Montag, 20. Juli 2009

Was die Lilienhähnchen übrig gelassen haben

..ist eigentlich gar nicht so wenig! Offenbar haben unsereLilie © H. Brune Absammelaktionen doch etwas gebracht und wir können uns nun an immer neuen Lilien erfreuen.

Darunter sind auch diese fast einen Meter hohen Exemplare, die  im Oldendorfer Ei zur Zeit erblühen.

In der Wikipedia ist den Lilien ein besonders langer Artikel gewidmet. Allein die Auflistung der unterschiedlichen Lilienarten, die auf allen Kontinenten der nördlichen Hemisphäre vorkommen, nimmt mehr als eine Seite ein.

Ein anderes Zeichen dafür, welch’ große Rolle die Lilie schon seit Jahrhunderten für die Menschen spielt, ist auch die Heraldik der Lilie. In der Wikipedia sind allein mehr als ein Dutzend Wappen mit Liliensymbolik aufgeführt.

Sonntag, 19. Juli 2009

Ein Experiment: Die Mädesüßtorte

Kennen Sie eigentlich das Mädesüß? Diese weißblühendeMädesüß mit Blutweiderich © H. Brune Pflanze sieht man im Moment an allen Wegrändern, oft, wie im Bild gezeigt, gemeinsam mit dem Blutweiderich. Das Mädesüß gehört zu den Rosengewächsen (Rosaceae).

Für den Namen werden in den verschiedenen Bestimmungsbüchern, aber auch in der Wikipedia, gleich mehrere Erklärungsmöglichkeiten geboten: Entweder soll er sich von der Verwendung des Krauts zum Würzen bzw. Süßen von Wein und Met (=Mede) herleiten. Oder von der Mahd, also dem Mähen der Wiesen, bei dem die welkenden Blätter einen süßen Duft verströmen.

Wie auch immer: Tatsache ist, dass das Mädesüß einen intensiven, süßen Duft verströmt, der sich gut in Milch oder Sahne binden lässt. Diese gewinnt dadurch einen Geschmack, der an Honig und Mandeln erinnert.

Wir haben daher gestern schon eine Mädesüßcreme hergestellt, die wir gleich zu einer wie wir hoffen sehr leckeren Torte machen können. Wir sind auf das Ergebnis gespannt, und ob das Experiment bei unseren Gästen Anklang findet.

Freitag, 17. Juli 2009

Der Hund schätzt seinen Heinrich

Kaum scheint mal ein bisschen die Sonne ist es unserem Caféhund Zorro gleich wieder zu warm. Trotz seines kurzen Hund vor Heinrich © H. Brune Fells ist er dann ruhelos und tigert von einer schattigen Stelle zur nächsten.

Er hat dabei das Problem, dass er es auf der einen Seite nicht zu warm haben will, gleichzeitig aber auch weich liegen möchte und, ganz wichtig, auch nichts verpassen darf.

Gestern hatte er dann am späten Nachmittag endlich die optimale Stelle gefunden: An der Ecke, an der es auf unseren Parkplatz geht, ist ein kleines Rasenfleckchen (schön weich), auf das der lange Heinrich seinen Schatten wirft (schön kühl). Gleichzeitig hat er hier alles im Blick und kann sich entspannen (schön involviert). Dort wird er dann auch die kommenden Hundstage verbringen.

Übrigens: falls es Ihnen im Blog zu wenig Neues von Zorro gibt, in seinem Fotoalbum gibt es meist alle paar Tage ein aktuelles Bild.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Noch sind die Tomaten grün

In unserem Kräuterbeet an der Caféterrasse sind in diesem Jahr auch Grüne Tomaten © H. BruneTomatenpflanzen zu finden. Es handelt sich dabei um eine ‘ganz normale’ Sorte, von der wir uns schöne rote Paradeiser versprechen (wie der Österreicher sagen würde).

Die interessanten Sorten, die man in diesem Jahr bei einer nahen Gärtnerei erstehen konnte, haben wir leider verpasst, aber da es seit einiger Zeit einen Trend zu Rückbesinnung auf alte oder ungewöhnliche Tomatensorten gibt haben wir bestimmt mal wieder so eine Gelegenheit.

Im Moment sind unsere Früchte noch komplett grün. Und wir werden geduldig abwarten, bis sie reif sind. Auch wenn man, sofern man den Film Grüne Tomaten kennt, schon jetzt stark in Versuchung gerät sich an den Pflanzen zu bedienen…

Mittwoch, 15. Juli 2009

Sonne und Sonnenblume

Gestern konnte man es trotz des einmaligen Platzregens Sonnenblue mit Hummel © H. Brunegut im Garten aushalten und sich betätigen: z. B. müssen die vielen vom Regen verdorbenen Rosenblüten entfernt und die große Hopfengirlande, die  in diesem Jahr immer von ihrer Rankhilfe fällt, gerichtet werden.

Passend zur wiedergewonnenen Sonne schaut jetzt eine große Sonnenblumenblüte zur Caféterrasse und strahlt uns an. Wie man in der Wikipedia nachlesen kann haben zwar die Knospen und die Blätter der Sonnenblume die interessante Eigenschaft dem Lauf der Sonne zu folgen (sie sind in der Fachsprache heliotrop), die geöffneten Blüten hingegen zeigen meist immer noch Osten, also in Richtung des Sonnenaufgangs. So ist es auch bei uns!

Die Sonnenblumen sind auch ein wertvolles Element in einem insektenreichen Garten. Gestern wurde die Blüte, so wie im Bild gezeigt, fast permanent von Hummeln besucht.

Dienstag, 14. Juli 2009

Dem Mais gefällt es schwül und warm

Gestern war es nach der Regenwoche zum ersten Mal wieder sonnig und warm in Borgholzhausen, so warm, dass es gleich wieder Mais © H. Bruneschwül wurde (man kann es uns nicht recht machen:)

Der Mais, der in den Wochen vorher schon etwas unter der Trockenheit gelitten hatte, liebt aber dieses Wetter und kann jetzt richtig durchstarten. An vielen Äckern sieht man wie im Bild die Fahnen blühen und die ersten Kolben zeigen sich.

PS: Wer genau hinsieht kann Zorro erkennen, der sich mal wieder in das Bild gemogelt hat.

Montag, 13. Juli 2009

Die Rotkäppchentorte wurde angenommen

Am vergangenen Wochenende hatten wir zum ersten Mal dieRotkäppchentorte © H. Brune Rotkäppchentorte im Angebot. Mit Sauerkirschen im Boden und in der roten Kappe.

Bei einer Torte, die man erstmals anbietet, ist es ja immer die spannende Frage, ob sie von unseren Gästen angenommen wird.

Nach anfänglicher Zurückhaltung ging es dann aber ganz schnell und das letzte Stück landete auf dem Teller. So soll es sein. Das ‘Rotkäppchen’ gibt es in Zukunft bestimmt häufiger:)

Sonntag, 12. Juli 2009

Die Schmetterlinge leiden im Regen

Das kalte und regnerische Wetter der letzten Tage ist eine echte Prüfung für Kohlweißling auf Hortensie © H. Brune unsere Schmetterlinge, aber auch für die Bienen und Hummeln.

Nachdem jetzt schon mehrere Tage Regen fällt sind die Falter offenbar richtig ausgehungert und nutzen jede noch zu kleine Regenpause für Futterflüge zu Kräutern wie KatzenminzeLavendel und Oregano. Nur die Hummeln sind auch während des Regens unterwegs, so lange er nicht zu stark wird. Dann suchen sie Schutz unter Blättern.

Der im Bild zu sehende Kohlweißling sitzt auf einer der jetzt blühenden Hortensien. Normalerweise sind Schmetterlinge nicht besonders interessiert an diesen meist sterilen Blüten, aber gestern wurden die hoch empor ragenden Blütenstände sehr gerne als Sonnenplätze zum Trocknen genutzt.

