Freitag, 12. März 2010

Eine kleine Schneeretrospektive aus Sicht des Hundes

Nun, wo der Winter scheinbar endlich dem Frühling Platz machen möchte (obwohl: das hatten wir vor 14 Tagen auch schon gedacht) ist es an der Zeit mal wieder einen Blogeintrag über unsere Caféhund Zorro zu machen. Schließlich fragen die Stammgäste oft nach ihm und er soll sich nicht benachteiligt fühlen:)

Was bietet sich als Thema dieses Blogeintrages an? Natürlich der viele Schnee der letzten Monate und die Freunde, mit welcher Zorro ihm begegnet. Von gelegentlichen Reinfällen einmal abgesehen.Zorro im Schnee © H. Brune

Irgendetwas am Schnee scheint die Stöberlust, die bei einem Jagdhund wie Zorro natürlich angeboren ist, noch zu verstärken. Tief muss die Nase in die Schneedecke gesteckt werden, ausdauernd werden Mäusegänge aufgedeckt und umgearbeitet.

So lange Schnee liegt scheint der Hund auch fast kein flüssiges Wasser zu sich zu nehmen: dann schon lieber eine ordentliche Schnauze voll mit Schnee oder einen letzten harten Eisbrocken, den man schön zerkauen kann.

Aber auch Zorro wird die ersten Sonnenstrahlen im Frühling genießen und sobald es warm genug ist wieder sein Kissen nach draußen zerren um sich richtig durchwärmen zu lassen.

Weitere Schneebilder von Zorro finden sich übrigens in seinem Onlinefotoalbum.

Donnerstag, 11. März 2010

Elisabeths Gartengeschichten: Schon wieder Schnee!!!

Jede Woche erzählt Elisabeth Brune in unserem Blog eine Geschichte aus ihrem Garten. In dieser Woche geht es um die Wetterkapriolen, die uns in Atem halten:

Schon wieder Schnee!!!

Es ist kaum zu glauben, heute am 6. März 2010, liegen ca. 15 cm Neuschnee, eine unglaubliche Pracht im Sonnenschein. E. Brune © H. BruneDoch gleichzeitig ein Unglück, am Montag kommen die Vertreter der heimischen Tageszeitungen.

Sie wollen die Schneeglöckchen fotografieren und über den anstehenden Schneeglöckchentag berichten. Da muss ich die Blumen wohl förmlich aus den Schnee kratzen.

Aber unseren Spatzen gefällt der Schnee. Ganz offensichtlich genießen sie ihn.

Die schwere Schneemasse hat die Zweige des Sauerdorns vor dem Fenster zusammengedrückt. Obendrauf liegt eine Schneeplatte im schönsten Sonnenschein und was machen die Spatzen?

Sie nehmen ein Sonnenbad.

Dick und breit legen sie sich bäuchlings in den Schnee, nachdem sie sich vorher am wieder aktivierten Futterhäuschen gütlich getan haben.

Ab und zu picken sie mit ihrem Schnäbelchen etwas Schnee auf, gegen den Durst, Wasser gibt es momentan ja nicht.

Wird es ihnen zu langweilig, schlüpfen sie in die Höhlen und Nischen die die zusammengedrückten Zweige gebildet haben, ganz offensichtlich genießen sie ihr Spiel.Spatz im Anflug auf das Futterhaus © H. Brune

Eine ganze Handvoll ist es, die sich auf diese Weise vergnügt.

Überhaupt ist unser Hof zu einem wahren Vogelparadies geworden, wie schon bei ‘Vögel am Futterhaus’ beschrieben. Inzwischen sind noch die scheuen Rebhühner dazu gekommen.

Ein Komoran macht dem Fischreiher die Rotfedern im nur halb zugefrorenem Teich streitig. Auch die Bergfinken, zugewandert aus dem Hohen Norden, ließen sich blicken.

Trauerweiden

Hängende Zeige

Bewegung im Wind

Schwingen fort,kommen zurück

Mit sattem Gelb gefärbte Rinde

Noch ganz ohne schmückendes Grün

Tanzend Ballet am Uferrand

Rufend die Sylphen

Die Luftgeister

Herbei.

Mittwoch, 10. März 2010

Das HK berichtete über unseren kommenden Schneeglöckchenvortrag

In der heutigen (Mittwoch) Ausgabe des Haller Kreisblatts findet sich im Borgholzhausener Lokalteil eine schöner Artikel zum Schneeglöckchenvortrag, Abbildung des Artikel 'Schneeglöckcken sind Optimisten' aus dem Haller Kreisblatt vom 10.03.2010 den Elisabeth Brune am kommenden Wochenende halten wird.

