Montag, 13. Juli 2009

Die Rotkäppchentorte wurde angenommen

Am vergangenen Wochenende hatten wir zum ersten Mal dieRotkäppchentorte © H. Brune Rotkäppchentorte im Angebot. Mit Sauerkirschen im Boden und in der roten Kappe.

Bei einer Torte, die man erstmals anbietet, ist es ja immer die spannende Frage, ob sie von unseren Gästen angenommen wird.

Nach anfänglicher Zurückhaltung ging es dann aber ganz schnell und das letzte Stück landete auf dem Teller. So soll es sein. Das ‘Rotkäppchen’ gibt es in Zukunft bestimmt häufiger:)

Sonntag, 12. Juli 2009

Die Schmetterlinge leiden im Regen

Das kalte und regnerische Wetter der letzten Tage ist eine echte Prüfung für Kohlweißling auf Hortensie © H. Brune unsere Schmetterlinge, aber auch für die Bienen und Hummeln.

Nachdem jetzt schon mehrere Tage Regen fällt sind die Falter offenbar richtig ausgehungert und nutzen jede noch zu kleine Regenpause für Futterflüge zu Kräutern wie Katzenminze,  Lavendel und Oregano. Nur die Hummeln sind auch während des Regens unterwegs, so lange er nicht zu stark wird. Dann suchen sie Schutz unter Blättern.

Der im Bild zu sehende Kohlweißling sitzt auf einer der jetzt blühenden Hortensien. Normalerweise sind Schmetterlinge nicht besonders interessiert an diesen meist sterilen Blüten, aber gestern wurden die hoch empor ragenden Blütenstände sehr gerne als Sonnenplätze zum Trocknen genutzt.

Samstag, 11. Juli 2009

Zimbelkraut – Der kleinere Wucherer

Heute möchten wir in unserem Blog ein kleines und leicht zu übersehendes Pflänzchen zeigen: DasZimbelkraut © H. Brune Zimbelkraut.

Laut der Wikipedia stammt es ursprünglich aus den Gebirgsregionen des Mittelmeerraums. Ab dem 16. Jahrhundert soll es demnach in Mitteleuropa als Heil- und Zierpflanze angesalbt worden sein.

Das Zimbelkraut gehört zu den Wegerichgewächsen, auch wenn es völlig anders aussieht als bekanntere Wegericharten wie z. B. der Spitzwegerich. Auf Grund seiner Herkunft aus felsigen Regionen kann es gut mit wenig Erde und Wasser auskommen. Es lässt sich daher als schöne Begrünung  von Steinmauern einsetzten oder als pflegeleichte Bepflanzung von Töpfen. Mit seinen Ranken breitet es sich langsam, aber zielstrebig in dem ihm gegebenen Areal aus.

Bei uns finden Sie das Zimbelkraut gleich an mehreren Stellen, z. B. an der Hofeinfahrt nahe bei den rosa Ramblerrosen, vor dem Café in einigen Töpfen und im Hauptgarten nahe bei den jetzt blühenden Stockrosen.

Freitag, 10. Juli 2009

Eine Morgendämmerung am Abend

In unserem Hauptgarten blüht in diesem Jahr ‘New Dawn’ Rose New Dawn © H. Bruneetwas später, während die Cantaloop Rose, mit der sie sich einen Rosenbogen teilt, länger ihre einmalige Blüte durchgehalten hat als in 2008. Da verstehe einer die Rosen…

New Dawn bedeutet übersetzt neue Morgenröte oder Morgendämmerung. Warum der Name gewählt wurde ist uns nicht bekannt (laut der Wikipedia wurde New Dawn 1930 in der Somerset Rose Nursery entdeckt, also offenbar nicht gezielt gezüchtet).

Aber das zarte Weiß-Rosa der Blüten kann einen leicht an die rosenfingerige Eos erinnern, die am frühen Morgen den Himmel im Osten färbt. Dieses Bild ist jedoch in der Abenddämmerung entstanden, bei genauem Hinsehen kann man vielleicht die leichten Orangetöne des Abendlichtes erkennen.