Samstag, 11. Juli 2009

Zimbelkraut – Der kleinere Wucherer

Heute möchten wir in unserem Blog ein kleines und leicht zu übersehendes Pflänzchen zeigen: DasZimbelkraut © H. Brune Zimbelkraut.

Laut der Wikipedia stammt es ursprünglich aus den Gebirgsregionen des Mittelmeerraums. Ab dem 16. Jahrhundert soll es demnach in Mitteleuropa als Heil- und Zierpflanze angesalbt worden sein.

Das Zimbelkraut gehört zu den Wegerichgewächsen, auch wenn es völlig anders aussieht als bekanntere Wegericharten wie z. B. der Spitzwegerich. Auf Grund seiner Herkunft aus felsigen Regionen kann es gut mit wenig Erde und Wasser auskommen. Es lässt sich daher als schöne Begrünung  von Steinmauern einsetzten oder als pflegeleichte Bepflanzung von Töpfen. Mit seinen Ranken breitet es sich langsam, aber zielstrebig in dem ihm gegebenen Areal aus.

Bei uns finden Sie das Zimbelkraut gleich an mehreren Stellen, z. B. an der Hofeinfahrt nahe bei den rosa Ramblerrosen, vor dem Café in einigen Töpfen und im Hauptgarten nahe bei den jetzt blühenden Stockrosen.

Freitag, 10. Juli 2009

Eine Morgendämmerung am Abend

In unserem Hauptgarten blüht in diesem Jahr ‘New Dawn’ Rose New Dawn © H. Bruneetwas später, während die Cantaloop Rose, mit der sie sich einen Rosenbogen teilt, länger ihre einmalige Blüte durchgehalten hat als in 2008. Da verstehe einer die Rosen…

New Dawn bedeutet übersetzt neue Morgenröte oder Morgendämmerung. Warum der Name gewählt wurde ist uns nicht bekannt (laut der Wikipedia wurde New Dawn 1930 in der Somerset Rose Nursery entdeckt, also offenbar nicht gezielt gezüchtet).

Aber das zarte Weiß-Rosa der Blüten kann einen leicht an die rosenfingerige Eos erinnern, die am frühen Morgen den Himmel im Osten färbt. Dieses Bild ist jedoch in der Abenddämmerung entstanden, bei genauem Hinsehen kann man vielleicht die leichten Orangetöne des Abendlichtes erkennen.

Ein weiteres Bild von New Dawn haben wir schon im vergangenen Jahr gebloggt. Damals mit dem stolzen Hund. Dieses Bild hat es auch auf die Rückseite unserer neuen Speisekarten geschafft.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Du bist, was Du isst – 5. Termin am 01.09.09 zum Thema ‘Ernährung bei Herz-/Kreislauferkrankungen’

Am Dienstag, dem 01.09.2009, findet im Café im © H. BruneKräutergarten die fünfte Veranstaltung der neuen regelmäßigen Informationsabende zum Thema Ernährung statt (der ursprünglich für den 04.08.09 angekündigte Termin zum Thema Fasten fällt auf Grund der Urlaubszeit aus). Heilpraktikerin Petra Linnenbrügger wird dabei zum Thema

Ernährung bei Herz-/Kreislauferkrankungen

vortragen. Es besteht dabei ausreichend Zeit für allgemeine und persönlichen Fragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und dauert ca. 1.5 – 2 Stunden. Begleitend bieten wir Ihnen ‘kleine Kräuterleckereien’ zum Probieren an.

Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag von 5,00€ erhoben. Wir bitten um eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0 52 01/66 93 67, per Fax an 0 52 01/66 93 68 oder per E-Mail an PeLinn@web.de.

Ab April 2009 wird jeden 1. Dienstag im Monat eine Veranstaltung im Rahmen dieser Reihe stattfinden. Die Themen werden in unserem Blog und auf der Homepage von Frau Linnenbrügger jeweils rechtzeitig angekündigt:

http://www.energie-in-fotografie.de/

Der 6. Termin unserer Reihe findet am 06.10.2009 statt und hat das Thema ‘Ernährung bei ADS/AHDS-Syndrom’.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Die Stockrosen zwischen den Rosenstöcken

Zusätzlich zu den vielen Rosen entfalten sich seit ein paar Tagen auch die Stockrosen (Alcea). Die Stockrosen gehören zu den Malvengewächsen, wie auch der Eibisch, der in unseren Kräuterbeeten wächst.

Stockrose © H. BruneFür viele sind die bis zu 3 Meter langen Stängel ein typischer Bestandteil der hiesigen Bauerngärten, obwohl in der Wikipedia die Vermutung angestellt wird, dass diese Pflanze möglicherweise vom Balkan oder aus Süditalien stamme.

Aber was gibt es Schöneres als den Anblick der vielfarbigen Blütengirlanden vor einer schwarz-weißen Fachwerkfassade? Heute kann man Stockrosen in einer Vielzahl von Farbvarianten erhalten.

Wir haben in unserem Garten auch eine kleine Auswahl, von fast schwarzen Exemplaren über tiefrote bis hin zu diesem hellen Rosa. Diese Stockrose steht dabei genau neben der Eden 85 Rose, die eine ganz ähnliche Farbe zeigt.

Dienstag, 7. Juli 2009

In diesem Jahr gibt es keine Sommerpause im Café

Im vergangenen Jahr hatten wir eine kurze Sommerpause Kuchen mit Sahne © H. Bruneeingelegt. In diesem Jahr werden wir aber ‘rund um die Uhr’ zu unseren normalen Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Auch unser Oldendorfer Bauernladen ist geöffnet.

Wenn Sie also zu den Daheimgebliebenen zählen, die ihren Urlaub lieber in Bad Meingarten, Balkonien oder Terrassinien verbringen, so freuen wir uns auf Ihren Besuch:)

Erst im Januar werden wir unsere übliche Winterpause einlegen. Sie finden dann wie immer auf unserer Internetseite entsprechenden Hinweise.

Ein Plädoyer für die rote Lichtnelke

In unserem Beet an der Caféterrasse wachsen in diesem Jahr besonders prächtige Exemplare der roten Lichtnelke. Rote Lichtnelke mit Zitronenfalter © H. Brune Da uns einige Gäste ‘durch die Blume’ gefragt haben, warum wir dieses ‘Unkraut’ nicht entfernen würden, möchten wir an dieser Stelle ein kleines Plädoyer für diese blütenreiche Pflanze halten:

Die rote Lichtnelke (Silene dioica) gehört zu den Nelkengewächsen und wird auch rotes Leimkraut genannt. Sie lässt sich sehr einfach aus Samen ziehen, die man von den reifen Blüten am Wegesrand sammeln kann. Sie ist mehrjährig und zeigt fast bis zum Winter immer wieder neue Blüten. Im Gegensatz zum ihrer nahen Verwandten, der weißen Lichtnelke, blüht sie auch am Tage und nicht nur in der Nacht.

Für uns besonders wichtig ist aber die große Anziehungskraft, die diese Pflanze auf Schmetterlinge entfaltet. Neben dem im Bild gezeigten Zitronenfalter sieht man Kohlweißlinge und Landkärtchen, aber auch ungewöhnliche Sorten, die sich erst mit der Abenddämmerung einstellen: Gammaeulen und sogar einmal einen Nachtkerzen-Schwärmer. Bei den Lichtnelken ist daher an sonnigen Tagen immer etwas los.

Vielleicht aber noch eine Warnung zum Schluss: Die Lichtnelke verteilt ihre Saat als Selbstausstreuer und kann sich im Garten schnell ausbreiten. Wer hier die Kontrolle behalten möchte kann die reifen Blütenkapseln abschneiden und vielleicht einfach am Rand seines bevorzugten Spazierweges verteilen.

