Donnerstag, 14. Januar 2010

Elisabeths Geschichten: Das neue Pferd

Jeden Donnerstag erzählt Elisabeth Brune in unserem Blog eine Geschichte. Heute geht es um einen tierischen Zuwachs auf dem Hof Brune und ein dramatisches Erlebnis aus ihrer Kindheit:

Was bringt Glück im “Neuen Jahr”? Genau, ein Hufeisen. Was bringt noch mehr Glück als ein Hufeisen? Richtig, vier Hufeisen. Besonders wenn sie an den Hufen eines lebendigen Pferdes sitzen. E. Brune © H. Brune

Jetzt ist es da, das neue Pferd.

Seit Wochen laufen Vorbereitungen um es gebührend unterzubringen. In einer Fachzeitschrift wurde es zum Kauf angeboten. Heiner hatte sich auf den ersten Blick in es verliebt.

Es ist ein wahres Riesenross, ein Percheron Wallach mit glänzend schwarzem Fell. Ein edles Tier, auf den Namen Gaylord hörend. Ein wirkliches Bild von einem Pferd.

Sein Kopf überragt mich um einiges, obwohl ich nicht klein bin. Freundliche, gelassene Augen blicken auf mich herab. Mit weit ausholenden Schritten geht es los. Seine großen, mit Eisen beschlagenen Hufe tappen auf den Boden, Tapp, Tapp. Und wenn er äppelt gibt es einen gewaltigen Haufen.

Vom Garten aus kann man in seinen Stall sehen, wenn er sich nicht gerade auf der Wiese befindet. Mir wird ein wenig bange vor diesem großen Tier. Zudem Heiner eine Kutsche angeschafft hat, mit der er dann mit mir ausfahren will. Zur Zeit macht er den Kutschenführerschein. Gaylord © H. Brune

Als Teenager habe ich auf dem elterlichen Hof selbst mit Pferden geackert, aber die waren mir vertraut und nicht so gewaltig groß.

Als Kind habe ich erlebt. wie unser Kutschpferd durchging. Sollte diese Pferd mit einer Kutsch durchgehen, so würde sie zerbrechen wie eine Streichholzschachtel. Aber es ist ein überaus friedliches Tier und unsere Freunde haben eine Warteliste angefertigt, die festlegt in welcher Reihenfolge sie mitfahren dürfen.

Ich war mit meinen Großeltern unterwegs, die Deichsel der Kutsche hatte sich gelöst und unser Pferd lief in Panik immer schneller und schneller.

Meine Großvater ließ die Leine nicht los, wurde vorne über das Schütt auf die Straße gezogen und verschwand mit dem auf der Straße Funken schlagenden Tier in der Nacht.

Meine Großmutter und ich blieben im nun führerlosen Wagen, der langsam auf den Teich des Tatenhauser Schlosses zurollte, zurück. Immer näher kamen wir dem schwarzen, stillen Wasser. Meine Angst wuchs mit jedem Meter.

In der Dunkelheit hatte ich die stabilen, gemauerten Pfosten und die Eisenstangen dazwischen nicht gesehen, vor denen die Kutsche schließlich zum Stehen kam. Sofort waren hilfsbereite Menschen aus dem nahen Gasthaus zur Stelle, die uns aus dem Wagen hoben.

Mein Großvater brachte einige Zeit später, ohne ernsthafte Verletzungen für Beide, das Pferd zurück. Die Deichsel, heile geblieben, ließ sich wieder anbringen und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Besonders zimperlich war man zu der Zeit nicht.

Ein Bild von Gaylords kleinem Begleiter Ronny kann man hier sehen.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Elisabeths Gartengeschichten: Distelwolle

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten oder ihren reichen Erinnerungen. Die heutige Geschichte kommt noch aus der Herbstzeit:

In der Wiese neben dem Garten blühten im Sommer einige Disteln. Irgendwie sind sie nicht rechtzeitig abgemäht worden und konnten so zur Samenreife gelangen.E. Brune © H. Brune

In kleinen wolligen Nestchen versteckt, wird der Samen vom Herbstwind nun über Land getragen.

