Samstag, 30. Mai 2009

Rosensprint: Gertrude Jekyll

Rose Gertrude Jekyll © H. Brune

In den nächsten Tagen werden wir viel über unseren Rosen bloggen, denn die legen jetzt alle gemeinsam einen echten Sprint hin.

Gestern blühten bereits 7 verschiedene Edelrosen und weitere werden in den nächsten Tagen hinzu kommen.

Schon an der Einfahrt, in unmittelbarer Nachbarschaft der Rose de Resht, blüht jetzt die David Austin Rose ‘Gertrude Jekyll’. Dies ist laut der Wikipedia eine Züchtung aus dem Jahre 1986, also noch vergleichsweise jung. Bei unserer gestrigen Auflistung von ‘Duftattraktionen’ in unserem Garten haben wir diese Rose ganz vergessen, obwohl sie sehr intensiv ist.

Der Züchter hat mit seiner Namenswahl an die englische Gärtnerin Gertude Jekyll erinnern wollen, die prägend für den englischen Gartenstil war und einen interessanten Lebenslauf hat. Es gibt heute sogar eine offizielle Gertude Jekyll Webseite.

Freitag, 29. Mai 2009

Eine Attraktion für unsere Schmetterlinge und unsere Nase: Die Nachtviole

In den Kräuter- und Rosenbeeten blühen schon seit ca. 2 Wochen die Nachtviolen in großer Zahl. Diese Pflanze passt gut in einen SchmetterlingsgartenNachtviole und Kohlweißling © H. Brune, da sie nicht nur Nahrung bietet (wie im Bild einem kleinen Kohlweißling), sondern laut der Wikipedia auch eine Heimat für verschiedene Raupen ist, z. B. des Aurorafalters.

Ihren Namen ‘Nachtviole’ trägt dieses Kreuzblütergewächs weil es seinen Duft gegen Abend am intensivsten verströmt. Dieser Duft erinnert uns sehr an Nelken und damit irgendwie an Weihnachten und die dazu gehörige Plätzchenbäckerei.

Überhaupt könnte man unseren Garten im Moment auch als Duftgarten bezeichnen: Wenn Sie uns in den kommenden Tagen besuchen, so sollten Sie vielleicht einmal an folgenden Pflanzen schnuppern:

  • Rose de Resht, die intensive Damaszenerrose
  • ‘Cantaloop’ Rose, eine wunderbar duftende Bauernrose
  • Kartoffelrose, die weiterhin die Elisabethallee in einen ‘Dufttunnel’ verwandelt
  • Nachtviole
  • Lavendel und natürlich der
  • Jasmin, der Sie olfaktorisch bereits aus mehreren Metern Entfernung umarmt.

Vermeiden sollten Sie hingegen die Margeriten:)

Donnerstag, 28. Mai 2009

Kräuterblüte: Auch die Katzenminze zeigt nun ihre kleinen blauen Kelche

Katzenminze © H. BruneNeben Kräutern wie Thymian, Bohnenkraut, Rosenwaldmeister und Lauch blüht nun auch die Katzenminze in unseren Beeten.

Wie schon im letzten Jahr gebloggt sind unsere Katzen offenbar nicht besonders angetan von dieser Pflanze, die eigentlich fast magische Anziehungskräfte auf sie haben müsste. Aber vielleicht haben wir auch die falsche Sorte (obwohl wir froh sind, dass die Katzen unsere Kräuter in Ruhe lassen, wo es doch schon genug andere Tiere gibt, die unseren Pflanzen an die Blätter wollen).

PS: Die größte unserer weißen Ramblerrosen ist jetzt fast bis zur Spitze in 6-7 Meter Höhe aufgeblüht! Am Pfingstwochenende gibt es also richtig etwas zu sehen in unserem Garten.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Der Klatschmohn begleitet uns

Roter Klatschmohn © H. Brune An den Rändern der Getreidefelder blüht der wilde Klatschmohn (Papaver rhoeas). Beim Spaziergang während des Sonnenaufgangs mit dem Hund sieht man nun immer Blüten wie die im Bild gezeigte, die gerade ihre Hülle sprengen und sich entfalten wollen.

Was uns noch nicht ganz klar ist: Halten die Mohnblüten dann nur einen einzigen Tag und sind abends schon wieder verblüht? Zumindest wenn man versucht den Klatschmohn in eine Vase zu stellen ist das so, aber in der freien Natur?

In Kürze werden sich auch die großen Mohnpflanzen in unserem Garten öffnen. Die halten ihre Blütenblätter auf  jeden Fall mehrere Tage.

Zum Schluss noch ein kleines Quiz: schon im letzten Jahr hatten wir einen Blogeintrag zum Klatschmohn und dort auf die ungeheure Anzahl an Pollen hingewiesen, die jede einzelne Blüte laut der Wikipedia produziert. Wenn Sie raten wollen:

Produziert eine einzelne Blüte ca.:

    • 25.000 Pollen
    • 250.000 Pollen oder
    • 2.500.000 Pollen?

Die Lösung finden sie in der Wikipedia. Aber nicht schummeln!

Dienstag, 26. Mai 2009

Du bist, was Du isst – 3. Termin am 02.06.09 zum Thema ‘Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen’

© Petra Linnenbrügger Am Dienstag, dem 02.06.2009, findet im Café im Kräutergarten die dritte Veranstaltung der neuen regelmäßigen Informationsabende zum Thema Ernährung statt. Heilpraktikerin Petra Linnenbrügger wird dabei zum Thema

Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen

vortragen. Es besteht dabei ausreichend Zeit für allgemeine und persönlichen Fragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und dauert ca. 1.5 – 2 Stunden. Begleitend bieten wir Ihnen ‘kleine Kräuterleckereien’ zum Probieren an.

Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag von 5,00€ erhoben. Wir bitten um eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0 52 01/66 93 67, per Fax an 0 52 01/66 93 68 oder per E-Mail an PeLinn@web.de.

Ab April 2009 wird  jeden 1. Dienstag im Monat eine Veranstaltung im Rahmen dieser Reihe stattfinden. Die Themen werden in unserem Blog und auf der Homepage von Frau Linnenbrügger jeweils rechtzeitig angekündigt:

http://www.energie-in-fotografie.de/

Der 4. Termin unserer Reihe findet am 07.07.2009 statt und hat das Thema ‘Gewichtsreduktion’.

