selbst aus Bielefeld viele Besucher an, was vermutlich mehrere Gründe hat:

Zum einen entsteht in unserer netten kleinen Innenstadt entlang der ev. Kirche mit ihren alten Bäumen und den adventlichen Illuminationen fast automatisch eine schöne Weihnachtsstimmung. Dann hat der Verkehrsverein, der den Markt organisiert, bisher immer erfolgreich darauf geachtet, dass der Markt nicht aus einer reinen Aneinanderreihung von Bratwurst- und Glühweinständen besteht, sondern eine schöne Mischung bietet. Laut dem Wikipediaeintrag von Borgholzhausen soll unser Markt inzwischen 100.000 Besucher anziehen. Das würde erklären, warum es manchmal fast kein Durchkommen gibt….

Falls Sie zum ersten Mal unseren Markt besuchen sehen Sie hier eine kleine Karte, die Ihnen die Anreise erleichtern soll:

Kartenbild

Folgen Sie bei der Einfahrt nach Borgholzhausen am besten direkt den Hinweisen zu den Parkplätzen. Zu versuchen auf eigene Faust einen anderen Parkplatz irgendwo in der Nähe des Marktes zu finden ist meist völlig aussichtslos.

Genaue Informationen zum Programm und den Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage der Stadt Borgholzhausen, z. B. in dieser (leider recht großen) PDF Datei.

Übrigens: Der 2009er Weihnachtsmarkt in Borgholzhausen ist die letzte Gelegenheit den Oldendorfer Bauernladen auf einem Markt zu treffen, bevor er zum Jahresende schließt.

Donnerstag, 26. November 2009

Elisabeths Gartengeschichten: Basteln zum Advent

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten. Heute geht es um Tipps, wie man selbst schöne Adventsdekorationen herstellen kann:

Es gibt so viel schöne und preiswerte Adventsdeko zu kaufen, dass sich die Mühe des SelberbastelnsE. Brune © H. Brune kaum zu lohnen scheint.

Aber es macht Spaß, allein oder mit mehreren einen Bastelnachmittag zu veranstalten. Mit Weihnachtsgebäck und Musik geht es noch besser. Hier eine Anregung für eine Bastelei, die ich gerade selbst angefertigt habe:

Sie brauchen einen alten oder neuen Blumentopf. Je größer der Topf, desto höher wird die Pyramide.

Schritt 1 In den Topf wird Sand oder Steckmasse gegeben. Steckmasse ist besser, weil die Füllung über den Rand hinaus stehen soll.
Schritt 2 So ungefähr soll der Topf dann aussehen. Die Füllung wird mit  Moos bedeckt und mit Drahtheftern festgesteckt.
 Schritt 3 In die Steckmasse drei Stäbe aus Bambus oder Zweige aus dem Garten.
Schritt 4 Diese sind sogar besser, weil sie kleine Ästchen besitzen, die kurz geschnitten werden, um die Deko daran zu befestigen.
Die Stäbe so einstecken, dass sie eine oben zusammengebundene Pyramide bilden.
Schritt 5 Jetzt seitlich in die Steckmasse Tannenzweige einstecken, so dass sich ein Dreieck bildet.
Kleine Tannenzweige an den Stäben fest machen.
Jetzt ist die Hauptarbeit schon getan. Zum Abschluss noch eine Lichterkette und Weihnachtsdeko nach Herzenslust.

Und so kann das eigene Werk dann aussehen:

Adventspyramide H. Brune

Mittwoch, 25. November 2009

Den Lotuseffekt im eigenen Garten beobachten

Haben Sie schon einmal vom Lotuseffekt gehört? Damit ist eine Eigenschaft von Pflanzen gemeint, durch welche an den Blättern oder Blüten weder Wasser noch Schmutz haften bleibt und die Pflanzen so immer taufrisch wirken. Lotuseffekt auf Blättern der Kapuzinerkresse © H. Brune

Dieser Effekt verdankt seinen Namen den Lotusblumen, die krautig auf den Gewässern Asians gedeihen und trotzdem immer trocken und sauber aussehen.

Auch Pilze und andere schädliche Organismen haben es schwer sich auf so einer Pflanze anzusiedeln. Der Lotuseffekt ist daher möglicherweise in erster Linie ein Schutzmechanismus.

Man muss aber nicht unbedingt nach Asien reisen (oder in den nächsten Botanischen Garten gehen) um mit eigenen Augen zu sehen, welche interessanten Effekte der Lotuseffekt zum Beispiel nach einem Regenschauer erzeugt: man kann auch einfach in den eigenen Garten gehen und sich seine Kapuzinerkressen ansehen!