Nach des Tages Arbeit sitze ich und schaue Gedankenverloren durchs Fenster. Die letzten Sonnenstrahlen tauchen die Blätter der Birken hinten im Garten in Goldlicht, darüber spannt sich ein blaugrauer Himmel und plötzlich schwebt so ein Distelwölkchen gemächlich durch die Luft dahin.

Steigt mal höher, mal sinkt es etwas herab, ein bisschen nach rechts, ein bisschen nach links, ganz so als hielte es Ausschau nach dem besten Platz zum Landen.

Es braucht einen guten Platz zum Landen, damit sein Samen keimen und wachsen kann.Trockene Distelblüte im Marienkäfer © H. Brune

Erwische ich so ein Pflänzchen wird es natürlich sofort herausgerissen. Aber ein Pflänzchen ist doch übersehen worden. Neben der hohen schwarzen Vogeltränke am Teich hat es sich richtig breit gemacht. Die Blattrosette weist inzwischen einen Durchmesser von 130cm auf.

Im nächsten Jahr wird diese Eselsdistel einen kräftigen Stängel empor schieben, an dem sich dann die schönsten Blüten bilden. Wie dicke, gestutzte, lilafarbene Pinsel sehen sie aus und sind wahre Insektenweide. Dem Mythos nach benutzen Pflanzenelfen die Distelwolle als Reisegefährt. Pflanzenelfen, die sich um das Wohl der Pflanzen im Garten kümmern. Wie gut, dass ich eine Distel übersehen habe.

Schon früher haben wir die Disteln in der Wiese in unserem Blog behandelt. Auch die Eselsdisteln im Speziellen haben wir bereits einmal mit einem Blogeintrag bedacht.

Montag, 4. Januar 2010

Die Winterpause unseres Cafés endet am 28.01.2010

Nun beginnt die alljährliche Winterpause des Cafés im Kräutergarten. Den Januar 2010 über haben wir - wie in den vorherigen Jahren auch - geschlossen. Auch in unserem Internettagebuch wird es in dieser Zeit wohl etwas ruhiger werden.

Cafeangebote © H. Brune

Unsere Winterpause endet dann am Donnerstag, dem 28.01.2010. Dann haben wir ab 14 Uhr geöffnet und es gelten wieder unsere normalen Öffnungszeiten. Falls Sie uns bis dahin erreichen wollen, so finden Sie auf unserer Kontaktseite auch eine Handynummer für den direkten Kontakt.

Samstag, 2. Januar 2010

Das Gartenjahr 2009 im Bild

Bevor das neue Jahr 2010 zu alt wird wollen wir noch schnell einen kurzen Rückblick auf das vergangene Gartenjahr machen. Welche Highlights gab es in unserem Garten in den einzelnen Monaten des Jahres 2009?

Januar – Eis und Schnee

Der Januar hielt uns für mehrere Wochen fest in einem eisigen Griff. So starke und lang anhaltende Kälte hatten wir schon einige Jahre nicht mehr.Eis © H. Brune

Im Garten gab es dem entsprechend auch einige Opfer des Frostes, wie sich Monate später herausstellte.

Februar - Schneeglöckchentage

Der Februar stand im Wesentlichen im Zeichen der Schneeglöckchenblüte. War der Januar noch kalt, so gab es im Februar eher Regen:Schneeglöckchen © H. Brune

Am 28. veranstalteten wir erneut unsere Schneeglöckchentage, In dieser Zeit konnten wir über dem Hof auch die ziehenden Kraniche beobachten.

März

Im März veranstalteten wir wieder den Garten in Blau mit tausenden von blühenden Krokussen und natürlich mit Hund. Ungewöhnlich war in diesem Jahr die gleichzeitige Blüte von Schneeglöckchen und Krokussen.

Garten in Blau 2009 © H. Brune

Aber auch die Narzissen, Iris, Alpenfeilchen und noch mehr Frühblüher  erweckten den Garten im März wieder richtig zum Leben.

April

Im April wurde es dann erstmals wieder richtig warm und dementsprechend legte die Natur los im Garten: Tulpen, Narzissen, Glyzinien, Zierapfel, Magnolie erblühten und locken die ersten Bestäuber an.

Tulpen und Vergissmeinicht © H. Brune

Und zum ersten Mal muss der Rasen gemäht werden.