Sonntag, 5. Juli 2009

Minze, Minze, Du sollst wandern (von einem Beet zum anderen)

Wir hatten in den vergangenen Wochen schon darüber getwittert, dass wir das Beet an der Caféterrasse etwas ‘entBlühende Minze © H. Bruneminzten’. Die verschiedenen Minzen hatten sich doch etwas zu sehr ausgebreitet.

Jetzt gedeihen die ausgegrabenen Pflanzen am Teich und wir sind gespannt, ob sie sich dort ausbreiten und den Brennnesseln Paroli bieten können.

Die im Beet verbliebenen Exemplare zeigen jetzt die ersten Blüten: feine Gespinste aus lichtblauen Blütenblättern. Im Hintergrund sehen Sie übrigens die italienische Strohblume. Auch an den Wegesrändern in den nahen Fluren sieht man jetzt großen Flecken blühender Minze. Wenn man mit den Fingern durch die Blätter streift umgibt einen sofort der typische Duft.

Samstag, 4. Juli 2009

‘Moonlight’ im Sonnenlicht

Im vergangenen Jahr hatten wir im Blog berichtet, wie wir (mit Zorros Hilfe) ein neues Rosenbeet gegenüberRose 'Moonlight' mit Landkärtchen © H. Brune der Caféterrasse angelegt haben. Als zentrales Element haben wir damals eine ‘Moonlight’ Kletterrose gepflanzt, umgeben wird sie von roten Bedeckerrosen. Im Herbst haben wir dann noch eine Kletterhilfe ergänzt um den schon sehr langen Ranken den Weg zu zeigen.  Inzwischen hat dir Rose eine Höhe von mehr als 2 Metern erreicht und zeige in Augenhöhe die ersten prächtigen Blüten. Und wie man sieht kommen sie in ihrer Wandelbarkeit fast an unser Rosenchamäleon heran.

Ist Ihnen beim Betrachten des Bildes eigentlich etwas aufgefallen? Wenn man genau hinsieht, so kann zwei Landkärtchen bei der Paarung erkennen. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern. Eigentlich haben die Schmetterlinge bei uns kein wirkliches Interesse an den Rose, da sie ihnen keine Nahrung bieten. Daher ist dieses Bild gleich in doppelter Hinsicht außergewöhnlich.

Freitag, 3. Juli 2009

Und wenn der Rasen mal nicht so kurz ist wie in Wimbledon?

Zur Zeit findet wieder das alljährliche Tennisturnier von Wimbledon statt. Rasenbiotop © H. Brune Da dieses Turnier das einzige sogn. Grand-Slam-Turnier ist, welches noch auf Rasen gespielt wird, ist er in jedem Jahr wieder ein Thema für die Berichterstattung. Allerdings sah der heilige Rasen in den gestrigen Übertragungen schon sehr strapaziert aus.

Der Rasen wird in einem Interview der Welt Online aus dem Jahre 2008 mit Eddie Seaward, DEM Wimbledongärtner, so beschrieben:

In Wimbledon hat das Gras eine Höhe von gerade mal acht Millimeter und wird während des Turniers täglich um exakt zwei Millimeter gekürzt.

Für den Rasen daheim reichen 16 mm im Sommer, im Winter 14 mm.

Nun ja, bei uns ist der Rasen gerne auch mal etwas länger. Einen Grund dafür hatten wir schon einmal in dem Beitrag ‘Das Gänseblümchendilemma’ beschrieben: ein blühender Rasen ist wunderschön.

Und wenn man genauer hinsieht, so entdeckt man eine erstaunliche Vielfalt an Nicht-Gräsern im Rasen, die ihn zu einem eigenen Biotop im Garten machen. So lassen sich neben den Gänseblümchen, auf denen gerne mal die Landkärtchen ruhen, auch einige Kleesorten nicht unterkriegen und zeigen tapfer ihre Blüten. Diese wiederum sind für Bläulinge und Bienen sehr anziehend. Und kleine Hahnenfußarten bringen noch gelbe Farbtupfer bei. In unserer Kollage sehen sie noch weitere Pflanzen, die wir gestern im Rasen fotografiert haben. Wissen Sie, welche?

Donnerstag, 2. Juli 2009

Paul Noél überrascht uns mit einer ersten Blüte

Erst vor wenigen Tagen hatten wir unter dem Titel ‘Totgesagte leben längerRamblerrose Paul Noél © H. Brunedie Geschichte erzählt, warum an der Hofeinfahrt am gleichen Rosenbogen nun zwei rosé farbene Ramblerrosen  platziert sind.

Jetzt hat uns unser Neuankömmling, die gefüllte Ramblerrose Paul Noél, mit einer ersten zarten Blüte überrascht! Halb versteckt zwischen Gräsern zeigen sich die ersten 4 Blüten, mit denen wir in diesem Jahr wirklich noch nicht gerechnet hatten. Offenbar haben wir hier keinen Fehlkauf gemacht.

Nach Angaben auf Internetseiten (z. B. hier und hier) wurde Paul Noél im Jahre 1913 von Tanne gezüchtet. Damit zählt sie zwar nicht zu den sogn. Alten Rosen, aber vielleicht sollte man für solche Sorten mit langer Geschichte mal eine weitere Kategorie einführen. Wie wäre es z. B. mit ehrwürdige Rose?

Wir hoffen jedenfalls, dass sie sich bei uns wohlfühlt und tatsächlich die mögliche Rankhöhe von bis zu 5 Metern erreicht. Platz dazu gibt es, es wäre bestimmt ein ganz außergewöhnlicher Anblick, falls diese Rose bis in die benachbarte Blutbuche wachsen und dort ihre Blüten zwischen dem dunkelroten Laub zeigen würde. Mal sehen, was es im nächsten Jahr zu diesem Thema zu berichten gibt.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Die Schmetterlinge tanken Sonne

Die letzten heißen Tage scheinen der Schmetterlingsbevölkerung sehr gut getan zu haben, jedenfalls  kann man jetzt im C-Falter und Admiral © H. BruneGarten und in der Natur viel mehr Falter sehen als noch vor einer Woche. Besonders auffällig sind die vielen Kohlweißlinge, aber auch die eher unscheinbaren Heufalter und Ochsenaugen sind allein auf Grund ihrer großen Anzahl kaum mehr zu übersehen.

Es scheint also ein gutes Schmetterlingsjahr zu werden (um damit unsere eigene Frage zu beantworten)!

An sonnigen Tagen wie gestern, wenn das Café geschlossen ist, sieht man jetzt auch überraschend oft Schmetterlinge, die sich lange auf unseren Terrassenstühlen platzieren. Ob sie einfach den freien Platz zum ungestörten sonnenbaden nutzen wollen? Oder geht es ihnen darum ein Revier zu bewachen? Gerade bei den beiden im Bild gezeigten Arten, dem C-Falter und dem Admiral, hatten wir früher schon oft diesen Verdacht.

Dienstag, 30. Juni 2009

Wer Calendula schenkt will sagen….

In den Rosenbeeten blühen wieder die Ringelblumen. Diese Pflanze ist auch recht gut unter ihrem lateinischen Artnamen Ringelblume © H. Brune Calendula officinalis bekannt.

Der Ringelblume werden wie dem Salbei, an den sie sich hier anschmiegt, viele heilende Wirkungen zugeschrieben, besonders bei der Wundheilung. Siehe dazu auch den Artikel in der Wikipedia. Von einem Naturheilverein wurde die Ringelblume daher zur ‘Heilpflanze des Jahres 2009’ bestimmt.

In der Blumensprache steht die Ringelblume, wenn man dieser Seite Glauben schenken möchte, für Klugheit. Sie zu verschenken kann also nicht falsch sein:) Ob es hier einen Zusammenhang gibt mit der Bezeichnung Studentenblume, die man gelegentlich auch für diese vielseitige Pflanze hört, ist uns aber bisher nicht klar geworden.