Eigentlich hatten wir diesen Tag ja als ‘Garten in Blau’ angekündigt, aber nach den schweren Schneefällen und dem anhaltenden Frost wird es wohl eher ein Garten in Weiß werden. Und zwar nicht nur weiß vom Schnee, sondern auch von den Schneeglöckchen.

Die Krokusse, die wir eigentlich schon für diese Jahreszeit Krokus im Schnee © H. Bruneerhofft hatten, sind hingegen noch tief in Schnee und Erdreich versteckt, nur ganz wenige Exemplare schieben bisher ihre leuchtenden Spitzen zaghaft in die Kälte.

Internetseiten:

Dienstag, 9. März 2010

Es gibt tatsächlich Schneeschäden im Garten!

Die Rückkehr des Winters am Wochenende hat nicht nur wunderbare Impressionen in Garten und Landschaft sowie ungewöhnliche Vogelgäste gebracht, sondern leider auch einige Schäden verursacht.Schneeburch an Kiefer © H. Brune

Schon vor dem letzten Wintereinbruch hatten wir einen alten Jasmin und eine Berberitze stark zurück schneiden müssen, weil sie von großen Schneeladungen ganz zu Boden gedrückt worden waren und sich einfach nicht mehr erheben konnten.

Diese Schneemassen kamen von ‘Dachlawinen’, die eine ganz unerwartete Folge der neuen Ziegel auf einigen Stallungen sind. Diese neuen Ziegel hatten wir vor zwei Jahren aufgelegt und sie sind offenbar viel glatter als die früher verwendeten. Irgendwann hatten sich jedenfalls auf diesen Dächern die Schneeplatten in Bewegung gesetzt und alles unter sich begraben.

Am letzten Wochenende hingegen hat schon der normal fallende Schnee ausgereicht um Schneebruch zu verursachen: So zum Beispiel an der im Bild gezeigten Kiefer, die genau gegenüber dem Café wächst. Vermutlich hat auch der starke Wind am Samstag noch dazu beitragen. Da müssen wir wohl die gaaaaanz lange Säge aufbieten, um diesen Ast zu beseitigen.

Montag, 8. März 2010

Die Bergfinken - seltene Besucher am Vogelhäuschen

Der überraschende Schneeeinbruch am Wochenende hat uns noch einmal eine neue Vogelart am Futterhäuschen beschert: Den Bergfinken.Bergfink im Schnee © H. Brune

Die kleine Gruppe mit den auffällig gelben Brustgefiedern mischte sich am Sonntag unter die viel zahlreicheren Buchfinken und eroberte sich ihren Anteil vom Vogelfutter.

Die Bergfinken sind laut der Wikipedia Zugvögel, die ihre Brutreviere im hohen Norden im Winter verlassen und die Zeit im milderen und futterreicheren Mitteleuropa verbringen. Dabei kommt es stellenweise bei uns zu einem massenhaften Auftreten wie Mitte Februar in Rheinfelden.

Solche Massen haben uns zum Glück bisher noch nicht heimgesucht, auch im letzten Jahr hatten wir einen nur wenige Exemplare starken Schwarm zu Gast.

Sonntag, 7. März 2010

Gestern kehrte der Winter zurück

Als am Freitag Abend die ersten Schneeflocken fielen und gleich auf dem Erdboden schmolzen konnte man noch gar nicht glauben was der Wetterbericht vorhergesagt hatte: Schnee © H. Brunedas wir nämlich noch einmal richtig viel Schnee bekommen würden.

Aber schon bei der letzten Runde mit dem Hund stapften wir durch einige Zentimeter frischen Schnees, der auch nicht so aussah, als ob er so bald wieder verschwinden würde. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde es dann auch noch mal richtig kalt und der Samstag Morgen erwartet uns mit viel Sonne, viel Schnee und einen harten Nordostwind. Schnee © H. Brune

Bei uns sind insgesamt sicher mehr als 5 Zentimeter Schnee gefallen, auf dem Kamm des nahen Teutoburger Waldes, den wir noch vor Sonnenaufgang besuchten, war es wohl noch ein bisschen mehr. So viel Schnee in einem Rutsch haben wir in diesem nicht gerade schneearmen Winter noch nicht gehabt.

Und der Garten, in dem wir ja schon sehnsüchtig auf das Erscheinen der Krokusse gewartet hatten, hat sich wieder in eine echte Winterlandschaft verwendet! Schnee © H. Brune Dicke Schneehüte haben nun die Broermann-Skulpturen erhalten, aber auch das dicke Engelchen im Rosenbeet. Die Schneeglöckchen, die sich in den vergangenen Tagen so rasant ans Licht gearbeitet hatten, sind teilweise komplett verschüttet.