Mai

Im Mai blühen mit den Hasenglöckchen die letzten Zwiebelpflanzen, dafür umzingeln die Akeleien aber die Caféterrasse und weite Teile des Gartens. Mit der Bibernellrose öffnet die erste Rose ihre Blüten. Zum Ende des Monats beginnt dann die spektakuläre Blüte der großen Ramblerrosen:

Ramblerrose in der Blüte © H. Brune

Und an den teilweise schon sommerlich warmen Tagen lassen sich die ersten Schmetterlinge beobachten.

Juni

Die Edelrosen kommen nun mit Macht, und auch die Kräuter wie der Lavendel zeigen ihre Blüten. 

Rosen © H. Brune

Insgesamt stand der ganze Garten in voller Blüte, auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte.

Juli

Im Juli begann schließlich die große Zeit der Schmetterlinge, auch wenn ihn der Regen manchmal das Leben schwer machte. Sehr warm war es gelegentlich, was unseren Hund immer wieder in den Schatten vertrieb.Schmetterling © H. Brune

Und während die Hortensien erst jetzt nach und nach zu voller Blüte auflaufen tragen die Ebereschen schon Früchte.

August

Im August beginnt unter anderem die große Zeit der Gladiolen. An den Sommerfliedern sammeln sich große Mengen von Schmetterlingen, aber auch andere Insekten wie die Wespen sind in diesem Jahr offenbar zahlreicher.Gladiole © H. Brune

Die Edelrosen blühen, wenn auch etwas weniger intensiv, ebenfalls im August, darunter auch die ‘Ambiente’ im neu angelegten Bett.

September

Das Gartenjahr neigt sich nun bereits dem Ende zu, Die Obsternte, z. B. der Quitten, steht an. Auf den Äckern blühen noch einmal Sonnenblumen, die nach der Getreideernte gesät wurden. Sonnenblumensilhouetten vor Morgenrot © H. Brune

Der Himmel färbt sich morgens schon rot und wir stellen uns die Frage, welcher Baum wohl als Erstes seine Blätter abwerfen wird.

Oktober

Der Herbst beginnt und mit ihm kommen großen Mengen von Herbstastern im Garten zu Blüte. Neben den Nüssen und Kastanien fallen mit den ersten Stürmen auch noch andere Dinge aus den Bäumen.Astern und Rosendornen © H. Brune Und trotz des ersten Frostes blühen weiterhin die Rosen.

November

Erst jetzt ersten wir die letzten Quitten, gleichzeitig fällt jetzt das Laub in Massen.Quitte © H. Brune

Aber es öffnen sich auf frische Blüten im Garten, so am Winterjasmin und am duftenden Schneeball. Im Blog schreiben wir erstmals über Singvögel, und zwar über die Kohlmeise.

Dezember

Der Dezember ist am Anfang immer noch sehr mild, so das in Elisabeths Gartengeschichten die Frage gestellt wird, ob wir wohl an Weihnachten noch einen frischen Rosenstrauße aus dem Garten holen können. Aber der tiefe Frost am 4. Advent macht uns da einen Strich durch die Rechnung.

Blüte des Schneeballs mit Schnee © H. Brune

Das Jahr endet dann mit viel Schnee, so dass wir unsere Mitte Dezember gestellte Frage, ob wir in 2009 wohl zu wenig Regen bekommen haben, nun vermutlich mit ‘nein’ beantworten können.

Freitag, 1. Januar 2010

Heute hat Zorro etwas gelernt

Das neue Jahr hat gleich mit einer neuen Erfahrung für unseren Hund Zorro begonnen. Und zwar hat er heute gelernt, dass man dem Schnee nicht trauen kann. Und wir haben es natürlich im Bild festgehalten und ein kleines Filmchen daraus gemacht. Das nimmt er uns bestimmt übel:)

 

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Elisabeths Gartengeschichten: Tore

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten oder ihren reichen Erinnerungen. Heute geht es um Gedanken zum Jahreswechsel:

Vor sehr vielen Jahren brachte ich mir von einem Ausflug nach Rothenburg ob der Tauber, dieser historischen, unter Denkmalschutz stehenden Stadt, ein gerahmtes Bild mit, das einen altertümlichen Hauseingang zeigt. Ein Tor fast, zu dem ein paar klobige Steinstufen hinaufführen.E. Brune © H. Brune

Über dem Tor ist eine kunstvoll gearbeitete, schmiedeeiserne Laterne angebracht. Bei Dunkelheit angezündet, erhellt sie die Umgebung und sorgt für einen sicheren Gang. Ein sicherer Weg ist etwas sehr angenehmes im Leben.