Ein weiteres Bild von New Dawn haben wir schon im vergangenen Jahr gebloggt. Damals mit dem stolzen Hund. Dieses Bild hat es auch auf die Rückseite unserer neuen Speisekarten geschafft.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Du bist, was Du isst – 5. Termin am 01.09.09 zum Thema ‘Ernährung bei Herz-/Kreislauferkrankungen’

Am Dienstag, dem 01.09.2009, findet im Café im © H. BruneKräutergarten die fünfte Veranstaltung der neuen regelmäßigen Informationsabende zum Thema Ernährung statt (der ursprünglich für den 04.08.09 angekündigte Termin zum Thema Fasten fällt auf Grund der Urlaubszeit aus). Heilpraktikerin Petra Linnenbrügger wird dabei zum Thema

‘Ernährung bei Herz-/Kreislauferkrankungen’

vortragen. Es besteht dabei ausreichend Zeit für allgemeine und persönlichen Fragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und dauert ca. 1.5 – 2 Stunden. Begleitend bieten wir Ihnen ‘kleine Kräuterleckereien’ zum Probieren an.

Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag von 5,00€ erhoben. Wir bitten um eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0 52 01/66 93 67, per Fax an 0 52 01/66 93 68 oder per E-Mail an PeLinn@web.de.

Ab April 2009 wird jeden 1. Dienstag im Monat eine Veranstaltung im Rahmen dieser Reihe stattfinden. Die Themen werden in unserem Blog und auf der Homepage von Frau Linnenbrügger jeweils rechtzeitig angekündigt:

http://www.energie-in-fotografie.de/

Der 6. Termin unserer Reihe findet am 06.10.2009 statt und hat das Thema ‘Ernährung bei ADS/AHDS-Syndrom’.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Die Stockrosen zwischen den Rosenstöcken

Zusätzlich zu den vielen Rosen entfalten sich seit ein paar Tagen auch die Stockrosen (Alcea). Die Stockrosen gehören zu den Malvengewächsen, wie auch der Eibisch, der in unseren Kräuterbeeten wächst.

Stockrose © H. BruneFür viele sind die bis zu 3 Meter langen Stängel ein typischer Bestandteil der hiesigen Bauerngärten, obwohl in der Wikipedia die Vermutung angestellt wird, dass diese Pflanze möglicherweise vom Balkan oder aus Süditalien stamme.

Aber was gibt es Schöneres als den Anblick der vielfarbigen Blütengirlanden vor einer schwarz-weißen Fachwerkfassade? Heute kann man Stockrosen in einer Vielzahl von Farbvarianten erhalten.

Wir haben in unserem Garten auch eine kleine Auswahl, von fast schwarzen Exemplaren über tiefrote bis hin zu diesem hellen Rosa. Diese Stockrose steht dabei genau neben der Eden 85 Rose, die eine ganz ähnliche Farbe zeigt.

Dienstag, 7. Juli 2009

In diesem Jahr gibt es keine Sommerpause im Café

Im vergangenen Jahr hatten wir eine kurze Sommerpause Kuchen mit Sahne © H. Bruneeingelegt. In diesem Jahr werden wir aber ‘rund um die Uhr’ zu unseren normalen Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Auch unser Oldendorfer Bauernladen ist geöffnet.

Wenn Sie also zu den Daheimgebliebenen zählen, die ihren Urlaub lieber in Bad Meingarten, Balkonien oder Terrassinien verbringen, so freuen wir uns auf Ihren Besuch:)

Erst im Januar werden wir unsere übliche Winterpause einlegen. Sie finden dann wie immer auf unserer Internetseite entsprechenden Hinweise.