Die Singvögel sind wieder zahlreich am Futterhäuschen versammelt, nachdem sie in den vergangenen Tagen schon wieder etwas stärker angefangen hatten sich auf ihre natürlichen Nahrungsquellen zu besinnen.Schnee © H. Brune Nun geht es hier wieder zu wie im ‘Taubenschlag’, vor allem die Finken und Amseln tun sich beim Kampf um das Futter hervor.

Der Wintereinbruch hat uns auch noch eine Vogelart beschert, die wir zwar schon früher gelegentlich beobachtet hatten, die aber in diese Winter bisher nicht aufgetaucht war: die Bergfinken. Wir werden in den kommenden Tagen über sie noch einen eigenen Blogeintrag anfertigen.

Nun ist die spannende Frage – auch in Hinblick auf unseren Garten in Blau – wie lange die weiße Pracht wohl erhalten bleiben wird? Heute morgen gab es noch einmal tiefen Frost bei uns, das Thermometer hat –8 Grad angezeigt. Schneeglöckchen © H. BruneDafür scheint aber die Sonne sehr intensiv,  wir können also einen wunderbaren Wintertag erwarten. Und schon gestern hat die Sonne dem Schnee an einigen Stellen sehr zugesetzt.

Die Wettervorhersage für die kommenden Tage spricht auch wieder von Plustemperaturen. Vielleicht bekommen wir so von beidem das Beste: Ein unerwartetes Sonnenwinterwochenende und blühende Krokusse am kommenden Wochenende?

Freitag, 5. März 2010

Wir machen uns Sorgen um unsere Krokusspirale

Noch etwas mehr als eine Woche bleibt bis zum unserem Garten in Blau. Eigentlich müssten sich allmählich die Krokusse zeigen, die die große Spirale rund um das zentrale Bett des Ginkgobaums bilden.Krokus mit Katze © H. Brune

Bisher sind aber nur ganz vereinzelt die blauen Spitzen und die harten Blätter zwischen den Grashalmen zu sehen. Hoffentlich liegt es nur daran, dass bis vor kurzem noch Schnee lag. Nicht dass die Wühlmäuse oder sonst etwas sie aufgefressen haben. Wir werden in unserem Blog den weiteren Fortschritt dokumentieren….

Donnerstag, 4. März 2010

Elisabeths Gartengeschichten: Frühlingserwachen

Jede Woche erzählt Elisabeth Brune in unserem Blog eine Geschichte aus ihrem Garten. In dieser Woche geht es um die gerade angefangene Jahreszeit:

Wer hätte das gedacht.

Vor einer Woche noch Schnee und Eis. Jetzt Vogelgezwitscher und Blütenfülle.

E. Brune © H. BruneJa, die Schneeglöckchen, sie sind da.

Auch die Besucher, trotz Verschiebung des offiziellen Termins, trotz Sturmböen und Regenschauern.

Mein Garten ist wieder zum Leben erwacht.

Wie traurig sah er aus, nach dem Wegschmelzen des Schnees. Wie erstarrt, wie tot.

Nun atmet er wieder.Sein Herz schlägt wieder.

Auch ich atme auf, mit ihm.

Herr Ekkehard BROERMANN hat seine wunderschönen Skulpturen inzwischen aufgebaut und es lohnt sich zu kommen. Lohnt sich zu betrachten, zu kaufen.

Am Teichrand, gegenüber dem Parkplatz, auf der Frühlingswiese, zeigen die Minialpenveilchen ihre kleinen frühen Blüten, in kräftigen Pink.

Vorsicht, bitte, beim Betreten des Rasens, überall sollen noch Frühlingsblumen kommen.

Auch eine Christrose, die Helleborus niger, weisblühend. niger – schwarz - wegen ihrer schwarzen Wurzeln.

An der Terrasse, im Abendgarten, beginnen einige Lenzrosen, so titulierte, farbige Christrosen, zu blühen.

Durch den andauernden Regen der letzten Tage, ist der Rasen stark aufgeweicht.

Das viele Herumlaufen auf ihm, für die Pflegearbeiten, tat ihm nicht gut.

An einer besonders strapazierten Stelle haben wir deshalb für Sie den grünen Teppich ausgerollt.

Nicht den roten, wie auf der Berlinale, aber immerhin.

Also es ist alles zu ihrem Empfang bereit.

