Samstag, 6. Juni 2009

Rosensprint: Die ‘Rose der Welt’

Und weiter geht es mit dem Rosensprint: Heute möchten wir etwas über die Essig-Rosen in unserem Garten schreiben, von Rosa Mundi | Rosa gallica versicolor © H. Bruneder wir gleich mehrere Exemplare an verschiedenen Stellen gepflanzt haben.  So wächst ein Exemplare direkt zwischen Rose de Resht und Gertrude Jekyll, andere sind im Hauptgarten zu finden.

Die Essigrosen gehören wie auch die ‘Cantaloop’ Rose zu den Alten Rosen, was bei dieser Art besonders treffend ist: Die Essigrosen, die auch Rosa gallica heißen, waren laut der Wikipedia bereits im Altertum bekannt.

Unsere gestreifte Variante ist die sogenannte Rosa gallica versicolor, die laut der Wikipedia durch eine plötzlich auftretende Mutation aus der Sorte 'Officinalis' etwa 1583 entstanden ist.  Nach der Sorte ‘Officinalis’ wird sie manchmal auch ‘Apothekerrose’ genannt, in der Wikipedia findet man auch den Namen Rosa Mundi, also Rose der Welt.

Die Essigrose ist damit wohl zugleich die älteste Sorte und die mit dem imposantesten Namen, die wir in unserem Garten haben. Trotz ihres Alters kann sie in Bezug auf Gesundheit, Schönheit und Wüchsigkeit leicht mit moderneren Züchtungen mithalten.

Auch in diesem Rosenbild haben wir wieder einen Besucher mit fotographiert: Diesmal ist es ein Pinselkäfer. Diese Käfer scheinen sich sehr gerne auf Blüten auszuruhen, wobei die Blüte durchaus auch viel kleiner als eine Rose sein kann.

Freitag, 5. Juni 2009

Jetzt ist die Zeit zum Aufsetzen des Holunderblütensekts

Überall blüht jetzt wieder der Holunder, genauer gesagt der schwarze Holunder © H. BruneHolunder (Sambucus nigra). Auch in unserem Garten wachsen mehrere Exemplare, eines der größten ist 4-5 Meter hoch und wächst genau gegenüber der Caféterrasse an der anderen Seite des Gartens.

Die unzähligen Schirmrispen (nein, es sind keine Dolden:) laden geradezu dazu ein einige zu ernten und daraus Hokunderblütensekt herzustellen. Schon im letzten Jahr hatten wir das Rezept zusammen mit einigen Hinweisen zur Herstellung gebloggt. Interessanterweise findet man inzwischen selbst bei der Wikipedia einen Artikel zum Holundersekt.

Uns ist der Sekt im letzten Jahr sehr gut gelungen und er hat sich ein Jahr in seinen Flaschen gehalten. So lange muss man allerdings nicht warten bis zum ersten Genuss: Sobald der Sekt beginnt zu moussieren kann man ihn bereits probieren. Am Anfang enthält er noch fast keinen Alkohol und ist dafür um so süßer.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Tisch 8 - Der neue Lieblingsplatz unserer Gäste

Seit unsere Gäste in diesem Jahr draußen auf unserer Caféterrasse sitzen können haben wir eine interessante Erfahrung gemacht: es gibt einen neuen Lieblingstisch!Caféterrasse © H. Brune

Dieser Tisch (für uns die Nr. 8) steht direkt am Stamm der vor einigen Jahren abgestorbenen Zierkirsche und ist jetzt wunderbar beschattet von der pilzartige gewachsenen Ramblerrose, die wie vor 3 Jahren dort gepflanzt haben.

Noch im letzten Jahr war dieser Tisch eher unbeliebt, vermutlich weil er noch nicht genug Schatten hatte. Jetzt bietet er aber einen Laubenplatz mit bestem Blick auf den Garten und scheint sogar den Tischen direkt am Garten den Rang abgelaufen zu haben.

Tote Zierkirsche © H. Brune In diesem Bild aus dem Jahre 2006 kann man sehen wie alles begann: Damals hatten wir nach unserem ersten Winter im Café feststellen müssen, dass unsere schöne japanische Zierkirsche nicht überlebt hatte und nach einer Lösung gesucht, wie wir unsere Terrasse weiterhin begrünt halten könnten. Die Idee war dann, dass wir den Stamm schälen und verschiedene rankende Pflanzen daran setzen. Im Jahr 2006 sah’ dies noch recht kahl aus, so dass einige Gäste scherzhaft vom ‘Affenbaum’ sprachen.

