Donnerstag, 11. Juni 2009

Der Salbei als Heilmittel

In unserem Rosenbeeten blühen nun die Salbeipflanzen. Im Bild sieht man die großen Salbei © H. Bruneblauen Blüten unserer dunkelblättrigen Sorte, an denen man gut erkennen kann, warum der Salbei zu den Lippenblütlern gehört. Von allen Kräutern in unserem Garten hat der Salbei vermutlich die größten Einzelblüten.

Dem echten Salbei (Salvia officinalis) wird als Name neben Garten-Salbei oder Küchensalbei oft auch Heilsalbei verliehen. Das ist zwar in gewisser Weise doppeltgemoppelt, da der Artname salvia sich vom lateinischen salvare = heilen ableitet, aber auf Grund der vielfältigen Wirkungen, die dem Salbei zugeschrieben werden, wohl durchaus berechtigt.

Bei einer Internetsuche nach ‘Salbei’ findet man viele Seiten, auf denen dutzende von Anwendungsmöglichkeiten des Salbeis beschrieben werden, von Appetitlosigkeit bis hin zu Zahnfleischbluten. Leider gibt es meist keine Referenzen auf diesen Seiten, über die man die beschriebenen Wirkungen nachvollziehen bzw. belegen könnte.

Der Wikipedia Artikel zum Heilsalbei ist daher auch etwas zurückhaltender, aber selbst hier finden sich Beschreibungen der entzündungshemmenden Wirkung. Historisch besonders interessant sind dabei vielleicht die Berichte über Diebe, die sich während großer Pestepidemien bei ihren Raubzügen durch Pflanzenextrakte, die u. a. Salbei enthielten, schützen, und für die Preisgabe dieses Geheimnisses sogar Straffreiheit erhielten.

Heute ab 14 Uhr geöffnet

Am heutigen Fronleichnam hat unser Café ab 14 Uhr für Sie geöffnet.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Vermutlich zum letzten Mal in 2009: Die volle Blüte der großen Ramblerrosen

Am kommenden langen Wochenende wird die Blüte unserer weißen Ramblerrose © H. BruneRamblerrosen vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr in voller Pracht zu bewundern sein. Ein großer Nachteil dieser tollen Rose ist es eben, dass sie nur einmal blüht und das auch nur verhältnismäßig kurz.

In dieser Saison trägt zwar das kühle Wetter etwas dazu bei die Blütephase zu verlängern, aber am übernächsten Wochenende wird der Zauber vermutlich dann doch vorbei sein.

Jetzt hat jedenfalls auch das Exemplar auf der Caféterrasse über Tisch 8 die meisten Blüten geöffnet und es herrscht trotz des Regens meist ein unglaubliches Brummen von den unzähligen Hummeln.

Die große Exemplar vor dem Café ist hingegen schon weiter und zeigt jetzt kurz vor dem Verblühen eine leichte Rotfärbung, die uns so auch noch nie aufgefallen war.

Dienstag, 9. Juni 2009

Die Kräuterfresser erwischt

Heuschrecke © H. Brune

Als wir gestern in einer der kurzen Regenpausen ein paar Bilder in unserem Garten machten bemerkten wir an einer der Eibisch Pflanzen ein recht großes grünes Insekt, welches sich farblich sehr gut an die Blätter angepasst hatte.

Nachdem wir es kurz aus den Augen verloren hatten tauchte es dann wieder auf den obersten Blättern auf um, wie wir dachten, sich etwas zu sonnen. Diesen Moment zeigt der obere Teil des Bildes.

Als wir aber einige Minuten später noch einmal nachsahen, da hatte das Tier bereits ein recht großes Loch mitten in das Eibischblatt gefressen! Das Ergebnis sieht man im unteren Teil des Bildes. Überraschend fanden wir die Geschwindigkeit, mit der die Heuschrecke unsere Pflanzen verzehrt hat. Da erscheinen die Berichte von Heuschreckenplagen, die man z. B. in der Wikipedia nachlesen kann, gleich viel realistischer.

Aber so lange wir nur ein oder zwei Exemplare im Garten haben müssen wir uns noch keine Sorgen machen und können sie wohl gewähren lassen.

Montag, 8. Juni 2009

Rosensprint: Unsere Rosen im Regen

An diesem Wochenende hatten wir endlich den lang erwarteten Regen. Auch Eden Rose 85 © H. Brunewenn das kalte und feuchte Wetter für unser Café nicht so schön war: unserem Garten hat es sehr gut getan.

Auch die Rosen sind in den meisten Fällen sehr glücklich mit dem frischen Wasser an ihren Wurzeln. Eine Ausnahme ist da nur die Eden Rose 85:

Schon im letzten Jahr hatten wir darüber gebloggt, dass sie mit Abstand die Rose mit der größten Blütenblattanzahl in unserem Garten ist. Selbst die Rose de Resht kann da nicht mithalten.

Die großen Knospen haben daher auch mehr als eine Woche gebraucht bis zur Entfaltung, wobei die Entfaltung hier nicht bedeutet, dass man das Blüteninnere zu sehen bekommt. Dieses bleibt immer unter den vielen Blattlagen verborgen.

Leider neigen diese wunderbaren Blüten dazu bei Regen sehr schnell braun zu werden, danach fallen sie in wenigen Tagen ab. Auf der Blüte im Bild hat der Regen aber seine schädliche Wirkung noch nicht entfaltet und die Tropfen auf weiß-rosa Hintergrund lassen sie eher ‘taufrisch’ erscheinen.

Sonntag, 7. Juni 2009

Die weiße Digitalis

In den Beeten unter dem Essigbaum zeigen sich seit einigen Fingerhut| Digitalis purpurea 'Alba' © H. BruneTagen die langen Stängel des Roten Fingerhuts (Digitalis purpurea) in sein weißen Form (Digitalis purpurea 'Alba')

Die Pflanzen sind wie immer ein Anziehungspunkt für die Hummeln, die als einzige in die auch als ‘Rachenblumen’ bezeichneten Blüten eindringen können. Andere Insekten werden durch Sperrhaare abgehalten, die Sie, wenn Sie das Bild durch Anklicken vergrößern, gut erkennen können.

Der rote Fingerhut gehört zu den Langtagspflanzen. Unter diese Bezeichnung fallen Pflanzen, die eine bestimmte Menge Mindestmenge an Tageslicht brauchen, damit mit dem Blühen zu beginnen. Man könnte es auch so ausdrücken, dass der Fingerhut mit der Blüte wartet bis der Sommer kommt. Umgekehrt gibt es auch Pflanzen die darauf warten, das er wieder geht (dies sind die Kurztagspflanzen). Die ausführliche Beschreibung dieses Verhaltens findet man in der Wikipedia.