Frühlingsblumen

brechen hervor

mit gewaltiger Kraft

aus dunkler kalter Erde

explodierend in Farbe

bringen Hoffnung

Auferstehung

Dienstag, 2. März 2010

Die Ekkehard-Broermann-Ausstellung in unserem Garten

Seit dem vergangenen Wochenende können Sie in unserem Garten die phantastischen Skulpturen von Ekkehard Broermann sehen:

Ekkehard BroermannEkkehard Broermann Ekkehard Broermann Ekkehard Broermann Ekkehard Broermann

Die Skulpturen sind noch mindestens bis zu unserem ‘Garten in Blau’ am 14. März 2010 bei uns zu sehen und auch zu erwerben. Ihr Wetterfestigkeit haben sie übrigens bereits beim Besuch von Orkantief ‘Xynthia’ bewiesen:)

Weitere Informationen zu dem Ostbeverner Künstler finden Sie auf der KUWECA Seite.

Sonntag, 28. Februar 2010

Sturm im Garten

Warum passt die Wettervorhersage eigentlich immer dann, wenn schlechtes Wetter angekündigt ist?Kirschlorbeer im Sturm © H. Brune Heute Nachmittag setzte jedenfalls pünktlich der angekündigte Sturm ‘Xynthia’ mit heftigen Böen und Regenschauern ein. 

Zur Sicherheit mussten wir einige der erst vor zwei Tagen aufgestellten Broermann Skulpturen wieder abbauen. Es wäre unverzeihlich, wenn diese wunderbaren Werke beim ersten Frühlingssturm gleich durch herabfallende Äste zerdeppert würden.

Aber trotz der Sorge um die Kunstwerke und den Garten generell ist so ein Unwetter auch immer eine Im Wind schwingende Schaukeln © H. BruneGelegenheit zum Sammeln ungewöhnlicher Eindrücke und zum Knipsen  merkwürdiger – im Sinn von ‘des Merkens würdiger’ – Fotografien.

So konnte man während der Böen den Schaukeln auf unserem kleinen Caféspielplatz beim einsamen Schwingen zusehen, manchmal schwangen sie höher als es die meisten Kinder wagen würden.

Besonders gezaust werden die Büsche und Bäume, die im Winter ihre Blätter nicht verlieren. Bei uns sind dies zum Beispiel die Kirschlorbeeren und in gewissen Sinne auch die Hortensien, die immer noch umfangreiche Reste ihrer Blütenstände tragen.Das Schild auf der Terrasse © H. Brune

In das normalen Rauschen der Bäume mischte sich dann auch noch ein manchmal heftiges Knattern, das bis ins Café zu hören war und wir zunächst nicht zuordnen konnten.

Schließlich wurde klar, woher das Geräusch kam: Wir hatten an den Eingang der Terrasse ein laminiertes Hinweisschild für die Schneeglöckchentage an die Metallraben gehängt. Das Terrassentor wirkte offenbar wie ein Windkanal und lies so das Schild heftig schlagen und knattern. Trotz des nach normalen Maßstäben miesen Wetters war es daher ein interessanter Tag.

Samstag, 27. Februar 2010

Die Sonne scheint, die Broermann Ausstellung steht und: Die Schneeglöckchen blühen!

Vor einer Woche hatten wir angesichts des vielen Schnees und der angekündigten fortdauernden Kälte nicht mehr daran geglaubt, dass wir an diesem Wochenende die Schneeglöckchentage sinnvoll veranstalten könnten. Daher auch unser damaliger Entschluss zur Verschiebung.Schneeglöckchen © H. Brune

Nachdem aber in den vergangenen Tagen der Schnee fast komplett geschmolzen und der Boden aufgetaut ist haben die Schneeglöckchen einen Schnellstart hingelegt und plötzlich sind überall im Garten die kleinen weißen Blüten zu sehen. Wenn Sie sich also schon auf einen Besuch bei uns an diesem Wochenende eingestellt haben, so gibt es tatsächlich einiges zu sehen.

Dies gilt insbesondere auch weil seit gestern die Ausstellung der phantastischen Keramiken Ekkehard Broermanns Skulptur Ekkehard Broermanns © H. Brunein unserem Garten installiert ist. Seine Skulpturen von Menschen, Tieren, Pflanzen und Fabelwesen  verleihen unserem Garten jetzt einen ganz anderen Ausdruck als zuvor. Die Ausstellung wird noch bis zum Garten in Blau bei uns zu sehen sein.

Und wenn dann noch wie heute morgen die Sonne scheint stellt sich zumindest für kurze Zeit schon ein echtes Frühlingsgefühl ein.