Montag, 25. Mai 2009

Die großen Ramblerrosen stehen in den Startlöchern

Ramblerrose © H. Brune Jetzt ist es so weit! Wie in jedem Jahr beginnt nun die einmalige, viel zu kurze Zeit der Blüte der großen weißen Ramblerrosen. Gestern öffneten sich bei dem Exemplar, welches über das Cafédach rankt, als erstes einige dutzend Blüten, aber auch die größte Rose, die direkte gegenüber der Caféterrasse hoch in die Kiefern rankt, ist fast so weit. Da das Wetter sehr warm bleiben soll wird es nur noch 2 oder 3 Tage dauern bis sich wieder der wunderbare, im Bild gezeigte Anblick bietet. Aber auch andere Rosen zeigen jetzt ihre Blüten:

Schon seit ein paar Tagen blüht an der Hofeinfahrt die Rose de Resht, eine stark duftende Damaszener-Rose, von der wir in unserem Rosenphotoalbum ein neues Bild veröffentlicht haben. Sie wird eingerahmt von blühendem Rosenwaldmeister und einer weiteren Rose, der ‘Gertrude Jekyll’, die nun ebenfalls die ersten Knospen öffnet.

Insgesamt stehen jetzt fast alle Edelrosen kurz vor der ersten Blüte, in den nächsten Tagen und Wochen wird es also viel zu sehen (und zu bloggen) geben.

Sonntag, 24. Mai 2009

Die Schwertlilien kommen

Lilien © H. BruneIn unserem Ginkgobeet blühen jetzt viele Schwertlilien und auch an den Bächen in der Umgebung kann man die gelben Exemplare in großer Zahl sehen, sofern sie noch nicht von den gefräßigen Schnecken vertilgt wurden. Die mehrfarbigen Sorten in unserem Garten werden als Iris versicolor bezeichnet, sie gehören in die gleiche Familie wie die kleinen Iris, die bereits Mitte März erblühten.

In den nächsten Wochen werden noch etliche weitere Lilienarten erblühen. Leider haben sich in unserem Garten die Lilienhähnchen offenbar im letzten Jahr sehr wohl gefühlt und stark vermehrt. Insbesondere ihre gefräßigen, ekligen Larven (siehe dazu die Wikipedia) setzen den Pflanzen sehr zu. Nachdem wir gestern dutzende abgesammelt und an die Fische im Teich verfüttert haben wird es jetzt hoffentlich besser.

Ein weiteres Bild der gerade blühenden Lilien haben wir über Twitter hochgeladen. Es zeigt eine Biene, die eine große, leuchtende Lilienblüte erklimmt.

Samstag, 23. Mai 2009

Die Katzenpfötchen sorgen für Überraschung im Garten

Katzenpfötchen © H. Brune

In unserem Garten blühen nun die Katzenpfötchen, genau passend zu ihrem alternativen Namen Himmelfahrtsblümchen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die schweren Blüten’gnubbel’ an den Enden der 20-30cm langen Stängel im Frühlingswind wiegen. Diese markanten Stängel sind auch in den Gattungsnamen Antennaria eingegangen: antenna ist das lateinische Wort für Fühler.

Für eine Überraschung hat bei uns die Entdeckung gesorgt, dass sich eine ganze Kolonie dieser Korbblütler auf der Rückseite der Elisabethallee am Rand der Kuhweide angesiedelt hat. Ganz ohne unser Zutun!

Auch in der freien Natur sieht man bei uns jetzt viele Exemplare des Katzenpfötchens, sowohl an den Rändern der Industriegebiete wie auch auf dem ehemaligen Bahngleisbett am Bahnhof Borgholzhausen. Interessant ist für uns daher, dass laut dem Wikipedia Artikel zum Gemeinen Katzenpfötchen diese Pflanze auf der Roten Liste steht. Möglicherweise handelt es sich daher bei den von uns beobachteten Pflanzen um verwilderte Gartenexemplare.

Freitag, 22. Mai 2009

Was sind Lerchenfenster, oder: Können die Bauern nicht mehr richtig säen?

Zwei Lerchenfenster Vielleicht sind Ihnen in den letzten Wochen auch schon einmal die ‘Löcher’ aufgefallen, die man im Kreis Gütersloh in vielen Getreideschlägen sehen kann? Dieses Bild wurde ca. 500m vom Hof Brune entfernt aufgenommen und zeigt zwei dieser Stellen in einem Gerstenacker.

Als erstes vermutet man da vielleicht, dass der betreffende Landwirt bei der Aussaat geschlafen und nicht gemerkt hat, dass seine Sämaschine leer war. In Wirklichkeit handelt es sich hier aber um ‘Lerchenfenster’, welche die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft so beschreibt:

Ein Lerchenfenster ist eine Fehlstelle im Acker, vorzugsweise wird es im Getreide angelegt…Adulte Feldlerchen können diese Fehlstellen als „Anflugschneisen“ nutzen, ihre Nester legen sie dann im umliegenden Getreide an.

Offenbar hat der Kreis Gütersloh hier eine Vorreiterrolle beim Schutz der Feldlerche gespielt und schon vor der landesweiten Initiative ein eigenes Programm initiiert. Weitere Informationen zu den Programmen finden Sie z. B. auf der Artenschutzseite des Kreis Güterloh. Noch genauere Informationen, viele Bilder und auch einen Link zu einem Beitrag des WDR zu diesem Thema finden Sie in den Seiten der Biologischen Station Gütersloh.

Der Oldendorfer Bauernladen unterweg: Rheda-Wiedenbrück

An diesem Wochenende treffen Sie uns auf dem ‘Frühling im Park’ in Rheda-Wiedenbrück. Dieses Garten- und Kulturfest findet auf dem Gelände des Schloss’ Rheda statt.

Weitere Informationen, z. B. zu den Eintrittspreisen, finden Sie hier:

http://www.fruehling-im-park.de/

Donnerstag, 21. Mai 2009

Der frühe Jasmin hüllt uns in Wohlgeruch

DSC_0680 Die Wärme der letzten Tage hat unseren frühen Jasminstrauch am Teich so richtig aufblühen lassen. Er ist jetzt über und über mit weißen Blütentrauben bedeckt, die den jasmin-typischen intensiven Duft verströmen. Selbst der heute nur leichte Luftzug reicht aus, um die Aromawolken bis auf die 20m entfernte Caféterrasse zu wehen.