Ein Plädoyer für die rote Lichtnelke

In unserem Beet an der Caféterrasse wachsen in diesem Jahr besonders prächtige Exemplare der roten Lichtnelke. Rote Lichtnelke mit Zitronenfalter © H. Brune Da uns einige Gäste ‘durch die Blume’ gefragt haben, warum wir dieses ‘Unkraut’ nicht entfernen würden, möchten wir an dieser Stelle ein kleines Plädoyer für diese blütenreiche Pflanze halten:

Die rote Lichtnelke (Silene dioica) gehört zu den Nelkengewächsen und wird auch rotes Leimkraut genannt. Sie lässt sich sehr einfach aus Samen ziehen, die man von den reifen Blüten am Wegesrand sammeln kann. Sie ist mehrjährig und zeigt fast bis zum Winter immer wieder neue Blüten. Im Gegensatz zum ihrer nahen Verwandten, der weißen Lichtnelke, blüht sie auch am Tage und nicht nur in der Nacht.

Für uns besonders wichtig ist aber die große Anziehungskraft, die diese Pflanze auf Schmetterlinge entfaltet. Neben dem im Bild gezeigten Zitronenfalter sieht man Kohlweißlinge und Landkärtchen, aber auch ungewöhnliche Sorten, die sich erst mit der Abenddämmerung einstellen: Gammaeulen und sogar einmal einen Nachtkerzen-Schwärmer. Bei den Lichtnelken ist daher an sonnigen Tagen immer etwas los.

Vielleicht aber noch eine Warnung zum Schluss: Die Lichtnelke verteilt ihre Saat als Selbstausstreuer und kann sich im Garten schnell ausbreiten. Wer hier die Kontrolle behalten möchte kann die reifen Blütenkapseln abschneiden und vielleicht einfach am Rand seines bevorzugten Spazierweges verteilen.

Sonntag, 5. Juli 2009

Minze, Minze, Du sollst wandern (von einem Beet zum anderen)

Wir hatten in den vergangenen Wochen schon darüber getwittert, dass wir das Beet an der Caféterrasse etwas ‘entBlühende Minze © H. Bruneminzten’. Die verschiedenen Minzen hatten sich doch etwas zu sehr ausgebreitet.

Jetzt gedeihen die ausgegrabenen Pflanzen am Teich und wir sind gespannt, ob sie sich dort ausbreiten und den Brennnesseln Paroli bieten können.

Die im Beet verbliebenen Exemplare zeigen jetzt die ersten Blüten: feine Gespinste aus lichtblauen Blütenblättern. Im Hintergrund sehen Sie übrigens die italienische Strohblume. Auch an den Wegesrändern in den nahen Fluren sieht man jetzt großen Flecken blühender Minze. Wenn man mit den Fingern durch die Blätter streift umgibt einen sofort der typische Duft.

Samstag, 4. Juli 2009

‘Moonlight’ im Sonnenlicht

Im vergangenen Jahr hatten wir im Blog berichtet, wie wir (mit Zorros Hilfe) ein neues Rosenbeet gegenüberRose 'Moonlight' mit Landkärtchen © H. Brune der Caféterrasse angelegt haben. Als zentrales Element haben wir damals eine ‘Moonlight’ Kletterrose gepflanzt, umgeben wird sie von roten Bedeckerrosen. Im Herbst haben wir dann noch eine Kletterhilfe ergänzt um den schon sehr langen Ranken den Weg zu zeigen.  Inzwischen hat dir Rose eine Höhe von mehr als 2 Metern erreicht und zeige in Augenhöhe die ersten prächtigen Blüten. Und wie man sieht kommen sie in ihrer Wandelbarkeit fast an unser Rosenchamäleon heran.

Ist Ihnen beim Betrachten des Bildes eigentlich etwas aufgefallen? Wenn man genau hinsieht, so kann zwei Landkärtchen bei der Paarung erkennen. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern. Eigentlich haben die Schmetterlinge bei uns kein wirkliches Interesse an den Rose, da sie ihnen keine Nahrung bieten. Daher ist dieses Bild gleich in doppelter Hinsicht außergewöhnlich.

Freitag, 3. Juli 2009

Und wenn der Rasen mal nicht so kurz ist wie in Wimbledon?