Freitag, 26. Februar 2010

Elisabeths Geschichten: Im Garten

Jede Woche erzählt Elisabeth Brune in unserem Blog eine Geschichte aus ihrem Garten. In dieser Woche geht es um die Irrungen und Wirrungen um unseren Schneeglöckchentag:

Der Winter lässt den Garten einfach nicht aus seinen Klauen.

Ich verschiebe die Schneeglöckchentage ein zweites Mal.

Die Sonne leckt wohl hier und da am Eis, aber das reicht nicht.E. Brune © H. Brune

Trotz Schnee und Eis hält es mich nicht mehr im Haus.Ich ziehe meine festen Gartenstiefel an, eine warme Jacke, einen dicken Schal und ebensolche Gartenhandschuhe.

Zuvor hatte ich mich mit Tasse Kaffee und einem extra breiten Stück "Kalter Schnauze", einem Butterkeks-Schokoladenkuchen gestärkt. Schokolade tut in diesen trüben Tagen der Seele gut.

Neulich las ich den netten Spruch: "Süßes macht nicht dick, Süßes formt."

Wir wollen uns lieber nicht darauf verlassen, dass es an den richtigen Stellen formt.

Zurück in den Garten. Auf der großen Rasenfläche lag der Schnee noch 10 cm hoch, mindestens, am letzten Sonntag.

Im Wäldchen ist er bereits verschwunden, unter den dicken Bäumen.

Holundersträucher zeigen an geschützten Stellen bereits grüne Blätter. Leider habe ich sie zurückgeschnitten, so kann ich den Beweis nicht antreten. Ebenso das Geißblatt, es ist sowieso eines der 1. Gewächse das seine Blättchen der rauen Luft aussetzt.

Die Pflanzen wollen ihn also, den Frühling, aber die Nachtfröste halten den Frost im Boden und so kommen sie nicht recht weiter.

Die Schneeglöckchen zeigen inzwischen ihre weißen Knospen, sie sind ja Optimisten.

Läuten aber, läuten tun sie noch nicht.

Weil ich ihnen aber die die optimale Blütenfülle zeigen will, habe ich mir überlegt, dieses Mal.

Schneeglöckchentage und "Garten in Blau", an einem Tag zu veranstalten und zwar am 14. März.Schneeglöckchen © H. Brune

Da ich aber überall meine Flyer verteilt habe, mit dem Termin 27. u. 28. Februar, werde ich auch an diesen Tagen für Sie da sein.

Herr Ekkehard Broermann zeigt seine wirklich sehenswerten, phantastischen Arbeiten: Frostfeste Gartenkeramik.

Bitte honorieren Sie unsere Mühe und das Zittern um die Termine durch Ihren Besuch.

DANKE!!!

Und kommen Sie bitte auch zu dem Vortrag, es gibt Interessantes zu hören.

Bis dann,Elisabeth.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Die Wildgänse ziehen über Borgholzhausen

In den letzten Tagen gab es ein untrügliches Zeichen des Frühlings bei uns: Die Wildgänse zogen über uns hinweg. 

Schon am Sonntag haben wir nur wenige hundert Meter vom Hof entfernt - noch auf einerGraugänse in Borgholzhausen © H. Brune geschlossenen Schneedecke – eine kleine Gruppe von Graugänsen fotografiert. Diese Gruppe machte offenbar eine Rast und lies sich auch nicht von einem Spaziergänger mit Hund vertreiben.

Gestern dann zogen viel größere Gruppen in der für Zugvögel typischen V-Formation vorbei. Und auch wenn man nicht in der Lage ist die verschiedenen Vogelarten an ihren Silhouetten zu unterscheiden, Gänse sind einfach zu erkennen: sie scheinen einfach nicht in der Lage zu sein einmal den Schnabel zu halten, nicht einmal während eines langen Fluges.

Und so dringt das Geschnatter eines vorbeifliegenden Schwarms selbst bei dichter Bewölkung bis zum Boden. Wenn jetzt der Frühling nicht beginnt, dann wissen wir es auch nicht:)

Dienstag, 23. Februar 2010

Nicht nur die Vögel sind hungrig

Der erst jetzt allmählich zu Ende gehende Winter hat offenbar nicht nur die Vögel sehr hungrig gemacht. Jedenfalls mussten wir vor ein paar Tagen entdecken, dass irgendjemand die Zwiebeln unserer Reservekrokusse abgefressen hat. Abgefressene Krokusse © H. Brune Die Reservekrokusse ziehen wir in einer geschützten Ecke des Gartens um für den Garten in Blau im Winter eingegangene Krokusse ersetzen zu können.