Auch auf die Honig- und Nektarsammler in unserem Garten wirkt dieser Duft sehr anziehend. Jedenfalls sind am Jasmin immer verschiedene Hummelarten und Bienen anzutreffen. Für die Schmetterlinge scheint er bei uns hingegen weniger interessant zu sein. Sie nutzen ihn nach unseren Beobachtungen nur abends gerne als Aussichtspunkt, da der hohe Strauch lange von der Sonne beschienen wird.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Bekommen wir ein gutes Schmetterlingsjahr?

DSC_0649

Nach dem für die Schmetterlinge eher schlechten Jahr 2008 sehen wir in diesem Jahr wieder deutlich mehr dieser Sommervögel.

Gestern konnten wir z. B. sowohl im Garten wie auch in der freien Natur die ersten Exemplare der wunderschönen Distelfalter beobachten. Im Bild labt sich der Falter an den großen Bohnenkrautpolstern, die noch an der Einfahrt zum Café blühen.

Der Distelfalter ist laut der Wikipedia ein weit wandernder Falter. Da unser Exemplar im Bild auch schon leicht ausgebleicht und fransig wirkt trauen wir ihm ohne weiteres zu, dass es schon eine weite Reise aus dem Süden hinter sich hat.

Leider scheint diese Art die Angewohnheit zu haben sich abends auf Straßen und Wegen zur Ruhe zu setzen, so dass sie, kaum angekommen, schon wieder Opfer des Verkehrs wird. Ein solches, leicht lädiertes Exemplar sehen Sie hier.

Das Café hat an Christi Himmelfahrt geöffnet

Wir haben morgen wie immer an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Dienstag, 19. Mai 2009

Der Beinwell wächst gewaltig

DSC_0476An unserem (Feuerlösch-)Teich breitet sich der Echte Beinwell von Jahr zu Jahr weiter aus. Wir unterstützen ihn dabei tatkräftig.

Um den Beinwell zu vermehren kann man einfach die großen Wurzelgebilde teilen und verpflanzen. Diese Wurzelballen haben bei uns teilweise die Größe von Fußbällen erreicht.

Auch im letzten Jahr hatten wir in unserem Blog einen Eintrag zum Beinwell und haben darin die spezielle Technik gezeigt, der sich Bienen bedienen, um an den für sie eigentlich unerreichbaren Beinwellnektar zu gelangen. Für dieses Bild hat sich sogar eine Imkerzeitschrift interessiert.

Montag, 18. Mai 2009

Der Thymian lockt

DSC_0530In unseren Beeten blüht seit einigen Tagen auch der Thymian. Diese bei uns eher niedrige und unauffällige Gewürz- und Heilpflanze gilt botanisch als Halbstrauch und hat dementsprechend leicht verholzt Stängel, an denen aber bis zum Winter immer wieder frische Blätter sprießen.

In der Blütezeit locken die röhrenförmigen Blüten kleine Schmetterlinge an, hier ist es ein Bläuling. Auch uns Menschen ‘lockt’ der Thymian, sowohl mit dem angenehmen Geruch, den er an warmen Tagen verströmt. Auch ist er natürlich in der Küche, gerade in der mediterranen, nicht wegzudenken, man denke nur an die Gewürzmischung Kräuter der Provence, in der er ein wichtiger Bestandteil ist.

In dem Wikipedia Artikel über die Thymiane finden sich noch weitere Anwendungen als Heilpflanze. Allerdings sind diese Beschreibungen offenbar noch nicht ausreichen belegt und daher mit entsprechenden Hinweisen versehen.

Sonntag, 17. Mai 2009

Das Caféblog feiert seinen 1. Geburtstag / Folgen Sie uns bei Twitter

Heute feiert unser Blog seinen ersten Geburtstag, ein Jubiläum, von dem wir damals noch gar nicht absehen könnten, ob wir unser ‘Experiment’ tatsächlich so lange durchhalten werden.

P1120775-1 Vor genau einem Jahr haben wir unser Internettagebuch mit einem Beitrag zum Aurorafalter gestartet. Mit unserem Blog wollten wir unsere Internetseite attraktiver für unsere Besucher gestalten und haben uns daher am Anfang auf Themen aus Garten, Laden und Café konzentriert. Relativ schnell kamen aber auch das Geschehen auf dem Hof und in der umgebenden Natur hinzu. Auch der Hund spielte immer häufiger eine Rolle, und sei es nur als Statist.

Am Anfang war uns auch unklar, wie oft wir unser Blog mit neuen Meldungen füttern sollten und könnten, und haben es konblumen_collagedann gleich etwas übertrieben. So wurden in der 3. Blogwoche gleich 19 neue Einträge von uns produziert! Das war dann doch etwas zu viel des Guten und im Laufe der Zeit haben wir uns dann zum Ziel gesetzt, möglichst jeden Tag einen neuen Eintrag zu machen, aber nicht mehr. Auch wenn dadurch manchmal interessante Pflanzen im Garten unerwähnt bleiben müssen.

Aber so haben wir noch Dinge übrig, über die wir in den folgenden Jahren (und darauf stellen wir uns jetzt ein)glyzinie berichten können. Nach einem Jahr haben wir nun etwas mehr als 300 Blogeinträge, was, wenn man die recht ereignislose Winterzeit abzieht, schon ganz gut auf eine Meldung pro Tag hinkommt. Die Tatsache, dass wir mit unserem Blog nun eine komplette Vegetationsperiode abdecken ist zugleich interessant und eine neue Herausforderung. Interessant ist es, weil wir so den direkten Vergleich der Blühzeiten zwischen 2008 und 2009 ziehen können. Auch lassen sich bereits jetzt Entwicklungen im Garten nachvollziehen, auch wenn es nicht immer schöne schneegloeckchen1sind. Eine Herausforderung ist es, weil wir ja nicht in jedem Jahr dasselbe erzählen möchten.

Eine für uns spannende Frage ist natürlich, welche Blogmeldungen wohl für unsere Besucher die interessantesten waren? Unsere Webseitenstatistik zeigt da eine eindeutige Siegerin! Und zwar ist es die Ankündigung der Veranstaltung von Frau Haase zur Verkehrssicherheit. Gleich danach kommt die Ankündigung der diesjährigen Schneeglöckchentage.