Weiterer Bilder des Fingerhuts finden Sie auch in einem Blogeintrag vom letzten Jahr und in unserem Gartenphotoalbum.

Samstag, 6. Juni 2009

Rosensprint: Die ‘Rose der Welt’

Und weiter geht es mit dem Rosensprint: Heute möchten wir etwas über die Essig-Rosen in unserem Garten schreiben, von Rosa Mundi | Rosa gallica versicolor © H. Bruneder wir gleich mehrere Exemplare an verschiedenen Stellen gepflanzt haben.  So wächst ein Exemplare direkt zwischen Rose de Resht und Gertrude Jekyll, andere sind im Hauptgarten zu finden.

Die Essigrosen gehören wie auch die ‘Cantaloop’ Rose zu den Alten Rosen, was bei dieser Art besonders treffend ist: Die Essigrosen, die auch Rosa gallica heißen, waren laut der Wikipedia bereits im Altertum bekannt.

Unsere gestreifte Variante ist die sogenannte Rosa gallica versicolor, die laut der Wikipedia durch eine plötzlich auftretende Mutation aus der Sorte 'Officinalis' etwa 1583 entstanden ist.  Nach der Sorte ‘Officinalis’ wird sie manchmal auch ‘Apothekerrose’ genannt, in der Wikipedia findet man auch den Namen Rosa Mundi, also Rose der Welt.

Die Essigrose ist damit wohl zugleich die älteste Sorte und die mit dem imposantesten Namen, die wir in unserem Garten haben. Trotz ihres Alters kann sie in Bezug auf Gesundheit, Schönheit und Wüchsigkeit leicht mit moderneren Züchtungen mithalten.

Auch in diesem Rosenbild haben wir wieder einen Besucher mit fotographiert: Diesmal ist es ein Pinselkäfer. Diese Käfer scheinen sich sehr gerne auf Blüten auszuruhen, wobei die Blüte durchaus auch viel kleiner als eine Rose sein kann.

Freitag, 5. Juni 2009

Jetzt ist die Zeit zum Aufsetzen des Holunderblütensekts

Überall blüht jetzt wieder der Holunder, genauer gesagt der schwarze Holunder © H. BruneHolunder (Sambucus nigra). Auch in unserem Garten wachsen mehrere Exemplare, eines der größten ist 4-5 Meter hoch und wächst genau gegenüber der Caféterrasse an der anderen Seite des Gartens.

Die unzähligen Schirmrispen (nein, es sind keine Dolden:) laden geradezu dazu ein einige zu ernten und daraus Hokunderblütensekt herzustellen. Schon im letzten Jahr hatten wir das Rezept zusammen mit einigen Hinweisen zur Herstellung gebloggt. Interessanterweise findet man inzwischen selbst bei der Wikipedia einen Artikel zum Holundersekt.

Uns ist der Sekt im letzten Jahr sehr gut gelungen und er hat sich ein Jahr in seinen Flaschen gehalten. So lange muss man allerdings nicht warten bis zum ersten Genuss: Sobald der Sekt beginnt zu moussieren kann man ihn bereits probieren. Am Anfang enthält er noch fast keinen Alkohol und ist dafür um so süßer.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Tisch 8 - Der neue Lieblingsplatz unserer Gäste

Seit unsere Gäste in diesem Jahr draußen auf unserer Caféterrasse sitzen können haben wir eine interessante Erfahrung gemacht: es gibt einen neuen Lieblingstisch!Caféterrasse © H. Brune

Dieser Tisch (für uns die Nr. 8) steht direkt am Stamm der vor einigen Jahren abgestorbenen Zierkirsche und ist jetzt wunderbar beschattet von der pilzartige gewachsenen Ramblerrose, die wie vor 3 Jahren dort gepflanzt haben.

Noch im letzten Jahr war dieser Tisch eher unbeliebt, vermutlich weil er noch nicht genug Schatten hatte. Jetzt bietet er aber einen Laubenplatz mit bestem Blick auf den Garten und scheint sogar den Tischen direkt am Garten den Rang abgelaufen zu haben.

Tote Zierkirsche © H. Brune In diesem Bild aus dem Jahre 2006 kann man sehen wie alles begann: Damals hatten wir nach unserem ersten Winter im Café feststellen müssen, dass unsere schöne japanische Zierkirsche nicht überlebt hatte und nach einer Lösung gesucht, wie wir unsere Terrasse weiterhin begrünt halten könnten. Die Idee war dann, dass wir den Stamm schälen und verschiedene rankende Pflanzen daran setzen. Im Jahr 2006 sah’ dies noch recht kahl aus, so dass einige Gäste scherzhaft vom ‘Affenbaum’ sprachen.

Nach drei Jahren haben sich aber der Wein, die Glyzinie und insbesondere die Ramblerrose so prächtig entwickelt, dass wir in der aktuellen Wuchsphase alle zwei Wochen einmal die zu langen Triebe beschneiden müssen, damit unsere Terrasse noch begehbar bleibt. An diesem Wochenende wird auch diese Ramblerrose in voller Blüte stehen. An Tisch 8 wird man dann unter einem großen duftenden Blütenschirm seinen Latino mit Erdbeerkuchen genießen können.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Rosensprint: Die ‘Cantaloop’ Rose - eine Rosa Alba?

Cantaloop Rose © H. Brune

Nachdem bisher im wesentlichen die Rosen an der Hofeinfahrt blühten (Gertrude Jekyll, Constance Spry, Rose de Resht) hat am warmen Pfingstwochenende jetzt auch der Hauptgarten nachgezogen.

Am auffälligsten ist dort im Moment noch das von uns als ‘Cantaloop’ Rose bezeichnete Exemplar. Warum wir diese Rose so nennen, darüber haben wir schon im letzten Jahr gebloggt.

Vermutlich handelt es sich hierbei um eine sogn. ‘Alte Rose’ bzw. ‘Historische Rose’. Laut der Wikipedia versteht man darunter Rosen, die bereits vor 1867 kultiviert wurden. Woher dieses etwas willkürlich erscheinende Datum kommt wird ebenfalls in dem Wikipedia Artikel erklärt.

Von den ‘Alten Rosen’ ist die Rosa Alba zumindest der Beschreibung nach recht passend, vor allem da sie in der Wikipedia auch als ‘Weiße Bauernrose’ bezeichnet wird. Nun, ganz genau werden wir wohl wie erfahren, was wir da für eine wunderbar duftende Rose haben.