Nach drei Jahren haben sich aber der Wein, die Glyzinie und insbesondere die Ramblerrose so prächtig entwickelt, dass wir in der aktuellen Wuchsphase alle zwei Wochen einmal die zu langen Triebe beschneiden müssen, damit unsere Terrasse noch begehbar bleibt. An diesem Wochenende wird auch diese Ramblerrose in voller Blüte stehen. An Tisch 8 wird man dann unter einem großen duftenden Blütenschirm seinen Latino mit Erdbeerkuchen genießen können.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Rosensprint: Die ‘Cantaloop’ Rose - eine Rosa Alba?

Cantaloop Rose © H. Brune

Nachdem bisher im wesentlichen die Rosen an der Hofeinfahrt blühten (Gertrude Jekyll, Constance Spry, Rose de Resht) hat am warmen Pfingstwochenende jetzt auch der Hauptgarten nachgezogen.

Am auffälligsten ist dort im Moment noch das von uns als ‘Cantaloop’ Rose bezeichnete Exemplar. Warum wir diese Rose so nennen, darüber haben wir schon im letzten Jahr gebloggt.

Vermutlich handelt es sich hierbei um eine sogn. ‘Alte Rose’ bzw. ‘Historische Rose’. Laut der Wikipedia versteht man darunter Rosen, die bereits vor 1867 kultiviert wurden. Woher dieses etwas willkürlich erscheinende Datum kommt wird ebenfalls in dem Wikipedia Artikel erklärt.

Von den ‘Alten Rosen’ ist die Rosa Alba zumindest der Beschreibung nach recht passend, vor allem da sie in der Wikipedia auch als ‘Weiße Bauernrose’ bezeichnet wird. Nun, ganz genau werden wir wohl wie erfahren, was wir da für eine wunderbar duftende Rose haben.

Wenn Sie das Bild vergrößern fällt Ihnen vielleicht auch der Käfer auf, der gerade in der Blüte verschwinden will. Hierbei handelt es sich um einen Gartenlaubkäfer. Sie scheinen nach unseren Beobachtungen etwas an den Rosenblütenblättern zu fressen, sind aber vergleichsweise harmlos und wir lassen sie gewähren.

Dienstag, 2. Juni 2009

Ein seltener Schmetterlingsbesuch

Obwohl wir schon seit einigen Jahren die Schmetterlinge in unserem Garten und der Umgebung beobachten und fotografieren gibt es doch immer mal wieder eine neue Art zu sehen, die uns bisher noch nicht vor die Linse gekommen ist.

Nachtkerzen-Schwärmer © H. BruneSo konnten wir am Pfingstwochenende zum ersten Mal den  Nachtkerzen-Schwärmer beobachten und auch gleich fotografieren.

Dieser nachtaktive Falter ist auf den ersten Blick dem Taubenschwänzchen sehr ähnlich, das allerdings tagaktiv ist.

Beide Falter gehören zur Familie der Schwärmer, die blitzschnell von Blüte zu Blüte fliegen und schwebend den Nektar holen. Gerade das Taubenschwänzchen sorgt  daher in jedem Jahr wieder für Meldungen, dass in Deutschland Kolibris gesichtet würden.  Weitere Informationen zu diesem Falter finden Sie in der Wikipedia oder auch bei schmetterling-raupe.de.

Am gestrigen Pfingstmontag haben wir dann noch einen Schmetterling gesehen, der früher eigentlich nicht besonders selten war, den wir aber fast eineinhalb Jahre im Garten vermisst haben: Den ‘Kleinen Fuchs’. Vielleicht taucht diese Art jetzt wieder häufiger auf, wir sind jedenfalls gespannt.

Montag, 1. Juni 2009

Rosensprint: Constance Spry

Der Rosensprint geht weiter, und zwar mit einer weiteren David Austin Rose: Constance Spry. Auch diese Rose erwartet sie zusammen mit ‘Gertrude Jekyll’ und ‘Rose de Resht’ bereits an der Hofeinfahrt.