In den Mulden der jetzt im Herbst leicht trichterförmigen Blätter sieht man glitzernde kleine Globen, die bei einer zarten Berührung der Blattränder scheinbar widerstandlos und wie magisch zu tanzen und zu kreisen beginnen, bis sie sich irgendwann wieder beruhigen. Das ist der Lotuseffekt.

Wenn dann noch ein Sonnenstrahl durch die Wolken bricht verwandeln sich die Wassertropfen in Miniaturbrenngläser und Mikrosonnenuhren und andere verzauberte Gebilde, deren Funkeln die Kamera nie wirklich einfangen kann.

Ausverkauf im Laden: Adventskalender

Der Räumungsverkauf in unserem Oldendorfer Bauernladen hat begonnen! Bald beginnt die Adventszeit und wir haben noch schöne Adventskalender in eher klassischer Form (also ohne Schnickschnack wie Schokoladenfüllungen) im Laden:

Adventskalender © Foto H. Brune

Dienstag, 24. November 2009

Frische Blüten im November: Der Winterjasmin

Zwar blühen in unserem Garten immer noch einige Rosen und die Herbstastern sind auch noch lange nicht am Ende. Gleichwohl sind die meisten Blumen verblüht und haben sich schon in die Winterpause begeben, Winterjasmin © H. Brune höchstens einige trockene Fruchtstände und schlaffe Blätter deuten noch in den Beeten auf sie hin.

Da ist es schön, wenn man auch ein paar Sträuchern im Garten Platz eingeräumt hat, die erst jetzt zur Hochform auflaufen und den fallenden Temperaturen zum Trotz ihre Blüten öffnen. Ein solcher Strauch ist der Winterjasmin, der bei uns an mehreren Stellen rund um das Café wächst. Seine ungewöhnlich frühe Blüte ist vermutlich auf die sehr warmen Temperaturen zurück zu führen, als normale (aber was ist schon normal) Blühzeit beginnt laut der Wikipedia erst im Januar.

In der Wikipedia kann man auch nachlesen, dass dieser Strauch ursprünglich aus China stammt und erst Mitte des 19. Jahrhunderts nach Europa eingeführt wurde. Die dort beschriebene Form der Vermehrung durch Anwachsen der niedrig hängenden Äste können wir aus eigener Erfahrung bestätigen: als wir im letzten Jahr einen Teil der Einfahrt neu pflastern mussten war es ein hartes Stück Arbeit einen der sehr wucherigen Sträucher wieder in seine Schranken zu verweisen.

Es ist also kein Problem vom Winterjasmin Ableger zu bekommen. Man darf allerdings keinen Wohlgeruch von ihm erwarten, wie man es bei Jasminsträuchern eigentlich erwartet: im Gegensatz zu seinen Verwandten ist er ganz geruchlos.

Montag, 23. November 2009

Merkwürdige Objekte im Garten

Beim Laubharken stießen wir am Wochenende auf die merkwürdigen Gewächse in unseren Beeten, Veilchensaat © H. Brune die man hier im Bild sehen kann. Irgendwie erinnern die aufgeklappten dreigliedrigen Strukturen an Phantasiegebilde aus Science Fiction Filmen, z. B. aus Alien.

Aber tatsächlich handelt es sich hier um etwas ganz Harmloses: Die Samen der Veilchen!

Offenbar haben sie sich in unserem Beeten in diesem Sommer wohl gefühlt und vermehren sich nun in üppiger Weise.

Freitag, 20. November 2009

Ausverkauf im Laden: Jede Menge Schals

Der Räumungsverkauf in unserem Oldendorfer Bauernladen hat begonnen! Auch wenn es gerade fast frühlingshaft warm ist kommt der Winter bestimmt und was braucht frau dann mehr als eine angemessene Auswahl an Schals? Im Laden finden Sie eine große Auswahl an Farben, Mustern und Stoffarten:

Schals © H. Brune

Donnerstag, 19. November 2009

Elisabeths Gartengeschichten: Mit Herbstlaub basteln

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten. In der heutigen Geschichte geht es um sinnvolle Anwendungen eines ‘Rohstoffes’, der zur Zeit im Überfluss vorhanden ist:

Nun ist es wieder in reicher Fülle da, das von den Bäumen fallende Laub. Der schöne Indian Summer ist vorbei, trübe, regnerische E. Brune © H. BruneNovembertage stehen an. Aber es muss nicht so sein, dass wir uns die Stimmung dadurch verderben lassen.