Bei den MeldungenP1150276, die sich um das Café drehen, ist interessanterweise die Ankündigung der Malakovtorte vom letzten September die Favoritin, allerdings dicht gefolgt von der Trümmertorte. Unten den Meldungen zu den Angeboten unseres Ladens hat es die eigentlich recht unspektakuläre Ankündigung, dass es Herbstgestecke gibt, auf den ersten Rang geschafft. Viel lieber hätten wir z. B. die Rosentasche gesehen.

Zum Ende unserer kleinen Geburtsmeldung möchten wir noch P1100722 ein kleines Geschenk machen, wobei Sie selbst entscheiden können, ob das Geschenk eher für Sie oder eher für uns selbst ist: Das Internet entwickelt sich immer weiter und laufend werden neue Ideen und Kommunikationsformen geboren. Einige sterben schnell wieder und meist ohne das es von vielen bemerkt wird, aber andere blühen auf und sind etwas Besonderes.

Für eine dieser neuen besonderen Ideen halten wir Twitter. Was genau Twitter ist kann nicht in wenigen Sätzen gesagt werden, ob die viel längere Beschreibung in der Wikipedia hilfreicher ist mag auch dahin gestellt sein. Aber falls Sie etwas wirklich Neues ausprobieren wollen, oder vielleicht schon bei Twitter sind:

twitter-logo

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Samstag, 16. Mai 2009

Heute im Café: Leckere Milchreistorte

P1170262 Als wir vor einigen Wochen zum ersten Mal unsere neue Milchreistorte mit Kirschen angeboten hatten waren die meisten Gäste etwas irritiert: ‘Milchreis!?’

Trotzdem haben wir sie gut verkauft und das Feedback genutzt um sie noch etwas leckerer zu machen. Und heute haben wir sie wieder im Angebot.

Ebenfalls bieten wir jetzt wieder die Gierschlimonade an. Dieses ungewöhnliche Erfrischungsgetränkt hatten wir im letzten Sommer erstmals auf der Tageskarte und haben uns sehr gefreut, als uns Stammgäste vor einigen Wochen wieder danach fragten. Und falls Sie zu den Gierschfeinden gehören, so können Sie auf diese Weise zu seiner Bekämpfung beitragen:)

Freitag, 15. Mai 2009

Der Oldendorfer Bauernladen unterwegs: Schloß Eggeringhausen

An diesem Wochenende treffen Sie den Oldendorfer Bauernladen auf der Garten & Ambiente, in Anröchte-Mellrich. Dieses Event findet im schönen Rahmen des Schlosses Eggeringhausen statt.

Weitere Informationen sowie eine Anfahrtsskizze finden Sie auf der Webseite des Veranstalters:

www.events-sponsoring.de

Allium Blüten im Garten

DSC_0363

Von der großen Familie der Lauchgewächse (Alliaceae) waren blühende Pflanzen in diesem Jahr bisher im wesentlichen in der freien Natur zu beobachten, insbesondere die große Blüte des Allium ursinums, also des Bären-Lauchs.

Nun sind aber auch im Garten viele Sorten so weit: Neben dem im Bild gezeigten Schnittlauch haben auch die bis zu einem Meter hohen Zierexemplare ihre kugeligen Blüten geöffnet. Es ist immer wieder ein interessanter Anblick wie die festen runden Blütenkapseln plötzlich aufbrechen und sich in kurzer Zeit um das 5-6fache vergrößern. Sie finden das Allium nahe der Caféterrasse und in verschiedenen Rosenbeeten.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Die große blaue Clematis öffnet sich

DSC_0353Während unsere großen Clematis Montana schon seit einigen Tagen prächtig blühen und so z. B. das Oldendorfer Ei mit einer weiß-rosa Krone versehen haben, waren die anderen Sorten bisher noch zögerlich. Nun ist es aber so weit:

Auch die Clematis am Rosenbogen vor dem Café öffnet allmählich ihre hellblauen Blüten. Schon lange hatten wir das Anwachsen der Knospen bis auf Fingerlänge beobachtet, aber die Eisheiligen haben sie bisher offenbar gebremst. Nun jedoch präsentieren sich die größten Clematisblüten, die wir in unserem Garten zu bieten haben, dem (leider heute nicht so blauen) Himmel und unseren Gästen.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Schattenblümchen: Die letzten Frühlingsblütenteppiche im Wald

DSC_0129

Nach der Blüte von Bärlauch und Sauerklee gibt es jetzt noch eine weitere Pflanze, die im Wald ausgedehnte Blütenteppiche bildet: das zweiblättrige Schattenblümchen.

Das Schattenblümchen wird botanisch der gleichen Familie wie die Maiglöckchen zugeordnet, auch wenn dies laut dem Wikipedia Artikel nicht unumstritten ist.

Im Gegensatz zu Bärlauch und Sauerklee ist das Schattenblümchen nach unserer Beobachtung allerdings nicht so sehr an den Hängen des Teutoburger Waldes zu finden, sondern eher in den kleinen Wäldern, die zwischen den Äckern im ‘Flachland’ liegen.

Dienstag, 12. Mai 2009

Unser ‘Dufttunnel’ ist wieder in Betrieb

DSC_0038 Seit dem letzten Wochenende blühen an unserer Elisabethallee wieder die Kartoffelrosen in großer Zahl. Diese Rose duftet noch intensiver als die Bibernellrose, vor allem hält sie ihren Duft bis in die Abendstunden. Wenn man dann am Ende eines warmen Tages durch die Elisabethallee geht befindet man sich in einem wahren Duftbad.

Durch ihren intensiven Duft eigenen sich die Blätter der Kartoffelrose gut zur Herstellung von Rosenprodukten wie Rosenzucker oder Rosenblütengelee. Und wenn die Blüten reif sind leuchten die großen Hagebutten, aus denen sich auch spannende Sachen machen lassen.

Das Name dieser mehrfach blühenden Rose soll sich laut dem entsprechenden Wikipedia Artikel übrigens von ihrem Laub ableiten. In der Wikipedia kann man auch weitere interessante Dinge über diese Pflanze lesen, z. B. das sie ursprünglich aus Japan stammt, aber bereits vor einigen Hundert Jahren nach Europa eingeführt wurde.