Jetzt hat aber jemand die schon ca. einen Zentimeter langen Triebe von vielen Zwiebeln abgenagt. Wir verdächtigen die Kaninchen dieser Übeltat. Schon seit einigen Jahren hatten sie gegenüber dem Hof an der Abzweigung der Hesselteicher Straße ihre Bauten und waren bisher nicht in den Garten gekommen.

Als sie aber im letzten Herbst durch Bauarbeiten von ihrem angestammten Platz vertrieben wurden haben die ‘rübergemacht’ und siedeln seit der Zeit auf dem Hof, nicht weit vom Platz der Hasenglöckchen entfernt. Irgendwie passend, oder?

Die lange geschlossene Schneedecke hat dann offenbar zu einer Ausdehnung der Futtersuche bis in den letzten Ecken unseres Gartens geführt. Wollen wir hoffen, dass mit dem jetzt einsetzenden Tauwetter wieder andere Futterquellen für die kleinen grauen Flitzer verfügbar werden.

Montag, 22. Februar 2010

Die neuen Lampen im Café

Seit zwei Wochen haben wir in unserem Café im Kräutergarten neue Lampen die sich gleich als echter Blickfang erwiesen haben. Fast alle Gäste fragen uns danach und so haben wir Lampe © H. Brune uns entschlossen einen kurzen Text dazu im Blog zu schreiben.

Die Lampen haben wir zuerst an einem kleinen Stand in der Universität Bielefeld gesehen. In der großen Halle unserer lokalen Hochschule gibt es immer mal wieder Stände mit interessanten Angeboten, aber diesen Stand haben wir dort zum ersten Mal gesehen.

Der Trick oder das Besondere an diesen Lampen ist dabei, dass man sie selbst aus völlig identischen Teilen zusammensetzt und dabei zu ganz unterschiedlichen Formen gelangen kann.  Lampenbestandteile © H. Brune Die Idee dazu könnte eigentlich tatsächlich auch an einer Universität entstanden sein, irgendwie erinnert sie an die komplizierten dreidimensionalen Modelle, die in der mathematischen Fakultät in Schaukästen zu sehen sind und die teilweise auch aus lauter Dreiecken, Vierecken oder anderen einfachen geometrischen Figuren zusammengesetzt sind.

Leider konnten wir uns an dem einzigen Tag, an welchem der Stand in der Uni offen hatte, noch nicht zum Kauf entschließen. Zum Glück hatten wir aber einen Flyer und konnten dann einHalbfertige Kugelformlampe © H. Brune paar Tage später über das Internet zwei Lampenbausätze  erstehen. Nach wenigen Tagen traf ein Paket ein, welches zwei Stapel von jeweils 30 identischen, viereckigen Plastikplatten enthielt. Und eine gedruckte ‘Bastelanleitung’, die aber durch Videos auf der Internetseite gut ergänzt wird.

Zuerst versuchten wir uns an einer einfachen Kugelform. Nach zwei Anläufen gelang dann auch der Bau und das Ergebnis war sehr überzeugend. Durch die Rosetten, die sich durch die überlappenden Ecken bilden, Zwei Lampen © H. Bruneentstehen ganz unterschiedliche Helligkeitsverläufe und Schattierungen.  Aus dem zweiten Packen haben wir dann eine kompliziertere Form versucht, die nur 15 Teile braucht.

Auch hier brauchten wir zwei Anläufe, aber am Ende hatten wir zwei weitere Lampen, die jetzt in den Fenstern hängen und noch einmal einen ganz anderen Eindruck erwecken als die Kugellampe, die unter der Decke hängt.

Falls Sie sehen möchten, was sonst noch für Formen möglich sind: Hier der Link zu der Internetseite, auf der wir die Lampen erworben haben: http://www.light-blue.biz/

Sonntag, 21. Februar 2010

Das Wetter spielt einfach nicht mit: Zusammenlegung der Schneeglöckchentage mit dem ‘Garten in Blau’

Schneeglöckchen sind Optimisten – und wir eigentlich auch. Blattdurchbrechendes Schneeglöckchen © H. BruneSo stellte sich bei uns mit dem in dieser Woche einsetzenden Tauwetter wieder die Hoffnung ein, dass wir an unseren bereits einmal verschobenen Schneeglöckchentagen tatsächlich den Garten – wie versprochen – voll tausender kleiner weißer Blüten haben werden.