Ein weiteres Bild, und einen ganz anderen Aspekt der Ringelblume, finden Sie in einem Blogbeitrag vom letzten Jahr.

Update

An unserem Blogbeitrag zur Ringelblume vom vergangenen Jahr kann man schön die Flüchtigkeit von ‘Wissen’ im Internetzeitalter beobachten. In unserem Beitrag hatten wir auf die Wikipedia verwiesen und die dortige Aussage zitiert, dass Ringelblumen angeblich bei der Schneckenabwehr helfen sollten. Die Wikipediaversion, die damals online war, kann man weiterhin in der Versionshistorie abrufen, es war die vom 04.06.2008.

In der heute gezeigten Version ist hingegen nicht mehr von Schnecken die Rede. Wenn man sich Versionshistorie anschaut, so kann man sehen, dass der entsprechende Hinweis am 14. November letzten Jahres entfernt wurde. Warum er entfernt wurde ist so leider nicht zu erkennen.

Sonntag, 28. Juni 2009

Zeit für eine Rosenführung

In unserem Garten ist jetzt der Höhepunkt der Rosenblüte Nachtrosen © H. Brune erreicht. Im Hauptgarten haben wir gestern Nacht ein kleines Fotoshooting veranstaltet und einen Teil der dort blühenden Rosen geblitzt. Das Ergebnis sehen Sie in der Kollage: Fast 30 unterschiedliche Sorten sind dort vereint.

Für Rosenaficionados bieten wir wie in jedem Jahr wieder Führungen durch unseren Rosengarten an, bei denen Elisabeth Brune fachkundig und unterhaltsam in die Geschichte der Rosen in Allgemeinen und im Speziellen einführt. Abgerundet wird die Führung durch Rosenspezialitäten im Café, die zum Abschluss gereicht werden.

Um eine Rosenführung zu vereinbaren wenden Sie sich bitte an Elisabeth Brune. Die Telefonnummer finden Sie auf unserer Kontaktseite. Die Rosenblüte wir je nach Witterung noch einige Wochen so prächtig sein.

Der Oldendorfer Bauernladen unterwegs: Bad Rothenfelde

An diesem Wochenende ist der Oldendorfer Bauernladen gar nicht so weit gefahren wie an den meisten anderen Wochenenden: Sie finden uns heute auf der ‘Rosenzeit’ in Bad Rothenfelde. Das ist so nahe, dass Sie, falls es Ihnen zu voll ist oder der Kuchen nicht gefällt einfach anschließend noch ins Café kommen könnten:)

Samstag, 27. Juni 2009

In der Blüte: Ein Kraut mit vielen Namen

An der Hofeinfahrt, in der direkten Nachbarschaft von Oregano © H. BruneEssigroseKatzenminze und der inzwischen verblühten Gertrude Jekyll haben wir dieses Bild eines Krautes aufgenommen, dass man fast nur noch unter seinem aus dem Italienischen abgeleiteten Namen kennt:

- Der Oregano -

Dieser Name setzt sich laut Wikipedia in der griechischen Ursprungsform aus Oros = Berg und Ganos = Schmuck, Glanz zusammen. Der Oregano war daher den antiken Namensgebern der Schmuck der Berge. Der Name deutet auch auf den Lebensraum hin, in dem sich diese Pflanze wohl fühlt: warm, sonnig und trocken soll er sein und kalkhaltig. Was den Kalk angeht, so sind wir mit unserer Lage am Teutoburger Wald genau richtig.

Der Oregano hat aber auch eine Reihe von einheimischen Namen, die man nicht mehr so oft hört. Darunter z. B. Dost, wilder Majoran und auch Bergminze (die Blüter verströmen in der Tat ein leicht minziges Aroma). Dass einige Oreganoarten zu den heimischen Pflanzen zählen, also wild in der Natur vorkommen und nicht erst mit den Pizzerien nach Norden kamen, ist vermutlich auch nicht mehr allgemein bekannt.

Oregano lässt sich im Garten jedenfalls gut an kargen, heißen Plätzen pflanzen, auch in Töpfen ist er sehr pflegeleicht und dekorativ. Und in der Küche kann er sehr vielfältig eingesetzt werden, nicht nur in der italienischen oder Tex-Mex Küche. Eine von vielen Rezeptsammlungen im Internet finden Sie z. B. in Marions Kochbuch (wie haben die Rezepte aber nicht im Einzelnen ausprobiert).

Borgholzhausener Gewerbeschau gleich ‘um die Ecke’

Heute und morgen findet die Borgholzhausener Gewerbeschau ‘Pium Aktiv’ nur wenige hundert Meter von unserem Café entfernt  statt.

Freitag, 26. Juni 2009

Die Gerste reift auf den Äckern in Oldendorf

Auf den Getreideäckern rund um unseren Hof hat die Gerste Gerste © H. Brunemeist schon die sogenannte Teigreife erreicht. Das bedeutet, dass die Körner in den Ähren bereits ihre endgültige Größe erreicht haben, aber noch teigig weich sind.

Im letzten Jahr war es etwa um die gleiche Zeit so weit, und zwei Wochen später dann die Ernte bereits in vollem Gange. So wird es wohl auch in diesem Jahr kommen, selbst wenn der Wetterbericht Recht hat  und uns am morgigen Siebenschläfertag tatsächlich Regen erwarten beschert werden sollte.

Bevor die Mähdrescher rollen kann man aber gerade am Morgen die ersten Sonnenstrahlen auf den Äckern tanzen sehen, und wenn dann noch etwas Wind geht scheint man auf ein wogendes Meer aus reinem Gold zu blicken.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Kräuterblüte: Der Lavendel

Zwar hatten wir schon vor einigen Monaten blühenden Lavendel mit Kolhweissling © H. BruneLavendel in Töpfen vor unserem Café,  aber der war zugegebenermaßen aus dem Gartenbedarf. Erst jetzt blühen auch die frei im Garten wachsenden Exemplare, z. B. die kleine Lavendelhecke zwischen Cantaloop Rose und Eden 85.

Der Lavendel ist wie viele südliche Kräuter (z. B. der Thymian) botanisch gesehen ein Strauch bzw. Halbstrauch. Da unsere Lavendel aber nicht die laut Wikipedia möglichen Wuchshöhen von 2 Metern erreichen fällt dies nicht auf.

Unten den Schmetterlingen scheinen sich besonders die Kohlweißlinge für seinen Nektar begeistern zu können, allerdings haben wir früher auch schon mal den kleinen Fuchs an der gleichen Stelle fotografiert. Auch sind die Lavendelblüten oft von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen belagert. Mit Lavendel bringt man also richtig Leben in den Garten.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Totgesagte leben länger

Ranken der Ramblerrose © H. Brune

Im April hatten wir noch über die vielen Frostopfer in unserem Garten getrauert. Jetzt zeigt sich aber, dass wir in einigen Fällen zu voreilig waren und dass sich manche Pflanzen doch nicht haben unterkriegen lassen.

So treiben die meisten der Sommerflieder doch noch aus, nachdem wir sie stark zurück geschnitten hatten.

Auch der Bambus, der sich mit dem Langen Heinrich  einen großen Topf am Café teilt, hat wieder eine lange Spiere gebildet, allerdings muss er hart kämpfen um vom Heinrich nicht untergebuttert zu werden.

Am meisten freut uns aber, dass unsere wunderschöne rosé farbene Ramblerrose Alexandre Girault wieder austreibt! Wir hatten sie verloren geglaubt und ihre drei Meter hohen, toten Ranken schon entfernt. Als wir auch noch die Wurzeln entfernen wollen fiel uns zum Glück der erste junge Trieb auf. Inzwischen sind die vier neuen Triebe schon mehr als einen Meter lang. Zwar wird sie in diesem Jahr nicht blühen, aber schon im nächsten Jahr sollte es wieder so weit sein.