Wir können das herbstlich bunt gefärbte Laub ins Haus holen, es uns bei einer Tasse Lieblings-Tee, Lieblings-Musik und Lieblings-Duftkerzen gemütlich machen und mit dem Laub wunderschöne Dekorationen schaffen.

Neulich sah ich ein junges Paar, dass das Netz unter seinem Kinderwagen ganz mit Laub gefüllt hatte und damit nach Hause schob.  Hier nun meine Vorschläge für Basteleien mit Laub:

a) Blätter dicht an dicht auf einen Draht fädeln und zu einem Kranz binden zum Aufhängen oder als Tischdeko mit einer Kerze imBastelvorschläge mit Laub © E. Brune Glas in der Kranzmitte (das Glas wegen der Brandgefahr).

b) Große dekorative Blätter, z. B. Ahornblätter, auf bunte Filzplatten legen, ausschneiden, als Untersetzer oder einfach zur Dekoration nutzen.

c) Die selben Blätter auf farbiges Transparentpapier legen, ausschneiden und mit Tesafilm an Fensterscheiben kleben.

d) Lange Ketten basteln: Abwechselnd Blätter, Nüsse, Blätter, Kastanien, Blätter, Eicheln, usw. auffädeln und aufhängen.

Eine ganz besonders schöne Idee noch zum Schluss:

1 leeres Trinkglas, Senfglas oder ähnliches nehmen. Mit etwas Klebstoff kleine bunte Blätter, Moosstückchen, kleine Hagebutten aufkleben. Mit Golddraht einwickeln, ein Teelicht hineinstellen, anzünden und vergessen ist aller Novembertrübsinn.

Mittwoch, 18. November 2009

Öffnungszeiten des Cafés über Weihnachten, Silvester und Neujahr

Kerze © H. Brune In diesem Jahr wird unser Café am Jahresende zu folgenden Zeiten geöffnet sein:

  • Bis zum Sonntag, dem 20.12.2009, gelten die normalen Öffnungszeiten.
  • Über die Weihnachtsfeiertage und auch am darauf folgenden Sonntag, dem 27.12.2009, haben wir komplett geschlossen.
  • An Silvester (Donnertag) und am Neujahrstag (Freitag) haben wir jeweils von 14-18 Uhr geöffnet.
  • Am ersten Wochenende im neuen Jahr (2.1. und 3.1.2010) haben wir von 11-18 Uhr geöffnet.
  • Danach machen wir unsere jährliche Winterpause und schließen das Café den Januar über, bis wir am Donnerstag, dem 28.01.2010, wieder normal für Sie geöffnet haben.

Wir freuen uns auf ihren Besuch! Der Schlussverkauf im Laden geht übrigens bis zum Jahresende 2009 weiter.

Dienstag, 17. November 2009

Ausverkauf im Laden: Kerzen und Weihnachtszubehör

Der Räumungsverkauf in unserem Oldendorfer Bauernladen hat begonnen! Passend zur unaufhaltsam näher rückenden Advents- und Weihnachtszeit finden Sie darunter auch Kerzen und anderes Zubehör für dunkle Wintertage und die Weihnachtszeit:

Kerzen © H. Brune

Montag, 16. November 2009

Der Feuerdorn

Schon vor ein paar Wochen hatten wir über das Pfaffenhütchen gebloggt, einem Strauch, der erst im Herbst so richtig zu farblicher Hochform aufläuft. Beeren des Feuerdorns © H. Brune Auch der Feuerdorn, um den es heute gehen wird, ist trotz seiner recht üppigen weißen Blüte im Frühjahr zum Jahresende hin deutlich attraktiver: er ist nun über und über mit orange-roten Beeren besetzt.

Die Früchte haben eine Form die Äpfeln nicht unähnlich ist, der Feuerdorn als Rosengewächs (Rosaceae) ist auch weitläufig mit dem Apfelbaum verwandt. Noch näher ist laut der Wikipedia allerdings die Verwandtschaft zu den Cotoneastern. Diese kleinen Sträucher tragen jetzt ebenfalls Früchte, fallen dabei aber bei weitem nicht so stark ins Auge wie ihre großen Brüder.

Der Feuerdorn ist dabei nicht nur ein Schmuck im Garten, er ist auch für unsere Singvögel attraktiv: Zum einen bieten die Beeren Nahrung bis weit in den Winter hinein. Genauso wichtig ist aber vermutlich der Schutzaspekt: In den mit langen Dornen besetzten Zweigen sind die Vogel gut vor Katzen und anderen Räubern geschützt, die ihnen nachstellen. Da wir immer einige Hofkatzen haben ist es gut, wenn wir im Garten den Vögeln auch einige Plätze anbieten können, wo sie vor ihnen sicher sind.