Dieses Bild nun hängt in meinem Büro. So, dass ich es von meinem Platz am Schreibtisch aus sehen kann. Jeden Tag sehe ich es und gerate ins Nachdenken, jetzt am Jahresende.

Durch wie viele Tore bin ich im übertragenen Sinne gegangen, oft freudig mit hohen Erwartungen, die sich nicht immer erfüllten. Obwohl mich das Neue, das hinter jedem Tor wartet, sehr lockte. Rosenbogen mit Hund © H. BruneOft scheinbar gezwungen, ängstlich und besorgt und es ging besser als ich dachte.

Auch in meinem Garten liebe ich Tore.  Es gibt Rosenbögen, Clematis- und Hopfenbögen, und auch einen Glyzinienbogen. 

Oft sind Bäume so gepflanzt, dass sie im Laufe der Zeit selber Tore bilden. Und jedes Tor führt zu einem anderen Gartenteil.

Zum neuen Jahr, ein weiteres Tor auf dem Lebensweg, alles, alles Gute und nur angenehme Überraschungen.

Eure Elisabeth.

Der Garten nach dem Eisregen

Während heute an Sylvester frischer Schnee eine reine Decke über alles legt - was schon außergewöhnlich genug ist - gab es gestern Abend bei uns in Borgholzhausen ein noch selteneres Wetterphänomen: Eisregen.Hagebutte in Eis © H. Brune

Als gegen 18 Uhr die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt sanken, der Regen sich aber nicht in Schnee verwandeln wollte, wurden dem Wind ausgesetzte Dinge wie Bäume, Schilder und parkende Autos in kurzer Zeit von einem millimeterdicken Eispanzer versiegelt. Zum Glück dauerte der Regen nicht allzu lange an, sonst hätten wir heute vielleicht wieder ähnliche Verhältnisse vorgefunden, wie bei dem schweren Eisregen in den 8ore Jahren: Damals waren unzählige Stromleitungen von unter der Eislast zerbrechenden Bäumen gekappt worden und Milchviehbetriebe wie der Unsrige hatten ihr Not, da es ohne Strom schwierig ist zu melken. Und aufhören mit dem Melken kann man nicht.

Aber diesmal ist offenbar alles glimpflich verlaufen und wir haben statt dessen die seltene Gelegenheit unseren Garten einmal als Eisgarten zu betrachten. So sieht man an der Elisabethallee die schon schwarz gewordenen Hagebutten der Kartoffelrosen, die durch erstarrte Tropfen nun eine harlekinartige Gestalt angenommen haben. Die Sträucher, ebenfalls dick überkrustet, knistern und knirschen im Wind in einer Tonlage, die sonst nie zu hören ist. Der frisch fallende Schnee bliebt auf den so verkapselten Pflanzen nicht liegen, sondern gleitet ab und zu Boden.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Letzte Chance zum Einkaufen im Oldendorfer Bauernladen

Unser Oldendorfer Bauernladen schließt wie angekündigt zum Jahresende. Wenn wir unser Café an diesem Wochenende zum letzten Mal von der Winterpause öffnen (siehe die Öffnungszeiten über den Jahreswechsel) besteht damit auch zum letzten Mal die Möglichkeit im Laden einzukaufen. Es sind immer noch einige Artikel wie zum Beispiel Handtaschen und Shopper in reicher Auswahl verfügbar.

Taschen im Laden © H. Brune

Sonntag, 27. Dezember 2009

Im Sauerland ist der Wald viel dunkler

Bei unserer jährlichen ‘Weihnachtsrundfahrt’ zur Verwandtschaft sind wir nun auch wieder im Sauerland angekommen. Morgendlich-dunkler Wald bei Warstein © H. Brune Nicht so richtig im Hochsauerland, aber immerhin im Arnsberger Wald bei Warstein.