Rose Constance Spry © H. Brune

Laut dem Wikipedia Artikel zu den Englischen Rosen ist ‘Constance Spry’ für David Austin eine ganz besondere Rose. Mit ihr gelang ihm 1963 (laut der David Austin Webseite 1961) zum ersten Mal die Umsetzung seines großen züchterischen Ziels, welches die Wikipedia so übersetzt:

„…Züchtungsziel bei den Englischen Rosen war nicht so sehr die Leuchtkraft der Blütenfarbe oder gar die übermäßige Produktion von Blüten, sondern der feine Charme und Duft der einzelnen Blüten.“

Da David Austin sehr eng mit der Geschichte der Englischen Rosen verknüpft ist wird die ‘Constance Spry’ als erste Englische Rose bezeichnet.

Trotzdem David Austin nicht das Ziel hatte Rosen mit besonders großer Blütenanzahl zu züchten zeigte unsere ca. 2m hohe Rose heute morgen mehr als 40 geöffnete Blüten, und viele weitere Knospen sind noch geschlossen.

Der schöne Geruch, den diese Blüten verströmen, bezeichnet die David Austin Webseite im übrigen als Myrrheduft.

Zum Schluss noch der Hinweis für diejenigen, die uns nicht bei Twitter folgen: Die Ramblerrosen blühen jetzt zum größten Teil, insbesondere das gewaltigste Exemplar vor dem Café. In unserem Rosenphotoalbum finden Sie ein aktuelles Bild.

Sonntag, 31. Mai 2009

An Pfingsten geöffnet / Es ist Erdbeerzeit

Das Café im Kräutergarten hat an Erdbeerzeit © H. Brunebeiden Pfingsttagen jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, auch wenn das Wetter ja nur als durchwachsen angekündigt ist.

Heute haben wir auch wieder unsere Erdbeer-Joghurt-Torte im Angebot. Die frischen Erdbeeren, die wir gestern gekauft haben, hatten zum ersten Mal in diesem Jahr den vollen, süßen Geschmack. Die kräftige Sonne der vergangenen Tage hat also ihre Wirkung gehabt.

Pünktlich blüht die Pfingstrose

Pfingstrose © H. Brune

In diesem Jahr scheint unser Garten recht gut im Takt mit den Feiertagen zu gedeihen:

Blühte an Himmelfahrt schon das Himmelfahrtsblümchen, so haben sich nun auch die ersten Pfingstrosen rechtzeitig geöffnet. Ihre gefüllten Blüten bilden pampelmusengroße lachsfarbene Bälle im hinteren Teil des Gartens, die man durch ihre Größe selbst von der Caféterrasse aus wahrnehmen kann.

Die Pfingstrosen werden auch Päonien genannt, nach ihrem Gattungsnamen Paeonia. Laut der Wikipedia ist sie die Pflanze mit der höchsten Pollenzahl, es sollen pro Blüte ca. 3.6 Millionen sein! Damit übertrifft die Pfingstrose offenbar als einzige noch den Klatschmohn.

Samstag, 30. Mai 2009

Rosensprint: Gertrude Jekyll

Rose Gertrude Jekyll © H. Brune

In den nächsten Tagen werden wir viel über unseren Rosen bloggen, denn die legen jetzt alle gemeinsam einen echten Sprint hin.

Gestern blühten bereits 7 verschiedene Edelrosen und weitere werden in den nächsten Tagen hinzu kommen.

Schon an der Einfahrt, in unmittelbarer Nachbarschaft der Rose de Resht, blüht jetzt die David Austin Rose ‘Gertrude Jekyll’. Dies ist laut der Wikipedia eine Züchtung aus dem Jahre 1986, also noch vergleichsweise jung. Bei unserer gestrigen Auflistung von ‘Duftattraktionen’ in unserem Garten haben wir diese Rose ganz vergessen, obwohl sie sehr intensiv ist.

Der Züchter hat mit seiner Namenswahl an die englische Gärtnerin Gertude Jekyll erinnern wollen, die prägend für den englischen Gartenstil war und einen interessanten Lebenslauf hat. Es gibt heute sogar eine offizielle Gertude Jekyll Webseite.