Wenn Sie das Bild vergrößern fällt Ihnen vielleicht auch der Käfer auf, der gerade in der Blüte verschwinden will. Hierbei handelt es sich um einen Gartenlaubkäfer. Sie scheinen nach unseren Beobachtungen etwas an den Rosenblütenblättern zu fressen, sind aber vergleichsweise harmlos und wir lassen sie gewähren.

Dienstag, 2. Juni 2009

Ein seltener Schmetterlingsbesuch

Obwohl wir schon seit einigen Jahren die Schmetterlinge in unserem Garten und der Umgebung beobachten und fotografieren gibt es doch immer mal wieder eine neue Art zu sehen, die uns bisher noch nicht vor die Linse gekommen ist.

Nachtkerzen-Schwärmer © H. BruneSo konnten wir am Pfingstwochenende zum ersten Mal den  Nachtkerzen-Schwärmer beobachten und auch gleich fotografieren.

Dieser nachtaktive Falter ist auf den ersten Blick dem Taubenschwänzchen sehr ähnlich, das allerdings tagaktiv ist.

Beide Falter gehören zur Familie der Schwärmer, die blitzschnell von Blüte zu Blüte fliegen und schwebend den Nektar holen. Gerade das Taubenschwänzchen sorgt  daher in jedem Jahr wieder für Meldungen, dass in Deutschland Kolibris gesichtet würden.  Weitere Informationen zu diesem Falter finden Sie in der Wikipedia oder auch bei schmetterling-raupe.de.

Am gestrigen Pfingstmontag haben wir dann noch einen Schmetterling gesehen, der früher eigentlich nicht besonders selten war, den wir aber fast eineinhalb Jahre im Garten vermisst haben: Den ‘Kleinen Fuchs’. Vielleicht taucht diese Art jetzt wieder häufiger auf, wir sind jedenfalls gespannt.

Montag, 1. Juni 2009

Rosensprint: Constance Spry

Der Rosensprint geht weiter, und zwar mit einer weiteren David Austin Rose: Constance Spry. Auch diese Rose erwartet sie zusammen mit ‘Gertrude Jekyll’ und ‘Rose de Resht’ bereits an der Hofeinfahrt.

Rose Constance Spry © H. Brune

Laut dem Wikipedia Artikel zu den Englischen Rosen ist ‘Constance Spry’ für David Austin eine ganz besondere Rose. Mit ihr gelang ihm 1963 (laut der David Austin Webseite 1961) zum ersten Mal die Umsetzung seines großen züchterischen Ziels, welches die Wikipedia so übersetzt:

„…Züchtungsziel bei den Englischen Rosen war nicht so sehr die Leuchtkraft der Blütenfarbe oder gar die übermäßige Produktion von Blüten, sondern der feine Charme und Duft der einzelnen Blüten.“

Da David Austin sehr eng mit der Geschichte der Englischen Rosen verknüpft ist wird die ‘Constance Spry’ als erste Englische Rose bezeichnet.

Trotzdem David Austin nicht das Ziel hatte Rosen mit besonders großer Blütenanzahl zu züchten zeigte unsere ca. 2m hohe Rose heute morgen mehr als 40 geöffnete Blüten, und viele weitere Knospen sind noch geschlossen.

Der schöne Geruch, den diese Blüten verströmen, bezeichnet die David Austin Webseite im übrigen als Myrrheduft.

Zum Schluss noch der Hinweis für diejenigen, die uns nicht bei Twitter folgen: Die Ramblerrosen blühen jetzt zum größten Teil, insbesondere das gewaltigste Exemplar vor dem Café. In unserem Rosenphotoalbum finden Sie ein aktuelles Bild.

Sonntag, 31. Mai 2009

An Pfingsten geöffnet / Es ist Erdbeerzeit

Das Café im Kräutergarten hat an Erdbeerzeit © H. Brunebeiden Pfingsttagen jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, auch wenn das Wetter ja nur als durchwachsen angekündigt ist.

Heute haben wir auch wieder unsere Erdbeer-Joghurt-Torte im Angebot. Die frischen Erdbeeren, die wir gestern gekauft haben, hatten zum ersten Mal in diesem Jahr den vollen, süßen Geschmack. Die kräftige Sonne der vergangenen Tage hat also ihre Wirkung gehabt.

Pünktlich blüht die Pfingstrose

Pfingstrose © H. Brune

In diesem Jahr scheint unser Garten recht gut im Takt mit den Feiertagen zu gedeihen:

Blühte an Himmelfahrt schon das Himmelfahrtsblümchen, so haben sich nun auch die ersten Pfingstrosen rechtzeitig geöffnet. Ihre gefüllten Blüten bilden pampelmusengroße lachsfarbene Bälle im hinteren Teil des Gartens, die man durch ihre Größe selbst von der Caféterrasse aus wahrnehmen kann.

Die Pfingstrosen werden auch Päonien genannt, nach ihrem Gattungsnamen Paeonia. Laut der Wikipedia ist sie die Pflanze mit der höchsten Pollenzahl, es sollen pro Blüte ca. 3.6 Millionen sein! Damit übertrifft die Pfingstrose offenbar als einzige noch den Klatschmohn.

Samstag, 30. Mai 2009

Rosensprint: Gertrude Jekyll

Rose Gertrude Jekyll © H. Brune

In den nächsten Tagen werden wir viel über unseren Rosen bloggen, denn die legen jetzt alle gemeinsam einen echten Sprint hin.

Gestern blühten bereits 7 verschiedene Edelrosen und weitere werden in den nächsten Tagen hinzu kommen.

Schon an der Einfahrt, in unmittelbarer Nachbarschaft der Rose de Resht, blüht jetzt die David Austin Rose ‘Gertrude Jekyll’. Dies ist laut der Wikipedia eine Züchtung aus dem Jahre 1986, also noch vergleichsweise jung. Bei unserer gestrigen Auflistung von ‘Duftattraktionen’ in unserem Garten haben wir diese Rose ganz vergessen, obwohl sie sehr intensiv ist.

Der Züchter hat mit seiner Namenswahl an die englische Gärtnerin Gertude Jekyll erinnern wollen, die prägend für den englischen Gartenstil war und einen interessanten Lebenslauf hat. Es gibt heute sogar eine offizielle Gertude Jekyll Webseite.

Freitag, 29. Mai 2009

Eine Attraktion für unsere Schmetterlinge und unsere Nase: Die Nachtviole

In den Kräuter- und Rosenbeeten blühen schon seit ca. 2 Wochen die Nachtviolen in großer Zahl. Diese Pflanze passt gut in einen SchmetterlingsgartenNachtviole und Kohlweißling © H. Brune, da sie nicht nur Nahrung bietet (wie im Bild einem kleinen Kohlweißling), sondern laut der Wikipedia auch eine Heimat für verschiedene Raupen ist, z. B. des Aurorafalters.