Und in der Tat sind viele Beete, insbesondere die halb von Bäumen beschatteten, auch schon schneefrei und man sieht an vielen Stellen die blaugrünen Spitzen der Glöckchen, wie sie sich durch Frost, Erdreich und störendes Blattwerk vom Vorjahr bohren.

Aber insgesamt ist der Fortschritt im Garten noch viel zu langsam und die Nachtfröste der letzten Tage, zusammen mit dem für die kommenden Tage angekündigten unerfreulichen Wetter, machen es uns leider unmöglich guten Gewissens unseren Termin am kommenden Wochenende zu halten:

Wettervorhersage Borgholzhausen bei GoogleWir legen daher die Schneeglöckchentage in diesem Jahr zusammen mit unserem anderen Frühlingsgartenevent, dem ‘Garten in Blau’, der am 14. März beginnt.

Der Vortrag zu den Schneeglöckchen findet daher am 14. März statt, um zwar um 15 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro. Um Voranmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer 05425/304. Auch die Ausstellung der Gartenplastiken von Ekkehard Broermann wird erst zum ‘Garten in Blau’ installiert.

Natürlich können Sie uns gerne am ursprünglich geplanten Termin, dem Wochenende des 27./28. Februar, besuchen. Der Garten ist wie immer zu den Öffnungszeiten des Cafés für Besucher offen. Allerdings werden wohl bei weitem nicht so viele Schneeglöckchen zu sehen sein, wie eigentlich sollten.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Elisabeths Gartengeschichten: Schneeglöckchentage II

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog über ihren Garten. Diese Mal geht es um den Winter, der in diesem Jahr sehr lang, für manche viel zu lang, ist:

So allmählich verlängern sich die Tage wieder.

“Wenn sich die Tage längen, fängt der Winter an zu stengen”, sagt eine alte Bauernregel.

So ist es in der Tat.E. Brune © H. Brune

Es ist recht kalt gewesen im Januar, auch in der ersten Februarhälfte noch. Diese Temperaturen waren wir seit Jahren nicht mehr gewohnt.

Zum Glück lag eine ordentliche Packung Schnee auf den Pflanzen und wärmte sie.

Im Garten unter dem Schnee tat sich etwas.

Einmal, für ein paar Tage, schmolz er weg der Schnee und siehe da, an allen Ecken spitzte etwas aus der Erde.

Die Schneeglöckchen waren es, die lang erwarteten.

Blüten ließen sich noch nicht sehen, doch die lanzettförmigen, blaugrünen Blätter stehen schon da, dicht an dicht stehen sie.

Während ich den Frühling herbeisehnte, kamen neue Wolken die Schnee brachten und alle Frühlingshoffnung zunichte machten.

Starker Frost und Sonnenschein zauberten daraus zwar ein Winterparadies, doch ich wollte nicht mehr. So langsam ist man das Schneeschüppen leid, wirklich leid.

Trotzdem, es ist höchste Zeit, die Schneeglöckchentage vorzubereiten, die seit einigen Jahren in unserm Garten stattfinden.

Am 27. u. 28. Februar sollen sie in diesem Jahr seien.

Unser Garten hat den idealen Schneeglöckchen im Schnee H. Brune Schneeglöckchenboden, durchlässig und kalkhaltig. Sie wachsen in großen Mengen bei uns und vermehren sich weiter.

Schneeglöckchen habe ich schon als Kind geliebt, sie haben so etwas Fröhliches an sich. Verkündet ihr Erscheinen doch das Nahen des Frühlings, das baldige Ende des Winters, Hoffnung auf eine wärmere Jahreszeit.

Zu meinen frühen Kindheitserinnerungen gehört, das mit noch ungelenken Fingern gepflückte Schneeglöckchensträußchen, das meinem Großvater zu seinem Geburtstag, am 14. Februar, auf den Tisch gestellt wurde.

Mein Großvater liebte Blumen und schätzte auch dieses bescheidene Sträußchen, obwohl es neben den üppigen Sträußen anderer Gratulanten fast unterging.

Er wusste mit wie viel Liebe es gepflückt worden war.

Weitere Informationen zu unseren kommenden Schneeglöckchentagen finden Sie auf dieser Seite.