Zur Zeit findet wieder das alljährliche Tennisturnier von Wimbledon statt. Rasenbiotop © H. Brune Da dieses Turnier das einzige sogn. Grand-Slam-Turnier ist, welches noch auf Rasen gespielt wird, ist er in jedem Jahr wieder ein Thema für die Berichterstattung. Allerdings sah der heilige Rasen in den gestrigen Übertragungen schon sehr strapaziert aus.

Der Rasen wird in einem Interview der Welt Online aus dem Jahre 2008 mit Eddie Seaward, DEM Wimbledongärtner, so beschrieben:

In Wimbledon hat das Gras eine Höhe von gerade mal acht Millimeter und wird während des Turniers täglich um exakt zwei Millimeter gekürzt.

Für den Rasen daheim reichen 16 mm im Sommer, im Winter 14 mm.

Nun ja, bei uns ist der Rasen gerne auch mal etwas länger. Einen Grund dafür hatten wir schon einmal in dem Beitrag ‘Das Gänseblümchendilemma’ beschrieben: ein blühender Rasen ist wunderschön.

Und wenn man genauer hinsieht, so entdeckt man eine erstaunliche Vielfalt an Nicht-Gräsern im Rasen, die ihn zu einem eigenen Biotop im Garten machen. So lassen sich neben den Gänseblümchen, auf denen gerne mal die Landkärtchen ruhen, auch einige Kleesorten nicht unterkriegen und zeigen tapfer ihre Blüten. Diese wiederum sind für Bläulinge und Bienen sehr anziehend. Und kleine Hahnenfußarten bringen noch gelbe Farbtupfer bei. In unserer Kollage sehen sie noch weitere Pflanzen, die wir gestern im Rasen fotografiert haben. Wissen Sie, welche?

Donnerstag, 2. Juli 2009

Paul Noél überrascht uns mit einer ersten Blüte

Erst vor wenigen Tagen hatten wir unter dem Titel ‘Totgesagte leben länger’ Ramblerrose Paul Noél © H. Brunedie Geschichte erzählt, warum an der Hofeinfahrt am gleichen Rosenbogen nun zwei rosé farbene Ramblerrosen  platziert sind.

Jetzt hat uns unser Neuankömmling, die gefüllte Ramblerrose Paul Noél, mit einer ersten zarten Blüte überrascht! Halb versteckt zwischen Gräsern zeigen sich die ersten 4 Blüten, mit denen wir in diesem Jahr wirklich noch nicht gerechnet hatten. Offenbar haben wir hier keinen Fehlkauf gemacht.

Nach Angaben auf Internetseiten (z. B. hier und hier) wurde Paul Noél im Jahre 1913 von Tanne gezüchtet. Damit zählt sie zwar nicht zu den sogn. Alten Rosen, aber vielleicht sollte man für solche Sorten mit langer Geschichte mal eine weitere Kategorie einführen. Wie wäre es z. B. mit ehrwürdige Rose?

Wir hoffen jedenfalls, dass sie sich bei uns wohlfühlt und tatsächlich die mögliche Rankhöhe von bis zu 5 Metern erreicht. Platz dazu gibt es, es wäre bestimmt ein ganz außergewöhnlicher Anblick, falls diese Rose bis in die benachbarte Blutbuche wachsen und dort ihre Blüten zwischen dem dunkelroten Laub zeigen würde. Mal sehen, was es im nächsten Jahr zu diesem Thema zu berichten gibt.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Die Schmetterlinge tanken Sonne

Die letzten heißen Tage scheinen der Schmetterlingsbevölkerung sehr gut getan zu haben, jedenfalls  kann man jetzt im C-Falter und Admiral © H. BruneGarten und in der Natur viel mehr Falter sehen als noch vor einer Woche. Besonders auffällig sind die vielen Kohlweißlinge, aber auch die eher unscheinbaren Heufalter und Ochsenaugen sind allein auf Grund ihrer großen Anzahl kaum mehr zu übersehen.

Es scheint also ein gutes Schmetterlingsjahr zu werden (um damit unsere eigene Frage zu beantworten)!