Ihren Namen ‘Nachtviole’ trägt dieses Kreuzblütergewächs weil es seinen Duft gegen Abend am intensivsten verströmt. Dieser Duft erinnert uns sehr an Nelken und damit irgendwie an Weihnachten und die dazu gehörige Plätzchenbäckerei.

Überhaupt könnte man unseren Garten im Moment auch als Duftgarten bezeichnen: Wenn Sie uns in den kommenden Tagen besuchen, so sollten Sie vielleicht einmal an folgenden Pflanzen schnuppern:

  • Rose de Resht, die intensive Damaszenerrose
  • ‘Cantaloop’ Rose, eine wunderbar duftende Bauernrose
  • Kartoffelrose, die weiterhin die Elisabethallee in einen ‘Dufttunnel’ verwandelt
  • Nachtviole
  • Lavendel und natürlich der
  • Jasmin, der Sie olfaktorisch bereits aus mehreren Metern Entfernung umarmt.

Vermeiden sollten Sie hingegen die Margeriten:)

Donnerstag, 28. Mai 2009

Kräuterblüte: Auch die Katzenminze zeigt nun ihre kleinen blauen Kelche

Katzenminze © H. BruneNeben Kräutern wie Thymian, Bohnenkraut, Rosenwaldmeister und Lauch blüht nun auch die Katzenminze in unseren Beeten.

Wie schon im letzten Jahr gebloggt sind unsere Katzen offenbar nicht besonders angetan von dieser Pflanze, die eigentlich fast magische Anziehungskräfte auf sie haben müsste. Aber vielleicht haben wir auch die falsche Sorte (obwohl wir froh sind, dass die Katzen unsere Kräuter in Ruhe lassen, wo es doch schon genug andere Tiere gibt, die unseren Pflanzen an die Blätter wollen).

PS: Die größte unserer weißen Ramblerrosen ist jetzt fast bis zur Spitze in 6-7 Meter Höhe aufgeblüht! Am Pfingstwochenende gibt es also richtig etwas zu sehen in unserem Garten.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Der Klatschmohn begleitet uns

Roter Klatschmohn © H. Brune An den Rändern der Getreidefelder blüht der wilde Klatschmohn (Papaver rhoeas). Beim Spaziergang während des Sonnenaufgangs mit dem Hund sieht man nun immer Blüten wie die im Bild gezeigte, die gerade ihre Hülle sprengen und sich entfalten wollen.

Was uns noch nicht ganz klar ist: Halten die Mohnblüten dann nur einen einzigen Tag und sind abends schon wieder verblüht? Zumindest wenn man versucht den Klatschmohn in eine Vase zu stellen ist das so, aber in der freien Natur?

In Kürze werden sich auch die großen Mohnpflanzen in unserem Garten öffnen. Die halten ihre Blütenblätter auf  jeden Fall mehrere Tage.

Zum Schluss noch ein kleines Quiz: schon im letzten Jahr hatten wir einen Blogeintrag zum Klatschmohn und dort auf die ungeheure Anzahl an Pollen hingewiesen, die jede einzelne Blüte laut der Wikipedia produziert. Wenn Sie raten wollen:

Produziert eine einzelne Blüte ca.:

    • 25.000 Pollen
    • 250.000 Pollen oder
    • 2.500.000 Pollen?

Die Lösung finden sie in der Wikipedia. Aber nicht schummeln!

Dienstag, 26. Mai 2009

Du bist, was Du isst – 3. Termin am 02.06.09 zum Thema ‘Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen’

© Petra Linnenbrügger Am Dienstag, dem 02.06.2009, findet im Café im Kräutergarten die dritte Veranstaltung der neuen regelmäßigen Informationsabende zum Thema Ernährung statt. Heilpraktikerin Petra Linnenbrügger wird dabei zum Thema

‘Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen’

vortragen. Es besteht dabei ausreichend Zeit für allgemeine und persönlichen Fragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und dauert ca. 1.5 – 2 Stunden. Begleitend bieten wir Ihnen ‘kleine Kräuterleckereien’ zum Probieren an.

Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag von 5,00€ erhoben. Wir bitten um eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0 52 01/66 93 67, per Fax an 0 52 01/66 93 68 oder per E-Mail an PeLinn@web.de.

Ab April 2009 wird  jeden 1. Dienstag im Monat eine Veranstaltung im Rahmen dieser Reihe stattfinden. Die Themen werden in unserem Blog und auf der Homepage von Frau Linnenbrügger jeweils rechtzeitig angekündigt:

http://www.energie-in-fotografie.de/

Der 4. Termin unserer Reihe findet am 07.07.2009 statt und hat das Thema ‘Gewichtsreduktion’.

Montag, 25. Mai 2009

Die großen Ramblerrosen stehen in den Startlöchern

Ramblerrose © H. Brune Jetzt ist es so weit! Wie in jedem Jahr beginnt nun die einmalige, viel zu kurze Zeit der Blüte der großen weißen Ramblerrosen. Gestern öffneten sich bei dem Exemplar, welches über das Cafédach rankt, als erstes einige dutzend Blüten, aber auch die größte Rose, die direkte gegenüber der Caféterrasse hoch in die Kiefern rankt, ist fast so weit. Da das Wetter sehr warm bleiben soll wird es nur noch 2 oder 3 Tage dauern bis sich wieder der wunderbare, im Bild gezeigte Anblick bietet. Aber auch andere Rosen zeigen jetzt ihre Blüten:

Schon seit ein paar Tagen blüht an der Hofeinfahrt die Rose de Resht, eine stark duftende Damaszener-Rose, von der wir in unserem Rosenphotoalbum ein neues Bild veröffentlicht haben. Sie wird eingerahmt von blühendem Rosenwaldmeister und einer weiteren Rose, der ‘Gertrude Jekyll’, die nun ebenfalls die ersten Knospen öffnet.

Insgesamt stehen jetzt fast alle Edelrosen kurz vor der ersten Blüte, in den nächsten Tagen und Wochen wird es also viel zu sehen (und zu bloggen) geben.

Sonntag, 24. Mai 2009

Die Schwertlilien kommen

Lilien © H. BruneIn unserem Ginkgobeet blühen jetzt viele Schwertlilien und auch an den Bächen in der Umgebung kann man die gelben Exemplare in großer Zahl sehen, sofern sie noch nicht von den gefräßigen Schnecken vertilgt wurden. Die mehrfarbigen Sorten in unserem Garten werden als Iris versicolor bezeichnet, sie gehören in die gleiche Familie wie die kleinen Iris, die bereits Mitte März erblühten.