Montag, 15. Februar 2010

Die Vögel hinterlassen Trampelpfade im Schnee

Gestern morgen lag wieder eine frische Schneedecke in unserem Garten und dabei konnten wir eine erstaunliche Beobachtung machen: Die kleinen Singvögel hinterlassen deutliche Spuren im Schnee, ja sie machen geradezu Trampelpfade!Trampelpfade der Singvogel im Schnee © H. Brune

Besonders deutlich wurde dies rund um unseren ‘Affenbaum’ mitten auf der Caféterrasse. An der dort wachsenden Ramblerrose haben wir jetzt etliche Meisenknödel für die hungernde Vogelwelt aufgehängt. Die Meisen picken energisch daran herum und lassen viele Fütterstückchen fallen. Darauf warten all die Vögel, die selbst nicht in der Lage sind sich an den Knödeln festzuhalten. Bei uns sind das vor allem die Buchfinken:

Zusammen mit den Meisen sind sie immer anwesend, sitzen auf den etwas tieferen Ästen um schnell zu Boden in den Schnee gleiten zu können. Buchfink im Schnee © H. Brune Dort kreisen sie immer rund um den Baum und sinken dabei tief in die weichen Flocken.

So entstanden dann offenbar die vielen Spuren und Pfade im Schnee, die man auf den ersten Blick wohl eher deutlich größeren Tieren zutrauen würde.

Samstag, 13. Februar 2010

Elisabeths Gartengeschichten: Schneeglöckchentage

Jede Woche erzählt Elisabeth Brune in unserem Blog eine Geschichte aus ihrem Garten. In dieser Woche geht es um die kommenden Schneeglöckchentage:

Die Schneeglöckchentage sind auch in diesem Jahr wieder geplant in unserem Garten. Am 27. und. 28. Februar 2010 sollen sie stattfinden. Selbstverständlich muss auch geworden werden für dieses Ereignis.E. Brune © H. Brune

So machte ich mich auf den Weg, mit meinen auf frühlingsgrünem Papier gestalteten Flyern. In verschiedenen Geschäften, die ich dafür geeignet hielt, bat ich darum, diese auslegen zu dürfen. Dieser Bitte wurde fast immer entsprochen.

Manches interessante Gespräch ergab sich so nebenbei. Als Dankeschön für das Entgegenkommen kauft ich immer eine Kleinigkeit ein. So kam ich zu Dingen, die ich schon immer einmal haben wollte.

Auf die Suche danach hatte ich mich bis dahin noch nicht begeben.

Ein ganz besonderes Erlebnis kam ebenfalls dabei heraus. In dem letzten Floristikgeschäft, das ich aufsuchte, wusste ich nicht mehr so recht, was ich nehmen sollte. Alles was ich jetzt noch kaufen würde, war zum Überfluss. Da fiel mein Blick auf einen wunderschön gebundenen Frühlingsstrauß.

Er bestand auf gelben Freesien, gelben Rosen und einem Kranz von ganz dunklem Grün. Das dunkle Grün brachte das helle Gelb zum Strahlen. Dieser Strauß leuchtet so fröhlich in den grauen, schneegrieseligen Tag, dass ich ihn einfach nehmen musste. Dann fiel mir ein, Cornelia hat doch in wenigen Tagen Geburtstag, da bekommt sie ihn einfach vorher, denn auch Cornelia ist eine große Blumenfreundin.

Und was stellte sich heraus, als ich zu Hause an kam? Rolf, Cornelias Mann, der seit Tagen mit einer schweren Erkältung kämpfte, nicht im Traum daran dachte sich zu schonen, hatte sich inzwischen eine beginnende Lungenentzündung zugezogen.

Da kam der Mutmacherstrauß doch gerade recht.

Freitag, 12. Februar 2010

Der Pickert wartet schon

Der lange und frostige Winter hat etwas sehr Gutes: er verlängert die Pickertsaison. Zwar gibt es bei uns im Café das ganze Jahr über den hausgemachten westfälischen Kastenpickert. Aber richtig schmecken lassen kann man ihn sich erst sobald es draußen kalt geworden ist.Westfälischer Kastenpickert © H. Brune

Bei uns auf dem Hof war und ist der Pickert daher das typische Gericht, welches zum Kaffeetrinken am Nachmittag in der kalten Jahreszeit gegessen wird:

Wenn man von der Arbeit auf dem Hof eine kurze Auszeit nimmt um sich vor der abendlichen Werke in den Ställen noch einmal zu stärken ist der Pickert eine Speise, die sich schnell zubereiten lässt und mit Rübensirup, Marmelade, Leberwurst oder auch nur mit Butter und Salz gereicht eine leckere und wärmende Mahlzeit bietet.

Bei uns im Café können Sie wie gesagt jederzeit Pickert essen. Für Gruppen bieten wir nach Vereinbarung auch weitere Pickertsorten an. Sprechen Sie uns an, bevor es zu warm wird für diese westfälische Spezialität:)