Und während es hier offenbar keine schönen Cafés gibt, in der wir uns einmal Abwechslung von unseren eigenen Torten gönnen könnten (nicht, dass uns unsere eigenen Torten nicht mehr schmecken würden;), ist das Wandern in den hiesigen Wäldern, die doch sehr viel weitläufiger sind als unser eigener Teutoburger Wald, immer wieder schön. Und gerade bei den frühmorgendlichen Runden mit dem Hund fällt eine Sache besonders auf: die Wälder sind viel dunkler als wir es von unserer Gegend gewohnt sind.

Woran liegt das? Vermutlich nicht nur daran, dass man hier trotz Kyrill weiterhin sehr ausgedehnte Fichtenschonungen findet, die den Himmel komplett verdunkeln können. Es kann auch nicht allein am der Weitläufigkeit der Landschaft liegen oder an den vielen Hügeln. Wir vermuten die Ursache eher darin, dass es nicht so viele Industriegebiete gibt, die rund um die Uhr beleuchtet sind. Bei uns in Borgholzhausen haben sich in den vergangenen Jahren zum Beispiel große Speditionen angesiedelt, die ihre ausgedehnten Parkplätze die ganze Nacht von Montag bis Sonntag taghell erleuchten. Gerade wenn etwas Feuchtigkeit in der Luft ist erhellt das Streulicht noch über viele Kilometer mehr oder weniger subtil die Landschaft.

Es wird daher bei uns, ähnlich wie in einer Großstadt, nie mehr wirklich dunkel. Wenn man dann wieder einmal die echte Dunkelheit in einem tiefen Wald erlebt werden die Geschichten von Kobolden und anderen Waldwesen plötzlich viel realistischer und man stellt fest: der dunkle Nachtwald ist kein Ort, an dem man seiner Phantasie die Zügel schießen lassen sollte. Zum Glück zeigt einem Zorro mit seinem Leuchthalsband immer noch den Weg:)

Samstag, 26. Dezember 2009

Und der schöne Schnee ist wieder fort

Dieses Jahr können wir uns nicht beschweren: Am Heiligen Abend war bei uns in Borgholzhausen noch alles weiß, hier ein Beweisfoto mit Hund. Clematis unter Schnee © H. Brune Für die kleinen Neffen und Nichten war dies buchstäblich die erste weiße Weihnacht.

Inzwischen hat der Regen den Schnee weitgehend weggewaschen oder die festgefahrenen Reste in spiegelglatte Flächen verwandelt. Der gestrige 1. Weihnachtstag wird uns daher als ein Tag mit besonders unangenehmem Wetter in Erinnerung bleiben. Was gibt es scheußlicheres als Regen bei knapp 0°, der auch noch vom Wind durch die Kleidung gedrückt wird?

Da erinnern wir uns doch lieber noch etwas an unseren verschneiten Garten und noch ein Bild, welches während dieser Zeit aufgenommen wurde. Es zeigt die trockenen Fruchtstände der Clematis mit dicken Schneehauben.

Freitag, 25. Dezember 2009

Die Buchfinken am Futterhäuschen

Der Wintereinbruch am vergangenen Wochenende mit seinen drastischen Minustemperaturen und den wenigstens 10 Zentimetern Schnee hat uns Buchfink Weibchen © H. Brune (und offenbar auch vielen Anderen) einen guten Vorwand geliefert endlich mit der Fütterung der Singvögel im Garten zu beginnen. Da man ja regelmäßig in den Medien ermahnt wird nicht zu früh zu füttern haben wir jetzt immer ein schlechtes Gewissen Futter anzubieten, so lange noch alles grün ist. Und in Wirklichkeit brauchen die kleinen Zwitschermänner vermutlich auch noch gar kein Futter, da es immer noch genügend Nahrung gibt.

Aber da es so viel Freude bereitet zuzusehen, wie Amseln, Finken, Spatzen, Rotkehlchen, manchmal sogar Türkentauben oder ein Specht sich am Futterhäuschen sammeln wollen wir uns nicht zu sehr zügeln und nehmen auch unerwartete Folgen des Fütterns in Kauf.