Freitag, 29. Mai 2009

Eine Attraktion für unsere Schmetterlinge und unsere Nase: Die Nachtviole

In den Kräuter- und Rosenbeeten blühen schon seit ca. 2 Wochen die Nachtviolen in großer Zahl. Diese Pflanze passt gut in einen SchmetterlingsgartenNachtviole und Kohlweißling © H. Brune, da sie nicht nur Nahrung bietet (wie im Bild einem kleinen Kohlweißling), sondern laut der Wikipedia auch eine Heimat für verschiedene Raupen ist, z. B. des Aurorafalters.

Ihren Namen ‘Nachtviole’ trägt dieses Kreuzblütergewächs weil es seinen Duft gegen Abend am intensivsten verströmt. Dieser Duft erinnert uns sehr an Nelken und damit irgendwie an Weihnachten und die dazu gehörige Plätzchenbäckerei.

Überhaupt könnte man unseren Garten im Moment auch als Duftgarten bezeichnen: Wenn Sie uns in den kommenden Tagen besuchen, so sollten Sie vielleicht einmal an folgenden Pflanzen schnuppern:

  • Rose de Resht, die intensive Damaszenerrose
  • ‘Cantaloop’ Rose, eine wunderbar duftende Bauernrose
  • Kartoffelrose, die weiterhin die Elisabethallee in einen ‘Dufttunnel’ verwandelt
  • Nachtviole
  • Lavendel und natürlich der
  • Jasmin, der Sie olfaktorisch bereits aus mehreren Metern Entfernung umarmt.

Vermeiden sollten Sie hingegen die Margeriten:)

Donnerstag, 28. Mai 2009

Kräuterblüte: Auch die Katzenminze zeigt nun ihre kleinen blauen Kelche

Katzenminze © H. BruneNeben Kräutern wie Thymian, Bohnenkraut, Rosenwaldmeister und Lauch blüht nun auch die Katzenminze in unseren Beeten.

Wie schon im letzten Jahr gebloggt sind unsere Katzen offenbar nicht besonders angetan von dieser Pflanze, die eigentlich fast magische Anziehungskräfte auf sie haben müsste. Aber vielleicht haben wir auch die falsche Sorte (obwohl wir froh sind, dass die Katzen unsere Kräuter in Ruhe lassen, wo es doch schon genug andere Tiere gibt, die unseren Pflanzen an die Blätter wollen).

PS: Die größte unserer weißen Ramblerrosen ist jetzt fast bis zur Spitze in 6-7 Meter Höhe aufgeblüht! Am Pfingstwochenende gibt es also richtig etwas zu sehen in unserem Garten.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Der Klatschmohn begleitet uns

Roter Klatschmohn © H. Brune An den Rändern der Getreidefelder blüht der wilde Klatschmohn (Papaver rhoeas). Beim Spaziergang während des Sonnenaufgangs mit dem Hund sieht man nun immer Blüten wie die im Bild gezeigte, die gerade ihre Hülle sprengen und sich entfalten wollen.

Was uns noch nicht ganz klar ist: Halten die Mohnblüten dann nur einen einzigen Tag und sind abends schon wieder verblüht? Zumindest wenn man versucht den Klatschmohn in eine Vase zu stellen ist das so, aber in der freien Natur?

In Kürze werden sich auch die großen Mohnpflanzen in unserem Garten öffnen. Die halten ihre Blütenblätter auf  jeden Fall mehrere Tage.

Zum Schluss noch ein kleines Quiz: schon im letzten Jahr hatten wir einen Blogeintrag zum Klatschmohn und dort auf die ungeheure Anzahl an Pollen hingewiesen, die jede einzelne Blüte laut der Wikipedia produziert. Wenn Sie raten wollen:

Produziert eine einzelne Blüte ca.:

    • 25.000 Pollen
    • 250.000 Pollen oder
    • 2.500.000 Pollen?

Die Lösung finden sie in der Wikipedia. Aber nicht schummeln!

Dienstag, 26. Mai 2009

Du bist, was Du isst – 3. Termin am 02.06.09 zum Thema ‘Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen’

© Petra Linnenbrügger Am Dienstag, dem 02.06.2009, findet im Café im Kräutergarten die dritte Veranstaltung der neuen regelmäßigen Informationsabende zum Thema Ernährung statt. Heilpraktikerin Petra Linnenbrügger wird dabei zum Thema

‘Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen’

vortragen. Es besteht dabei ausreichend Zeit für allgemeine und persönlichen Fragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und dauert ca. 1.5 – 2 Stunden. Begleitend bieten wir Ihnen ‘kleine Kräuterleckereien’ zum Probieren an.

Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag von 5,00€ erhoben. Wir bitten um eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0 52 01/66 93 67, per Fax an 0 52 01/66 93 68 oder per E-Mail an PeLinn@web.de.

Ab April 2009 wird  jeden 1. Dienstag im Monat eine Veranstaltung im Rahmen dieser Reihe stattfinden. Die Themen werden in unserem Blog und auf der Homepage von Frau Linnenbrügger jeweils rechtzeitig angekündigt:

http://www.energie-in-fotografie.de/

Der 4. Termin unserer Reihe findet am 07.07.2009 statt und hat das Thema ‘Gewichtsreduktion’.

Montag, 25. Mai 2009

Die großen Ramblerrosen stehen in den Startlöchern

Ramblerrose © H. Brune Jetzt ist es so weit! Wie in jedem Jahr beginnt nun die einmalige, viel zu kurze Zeit der Blüte der großen weißen Ramblerrosen. Gestern öffneten sich bei dem Exemplar, welches über das Cafédach rankt, als erstes einige dutzend Blüten, aber auch die größte Rose, die direkte gegenüber der Caféterrasse hoch in die Kiefern rankt, ist fast so weit. Da das Wetter sehr warm bleiben soll wird es nur noch 2 oder 3 Tage dauern bis sich wieder der wunderbare, im Bild gezeigte Anblick bietet. Aber auch andere Rosen zeigen jetzt ihre Blüten:

Schon seit ein paar Tagen blüht an der Hofeinfahrt die Rose de Resht, eine stark duftende Damaszener-Rose, von der wir in unserem Rosenphotoalbum ein neues Bild veröffentlicht haben. Sie wird eingerahmt von blühendem Rosenwaldmeister und einer weiteren Rose, der ‘Gertrude Jekyll’, die nun ebenfalls die ersten Knospen öffnet.

Insgesamt stehen jetzt fast alle Edelrosen kurz vor der ersten Blüte, in den nächsten Tagen und Wochen wird es also viel zu sehen (und zu bloggen) geben.

Sonntag, 24. Mai 2009

Die Schwertlilien kommen

Lilien © H. BruneIn unserem Ginkgobeet blühen jetzt viele Schwertlilien und auch an den Bächen in der Umgebung kann man die gelben Exemplare in großer Zahl sehen, sofern sie noch nicht von den gefräßigen Schnecken vertilgt wurden. Die mehrfarbigen Sorten in unserem Garten werden als Iris versicolor bezeichnet, sie gehören in die gleiche Familie wie die kleinen Iris, die bereits Mitte März erblühten.

In den nächsten Wochen werden noch etliche weitere Lilienarten erblühen. Leider haben sich in unserem Garten die Lilienhähnchen offenbar im letzten Jahr sehr wohl gefühlt und stark vermehrt. Insbesondere ihre gefräßigen, ekligen Larven (siehe dazu die Wikipedia) setzen den Pflanzen sehr zu. Nachdem wir gestern dutzende abgesammelt und an die Fische im Teich verfüttert haben wird es jetzt hoffentlich besser.

Ein weiteres Bild der gerade blühenden Lilien haben wir über Twitter hochgeladen. Es zeigt eine Biene, die eine große, leuchtende Lilienblüte erklimmt.

Samstag, 23. Mai 2009

Die Katzenpfötchen sorgen für Überraschung im Garten

Katzenpfötchen © H. Brune

In unserem Garten blühen nun die Katzenpfötchen, genau passend zu ihrem alternativen Namen Himmelfahrtsblümchen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die schweren Blüten’gnubbel’ an den Enden der 20-30cm langen Stängel im Frühlingswind wiegen. Diese markanten Stängel sind auch in den Gattungsnamen Antennaria eingegangen: antenna ist das lateinische Wort für Fühler.

Für eine Überraschung hat bei uns die Entdeckung gesorgt, dass sich eine ganze Kolonie dieser Korbblütler auf der Rückseite der Elisabethallee am Rand der Kuhweide angesiedelt hat. Ganz ohne unser Zutun!