An sonnigen Tagen wie gestern, wenn das Café geschlossen ist, sieht man jetzt auch überraschend oft Schmetterlinge, die sich lange auf unseren Terrassenstühlen platzieren. Ob sie einfach den freien Platz zum ungestörten sonnenbaden nutzen wollen? Oder geht es ihnen darum ein Revier zu bewachen? Gerade bei den beiden im Bild gezeigten Arten, dem C-Falter und dem Admiral, hatten wir früher schon oft diesen Verdacht.

Dienstag, 30. Juni 2009

Wer Calendula schenkt will sagen….

In den Rosenbeeten blühen wieder die Ringelblumen. Diese Pflanze ist auch recht gut unter ihrem lateinischen Artnamen Ringelblume © H. Brune Calendula officinalis bekannt.

Der Ringelblume werden wie dem Salbei, an den sie sich hier anschmiegt, viele heilende Wirkungen zugeschrieben, besonders bei der Wundheilung. Siehe dazu auch den Artikel in der Wikipedia. Von einem Naturheilverein wurde die Ringelblume daher zur ‘Heilpflanze des Jahres 2009’ bestimmt.

In der Blumensprache steht die Ringelblume, wenn man dieser Seite Glauben schenken möchte, für Klugheit. Sie zu verschenken kann also nicht falsch sein:) Ob es hier einen Zusammenhang gibt mit der Bezeichnung Studentenblume, die man gelegentlich auch für diese vielseitige Pflanze hört, ist uns aber bisher nicht klar geworden.

Ein weiteres Bild, und einen ganz anderen Aspekt der Ringelblume, finden Sie in einem Blogbeitrag vom letzten Jahr.

Update

An unserem Blogbeitrag zur Ringelblume vom vergangenen Jahr kann man schön die Flüchtigkeit von ‘Wissen’ im Internetzeitalter beobachten. In unserem Beitrag hatten wir auf die Wikipedia verwiesen und die dortige Aussage zitiert, dass Ringelblumen angeblich bei der Schneckenabwehr helfen sollten. Die Wikipediaversion, die damals online war, kann man weiterhin in der Versionshistorie abrufen, es war die vom 04.06.2008.

In der heute gezeigten Version ist hingegen nicht mehr von Schnecken die Rede. Wenn man sich Versionshistorie anschaut, so kann man sehen, dass der entsprechende Hinweis am 14. November letzten Jahres entfernt wurde. Warum er entfernt wurde ist so leider nicht zu erkennen.

Sonntag, 28. Juni 2009

Zeit für eine Rosenführung

In unserem Garten ist jetzt der Höhepunkt der Rosenblüte Nachtrosen © H. Brune erreicht. Im Hauptgarten haben wir gestern Nacht ein kleines Fotoshooting veranstaltet und einen Teil der dort blühenden Rosen geblitzt. Das Ergebnis sehen Sie in der Kollage: Fast 30 unterschiedliche Sorten sind dort vereint.

Für Rosenaficionados bieten wir wie in jedem Jahr wieder Führungen durch unseren Rosengarten an, bei denen Elisabeth Brune fachkundig und unterhaltsam in die Geschichte der Rosen in Allgemeinen und im Speziellen einführt. Abgerundet wird die Führung durch Rosenspezialitäten im Café, die zum Abschluss gereicht werden.

Um eine Rosenführung zu vereinbaren wenden Sie sich bitte an Elisabeth Brune. Die Telefonnummer finden Sie auf unserer Kontaktseite. Die Rosenblüte wir je nach Witterung noch einige Wochen so prächtig sein.

Der Oldendorfer Bauernladen unterwegs: Bad Rothenfelde

An diesem Wochenende ist der Oldendorfer Bauernladen gar nicht so weit gefahren wie an den meisten anderen Wochenenden: Sie finden uns heute auf der ‘Rosenzeit’ in Bad Rothenfelde. Das ist so nahe, dass Sie, falls es Ihnen zu voll ist oder der Kuchen nicht gefällt einfach anschließend noch ins Café kommen könnten:)