Montag, 11. Mai 2009

Schmetterlinge im Anflug

DSC_0293 Bei den teilweise schon sommerlichen Temperaturen des gestrigen Muttertags konnten wir wieder viele Schmetterlinge im Garten zu beobachten. Darunter waren Zitronenfalter, die erste Generation der Landkärtchen, Weißlinge und leider auch Miniermotten.

Im Bild sehen Sie einen männlichen Aurorafalter, der gerade von der schon leicht verwelkten Blüte eines Silbertalers abhebt. Hier hatte er sich kurz von den anstrengenden Paarungsaktivitäten erholt, die man gestern gut beobachten konnte. Die weiblichen Falter sind nicht ganz so auffällig, ihnen fehlt die orangene Färbung. Man kann sie gerade im Flug leicht für kleine Kohlweißlinge halten.

Ein weiteres Bild dieses schönen Frühlingsfalters, der nur wenige Monate fliegt, können Sie in einem unserer Blogeinträge vom letzten Jahr finden.

Sonntag, 10. Mai 2009

Jetzt leuchten die Margeriten am Wegesrand

DSC_0170

In den Gartenmärkten gab es schon vor Wochen blühende Margeriten zu erstehen, aber im Garten und am Wegesrand öffnen sie erst jetzt in nennenswertem Umfang ihre Blüten.

So gibt es seit einigen Jahren an der Ecke Versmolder- / Hesselteicherstraße, die sie abbiegen müssen um zum Hof Brune zu gelangen, eine große und immer wiederkehrende Gruppe von Margeriten, bei der wir gestern dieses Bild aufgenommen haben.

Auch wenn die Margerite wegen ihres schnell unangenehm werdenden Geruchs nicht gut als Vasenpflanze taugt übt sie eine besondere Anziehungskraft auf die meisten Menschen aus. In der Wikipedia findet sich z. B. ein interessanter Artikel zu den Margeritentagen, die am Anfang  des 20. Jahrhunderts verbreitet waren. Die Margerite galt demnach als die „weiße Blume der Barmherzigkeit“.

Samstag, 9. Mai 2009

Das Hasenglöckchen: Eine der letzten blühenden Zwiebelpflanzen

DSC_0163

Lange nach den anderen Zwiebelpflanzen wie Schneeglöckchen, Narzissen und Perlhyazinthen blüht jetzt an der Hofeinfahrt eine kleine und beim Vorbeifahren leicht zu übersehende Zwiebelpflanze: Das Hasenglöckchen.

Es gehört laut der Wikipedia zu den  Hyazinthengewächsen, ist aber eine eigene Pflanzengattung. Offenbar wird sie aber trotzdem in der Literatur manchmal mit zur Gattung der Scilla gezählt.

An unserer Hofeinfahrt finden sie Exemplare in drei Farben. Achten Sie einfach auf die Stöckchen, die im Boden stecken, damit der Rasenmähermann diese Winzlinge nicht übersieht.

Zorro im Nebel

DSC_0122 Unser Caféhund war jetzt schon fast einen Monat nicht mehr im Blog zu sehen, es wird also Zeit!  Und da wir heute zum ersten Mal seit Tagen wieder so richtig gutes Wetter zum fotografieren hatten zeigen wir jetzt diesen Schnappschuss:

Zorro hat es sich natürlich trotz des späten Frostes, den wir heute morgen stellenweise sahen, nicht nehmen lassen das taubedeckte Gras zu durchstöbern. Nass wie er war musste er dann einen Moment für das Bild Modell stehen und in dieser kurzen Wartezeit fing er sofort an sich mit Hilfe der schon kräftig strahlenden Sonne in einen dünnen Nebel zu hüllen. Ein echter Jagdhund weis eben immer, wie er sich unsichtbar machen kann.

Ein Beweisfoto, dass es heute morgen tatsächlich stellenweise gefroren hat, finden Sie übrigens bei TwitPic.

Freitag, 8. Mai 2009

Die Gerste schiebt die Ähren

P1180655

Die Wärme des gestrigen Tages hat die Gerste in kürzester Zeit ihre Ähren schieben lassen. Plötzlich bekommt man das Gefühl, dass der Frühling schon fast vorbei sei und nun der Sommer naht. Im letzten Jahr begann die Gerstenblüte erst 14 Tage später. Von der Gerstenblüte bis zur Ernte sind es meist nur 8 Wochen (zumindest war es in 2008 so). Dann werden schon die Mähdrescher rollen und der Sommer ist da.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Bald beginnt die Erdbeerzeit

P1050420 Vor ein paar Tagen haben die örtlichen Erdbeerbauern wieder ihre Verkaufsbuden an den Straßen aufgebaut, meist in direkter Nachbarschaft zu den Spargelständen. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern bis es heimische Erdbeeren gibt und wir wieder Erdbeertorten anbieten können.

In unserem Café legen wir Wert darauf Erdbeeren und andere heimische Früchte erst dann zu verarbeiten, wenn sie auch in unserer Region reif sind. Wir meinen, dass es keinen Sinn macht Früchte hunderte oder tausende von Kilometern zu transportieren, nur um sie schon schon einige Wochen früher verspeisen zu können. Und das Warten auf eine besondere Zeit im Jahr wie die Erdbeersaison ist auch etwas Schönes. Von daher bitten wir unsere erdbeerhungrigen Gäste noch um etwas Geduld. Im letzten Jahr war es Ende Mai so weit, dass wir die ersten Erdbeertorten anbieten konnten. In diesem Jahr wird es vermutlich früher sein.

In unserem Garten blühen jetzt auch die Ziererdbeeren. Sie tragen keine Früchte, aber ihre Blüten sind in unseren Beeten sehr auffällig.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Rund um den Ginkgo Baum: Die letzte Erinnerung an den ‘Garten in Blau’

DSC_0079Mitten in unserem Garten gibt es eine Insel, in der die Erinnerung an den ‘Garten in Blau’ noch lebt: Es ist das kleine Beet, im welchem von Buchsbaum umgeben unser junger Ginkgo wächst.

Dieses Beet ist jetzt komplett mit Vergissmeinnicht gefüllt, aber das Besondere sind die kleinen Dichternazissen, die noch blühen, während alle anderen Narzissen bereits lange verwelkt sind.