Und noch etwas Gutes hat die Geschichte: Da wir auch weiterhin eine rote Ramblerrose an der Einfahrt wollten hatten wir als Ersatz bereits eine Ramblerrose der Sorte Paul Noél besorgt.  Die haben wir jetzt an das andere Ende des Rosenbogens gesetzt, so dass wir in einigen Jahren zwei rote blühende Ramblerrosen an einer Stelle sehen werden.

Dienstag, 23. Juni 2009

Du bist, was Du isst – 4. Termin am 07.07.09 zum Thema ‘Gewichtsreduktion’

Am Dienstag, dem 07.07.2009, findet im Café im © H. Brune Kräutergarten die vierte Veranstaltung der neuen regelmäßigen Informationsabende zum Thema Ernährung statt. Heilpraktikerin Petra Linnenbrügger wird dabei zum Thema

Gewichtsreduktion

vortragen. Es besteht dabei ausreichend Zeit für allgemeine und persönlichen Fragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und dauert ca. 1.5 – 2 Stunden. Begleitend bieten wir Ihnen ‘kleine Kräuterleckereien’ zum Probieren an.

Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag von 5,00€ erhoben. Wir bitten um eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0 52 01/66 93 67, per Fax an 0 52 01/66 93 68 oder per E-Mail an PeLinn@web.de.

Ab April 2009 wird jeden 1. Dienstag im Monat eine Veranstaltung im Rahmen dieser Reihe stattfinden. Die Themen werden in unserem Blog und auf der Homepage von Frau Linnenbrügger jeweils rechtzeitig angekündigt:

http://www.energie-in-fotografie.de/

Der 5. Termin unserer Reihe findet am 01.09.2009 statt und hat das Thema ‘Ernährung bei Herz-/Kreislauferkrankungen’.

Montag, 22. Juni 2009

Westerland – eine wunderbare Strauchrose

Zu den schönsten und üppigsten Rosen in unserem GartenRose Westerland © H. Brune zählt sicher die Westerland Strauchrose. Schon seit einigen Jahren haben wir ein ca. 2 Meter hohes Exemplar bei den Essigbäumen, erst im vorherigen Sommen haben wir noch zwei weitere Pflanzen oberhalb des Teiches gesetzt.

Beide gedeihen prächtig (das Bild zeigt eine von 9 Knospen umgebene Blüte), auch wenn sie bei den Löscharbeiten im letzten Jahr etwas in Mitleidenschaft gezogen wurden. Aber sie haben sich schnell wieder erholt.

Diese Rose, die der Züchter Kordes 1960 nach dem Ort Westerland auf Sylt benannt hat, zeigt tolle orange Blüten, die beim Auf- und Verblühen ein fast genauso großes Farbspektrum durchlaufen wie die David Austin Rosen an der Caféterrasse. Auch hat sie prächtiges dunkles Laub und blüht gleich mehrfach im Jahr.

Sonntag, 21. Juni 2009

Alles blüht, aber das Wetter spielt nicht mit

In den letzten Tagen ist unser Garten noch einmal ein ganzes Stück bunter geworden. Von den ca. 30 Rosen im Hauptgarten Gartenbilder © H. Bruneblühen nun etwa 20, dazwischen zeigen Kräuter wie der Salbei und die Katzenminze ihr Blau, die Feuerlilien tragen leuchtende Akzente bei, Mutterkraut und Schafgarbe streuen weiße Flecken ein. Nicht vergessen wollen wir auch die Fingerhüte, die großen Mohnpflanzen  und die prächtigen Pfingstrosen sowie den späten Jasmin, der die Caféterrasse mit seinen Düften überzieht.

Leider scheint das Wetter gerade jetzt, wo ein Besuch unseres Gartens besonders lohnend wäre, nicht so richtig mitspielen zu wollen. Heute morgen gab es einige kleinere Schauer, und auch jetzt ist der Himmel halb blau, halb wolkig. Immerhin: wir müssen die vielen Blumen nicht gießen:)

Samstag, 20. Juni 2009

Unser Täubchen wagt einen zweiten Versuch

In der Ramblerrose auf der Caféterrasse versucht in diesem Brütende Ringeltaube © H. Brune Jahr eine wilde Ringeltaube ihre Jungen auszubrüten. Leider ist der erste Versuch vor einigen Wochen gescheitert, eines morgens fanden wir die zerbrochenen Eier auf dem Boden und das Täubchen war für einige Tage verschwunden.

Wir schieben die Schuld auf die 3 oder 4 Elstern, die seit ein paar Wochen den Garten verunsichern. Allerdings haben wir wohl auch einen Steinmarder am Haus. Oder es war einfach der Wind: Tauben sind wirklich nicht die besten Nestbauer der Vogelwelt, das Nest auf unserer Terrasse besteht nur aus einem losen Stapel von Birkenreisern, durch die man hindurchsehen kann.

Das Wochenende wird vermutlich wieder anstrengend für das Täubchen. Zwar verhält es sich mucksmäuschenstill, wenn Gäste auf der Terrasse sind, aber es wirkt dann auch immer etwas angespannt. Aber nun: es hat sich diesen Platz ja selbst ausgesucht. Ob sie diesmal wohl Erfolg haben wird?

PS: Die kühle Witterung der letzten Tage scheint fast einen konservierenden Effekt auf die großen Ramblerrosen gehabt zu haben. Zwar ist die Blüte schon sehr weit fortgeschritten, aber immer noch sehr eindrucksvoll.

Der Oldendorfer Bauernladen unterwegs: Auf der ‘Hedera & Bux’

An diesem Wochenende können Sie den Oldendorfer Bauernladen auch in Schloss Neuhaus (nahe Paderborn) auf der ‘Hedera & Bux’ treffen.

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden Sie auf der Webseite der Veranstalter:

http://www.gartentage-schlossneuhaus.de/

Donnerstag, 18. Juni 2009

Schafgarbe und antike Helden

Schafgarbe © H. Brune

An den Wegrändern, aber auch in unseren Rosenbeeten blühen die Schafgarben, die man auch mit verbundenen Augen leicht an ihrem intensiven, einzigartigen Duft erkennen kann.

Die Schafgarben bilden in der Botanik eine eigene Gattung, bei uns findet man meistens die Gemeine Schafgarbe, die hier auch im Bild zu sehen ist. Ihr lateinischer Name Achillea millefolium leitet sich laut der Wikipedia von Achilles (oder auch Achilleus) ab.

Dieser Held der griechischen Mythologie, der insbesondere in der Ilias, dem Epos über den Trojanischen Krieg, eine große Rolle spielt, soll Schafgarbe zur Heilung seiner Wunden verwendet haben. Das die Schafgarbe in der Ilias als Heilpflanze erwähnt wird zeigt ihre Bedeutung für die antike Medizin. So verwundert es nicht, dass die Schafgarbe auch Namen wie Bauchwehkraut und Blutstillkraut trägt.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Die Kartoffeläcker stehen in der Blüte

Kartoffelblüte © H. Brune

Abgesehen von der Rapsblüte gibt es nur wenige Zeiten, in den die Felder in Oldendorf und Umgebung sich voller Blüten zeigen. Jetzt ist wieder eine dieser Zeiten, denn die Kartoffelblüte beginnt.

Da die Kartoffeln aber relativ niedrig und die Blüten im Verhältnis zur gesamten Pflanze eher klein wirken kann man diesen schönen Anblick leicht verpassen.

Die meist rein weißen Blüten haben die typische Form der Nachtschattengewächse, halten sich aber oft nur für relativ kurze Zeit. In den Blüten bilden sich später die Samen, die jedoch, wie alle grünen Teil der Pflanze, giftig sind.