Besonders häufig sind an den Futterstellen in unserem Garten die Buchfinken zu beobachten. Im Bild ist ein weibliches Exemplar zu sehen, welches sich am vergangenen Sonntag gegen die Kälte dick aufgeplustert hat und im Geäst auf eine Gelegenheit wartet, um zum nächsten Futterflug zu starten. Die weiblichen Buchfinken sind im Vergleich zu den Männchen eher unauffällig gefärbt. Bilder der deutlich farbenprächtigeren Männchen findet man z. B. in der Wikipedia.

Die Buchfinken müssen sich in der Rangfolge am Futterhäuschen nicht nur hinter den ruppigen Amseln einreihen, auch die flinken Meisen scheinen ihnen oft die Schau zu stehlen. Und wenn sich erst der kleine Trupp Türkentauben breit macht müssen sowieso alle anderen weichen. Allerdings sind die Finken nicht so ängstlich wie die größeren Vögel und nutzen die Zeit, die nach einer Störung entsteht, bis die kräftigeren Konkurrenten sich wieder herantrauen.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Elisabeths Geschichten: Das Christkind

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten oder ihren reichen Erinnerungen. Heute geht es erneut um frühere Weihnachtsbräuche auf dem Land:

Nun kommt es bald das Christkind - Heute abend schon - Wieviel Kinder warten sehnsüchtig darauf.

Warten auf dieses geschlechtsneutrale, ewig kindliche Wesen im Sternenkleid. Dieses freundliche, liebevolle Wesen, das alle Kinderwünsche erfüllen kann. E. Brune © H. BruneNur sehen, sehen kann man es nicht.

In meiner Kindheit ritt es noch mit dem Eselchen über Land. Von einem Bauernhof zum anderen. Weil die Wege weit waren und der Gaben so viele brauchte das Eselchen unterwegs eine Stärkung.

Mit Vaters Hilfe suchten wir Kinder eine Runkelrübe aus, wuschen sie und legten sie mit etwas Heu vor die Deelentür. Runkelrüben sind eine besondere Delikatesse für das Eselchen. Jedes Mal sahen wir sie angeknabbert und das Heu war ganz verschwunden.

Aber Spuren, Hufspuren im Schnee, konnten wir nie entdecken. Wochen vor dem Fest verfassten wir Wunschzettel, in unserer besten Handschrift, malten Bildchen dazu und deponierten sie auf der Fensterbank im Flur.

Am nächsten Morgen fanden wir nur noch einen silbernen Lamettastreifen, vom Christkind hinterlegt, zum Zeichen, dass es persönlich vorbei gekommen war, die Wunschzettel abzuholen.

Nun brach die lange Zeit des Wartens an, warten auf den 'Heiligen Abend'. Meine Mutter verschloss am Abend vorher die Tür der guten Stube - damals gab es sie noch die 'Gute Stube' - damit das Christkind ungestört seine Gaben aufbauen konnte. Wir Kinder hingen den ganzen Tag vor dem Schlüsselloch um einen Blick von dem Wunderbaren zu erhaschen, aber nie sahen wir etwas.

Meine Mutter tröstete: Christuskind © H. Brune"Wenn ihr groß seid könnt ihr das Christkind sehen". Wie hoffte ich darauf. Als ich groß war, hatte ich längst begriffen; nie werde ich das Christkind sehen. 

Den Zauber und das Geheimnisvolle dieser Kindheitsweihnachten umwebt das Fest für immer mit einem märchenhaften Glanz. Die Kinder von heute können per Post mit dem Christkind in Verbindung treten. Es antwortet sogar. Anschrift:

An das Christkind
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort

Wer hat sie erfunden, die Figur des Christkindes? Sie ist ja nicht mit dem Christuskind gleichzusetzen, dessen Geburtstag wir heute feiern. Im Autoradio als Quizfrage gestellt gab es vier Antworten zur Auswahl:

1. Der Evangelist Lukas
2. Thomas von Aquin
3. Meister Eckhart
4. Martin Luther, der Reformator

Die Fahrt war beendet, bevor die Auslöung kam. Ich tippe auf Martin Luther, dem Vater einer größeren Kinderschar. Sollte es jemand wissen, bitte melden.