In den nächsten Wochen werden noch etliche weitere Lilienarten erblühen. Leider haben sich in unserem Garten die Lilienhähnchen offenbar im letzten Jahr sehr wohl gefühlt und stark vermehrt. Insbesondere ihre gefräßigen, ekligen Larven (siehe dazu die Wikipedia) setzen den Pflanzen sehr zu. Nachdem wir gestern dutzende abgesammelt und an die Fische im Teich verfüttert haben wird es jetzt hoffentlich besser.

Ein weiteres Bild der gerade blühenden Lilien haben wir über Twitter hochgeladen. Es zeigt eine Biene, die eine große, leuchtende Lilienblüte erklimmt.

Samstag, 23. Mai 2009

Die Katzenpfötchen sorgen für Überraschung im Garten

Katzenpfötchen © H. Brune

In unserem Garten blühen nun die Katzenpfötchen, genau passend zu ihrem alternativen Namen Himmelfahrtsblümchen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die schweren Blüten’gnubbel’ an den Enden der 20-30cm langen Stängel im Frühlingswind wiegen. Diese markanten Stängel sind auch in den Gattungsnamen Antennaria eingegangen: antenna ist das lateinische Wort für Fühler.

Für eine Überraschung hat bei uns die Entdeckung gesorgt, dass sich eine ganze Kolonie dieser Korbblütler auf der Rückseite der Elisabethallee am Rand der Kuhweide angesiedelt hat. Ganz ohne unser Zutun!

Auch in der freien Natur sieht man bei uns jetzt viele Exemplare des Katzenpfötchens, sowohl an den Rändern der Industriegebiete wie auch auf dem ehemaligen Bahngleisbett am Bahnhof Borgholzhausen. Interessant ist für uns daher, dass laut dem Wikipedia Artikel zum Gemeinen Katzenpfötchen diese Pflanze auf der Roten Liste steht. Möglicherweise handelt es sich daher bei den von uns beobachteten Pflanzen um verwilderte Gartenexemplare.

Freitag, 22. Mai 2009

Was sind Lerchenfenster, oder: Können die Bauern nicht mehr richtig säen?

Zwei Lerchenfenster Vielleicht sind Ihnen in den letzten Wochen auch schon einmal die ‘Löcher’ aufgefallen, die man im Kreis Gütersloh in vielen Getreideschlägen sehen kann? Dieses Bild wurde ca. 500m vom Hof Brune entfernt aufgenommen und zeigt zwei dieser Stellen in einem Gerstenacker.

Als erstes vermutet man da vielleicht, dass der betreffende Landwirt bei der Aussaat geschlafen und nicht gemerkt hat, dass seine Sämaschine leer war. In Wirklichkeit handelt es sich hier aber um ‘Lerchenfenster’, welche die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft so beschreibt:

Ein Lerchenfenster ist eine Fehlstelle im Acker, vorzugsweise wird es im Getreide angelegt…Adulte Feldlerchen können diese Fehlstellen als „Anflugschneisen“ nutzen, ihre Nester legen sie dann im umliegenden Getreide an.

Offenbar hat der Kreis Gütersloh hier eine Vorreiterrolle beim Schutz der Feldlerche gespielt und schon vor der landesweiten Initiative ein eigenes Programm initiiert. Weitere Informationen zu den Programmen finden Sie z. B. auf der Artenschutzseite des Kreis Güterloh. Noch genauere Informationen, viele Bilder und auch einen Link zu einem Beitrag des WDR zu diesem Thema finden Sie in den Seiten der Biologischen Station Gütersloh.

Der Oldendorfer Bauernladen unterweg: Rheda-Wiedenbrück

An diesem Wochenende treffen Sie uns auf dem ‘Frühling im Park’ in Rheda-Wiedenbrück. Dieses Garten- und Kulturfest findet auf dem Gelände des Schloss’ Rheda statt.

Weitere Informationen, z. B. zu den Eintrittspreisen, finden Sie hier:

http://www.fruehling-im-park.de/

Donnerstag, 21. Mai 2009

Der frühe Jasmin hüllt uns in Wohlgeruch

DSC_0680 Die Wärme der letzten Tage hat unseren frühen Jasminstrauch am Teich so richtig aufblühen lassen. Er ist jetzt über und über mit weißen Blütentrauben bedeckt, die den jasmin-typischen intensiven Duft verströmen. Selbst der heute nur leichte Luftzug reicht aus, um die Aromawolken bis auf die 20m entfernte Caféterrasse zu wehen.

Auch auf die Honig- und Nektarsammler in unserem Garten wirkt dieser Duft sehr anziehend. Jedenfalls sind am Jasmin immer verschiedene Hummelarten und Bienen anzutreffen. Für die Schmetterlinge scheint er bei uns hingegen weniger interessant zu sein. Sie nutzen ihn nach unseren Beobachtungen nur abends gerne als Aussichtspunkt, da der hohe Strauch lange von der Sonne beschienen wird.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Bekommen wir ein gutes Schmetterlingsjahr?

DSC_0649

Nach dem für die Schmetterlinge eher schlechten Jahr 2008 sehen wir in diesem Jahr wieder deutlich mehr dieser Sommervögel.

Gestern konnten wir z. B. sowohl im Garten wie auch in der freien Natur die ersten Exemplare der wunderschönen Distelfalter beobachten. Im Bild labt sich der Falter an den großen Bohnenkrautpolstern, die noch an der Einfahrt zum Café blühen.

Der Distelfalter ist laut der Wikipedia ein weit wandernder Falter. Da unser Exemplar im Bild auch schon leicht ausgebleicht und fransig wirkt trauen wir ihm ohne weiteres zu, dass es schon eine weite Reise aus dem Süden hinter sich hat.

Leider scheint diese Art die Angewohnheit zu haben sich abends auf Straßen und Wegen zur Ruhe zu setzen, so dass sie, kaum angekommen, schon wieder Opfer des Verkehrs wird. Ein solches, leicht lädiertes Exemplar sehen Sie hier.

Das Café hat an Christi Himmelfahrt geöffnet

Wir haben morgen wie immer an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Dienstag, 19. Mai 2009

Der Beinwell wächst gewaltig

DSC_0476An unserem (Feuerlösch-)Teich breitet sich der Echte Beinwell von Jahr zu Jahr weiter aus. Wir unterstützen ihn dabei tatkräftig.

Um den Beinwell zu vermehren kann man einfach die großen Wurzelgebilde teilen und verpflanzen. Diese Wurzelballen haben bei uns teilweise die Größe von Fußbällen erreicht.