Sonntag, 15. November 2009

Ausverkauf im Laden: Gusseiserne Glocken

Der Räumungsverkauf in unserem Oldendorfer Bauernladen hat begonnen! Sie finden bei uns auch noch die wunderschönen gusseisernen Türglocken mit den Tiermotiven:

Gusseiserne Türglocken © H. Brune

Haben Hunde eigentlich ein Gedächtnis?

Für die Hundebesitzer unter uns ist das eine merkwürdige Frage, aber sie wurde uns in leicht abgewandelter Form vor kurzem auf einer kleinen Feier gestellt, zu der wir unseren Caféhund Zorro mitgenommen hatten. Und wie beweist man Nicht-Hundebesitzern, dass der kleine Liebling tatsächlich ähnlich wie ein Mensch Wissen über lange Zeiträume speichern und wieder anwenden kann (vor allen wenn der kleine Liebling diesen Menschen, die ihn sehr mögen, bei den eher seltenen Begegnungen scheinbar immer mit nicht mehr Interesse begegnet als Leuten, die er zum ersten Mal sieht)?Zorro © H. Brune

Ein Weg kann natürlich der Verweis auf ‘Wunderhunde’ sein wie den Border-Collie Rico, der mit seinem Auftritt bei ‘Wetter, dass..?’ berühmt wurde und dem als einem von ganz wenigen Hunden ein eigener Artikel in der Wikipedia zugestanden wurde. Aber bei dieser Argumentation können die Nicht-Hundebesitzer natürlich immer glauben hier handele es sich um eine Ausnahme und der sie ignorierende kleine Liebling sei vielleicht nicht ganz so begabt.

Da bleibt dann eigentlich nur der Weg über die Anekdoten zu gehen, die jeder Hundbesitzer über seinen kleinen Liebling erzählen kann. Selbst wenn die Nicht-Hundebesitzer danach immer noch nicht überzeugt sind hat man doch meist einigen Gesprächsstoff. Im Fall von Zorro können wir natürlich immer auf die Stammgäste verweisen, die der Hund offensichtlich erkennt und besonders schätzt. Oder auf Verwandte, die wir nur alle paar Monate sehen, welche von Zorro aber äußerst enthusiastisch begrüßt werden. Oder den Tierarzt, der nach einem einzigen schmerzhaften Erlebnis bis heute sehr ‘unbeliebt’ bei dem Hund ist. Auch der Briefträger, der sich alle Hunde mit Leckerchen gewogen macht ist so ein Beispiel. Noch beeindruckender fanden wir in dieser Hinsicht allerdings ein Erlebnis, welches wir gestern hatten:

Beim einem ausgedehnten Spaziergang Anfang April in diesem  Jahr kamen wir mit Zorro an einem einsamen Gehöft am Rand des Zorro und die große Rüden © H. Brune Teutoburger Walds vorbei. Dort begegneten wir den beiden Hofhunden. Der kleinere war ein ausgewachsener Ridgebackrüde, der größere ein irischer Wolfshund und auch ein Rüde. Die beiden mussten Zorro erst einmal ‘abnehmen’, bevor er weitergehen konnte. Für Zorro war das offenbar ein einschneidendes Erlebnis, selbst wenn er nach bestandener Prüfung meinte sich den beiden Großen anschließen und mit ihnen auf ihren Hof laufen zu müssen.

Wir sind in den kommenden Monaten nur selten an dieser Stelle vorbei gekommen und den beiden Hunden auch nicht wieder begegnet. Als wir aber gestern in die Nähe des Hofes kamen hörte man einen der Hunde bellen und die Besitzerin rufen. Und hier zeigte sich sofort das sehr gute Gedächtnis von Zorro: Obwohl wir noch 200m entfernt waren drehte unser kleiner Liebling auf dem Absatz um und floh. Aber so richtig. Ohne sich auch nur einmal umzusehen. Und machte erst wieder Halt nachdem er ca. 500m und einen umgepflügten Acker hinter sich gebracht hatte. Wenn das kein Beweis ist, dass Hunde sich mindestens ein halbes Jahr später noch an eine Begebenheit erinnern können, was dann?

Samstag, 14. November 2009

Ausverkauf im Laden: Krippen

Der Räumungsverkauf in unserem Oldendorfer Bauernladen hat begonnen! Von unseren früheren Krippenausstellungen gehen nun auch einige Exemplare in den Ausverkauf mit ein. Es sind ganz unterschiedliche Krippen dabei:

Krippen © H. Brune