Ein glückliches Weihnachtsfest wünscht euch eure Elisabeth.

Eine Auflösung der Frage, wer der ‘Erfinder’ des Christkindes war, kann man in dem Artikel in der Wikipedia finden.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Die Hofeichen im Winter

Die Eiche ist ein typischer Bestandteil der Bauernhöfe in unserer Gegend. Jeder ‘klassische’ Hof hat eine Ecke, oftmals Eichen auf dem Hof Brune © H. Brune ein Stück von den Hofgebäuden getrennt, in der eine Eichenreihe oder gar eine Art Eichengarten zu finden ist.

Darunter sind unverwechselbare Wahrzeichen der Landschaft, so z. B. auf dem nicht weit entfernten Hof Rahmann: Diese weit ausladende Eiche ist sogar in Wanderkarten als besonderer Baum eingezeichnet. An unseren Hof wachsen 4 alte Exemplare direkt an der Versmolder Straße. Es waren früher einmal mehr, aber einige wurden morsch und mussten gefällt werden.

Sind die Eichen auch mit Laub sehr ansprechende Bäume, so zeigen sie doch erst im Winter, wenn sie bar jedes Kleides sind, ihre eigentliche bizarre Schönheit. Gerade in der Morgen- oder Abenddämmerung, wenn sich die knorrigen Äste gegen den von hellem Rot zu dunklem Blau wechselnden Himmel wie Aderngeflechte oder umgekehrte Wurzelwerke erscheinen.

Ohne Eichen würde dem Winterspaziergang über unser Land etwas Entscheidendes fehlen.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Kein Glück mit den Weihnachtssternen

Für unser Café haben wir in der Adventszeit einige Weihnachtssterne erworben, Welker Weihnachtsstern © H. Brune deren schön leuchtendes Rot immer eine Freude in den manchmal grauen Tagen war.

Aber irgendwie haben wir kein rechtes Glück mit unseren Pflänzchen: einige lassen wie im Bild einzelne Blätter fallen, bei anderen werden sie schwarz, insbesondere an den Rändern. Es scheint nicht daran zu liegen, dass sie zu nahe am Kachelofen standen (was schon früher mal Topfpflanzen ums Leben gebracht hat).

Hat vielleicht jemand einen Tipp für uns, wie wir die Weihnachtssterne noch etwas aufpäppeln können?

Montag, 21. Dezember 2009

Der Hopfen als Vogelfutter

An der Hopfengirlande am Eingabe der Caféterrasse sind die Dolden schon lange braun, trocken und zerfleddert. Hopfen im Winter © H. Brune Wir haben sie trotzdem hängen lassen, auch wenn sie nun etwas unordentlich wirken.

Dafür sind die Fruchtstände jetzt, da der Winter erstmals mit Macht in Ostwestfalen eingebrochen ist, sehr beliebt bei den Singvögeln. Auf der frischen Schneedecke finden wir morgens viele der trockenen Blättchen, von den Vögeln bei der Suche nach Nahrung achtlos fallen gelassen.

Nicht ganz klar ist uns allerdings, ob die Vögel in unserem Hopfen tatsächlich Körner oder Samen suchen und finden, oder ob dabei um die Erbeutung von Insekten und Spinnentieren geht.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Elisabeths Gartengeschichten: Das Krippenspiel im Bönkerschen Steinbruch zu Borgholzhausen

Jeden Donnerstag schreibt Elisabeth Brune in unserem Blog eine kleine Geschichte aus ihrem Garten oder unserer Heimatstadt Borgholzhausen. Heute geht es erneut um das Piumer Bauerntheater:

Krippenspiel im Bönkerschen Steinbruch.

Auch so eine Borgholzhausener Besonderheit: Eine Freilichtbühne, die im Winter Spieltermine anbietet. Unsere bewährte, ländliche Laienspielgruppe inszeniert die Weihnachtsgeschichte. Mit richtigen Tieren.

Blökende Schafe befinden sich in einem Pferch, bewacht von Hirten, die sich am Holzfeuer wärmen. Große Scheite brennen in noch größeren Eisenkörben. E. Brune © H. Brune

Maria reitet auf einem Esel ein, oder war es ein Pferd? Josef hat, wie schon seit über 2000 Jahren, nur eine Nebenrolle. Allerdings gab er dem Kind Jesu die wirtschaftliche Sicherheit.