Samstag, 27. Juni 2009

In der Blüte: Ein Kraut mit vielen Namen

An der Hofeinfahrt, in der direkten Nachbarschaft von Oregano © H. BruneEssigrose,  Katzenminze und der inzwischen verblühten Gertrude Jekyll haben wir dieses Bild eines Krautes aufgenommen, dass man fast nur noch unter seinem aus dem Italienischen abgeleiteten Namen kennt:

- Der Oregano -

Dieser Name setzt sich laut Wikipedia in der griechischen Ursprungsform aus Oros = Berg und Ganos = Schmuck, Glanz zusammen. Der Oregano war daher den antiken Namensgebern der Schmuck der Berge. Der Name deutet auch auf den Lebensraum hin, in dem sich diese Pflanze wohl fühlt: warm, sonnig und trocken soll er sein und kalkhaltig. Was den Kalk angeht, so sind wir mit unserer Lage am Teutoburger Wald genau richtig.

Der Oregano hat aber auch eine Reihe von einheimischen Namen, die man nicht mehr so oft hört. Darunter z. B. Dost, wilder Majoran und auch Bergminze (die Blüter verströmen in der Tat ein leicht minziges Aroma). Dass einige Oreganoarten zu den heimischen Pflanzen zählen, also wild in der Natur vorkommen und nicht erst mit den Pizzerien nach Norden kamen, ist vermutlich auch nicht mehr allgemein bekannt.

Oregano lässt sich im Garten jedenfalls gut an kargen, heißen Plätzen pflanzen, auch in Töpfen ist er sehr pflegeleicht und dekorativ. Und in der Küche kann er sehr vielfältig eingesetzt werden, nicht nur in der italienischen oder Tex-Mex Küche. Eine von vielen Rezeptsammlungen im Internet finden Sie z. B. in Marions Kochbuch (wie haben die Rezepte aber nicht im Einzelnen ausprobiert).

Borgholzhausener Gewerbeschau gleich ‘um die Ecke’

Heute und morgen findet die Borgholzhausener Gewerbeschau ‘Pium Aktiv’ nur wenige hundert Meter von unserem Café entfernt  statt.

Freitag, 26. Juni 2009

Die Gerste reift auf den Äckern in Oldendorf

Auf den Getreideäckern rund um unseren Hof hat die Gerste Gerste © H. Brunemeist schon die sogenannte Teigreife erreicht. Das bedeutet, dass die Körner in den Ähren bereits ihre endgültige Größe erreicht haben, aber noch teigig weich sind.

Im letzten Jahr war es etwa um die gleiche Zeit so weit, und zwei Wochen später dann die Ernte bereits in vollem Gange. So wird es wohl auch in diesem Jahr kommen, selbst wenn der Wetterbericht Recht hat  und uns am morgigen Siebenschläfertag tatsächlich Regen erwarten beschert werden sollte.

Bevor die Mähdrescher rollen kann man aber gerade am Morgen die ersten Sonnenstrahlen auf den Äckern tanzen sehen, und wenn dann noch etwas Wind geht scheint man auf ein wogendes Meer aus reinem Gold zu blicken.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Kräuterblüte: Der Lavendel

Zwar hatten wir schon vor einigen Monaten blühenden Lavendel mit Kolhweissling © H. BruneLavendel in Töpfen vor unserem Café,  aber der war zugegebenermaßen aus dem Gartenbedarf. Erst jetzt blühen auch die frei im Garten wachsenden Exemplare, z. B. die kleine Lavendelhecke zwischen Cantaloop Rose und Eden 85.

Der Lavendel ist wie viele südliche Kräuter (z. B. der Thymian) botanisch gesehen ein Strauch bzw. Halbstrauch. Da unsere Lavendel aber nicht die laut Wikipedia möglichen Wuchshöhen von 2 Metern erreichen fällt dies nicht auf.

Unten den Schmetterlingen scheinen sich besonders die Kohlweißlinge für seinen Nektar begeistern zu können, allerdings haben wir früher auch schon mal den kleinen Fuchs an der gleichen Stelle fotografiert. Auch sind die Lavendelblüten oft von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen belagert. Mit Lavendel bringt man also richtig Leben in den Garten.