Auch im letzten Jahr hatten wir in unserem Blog einen Eintrag zum Beinwell und haben darin die spezielle Technik gezeigt, der sich Bienen bedienen, um an den für sie eigentlich unerreichbaren Beinwellnektar zu gelangen. Für dieses Bild hat sich sogar eine Imkerzeitschrift interessiert.

Montag, 18. Mai 2009

Der Thymian lockt

DSC_0530In unseren Beeten blüht seit einigen Tagen auch der Thymian. Diese bei uns eher niedrige und unauffällige Gewürz- und Heilpflanze gilt botanisch als Halbstrauch und hat dementsprechend leicht verholzt Stängel, an denen aber bis zum Winter immer wieder frische Blätter sprießen.

In der Blütezeit locken die röhrenförmigen Blüten kleine Schmetterlinge an, hier ist es ein Bläuling. Auch uns Menschen ‘lockt’ der Thymian, sowohl mit dem angenehmen Geruch, den er an warmen Tagen verströmt. Auch ist er natürlich in der Küche, gerade in der mediterranen, nicht wegzudenken, man denke nur an die Gewürzmischung Kräuter der Provence, in der er ein wichtiger Bestandteil ist.

In dem Wikipedia Artikel über die Thymiane finden sich noch weitere Anwendungen als Heilpflanze. Allerdings sind diese Beschreibungen offenbar noch nicht ausreichen belegt und daher mit entsprechenden Hinweisen versehen.

Sonntag, 17. Mai 2009

Das Caféblog feiert seinen 1. Geburtstag / Folgen Sie uns bei Twitter

Heute feiert unser Blog seinen ersten Geburtstag, ein Jubiläum, von dem wir damals noch gar nicht absehen könnten, ob wir unser ‘Experiment’ tatsächlich so lange durchhalten werden.

P1120775-1 Vor genau einem Jahr haben wir unser Internettagebuch mit einem Beitrag zum Aurorafalter gestartet. Mit unserem Blog wollten wir unsere Internetseite attraktiver für unsere Besucher gestalten und haben uns daher am Anfang auf Themen aus Garten, Laden und Café konzentriert. Relativ schnell kamen aber auch das Geschehen auf dem Hof und in der umgebenden Natur hinzu. Auch der Hund spielte immer häufiger eine Rolle, und sei es nur als Statist.

Am Anfang war uns auch unklar, wie oft wir unser Blog mit neuen Meldungen füttern sollten und könnten, und haben es konblumen_collagedann gleich etwas übertrieben. So wurden in der 3. Blogwoche gleich 19 neue Einträge von uns produziert! Das war dann doch etwas zu viel des Guten und im Laufe der Zeit haben wir uns dann zum Ziel gesetzt, möglichst jeden Tag einen neuen Eintrag zu machen, aber nicht mehr. Auch wenn dadurch manchmal interessante Pflanzen im Garten unerwähnt bleiben müssen.

Aber so haben wir noch Dinge übrig, über die wir in den folgenden Jahren (und darauf stellen wir uns jetzt ein)glyzinie berichten können. Nach einem Jahr haben wir nun etwas mehr als 300 Blogeinträge, was, wenn man die recht ereignislose Winterzeit abzieht, schon ganz gut auf eine Meldung pro Tag hinkommt. Die Tatsache, dass wir mit unserem Blog nun eine komplette Vegetationsperiode abdecken ist zugleich interessant und eine neue Herausforderung. Interessant ist es, weil wir so den direkten Vergleich der Blühzeiten zwischen 2008 und 2009 ziehen können. Auch lassen sich bereits jetzt Entwicklungen im Garten nachvollziehen, auch wenn es nicht immer schöne schneegloeckchen1sind. Eine Herausforderung ist es, weil wir ja nicht in jedem Jahr dasselbe erzählen möchten.

Eine für uns spannende Frage ist natürlich, welche Blogmeldungen wohl für unsere Besucher die interessantesten waren? Unsere Webseitenstatistik zeigt da eine eindeutige Siegerin! Und zwar ist es die Ankündigung der Veranstaltung von Frau Haase zur Verkehrssicherheit. Gleich danach kommt die Ankündigung der diesjährigen Schneeglöckchentage.

Bei den MeldungenP1150276, die sich um das Café drehen, ist interessanterweise die Ankündigung der Malakovtorte vom letzten September die Favoritin, allerdings dicht gefolgt von der Trümmertorte. Unten den Meldungen zu den Angeboten unseres Ladens hat es die eigentlich recht unspektakuläre Ankündigung, dass es Herbstgestecke gibt, auf den ersten Rang geschafft. Viel lieber hätten wir z. B. die Rosentasche gesehen.

Zum Ende unserer kleinen Geburtsmeldung möchten wir noch P1100722 ein kleines Geschenk machen, wobei Sie selbst entscheiden können, ob das Geschenk eher für Sie oder eher für uns selbst ist: Das Internet entwickelt sich immer weiter und laufend werden neue Ideen und Kommunikationsformen geboren. Einige sterben schnell wieder und meist ohne das es von vielen bemerkt wird, aber andere blühen auf und sind etwas Besonderes.

Für eine dieser neuen besonderen Ideen halten wir Twitter. Was genau Twitter ist kann nicht in wenigen Sätzen gesagt werden, ob die viel längere Beschreibung in der Wikipedia hilfreicher ist mag auch dahin gestellt sein. Aber falls Sie etwas wirklich Neues ausprobieren wollen, oder vielleicht schon bei Twitter sind:

twitter-logo

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Samstag, 16. Mai 2009

Heute im Café: Leckere Milchreistorte

P1170262 Als wir vor einigen Wochen zum ersten Mal unsere neue Milchreistorte mit Kirschen angeboten hatten waren die meisten Gäste etwas irritiert: ‘Milchreis!?’

Trotzdem haben wir sie gut verkauft und das Feedback genutzt um sie noch etwas leckerer zu machen. Und heute haben wir sie wieder im Angebot.

Ebenfalls bieten wir jetzt wieder die Gierschlimonade an. Dieses ungewöhnliche Erfrischungsgetränkt hatten wir im letzten Sommer erstmals auf der Tageskarte und haben uns sehr gefreut, als uns Stammgäste vor einigen Wochen wieder danach fragten. Und falls Sie zu den Gierschfeinden gehören, so können Sie auf diese Weise zu seiner Bekämpfung beitragen:)

Freitag, 15. Mai 2009

Der Oldendorfer Bauernladen unterwegs: Schloß Eggeringhausen

An diesem Wochenende treffen Sie den Oldendorfer Bauernladen auf der Garten & Ambiente, in Anröchte-Mellrich. Dieses Event findet im schönen Rahmen des Schlosses Eggeringhausen statt.