Es gibt im übrigen auch Zierkartoffeln, die oft intensiv blaue Blüten haben, und die sich gut in Kübeln pflanzen lassen.

Dienstag, 16. Juni 2009

Der Duft des Currykrauts

Zwischen den Rosen an der Caféterrasse blüht seit einigen Currykraut © H. BruneTagen auch das Currykraut. Besonders wenn man es berührt verströmt es seinen starken, für uns sehr angenehmen Gewürzgeruch.

Wir haben das noch einmal deutlich beim Ent’minzen’ unseres Beetes gespürt: der Currygeruch war noch den ganzen Tag an unseren Händen.

Das Currykraut, dass auch Italienische Strohblume genannt wird, hat übrigens nichts mit dem Gericht bzw. Gewürz Curry zu tun. Trotzdem lässt es sich zum Würzen von Speisen verwenden, sollte aber vor dem Servieren entfernt werden.

Auf dieser Webseite ist auch noch davon die Rede, dass das Currykraut Schnecken vertreiben würde. Aber entweder sind damit keine Nacktschnecken gemeint, oder unsere Exemplare sind einfach zu abgebrüht um sich von solchen Kleinigkeiten abschrecken zu lassen.

Montag, 15. Juni 2009

Die Rose von Dornröschen?

Zwischen unseren beiden David Rose Dornröschenschloss Sababurg © H. BruneAustinrosen an der Caféterrasse blüht noch eine dritte Rose, die nach dem Dornröschenschloss Sababurg benannt ist.

Sie duftet nicht so intensiv wie ihre Nachbarinnen, trägt aber ihren Teil zum jetzt allgegenwärtigen Rosenaroma in der Luft bei.

Die namensgebende Sababurg in Nordhessen wird im Volksmund Dornröschenschloss genannt, weil sie vor langer Zeit einmal eine kilometerlange Dornenhecke umgeben hat. Zumindest kann man es so in der Wikipedia nachlesen.

Sonntag, 14. Juni 2009

Das Gänseblümchendilemma

Die unzähligen Gänseblümchen auf unserem Rasen stellen unsGänseblümchen © H. Brune immer wieder vor eine schwierige Frage:

Rasenmähen oder nicht Rasen mähen?

Auf der einen Seite geben die vielen weißen Margritli (so der treffende schweizerische Name, ‘kleine Margerite’) einen schönen Anblick insbesondere von der leicht erhöhten Caféterrasse. Und je seltener gemäht wird, desto höher recken sich die kleinen Blütenkörbe.

Auf der anderen Seite will man auch nicht immer den Rasenschnitt zusammenharken müssen, was dann wieder für eher häufiges Mähen spricht. An diesem Wochenende haben wir uns aber mit dem Rasenmähermann so geeinigt, dass erst am Montag der nächste Schnitt gemacht wird.

Neben den vielen blühenden Rosen und Kräutern kann man daher an diesem Sonntag auch eine prächtige Gänseblümchenwiese bei uns genießen.

Samstag, 13. Juni 2009

Der Oldendorfer Bauernladen unterwegs: Rosenmarkt in Horstmar

An diesem Wochenende können Sie unseren Oldendorfer Bauernladen auf dem Rosenmarkt des Münsterhofs in Horstmar treffen. Informationen zu Anreise, Öffnungszeiten und Eintritt finden Sie auf der Webseite des Veranstalters:

http://www.muensterhof-horstmar.de/

Kleines Hundeballett

Wenn man unseren Hund Zorro nur ein wenig motiviert, soZorro © H. Brune ist er zu den erstaunlichsten Verrenkungen fähig!

Diese Bilder sind bei einem kleinen Futterwurfspiel nach Feierabend im Garten entstanden.

Zorro war offenbar recht hungrig und eifrig bemüht keines der geworfenen Leckerchen zu verpassen. So viel Einsatz!

Freitag, 12. Juni 2009

Rosensprint: Unser Rosen’chamäleon’

Direkt an unserer Caféterrasse wachsen zwei David Austin Rosen, deren genauen Namen wir leider nicht kennen. David Austin Rose © H. BruneVielleicht haben sie auch keinen speziellen Namen, was bei den laut Wikipedia jährlich 40.000 Kreuzungsversuchen der David Austin Roses nicht verwunderlich wäre.

Wie unsere anderen englischen Rosen Gertrude Jekyll und Constance Spry auch verströmen diese beiden Exemplare einen intensiven Duft, der bei günstigem Wind auf der ganzen Terrasse wahrzunehmen ist. Er mischt sich im Moment noch mit dem Duft der Ramblerrose.

Eine Besonderheit haben diese beiden Rosen, die sie von allen anderen Sorten in unserem Garten unterscheidet: sie haben wohl die Blüten mit der wandelbarsten Färbung! In unserer kleinen Kollage haben wir den Lebenszyklus eines Blütenquartetts aufgezeichnet:

Es beginnt oben rechts mit der zentralen Blüte, die sich als erste öffnete und das kräftige Orange der Jugend zeigt. Im Uhrzeigersinn geht es weiter: Je älter die Blüte wird, desto stärker wird das Rosa und Weiß, bis am Ende sogar rote Sprengsel zu sehen sind. Im letzten Bild ist die mittlere Blüte endgültig verblüht, aber die drei äußeren öffnen sich gerade und zeigen wieder das Orange.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Der Salbei als Heilmittel

In unserem Rosenbeeten blühen nun die Salbeipflanzen. Im Bild sieht man die großen Salbei © H. Bruneblauen Blüten unserer dunkelblättrigen Sorte, an denen man gut erkennen kann, warum der Salbei zu den Lippenblütlern gehört. Von allen Kräutern in unserem Garten hat der Salbei vermutlich die größten Einzelblüten.

Dem echten Salbei (Salvia officinalis) wird als Name neben Garten-Salbei oder Küchensalbei oft auch Heilsalbei verliehen. Das ist zwar in gewisser Weise doppeltgemoppelt, da der Artname salvia sich vom lateinischen salvare = heilen ableitet, aber auf Grund der vielfältigen Wirkungen, die dem Salbei zugeschrieben werden, wohl durchaus berechtigt.

Bei einer Internetsuche nach ‘Salbei’ findet man viele Seiten, auf denen dutzende von Anwendungsmöglichkeiten des Salbeis beschrieben werden, von Appetitlosigkeit bis hin zu Zahnfleischbluten. Leider gibt es meist keine Referenzen auf diesen Seiten, über die man die beschriebenen Wirkungen nachvollziehen bzw. belegen könnte.

Der Wikipedia Artikel zum Heilsalbei ist daher auch etwas zurückhaltender, aber selbst hier finden sich Beschreibungen der entzündungshemmenden Wirkung. Historisch besonders interessant sind dabei vielleicht die Berichte über Diebe, die sich während großer Pestepidemien bei ihren Raubzügen durch Pflanzenextrakte, die u. a. Salbei enthielten, schützen, und für die Preisgabe dieses Geheimnisses sogar Straffreiheit erhielten.

Heute ab 14 Uhr geöffnet

Am heutigen Fronleichnam hat unser Café ab 14 Uhr für Sie geöffnet.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Vermutlich zum letzten Mal in 2009: Die volle Blüte der großen Ramblerrosen

Am kommenden langen Wochenende wird die Blüte unserer weißen Ramblerrose © H. BruneRamblerrosen vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr in voller Pracht zu bewundern sein. Ein großer Nachteil dieser tollen Rose ist es eben, dass sie nur einmal blüht und das auch nur verhältnismäßig kurz.

In dieser Saison trägt zwar das kühle Wetter etwas dazu bei die Blütephase zu verlängern, aber am übernächsten Wochenende wird der Zauber vermutlich dann doch vorbei sein.

Jetzt hat jedenfalls auch das Exemplar auf der Caféterrasse über Tisch 8 die meisten Blüten geöffnet und es herrscht trotz des Regens meist ein unglaubliches Brummen von den unzähligen Hummeln.