Auch in der freien Natur sieht man bei uns jetzt viele Exemplare des Katzenpfötchens, sowohl an den Rändern der Industriegebiete wie auch auf dem ehemaligen Bahngleisbett am Bahnhof Borgholzhausen. Interessant ist für uns daher, dass laut dem Wikipedia Artikel zum Gemeinen Katzenpfötchen diese Pflanze auf der Roten Liste steht. Möglicherweise handelt es sich daher bei den von uns beobachteten Pflanzen um verwilderte Gartenexemplare.

Freitag, 22. Mai 2009

Was sind Lerchenfenster, oder: Können die Bauern nicht mehr richtig säen?

Zwei Lerchenfenster Vielleicht sind Ihnen in den letzten Wochen auch schon einmal die ‘Löcher’ aufgefallen, die man im Kreis Gütersloh in vielen Getreideschlägen sehen kann? Dieses Bild wurde ca. 500m vom Hof Brune entfernt aufgenommen und zeigt zwei dieser Stellen in einem Gerstenacker.

Als erstes vermutet man da vielleicht, dass der betreffende Landwirt bei der Aussaat geschlafen und nicht gemerkt hat, dass seine Sämaschine leer war. In Wirklichkeit handelt es sich hier aber um ‘Lerchenfenster’, welche die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft so beschreibt:

Ein Lerchenfenster ist eine Fehlstelle im Acker, vorzugsweise wird es im Getreide angelegt…Adulte Feldlerchen können diese Fehlstellen als „Anflugschneisen“ nutzen, ihre Nester legen sie dann im umliegenden Getreide an.

Offenbar hat der Kreis Gütersloh hier eine Vorreiterrolle beim Schutz der Feldlerche gespielt und schon vor der landesweiten Initiative ein eigenes Programm initiiert. Weitere Informationen zu den Programmen finden Sie z. B. auf der Artenschutzseite des Kreis Güterloh. Noch genauere Informationen, viele Bilder und auch einen Link zu einem Beitrag des WDR zu diesem Thema finden Sie in den Seiten der Biologischen Station Gütersloh.

Der Oldendorfer Bauernladen unterweg: Rheda-Wiedenbrück

An diesem Wochenende treffen Sie uns auf dem ‘Frühling im Park’ in Rheda-Wiedenbrück. Dieses Garten- und Kulturfest findet auf dem Gelände des Schloss’ Rheda statt.

Weitere Informationen, z. B. zu den Eintrittspreisen, finden Sie hier:

http://www.fruehling-im-park.de/

Donnerstag, 21. Mai 2009

Der frühe Jasmin hüllt uns in Wohlgeruch

DSC_0680 Die Wärme der letzten Tage hat unseren frühen Jasminstrauch am Teich so richtig aufblühen lassen. Er ist jetzt über und über mit weißen Blütentrauben bedeckt, die den jasmin-typischen intensiven Duft verströmen. Selbst der heute nur leichte Luftzug reicht aus, um die Aromawolken bis auf die 20m entfernte Caféterrasse zu wehen.

Auch auf die Honig- und Nektarsammler in unserem Garten wirkt dieser Duft sehr anziehend. Jedenfalls sind am Jasmin immer verschiedene Hummelarten und Bienen anzutreffen. Für die Schmetterlinge scheint er bei uns hingegen weniger interessant zu sein. Sie nutzen ihn nach unseren Beobachtungen nur abends gerne als Aussichtspunkt, da der hohe Strauch lange von der Sonne beschienen wird.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Bekommen wir ein gutes Schmetterlingsjahr?

DSC_0649

Nach dem für die Schmetterlinge eher schlechten Jahr 2008 sehen wir in diesem Jahr wieder deutlich mehr dieser Sommervögel.

Gestern konnten wir z. B. sowohl im Garten wie auch in der freien Natur die ersten Exemplare der wunderschönen Distelfalter beobachten. Im Bild labt sich der Falter an den großen Bohnenkrautpolstern, die noch an der Einfahrt zum Café blühen.

Der Distelfalter ist laut der Wikipedia ein weit wandernder Falter. Da unser Exemplar im Bild auch schon leicht ausgebleicht und fransig wirkt trauen wir ihm ohne weiteres zu, dass es schon eine weite Reise aus dem Süden hinter sich hat.

Leider scheint diese Art die Angewohnheit zu haben sich abends auf Straßen und Wegen zur Ruhe zu setzen, so dass sie, kaum angekommen, schon wieder Opfer des Verkehrs wird. Ein solches, leicht lädiertes Exemplar sehen Sie hier.