Dienstag, 5. Mai 2009

Die Akelei umzingelt unsere Terrasse

DSC_0073-1 Schon im letzten Jahr hatten wir in unserem Blog die Geschichte erzählt, wie einmal vor Jahren bei einem Kindergeburtstag eine Menge Akeleisamen auf unserer Caféterrasse verschüttet wurde, und ein beträchtlicher Teil davon seit dem in der schmalen Ritze zwischen Pflaster und Caféaußenwand gedeiht.

Da auch in den Beeten und inzwischen sogar an der Windschutzwand diese filigran wirkenden, aber sehr durchsetzungsfähigen Blumen gedeihen, sind Sie jetzt beim Besuch unseres Café von Akeleien umzingelt.

Sie finden dabei in unserem Garten wenigstens 5 Farben bzw. Farbschattierungen. Und in den Rosenbeeten werden sich die größten Akeleigruppen in den kommenden Wochen erst noch öffnen.

Montag, 4. Mai 2009

Die Blütenkerzen der Rosskastanien

DSC_0069-1 Schon seit ein paar Tagen stehen unsere Rosskastanien in der Blüte. In Rekordgeschwindigkeit haben die Bäume ihre ca. 30cm hohen Blütenkerzen gebildet. Jede Kerze besteht aus vielleicht 50 einzelnen Blüten, die grundsätzlich weiß sind, aber gelbe, rote, rosa und orangene Farbtupfer haben.

Kurz bevor abends die Sonne hinter dem Haupthaus versinkt dringen die letzten Strahlen noch einmal quer durch die Kastanien an der Caféterrasse und erleuchten einzelne Blütenstände, die dann besonders eindrucksvoll vor dem bereits verdunkelten Laub erstrahlen.

Bald werden wir auch wissen, ob der kalte und schneereiche Winter die Miniermotte so weit dezimiert hat, dass unsere Bäume in diesem Jahr von ihr verschont bleiben.

Sonntag, 3. Mai 2009

Die erste Rose blüht!

Seit gestern blüht unsere Bibernellrose. Diese stark duftende (und sehr stachelige) RoseDSC_0077-1 wächst unter dem Apfelbaum am Café. Einige Male konnte man gestern, wenn der Wind günstig stand, ihren Duft bis auf die Caféterrasse wahrnehmen.

Auch im letzten Jahr war diese Rose die erste blühende in unserem Garten, auch wenn sie damals ca. 2 Wochen später dran war. Sie finden bei dem entsprechenden Blogeintrag noch ein anderes Bild.

Die Dünenrose, so ein anderer Name, breitet sich durch lange Wurzelausläufer aus und kann gut mit Trockenheit umgehen.

Heute im Café: Tramezzini mit Kräutern

DSC_0057-1 Am heutigen Sonntag bieten wir Ihnen etwas Besonderes an:

Tramezzini mit leckerer Thunfischcreme, Ei und Knoblauchsrauke aus unserem Garten.

Tramezzini sind eine italienische Form des Sandwiches, die gut zu den schon fast sommerlichen Temperaturen passt. Die Knoblauchsrauke, über die wir vor ein paar Tagen gebloggt hatten, ergänzt mit ihrer leicht bitteren Schärfe schön die andere Zutaten.

Wir sind gespannt, wie unsere kleine Kreation bei Ihnen ankommen wird!

Samstag, 2. Mai 2009

Blauregen, Clematis und Eberesche blühen jetzt zusammen

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Von der gewaltigen Blüte der Glyzinie (Blauregen) hatten wir ja schon vor ein paar Tagen gebloggt.  Jetzt gesellen sich noch die Clematis, die wir an einem ca. 3.5m hohen Bogen ranken lassen, und die Eberesche dazu. Dieses Ensemble ist ganz neu in unserem Garten zu bewundern, da die Clematis erst im letzten Jahr einen gewaltigen Wachstumsschub gemacht hat. Wenn man genau hinsieht kann man sogar erkennen, dass sich eine zweite Clematis schon bis in die Spitze der Eberesche vorgearbeitet hat und dort ihre rosé-farbenen Blüten in die weißen Dolden der Vogelbeere mischt.

Leider haben am gestrigen 1. Mai wohl meisten unserer Gäste diesen wunderschönen Anblick verpasst, da er nicht direkt von der Caféterrasse aus zu sehen ist. Gehen Sie also einfach ein paar Schritte in den Garten hinein, schauen Sie nach rechts und staunen Sie.

In unserem Fotoalbum mit Gartenbildern finden Sie übrigens noch zwei weitere Aufnahmen dieser Szenerie, die in den Abendstunden aufgenommen wurden, und daher die Farben noch etwas anders zeigen.

Freitag, 1. Mai 2009

Der Ranunkelstrauch bringt die Sonne in den Garten

P1180537 Falls es mit dem angekündigten tollen Sonnenschein für den heutigen Tag der Arbeit nicht klappen sollte, so haben wir immer noch die blühenden Ranukelsträucher im Garten: die gefüllten leuchtend-gelben Blütenbälle sind wie kleine Sonnen, die vor dem frischen Grün im Frühlingswind tanzen.

Die interessante Geschichte dieses Strauches, der auch Japanische Kerrie oder Goldröschen genannt wird, kann man in der Wikipedia nachlesen. Bei der Kerrie handelt es sich demnach um eine eingebürgerte Art. In einigen Teilen Europas existieren heute verwilderte Populationen, daher findet man den Ranunkelstrauch auch im Wikipedia Artikel über Neophyten. Dort wird er unter der Überschrift 'Neophyten, deren Gefahren für die Natur noch nicht hinreichend untersucht sind (= potentiell invasive Arten)’ geführt. Wir passen daher gut auf, dass  unsere Sträucher nicht entlaufen.

Donnerstag, 30. April 2009

Am 1. Mai wie in jedem Jahr geöffnet

Am morgigen Tag der Arbeit sind wir wie in den vergangenen Jahren auch für unser Gäste da. Das Café öffnet um 11 Uhr. Und das Wetter soll gut werden:)

Der klassische Bauerngartenflieder

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Am Caféparkplatz blühen jetzt die Fliederbüsche in weiß und dunkelblau. Ihr Duft verbreitet sich gerade an den warmen Tagen weit über das Gelände.