Die große Exemplar vor dem Café ist hingegen schon weiter und zeigt jetzt kurz vor dem Verblühen eine leichte Rotfärbung, die uns so auch noch nie aufgefallen war.

Dienstag, 9. Juni 2009

Die Kräuterfresser erwischt

Heuschrecke © H. Brune

Als wir gestern in einer der kurzen Regenpausen ein paar Bilder in unserem Garten machten bemerkten wir an einer der Eibisch Pflanzen ein recht großes grünes Insekt, welches sich farblich sehr gut an die Blätter angepasst hatte.

Nachdem wir es kurz aus den Augen verloren hatten tauchte es dann wieder auf den obersten Blättern auf um, wie wir dachten, sich etwas zu sonnen. Diesen Moment zeigt der obere Teil des Bildes.

Als wir aber einige Minuten später noch einmal nachsahen, da hatte das Tier bereits ein recht großes Loch mitten in das Eibischblatt gefressen! Das Ergebnis sieht man im unteren Teil des Bildes. Überraschend fanden wir die Geschwindigkeit, mit der die Heuschrecke unsere Pflanzen verzehrt hat. Da erscheinen die Berichte von Heuschreckenplagen, die man z. B. in der Wikipedia nachlesen kann, gleich viel realistischer.

Aber so lange wir nur ein oder zwei Exemplare im Garten haben müssen wir uns noch keine Sorgen machen und können sie wohl gewähren lassen.

Montag, 8. Juni 2009

Rosensprint: Unsere Rosen im Regen

An diesem Wochenende hatten wir endlich den lang erwarteten Regen. Auch Eden Rose 85 © H. Brunewenn das kalte und feuchte Wetter für unser Café nicht so schön war: unserem Garten hat es sehr gut getan.

Auch die Rosen sind in den meisten Fällen sehr glücklich mit dem frischen Wasser an ihren Wurzeln. Eine Ausnahme ist da nur die Eden Rose 85:

Schon im letzten Jahr hatten wir darüber gebloggt, dass sie mit Abstand die Rose mit der größten Blütenblattanzahl in unserem Garten ist. Selbst die Rose de Resht kann da nicht mithalten.

Die großen Knospen haben daher auch mehr als eine Woche gebraucht bis zur Entfaltung, wobei die Entfaltung hier nicht bedeutet, dass man das Blüteninnere zu sehen bekommt. Dieses bleibt immer unter den vielen Blattlagen verborgen.

Leider neigen diese wunderbaren Blüten dazu bei Regen sehr schnell braun zu werden, danach fallen sie in wenigen Tagen ab. Auf der Blüte im Bild hat der Regen aber seine schädliche Wirkung noch nicht entfaltet und die Tropfen auf weiß-rosa Hintergrund lassen sie eher ‘taufrisch’ erscheinen.

Sonntag, 7. Juni 2009

Die weiße Digitalis

In den Beeten unter dem Essigbaum zeigen sich seit einigen Fingerhut| Digitalis purpurea 'Alba' © H. BruneTagen die langen Stängel des Roten Fingerhuts (Digitalis purpurea) in sein weißen Form (Digitalis purpurea 'Alba')

Die Pflanzen sind wie immer ein Anziehungspunkt für die Hummeln, die als einzige in die auch als ‘Rachenblumen’ bezeichneten Blüten eindringen können. Andere Insekten werden durch Sperrhaare abgehalten, die Sie, wenn Sie das Bild durch Anklicken vergrößern, gut erkennen können.

Der rote Fingerhut gehört zu den Langtagspflanzen. Unter diese Bezeichnung fallen Pflanzen, die eine bestimmte Menge Mindestmenge an Tageslicht brauchen, damit mit dem Blühen zu beginnen. Man könnte es auch so ausdrücken, dass der Fingerhut mit der Blüte wartet bis der Sommer kommt. Umgekehrt gibt es auch Pflanzen die darauf warten, das er wieder geht (dies sind die Kurztagspflanzen). Die ausführliche Beschreibung dieses Verhaltens findet man in der Wikipedia.

Weiterer Bilder des Fingerhuts finden Sie auch in einem Blogeintrag vom letzten Jahr und in unserem Gartenphotoalbum.

Samstag, 6. Juni 2009

Rosensprint: Die ‘Rose der Welt’

Und weiter geht es mit dem Rosensprint: Heute möchten wir etwas über die Essig-Rosen in unserem Garten schreiben, von Rosa Mundi | Rosa gallica versicolor © H. Bruneder wir gleich mehrere Exemplare an verschiedenen Stellen gepflanzt haben.  So wächst ein Exemplare direkt zwischen Rose de Resht und Gertrude Jekyll, andere sind im Hauptgarten zu finden.

Die Essigrosen gehören wie auch die ‘Cantaloop’ Rose zu den Alten Rosen, was bei dieser Art besonders treffend ist: Die Essigrosen, die auch Rosa gallica heißen, waren laut der Wikipedia bereits im Altertum bekannt.

Unsere gestreifte Variante ist die sogenannte Rosa gallica versicolor, die laut der Wikipedia durch eine plötzlich auftretende Mutation aus der Sorte 'Officinalis' etwa 1583 entstanden ist.  Nach der Sorte ‘Officinalis’ wird sie manchmal auch ‘Apothekerrose’ genannt, in der Wikipedia findet man auch den Namen Rosa Mundi, also Rose der Welt.

Die Essigrose ist damit wohl zugleich die älteste Sorte und die mit dem imposantesten Namen, die wir in unserem Garten haben. Trotz ihres Alters kann sie in Bezug auf Gesundheit, Schönheit und Wüchsigkeit leicht mit moderneren Züchtungen mithalten.

Auch in diesem Rosenbild haben wir wieder einen Besucher mit fotographiert: Diesmal ist es ein Pinselkäfer. Diese Käfer scheinen sich sehr gerne auf Blüten auszuruhen, wobei die Blüte durchaus auch viel kleiner als eine Rose sein kann.

Freitag, 5. Juni 2009

Jetzt ist die Zeit zum Aufsetzen des Holunderblütensekts

Überall blüht jetzt wieder der Holunder, genauer gesagt der schwarze Holunder © H. BruneHolunder (Sambucus nigra). Auch in unserem Garten wachsen mehrere Exemplare, eines der größten ist 4-5 Meter hoch und wächst genau gegenüber der Caféterrasse an der anderen Seite des Gartens.

Die unzähligen Schirmrispen (nein, es sind keine Dolden:) laden geradezu dazu ein einige zu ernten und daraus Hokunderblütensekt herzustellen. Schon im letzten Jahr hatten wir das Rezept zusammen mit einigen Hinweisen zur Herstellung gebloggt. Interessanterweise findet man inzwischen selbst bei der Wikipedia einen Artikel zum Holundersekt.

Uns ist der Sekt im letzten Jahr sehr gut gelungen und er hat sich ein Jahr in seinen Flaschen gehalten. So lange muss man allerdings nicht warten bis zum ersten Genuss: Sobald der Sekt beginnt zu moussieren kann man ihn bereits probieren. Am Anfang enthält er noch fast keinen Alkohol und ist dafür um so süßer.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Tisch 8 - Der neue Lieblingsplatz unserer Gäste

Seit unsere Gäste in diesem Jahr draußen auf unserer Caféterrasse sitzen können haben wir eine interessante Erfahrung gemacht: es gibt einen neuen Lieblingstisch!Caféterrasse © H. Brune

Dieser Tisch (für uns die Nr. 8) steht direkt am Stamm der vor einigen Jahren abgestorbenen Zierkirsche und ist jetzt wunderbar beschattet von der pilzartige gewachsenen Ramblerrose, die wie vor 3 Jahren dort gepflanzt haben.