Weitere Informationen sowie eine Anfahrtsskizze finden Sie auf der Webseite des Veranstalters:

www.events-sponsoring.de

Allium Blüten im Garten

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Von der großen Familie der Lauchgewächse (Alliaceae) waren blühende Pflanzen in diesem Jahr bisher im wesentlichen in der freien Natur zu beobachten, insbesondere die große Blüte des Allium ursinums, also des Bären-Lauchs.

Nun sind aber auch im Garten viele Sorten so weit: Neben dem im Bild gezeigten Schnittlauch haben auch die bis zu einem Meter hohen Zierexemplare ihre kugeligen Blüten geöffnet. Es ist immer wieder ein interessanter Anblick wie die festen runden Blütenkapseln plötzlich aufbrechen und sich in kurzer Zeit um das 5-6fache vergrößern. Sie finden das Allium nahe der Caféterrasse und in verschiedenen Rosenbeeten.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Die große blaue Clematis öffnet sich

DSC_0353Während unsere großen Clematis Montana schon seit einigen Tagen prächtig blühen und so z. B. das Oldendorfer Ei mit einer weiß-rosa Krone versehen haben, waren die anderen Sorten bisher noch zögerlich. Nun ist es aber so weit:

Auch die Clematis am Rosenbogen vor dem Café öffnet allmählich ihre hellblauen Blüten. Schon lange hatten wir das Anwachsen der Knospen bis auf Fingerlänge beobachtet, aber die Eisheiligen haben sie bisher offenbar gebremst. Nun jedoch präsentieren sich die größten Clematisblüten, die wir in unserem Garten zu bieten haben, dem (leider heute nicht so blauen) Himmel und unseren Gästen.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Schattenblümchen: Die letzten Frühlingsblütenteppiche im Wald

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Nach der Blüte von Bärlauch und Sauerklee gibt es jetzt noch eine weitere Pflanze, die im Wald ausgedehnte Blütenteppiche bildet: das zweiblättrige Schattenblümchen.

Das Schattenblümchen wird botanisch der gleichen Familie wie die Maiglöckchen zugeordnet, auch wenn dies laut dem Wikipedia Artikel nicht unumstritten ist.

Im Gegensatz zu Bärlauch und Sauerklee ist das Schattenblümchen nach unserer Beobachtung allerdings nicht so sehr an den Hängen des Teutoburger Waldes zu finden, sondern eher in den kleinen Wäldern, die zwischen den Äckern im ‘Flachland’ liegen.

Dienstag, 12. Mai 2009

Unser ‘Dufttunnel’ ist wieder in Betrieb

DSC_0038 Seit dem letzten Wochenende blühen an unserer Elisabethallee wieder die Kartoffelrosen in großer Zahl. Diese Rose duftet noch intensiver als die Bibernellrose, vor allem hält sie ihren Duft bis in die Abendstunden. Wenn man dann am Ende eines warmen Tages durch die Elisabethallee geht befindet man sich in einem wahren Duftbad.

Durch ihren intensiven Duft eigenen sich die Blätter der Kartoffelrose gut zur Herstellung von Rosenprodukten wie Rosenzucker oder Rosenblütengelee. Und wenn die Blüten reif sind leuchten die großen Hagebutten, aus denen sich auch spannende Sachen machen lassen.

Das Name dieser mehrfach blühenden Rose soll sich laut dem entsprechenden Wikipedia Artikel übrigens von ihrem Laub ableiten. In der Wikipedia kann man auch weitere interessante Dinge über diese Pflanze lesen, z. B. das sie ursprünglich aus Japan stammt, aber bereits vor einigen Hundert Jahren nach Europa eingeführt wurde.

Montag, 11. Mai 2009

Schmetterlinge im Anflug

DSC_0293 Bei den teilweise schon sommerlichen Temperaturen des gestrigen Muttertags konnten wir wieder viele Schmetterlinge im Garten zu beobachten. Darunter waren Zitronenfalter, die erste Generation der Landkärtchen, Weißlinge und leider auch Miniermotten.

Im Bild sehen Sie einen männlichen Aurorafalter, der gerade von der schon leicht verwelkten Blüte eines Silbertalers abhebt. Hier hatte er sich kurz von den anstrengenden Paarungsaktivitäten erholt, die man gestern gut beobachten konnte. Die weiblichen Falter sind nicht ganz so auffällig, ihnen fehlt die orangene Färbung. Man kann sie gerade im Flug leicht für kleine Kohlweißlinge halten.

Ein weiteres Bild dieses schönen Frühlingsfalters, der nur wenige Monate fliegt, können Sie in einem unserer Blogeinträge vom letzten Jahr finden.

Sonntag, 10. Mai 2009

Jetzt leuchten die Margeriten am Wegesrand

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In den Gartenmärkten gab es schon vor Wochen blühende Margeriten zu erstehen, aber im Garten und am Wegesrand öffnen sie erst jetzt in nennenswertem Umfang ihre Blüten.

So gibt es seit einigen Jahren an der Ecke Versmolder- / Hesselteicherstraße, die sie abbiegen müssen um zum Hof Brune zu gelangen, eine große und immer wiederkehrende Gruppe von Margeriten, bei der wir gestern dieses Bild aufgenommen haben.

Auch wenn die Margerite wegen ihres schnell unangenehm werdenden Geruchs nicht gut als Vasenpflanze taugt übt sie eine besondere Anziehungskraft auf die meisten Menschen aus. In der Wikipedia findet sich z. B. ein interessanter Artikel zu den Margeritentagen, die am Anfang  des 20. Jahrhunderts verbreitet waren. Die Margerite galt demnach als die „weiße Blume der Barmherzigkeit“.

Samstag, 9. Mai 2009

Das Hasenglöckchen: Eine der letzten blühenden Zwiebelpflanzen

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Lange nach den anderen Zwiebelpflanzen wie Schneeglöckchen, Narzissen und Perlhyazinthen blüht jetzt an der Hofeinfahrt eine kleine und beim Vorbeifahren leicht zu übersehende Zwiebelpflanze: Das Hasenglöckchen.

Es gehört laut der Wikipedia zu den  Hyazinthengewächsen, ist aber eine eigene Pflanzengattung. Offenbar wird sie aber trotzdem in der Literatur manchmal mit zur Gattung der Scilla gezählt.

An unserer Hofeinfahrt finden sie Exemplare in drei Farben. Achten Sie einfach auf die Stöckchen, die im Boden stecken, damit der Rasenmähermann diese Winzlinge nicht übersieht.