Bei uns wachsen die ‘klassischen’ Flieder, die man typischerweise in Bauerngärten findet, auch wenn es heute viele neue Zuchtsorten gibt. Leider fehlt uns noch die typisch ‘fliederfarbene’ Variante.

Der Flieder gehört zu den Ölbaumgewächsen und ist ursprünglich nicht in Europa beheimatet. Laut der Wikipedia wurde der Flieder erstmals im 16. Jahrhundert nach Wien gebracht und verbreitet sich von dort allmählich in Europa aus.

Mittwoch, 29. April 2009

In Garten und Natur: Die Knoblauchsrauke

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Schon seit mindestens 10 Tagen kann man an Weges- und Waldrändern, aber auch in den naturbelassenen Ecken unseres Gartens, die Knoblauchsrauke blühen sehen.  Ihren Namen hat sie von dem recht intensiven Knoblauchgeruch, der beim Zerreiben ihrer Blätter entströmt.

Ähnlich wie der Bärlauch wird dieses lange vergessene Kraut heute wieder in der Küche genutzt. Allerdings verflüchtigen sich die wertvollen Aromen beim Erhitzen, die Blätter sind daher nur in rohem Zustand, z. B. in Salaten, zu nutzen.

Für uns Schmetterlingsfreunde ist die Knoblauchsrauke außerdem wichtig, weil sie dem Aurorafalter Nahrung bietet und so zu einer  frühen Zeit im Jahr bereits Schmetterlinge in den Garten zieht. Gelegentlich sieht man diese Falter sogar auf den Blüten übernachten.

Weitere lesenswerte Informationen zu dieser interessanten heimischen Kräuterpflanze finden Sie in der Wikipedia.

Update:

Einige Tage nach diesem Blogeintrag haben wir mit den Kräuter-Tramezzini im Café ein kleines Gericht mit Knoblauchsrauke angeboten.

Dienstag, 28. April 2009

Ein dunkles Rot: Die Blüte des Zierapfels

P1180437 Direkt an der Caféterrasse blüht seit dem Wochenende der Zierapfel. Seine Blüten haben in unserem Garten das tiefste Rot von allen Bäumen und Sträuchern, auch wenn es in diesem Bild eher rosa wirkt.

Bei der Gründung unseres Cafés bildete der Zierapfel zusammen mit dem Apfelbaum über dem Café und der japanischen Zierkirsche auf der Terrasse ein einzigartiges Blütenensemble: für eine ganz kurze Zeit (manchmal nur ein oder zwei Tage) konnte man dicht beieinander die weißen Blüten des Apfelbaums, die nur einen leichten Hauch Rosa enthalten, das Pink der japanischen Kirsche und das dunkle Rosa bzw. Rot des Zierapfels vereint sehen. Leider ist die Kirsche schon vor einigen Jahren eingegangen und wir haben auch keine schönen Bilder mehr aus dieser Zeit.

Montag, 27. April 2009

Noch 5 Tage bis zum 1. Mai, aber die Maiglöckchen blühen schon

P1180427 Bei uns blühen die Maiglöckchen bereits jetzt unter den Haselnusssträuchern am Caféparkplatz und verströmen ihren leichten Duft. Ihr Duft ist bei uns allerdings kaum wahrzunehmen, da er von den nahen, nun ebenfalls blühenden Fliederbüschen überdeckt wird.

Wer bisher Angst hatte beim Pflücken von Bärlauch versehentlich Blätter der giftigen Maiglöcken zu erwischen, der kann nun an Hand der völlig unterschiedlichen Blüten sicher gehen, dass er die richtigen Pflanzen wählt.

Wer mehr über das Maiglöckchen wissen möchten, dem empfehlen wir den sehr lesenswerten Artikel in der Wikipedia. Dort erfährt man zum Beispiel, dass das Maiglöckchen heute der einzige Vertreter einer bestimmten Gattung der Mäusedorngewächse ist.

Sonntag, 26. April 2009

Die neue Landlust ist im Laden

Ab sofort finden Sie die April 2009 Ausgabe der Landlust in unserem Oldendorfer Bauernladen.

Der Blauregen blüht bis in den Himmel (aber noch nicht bis zur Erde)

P1180453Seit gestern blüht die größte unserer Glyzinien! Dieses Exemplar hat sich in den letzten Jahren bis zum First unseres Haupthauses emporgerankt, erreicht also etwa eine Höhe von 10 Metern. Dort oben findet sie keine weitere Möglichkeit noch weiter hinaufzuklettern und scheint nun nach den Wolken greifen zu wollen.

Der Blauregen, so der andere Name der Glyzinie, beginnt seine Blüte von oben nach unten. Am Boden sind die Blütentrauben noch geschlossen und werden sich erst in den nächsten Tagen öffnen. Ein weiterer Name für die beeindruckende Pflanze ist Wisteria, so benannt nach dem Entdecker Caspar Wistar.

Dieser Blogeintrag ist übrigens eine Premiere: Wir nähern uns nun dem einjährigen Jubiläum unseres Blogs und können jetzt erstmals auf einen Blogeintrag vom letzten Jahr zum gleichen Thema verlinken: Wir haben nämlich am 18. Mai 2008 ebenfalls über den Blauregen gebloggt. Dies gibt uns die interessante Möglichkeit den Fortschritt der Vegetation in diesem und dem letzten Jahr direkt zu vergleichen: In Bezug auf die Glyzinie sind wir in 2009 mindestens 3 Wochen früher dran.

Samstag, 25. April 2009

Die ersten Maikäfer – in diesem Jahr schon im April

P1180377 Schon am vorherigen Wochenende konnten wir die ersten dicken Maikäfer nachts um unsere Gartenlaterne brummen und summen hörten. Wie auch die übrige Natur sind also auch die Käfer in diesem Jahr deutlich früher dran.

Der Maikäfer (oder genauer: der Feldmaikäfer) hat sich in den letzten Jahren offenbar deutlich erholt und kommt nun wieder in größeren Zahlen vor. Galt er, nach einer starken Bekämpfung in den 50er und 60er Jahren, lange als selten oder sogar im Bestand bedroht, gibt es nun schon wieder gelegentliche Rufe nach einer erneuten Bekämpfung.

Durch den 3 bis 5 (meist 4)  jährigen Lebenszyklus des Maikäfers ist es aber schwierig genau vorher zu sagen, wie viele Käfer noch als Engerlinge im Boden hausen und in den nächsten Jahren auftauchen werden. Da sich die Engerlinge von Wurzeln ernähren können sie im Garten leider zu einigen Schäden führen. Mehr Informationen zum Maikäfer finden Sie in der Wikipedia.