Noch im letzten Jahr war dieser Tisch eher unbeliebt, vermutlich weil er noch nicht genug Schatten hatte. Jetzt bietet er aber einen Laubenplatz mit bestem Blick auf den Garten und scheint sogar den Tischen direkt am Garten den Rang abgelaufen zu haben.

Tote Zierkirsche © H. Brune In diesem Bild aus dem Jahre 2006 kann man sehen wie alles begann: Damals hatten wir nach unserem ersten Winter im Café feststellen müssen, dass unsere schöne japanische Zierkirsche nicht überlebt hatte und nach einer Lösung gesucht, wie wir unsere Terrasse weiterhin begrünt halten könnten. Die Idee war dann, dass wir den Stamm schälen und verschiedene rankende Pflanzen daran setzen. Im Jahr 2006 sah’ dies noch recht kahl aus, so dass einige Gäste scherzhaft vom ‘Affenbaum’ sprachen.

Nach drei Jahren haben sich aber der Wein, die Glyzinie und insbesondere die Ramblerrose so prächtig entwickelt, dass wir in der aktuellen Wuchsphase alle zwei Wochen einmal die zu langen Triebe beschneiden müssen, damit unsere Terrasse noch begehbar bleibt. An diesem Wochenende wird auch diese Ramblerrose in voller Blüte stehen. An Tisch 8 wird man dann unter einem großen duftenden Blütenschirm seinen Latino mit Erdbeerkuchen genießen können.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Rosensprint: Die ‘Cantaloop’ Rose - eine Rosa Alba?

Cantaloop Rose © H. Brune

Nachdem bisher im wesentlichen die Rosen an der Hofeinfahrt blühten (Gertrude Jekyll, Constance Spry, Rose de Resht) hat am warmen Pfingstwochenende jetzt auch der Hauptgarten nachgezogen.

Am auffälligsten ist dort im Moment noch das von uns als ‘Cantaloop’ Rose bezeichnete Exemplar. Warum wir diese Rose so nennen, darüber haben wir schon im letzten Jahr gebloggt.

Vermutlich handelt es sich hierbei um eine sogn. ‘Alte Rose’ bzw. ‘Historische Rose’. Laut der Wikipedia versteht man darunter Rosen, die bereits vor 1867 kultiviert wurden. Woher dieses etwas willkürlich erscheinende Datum kommt wird ebenfalls in dem Wikipedia Artikel erklärt.

Von den ‘Alten Rosen’ ist die Rosa Alba zumindest der Beschreibung nach recht passend, vor allem da sie in der Wikipedia auch als ‘Weiße Bauernrose’ bezeichnet wird. Nun, ganz genau werden wir wohl wie erfahren, was wir da für eine wunderbar duftende Rose haben.

Wenn Sie das Bild vergrößern fällt Ihnen vielleicht auch der Käfer auf, der gerade in der Blüte verschwinden will. Hierbei handelt es sich um einen Gartenlaubkäfer. Sie scheinen nach unseren Beobachtungen etwas an den Rosenblütenblättern zu fressen, sind aber vergleichsweise harmlos und wir lassen sie gewähren.

Dienstag, 2. Juni 2009

Ein seltener Schmetterlingsbesuch

Obwohl wir schon seit einigen Jahren die Schmetterlinge in unserem Garten und der Umgebung beobachten und fotografieren gibt es doch immer mal wieder eine neue Art zu sehen, die uns bisher noch nicht vor die Linse gekommen ist.

Nachtkerzen-Schwärmer © H. BruneSo konnten wir am Pfingstwochenende zum ersten Mal den  Nachtkerzen-Schwärmer beobachten und auch gleich fotografieren.

Dieser nachtaktive Falter ist auf den ersten Blick dem Taubenschwänzchen sehr ähnlich, das allerdings tagaktiv ist.

Beide Falter gehören zur Familie der Schwärmer, die blitzschnell von Blüte zu Blüte fliegen und schwebend den Nektar holen. Gerade das Taubenschwänzchen sorgt  daher in jedem Jahr wieder für Meldungen, dass in Deutschland Kolibris gesichtet würden.  Weitere Informationen zu diesem Falter finden Sie in der Wikipedia oder auch bei schmetterling-raupe.de.

Am gestrigen Pfingstmontag haben wir dann noch einen Schmetterling gesehen, der früher eigentlich nicht besonders selten war, den wir aber fast eineinhalb Jahre im Garten vermisst haben: Den ‘Kleinen Fuchs’. Vielleicht taucht diese Art jetzt wieder häufiger auf, wir sind jedenfalls gespannt.

Montag, 1. Juni 2009

Rosensprint: Constance Spry

Der Rosensprint geht weiter, und zwar mit einer weiteren David Austin Rose: Constance Spry. Auch diese Rose erwartet sie zusammen mit ‘Gertrude Jekyll’ und ‘Rose de Resht’ bereits an der Hofeinfahrt.

Rose Constance Spry © H. Brune

Laut dem Wikipedia Artikel zu den Englischen Rosen ist ‘Constance Spry’ für David Austin eine ganz besondere Rose. Mit ihr gelang ihm 1963 (laut der David Austin Webseite 1961) zum ersten Mal die Umsetzung seines großen züchterischen Ziels, welches die Wikipedia so übersetzt:

„…Züchtungsziel bei den Englischen Rosen war nicht so sehr die Leuchtkraft der Blütenfarbe oder gar die übermäßige Produktion von Blüten, sondern der feine Charme und Duft der einzelnen Blüten.“

Da David Austin sehr eng mit der Geschichte der Englischen Rosen verknüpft ist wird die ‘Constance Spry’ als erste Englische Rose bezeichnet.

Trotzdem David Austin nicht das Ziel hatte Rosen mit besonders großer Blütenanzahl zu züchten zeigte unsere ca. 2m hohe Rose heute morgen mehr als 40 geöffnete Blüten, und viele weitere Knospen sind noch geschlossen.

Der schöne Geruch, den diese Blüten verströmen, bezeichnet die David Austin Webseite im übrigen als Myrrheduft.

Zum Schluss noch der Hinweis für diejenigen, die uns nicht bei Twitter folgen: Die Ramblerrosen blühen jetzt zum größten Teil, insbesondere das gewaltigste Exemplar vor dem Café. In unserem Rosenphotoalbum finden Sie ein aktuelles Bild.

Sonntag, 31. Mai 2009

An Pfingsten geöffnet / Es ist Erdbeerzeit

Das Café im Kräutergarten hat an Erdbeerzeit © H. Brunebeiden Pfingsttagen jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, auch wenn das Wetter ja nur als durchwachsen angekündigt ist.

Heute haben wir auch wieder unsere Erdbeer-Joghurt-Torte im Angebot. Die frischen Erdbeeren, die wir gestern gekauft haben, hatten zum ersten Mal in diesem Jahr den vollen, süßen Geschmack. Die kräftige Sonne der vergangenen Tage hat also ihre Wirkung gehabt.

Pünktlich blüht die Pfingstrose

Pfingstrose © H. Brune

In diesem Jahr scheint unser Garten recht gut im Takt mit den Feiertagen zu gedeihen:

Blühte an Himmelfahrt schon das Himmelfahrtsblümchen, so haben sich nun auch die ersten Pfingstrosen rechtzeitig geöffnet. Ihre gefüllten Blüten bilden pampelmusengroße lachsfarbene Bälle im hinteren Teil des Gartens, die man durch ihre Größe selbst von der Caféterrasse aus wahrnehmen kann.

Die Pfingstrosen werden auch Päonien genannt, nach ihrem Gattungsnamen Paeonia. Laut der Wikipedia ist sie die Pflanze mit der höchsten Pollenzahl, es sollen pro Blüte ca. 3.6 Millionen sein! Damit übertrifft die Pfingstrose offenbar als einzige noch den Klatschmohn.