Zorro im Nebel

DSC_0122 Unser Caféhund war jetzt schon fast einen Monat nicht mehr im Blog zu sehen, es wird also Zeit!  Und da wir heute zum ersten Mal seit Tagen wieder so richtig gutes Wetter zum fotografieren hatten zeigen wir jetzt diesen Schnappschuss:

Zorro hat es sich natürlich trotz des späten Frostes, den wir heute morgen stellenweise sahen, nicht nehmen lassen das taubedeckte Gras zu durchstöbern. Nass wie er war musste er dann einen Moment für das Bild Modell stehen und in dieser kurzen Wartezeit fing er sofort an sich mit Hilfe der schon kräftig strahlenden Sonne in einen dünnen Nebel zu hüllen. Ein echter Jagdhund weis eben immer, wie er sich unsichtbar machen kann.

Ein Beweisfoto, dass es heute morgen tatsächlich stellenweise gefroren hat, finden Sie übrigens bei TwitPic.

Freitag, 8. Mai 2009

Die Gerste schiebt die Ähren

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Die Wärme des gestrigen Tages hat die Gerste in kürzester Zeit ihre Ähren schieben lassen. Plötzlich bekommt man das Gefühl, dass der Frühling schon fast vorbei sei und nun der Sommer naht. Im letzten Jahr begann die Gerstenblüte erst 14 Tage später. Von der Gerstenblüte bis zur Ernte sind es meist nur 8 Wochen (zumindest war es in 2008 so). Dann werden schon die Mähdrescher rollen und der Sommer ist da.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Bald beginnt die Erdbeerzeit

P1050420 Vor ein paar Tagen haben die örtlichen Erdbeerbauern wieder ihre Verkaufsbuden an den Straßen aufgebaut, meist in direkter Nachbarschaft zu den Spargelständen. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern bis es heimische Erdbeeren gibt und wir wieder Erdbeertorten anbieten können.

In unserem Café legen wir Wert darauf Erdbeeren und andere heimische Früchte erst dann zu verarbeiten, wenn sie auch in unserer Region reif sind. Wir meinen, dass es keinen Sinn macht Früchte hunderte oder tausende von Kilometern zu transportieren, nur um sie schon schon einige Wochen früher verspeisen zu können. Und das Warten auf eine besondere Zeit im Jahr wie die Erdbeersaison ist auch etwas Schönes. Von daher bitten wir unsere erdbeerhungrigen Gäste noch um etwas Geduld. Im letzten Jahr war es Ende Mai so weit, dass wir die ersten Erdbeertorten anbieten konnten. In diesem Jahr wird es vermutlich früher sein.

In unserem Garten blühen jetzt auch die Ziererdbeeren. Sie tragen keine Früchte, aber ihre Blüten sind in unseren Beeten sehr auffällig.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Rund um den Ginkgo Baum: Die letzte Erinnerung an den ‘Garten in Blau’

DSC_0079Mitten in unserem Garten gibt es eine Insel, in der die Erinnerung an den ‘Garten in Blau’ noch lebt: Es ist das kleine Beet, im welchem von Buchsbaum umgeben unser junger Ginkgo wächst.

Dieses Beet ist jetzt komplett mit Vergissmeinnicht gefüllt, aber das Besondere sind die kleinen Dichternazissen, die noch blühen, während alle anderen Narzissen bereits lange verwelkt sind.

Dienstag, 5. Mai 2009

Die Akelei umzingelt unsere Terrasse

DSC_0073-1 Schon im letzten Jahr hatten wir in unserem Blog die Geschichte erzählt, wie einmal vor Jahren bei einem Kindergeburtstag eine Menge Akeleisamen auf unserer Caféterrasse verschüttet wurde, und ein beträchtlicher Teil davon seit dem in der schmalen Ritze zwischen Pflaster und Caféaußenwand gedeiht.

Da auch in den Beeten und inzwischen sogar an der Windschutzwand diese filigran wirkenden, aber sehr durchsetzungsfähigen Blumen gedeihen, sind Sie jetzt beim Besuch unseres Café von Akeleien umzingelt.

Sie finden dabei in unserem Garten wenigstens 5 Farben bzw. Farbschattierungen. Und in den Rosenbeeten werden sich die größten Akeleigruppen in den kommenden Wochen erst noch öffnen.

Montag, 4. Mai 2009

Die Blütenkerzen der Rosskastanien

DSC_0069-1 Schon seit ein paar Tagen stehen unsere Rosskastanien in der Blüte. In Rekordgeschwindigkeit haben die Bäume ihre ca. 30cm hohen Blütenkerzen gebildet. Jede Kerze besteht aus vielleicht 50 einzelnen Blüten, die grundsätzlich weiß sind, aber gelbe, rote, rosa und orangene Farbtupfer haben.

Kurz bevor abends die Sonne hinter dem Haupthaus versinkt dringen die letzten Strahlen noch einmal quer durch die Kastanien an der Caféterrasse und erleuchten einzelne Blütenstände, die dann besonders eindrucksvoll vor dem bereits verdunkelten Laub erstrahlen.

Bald werden wir auch wissen, ob der kalte und schneereiche Winter die Miniermotte so weit dezimiert hat, dass unsere Bäume in diesem Jahr von ihr verschont bleiben.

Sonntag, 3. Mai 2009

Die erste Rose blüht!

Seit gestern blüht unsere Bibernellrose. Diese stark duftende (und sehr stachelige) RoseDSC_0077-1 wächst unter dem Apfelbaum am Café. Einige Male konnte man gestern, wenn der Wind günstig stand, ihren Duft bis auf die Caféterrasse wahrnehmen.

Auch im letzten Jahr war diese Rose die erste blühende in unserem Garten, auch wenn sie damals ca. 2 Wochen später dran war. Sie finden bei dem entsprechenden Blogeintrag noch ein anderes Bild.

Die Dünenrose, so ein anderer Name, breitet sich durch lange Wurzelausläufer aus und kann gut mit Trockenheit umgehen.

Heute im Café: Tramezzini mit Kräutern

DSC_0057-1 Am heutigen Sonntag bieten wir Ihnen etwas Besonderes an:

Tramezzini mit leckerer Thunfischcreme, Ei und Knoblauchsrauke aus unserem Garten.

Tramezzini sind eine italienische Form des Sandwiches, die gut zu den schon fast sommerlichen Temperaturen passt. Die Knoblauchsrauke, über die wir vor ein paar Tagen gebloggt hatten, ergänzt mit ihrer leicht bitteren Schärfe schön die andere Zutaten.

Wir sind gespannt, wie unsere kleine Kreation bei Ihnen ankommen wird!