Donnerstag, 23. April 2009

Die Bärlauchblüte beginnt

P1170927 Im Teutoburger Wald beginnt jetzt die Blüte der Bärlauchfelder. Einzelne Stellen haben bereits vorsichtig ihre Blütendolden geöffnet und leuchten hell in der Sonne. Bald werden die großen weißen Felder wieder den Waldboden bedecken.

Wenn Sie in diesem Jahr noch eine Bärlauch Führung mit Kräuterexpertin Elisabeth Brune machen wollen, so bleibt nur noch wenig Zeit. Nähere Informationen zur Führung finden Sie hier.

Aber falls Ihnen der Weg in den Wald zu anstrengend ist: in unserem Garten wachsen auch einige Bärlauchpflanzen:)

Mittwoch, 22. April 2009

Du bist, was Du isst – 2. Termin am 05.05.09 zum Thema ‘Ernährung bei Allergien’

© Petra Linnenbrügger Am Dienstag, dem 05.05.2009, findet im Café im Kräutergarten die zweite Veranstaltung der neuen regelmäßigen Informationsabende zum Thema Ernährung statt. Heilpraktikerin Petra Linnenbrügger wird dabei zum Thema

‘Ernährung bei Allergien

vortragen. Es besteht dabei ausreichend Zeit für allgemeine und persönlichen Fragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und dauert ca. 1.5 – 2 Stunden. Begleitend bieten wir Ihnen ‘kleine Kräuterleckereien’ zum Probieren an.

Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag von 5,00€ erhoben. Wir bitten um eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0 52 01/66 93 67, per Fax an 0 52 01/66 93 68 oder per E-Mail an PeLinn@web.de.

Ab April 2009 wird  jeden 1. Dienstag im Monat eine Veranstaltung im Rahmen dieser Reihe stattfinden. Die Themen werden in unserem Blog und auf der Homepage von Frau Linnenbrügger jeweils rechtzeitig angekündigt:

http://www.energie-in-fotografie.de/

Der 3. Termin unserer Reihe findet am 02.06.2009 statt und hat das Thema ‘Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen’.

Dienstag, 21. April 2009

Blaue Blume und blauer Schmetterling

P1170920Am Wochenende konnten wir wieder einige Schmetterlingsarten im Garten beobachten, insbesondere am warmen Sonntag.

Dabei ist uns dann auch der folgende Schnappschuss gelungen: er zeigt einen Bläuling auf einem Vergissmeinnicht. Eine schöne Farbkombination wie wir finden.

Wenn Sie auf der Bild klicken um es zu vergrößern können Sie sehr schön sehen, wie der Falter seinen Saugrüssel verwendet um an den verborgenen Nektar zu gelangen.

Die Bläulinge sind eine sehr artenreiche Familie der Schmetterlinge. So zeigt der Artikel ‘Bläulinge’ in der Wikipedia gleich eine ganze Galerie. Wir sind uns daher auch nicht sicher, ob man im Bild einen Hauhechel-Bläuling, einen Rotklee-Bläuling, einen Faulbaum-Bläuling oder vielleicht noch eine ganz andere Art sieht.

Montag, 20. April 2009

Die Rapsfelder leuchten schon

P1100139In diesem Jahr scheint sich die Natur keine Zeit zu lassen und alles gleichzeitig zu wollen:

Wenigstens zwei Wochen früher als im vergangenen Jahr stehen jetzt bereits die ersten Rapsfelder in der Blüte und die Landschaft wird wieder durch große, gelbe Ackerrechtecke erleuchtet.

Der Raps wird bei uns im wesentlichen zur Gewinnung von Öl angebaut. Rapsöl spielt immer eine wichtige Rolle bei der Frage, in wie weit man unsere Energiebedarfe durch nachwachsende Rohstoffe decken könne. In Zukunft wird man daher wohl eher mehr als weniger Raps blühen sehen.

Sonntag, 19. April 2009

Ungewöhnliche Glockenspiele für den Frühlingswind

P1170214 In unserem Oldendorfer Bauernladen gibt es z. Z. einen interessanten Artikel, der wie gemacht ist um in der sanften (nun, manchmal auch nicht ganz so sanften) Frühlingsbrise eine neue Melodie einzuflechten:

Kleine Glockenspiele aus Schmiedeeisen und Messing.

Jedes Glockenspiel hat 16 Glöckchen in unterschiedlicher Größe, die daher auch unterschiedliche Klangfarben haben, und ist ca. 30cm hoch.

Und wenn der Frühling vorbei ist kann man die Glockenspiele natürlich auch weniger prosaischen Nutzungen zuführen und sie an die Eingangstüre hängen oder auch in ein Fenster, wo sie einen dauerhaft reizvollen Anblick bieten.

Samstag, 18. April 2009

Die Tulpen blühen und noch viel mehr

P1090909

An diesem Wochenende blüht so viel in unserem Garten, dass wir einfach nicht alles im Bild zeigen können! Wir haben uns daher bei der Bildauswahl auf die vielleicht schönste Blütenkombination beschränkt, die man im Moment bei uns sehen kann: die roten Tulpen am Beet an der Caféterrasse mit den blauen Vergissmeinnicht.

Aber falls Sie uns jetzt besuchen werden Ihnen zuerst die vielen blühenden Bäume und Sträucher auffallen: Neben den schon allmählich verblühenden Forsythien und Kirschen kommen jetzt neu die großen Birnbäume am Teich hinzu und die Mahonien. Auch die Ranunkelsträucher haben erste Blüten und der blaue Flieder zeigt seine noch geschlossenen Dolden. Neben der immer noch blühenden hellen Zierjohannisbeere öffnet jetzt auch die Zierquitte ihre tiefroten Blüten. Ein schöner Kontrast und noch mehr Auswahl für die Hummeln und Bienen.

Aber auch das frische Laub der Bäume erfreut das Auge: Zum Beispiel die großen hellen Blatthände der Kastanien oder die unterschiedlichen Farbschattierungen der beiden Blutbuchen. Also: ein Besuch bei uns lohnt sich immer, aber im Moment für Gartenfreunde ganz besonders.