Sie erleben das Abgewiesenwerden bei der Suche nach einer Unterkunft und das Vorliebnehmen mit dem Stall. Von hygienischen Bedingungen bei einer Geburt gar nicht zu sprechen.

Als Christ hat man die Geschichte von Kind an so oft gehört, dass einem die ganze Ungeheuerlichkeit des Geschehens kaum noch bewusst wird.

Am meisten beeindruckt hat mich der Verkündungsengel. Sie wissen schon der, der den Hirten die frohe Botschaft von der Geburt Jesu überbringt.

Plötzlich taucht er über dem Dach des kleinen Häuschens im Steinbruch auf. Hoch reckt er die Arme zum Himmel und spricht vom Frieden auf Erden.

Angestrahlt von Sternenlicht, oder waren es Scheinwerfer, leuchtet sein weißes Gewand am dunklen Nachthimmeln. Da hat die Piumer Bühnentechnik sich etwas einfallen lassen. Wirklich.

Es ist nicht nur für Familien mit Kindern interessant, dieses Schauspiel zu erleben. Jeder kann hier die Geschichte von der Liebe Gottes zu uns Menschen hören und sehen. Gut beraten sind aber alle, die ein Sitzkissen, eine warme Decke und eine Thermoskanne mit einem Heißgetränk dabei haben.

Eine Karte mit einer Wegbeschreibung zur Natur- und Freilichtbühne im Bönkerschen Steinbruch in Borgholzhausen finden Sie übrigens in unserem Blogbeitrag vom Sommer, in dem es schon einmal um das Piumer Bauerntheater ging.

Die Spieltermine sind:

20. Dezember,

21. Dezember und

22. Dezember 2009

Beginn jeweils 18:30 Uhr. Eintrittspreise sind 4 Euro für Erwachsene, Kinder ab 6 Jahren 2 Euro. Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich. Hinweis der Veranstalter:

‘Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nach Erreichen der maximalen Besucherzahl kein Einlass mehr möglich ist.’

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Der Milchschaum ist nicht alles, aber….

Was macht einen guten Cappuccino, Milchkaffe, Café au Lait oder gar Latte Macchiato aus? Milchschaum © H. Brune Neben dem Espresso darin natürlich die aufgeschäumte Milch (falls echte Bariste hier mitlesen sollten, so mögen sie uns diese Simplifizierung verzeihen:) Und ähnlich wie bei der Frage des richtigen Espressokaffees kann man auch um den richtigen Milchschaum lange diskutieren und sich über alle möglichen Facetten streiten. Da wären solchen Fragen wie die, ob man besser eine Milch mit normalem Fettgehalt werden sollte oder doch lieber eine mit reduziertem. Oder die Frage, ob eine einmal erhitzte Milch bei einem zweiten Erhitzen überhaupt noch ein gutes Schaumergebnis produzieren kann.

Und dann gibt es da ja noch die Frage, welcher Schaum zu welchem Getränk? Eher feinporiger und fest wie Eischnee um auf den Cappuccino wahre Milchgebirge auftürmen zu können? Oder eher wabernd und großporig, damit der Schaum flach und weich auf der Boule mit dem Café au lait schwimmen kann.

Wem aber alle diese Fragen zu kompliziert sind, und wer auch keine Espressomaschine hat, mit der sich Schaum produzieren lässt, der komme bloß nicht auf die Idee sich eine Dose sprühfertigen Milchschaum zu kaufen. Dann doch lieber zum klassischen Kochtopf und dem Schneebesen greifen und zum richtigen Schaumschläger werden. Egal mit welcher Milch und mit welchem Ergebnis!

Montag, 14. Dezember 2009

Nur ein wenig Licht…

Am gestrigen Sonntag schien für wenige Stunden richtig die Sonne, auch wenn es dabei kalt und windig war. Hortensien im Herbst © H. Brune Und so ein wenig Licht verwandelt einige Stellen im Garten gleich komplett.

Eine solche Stelle ist im Herbst und Winter die Hortensienreihe am Caféparkplatz. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre großen Scheinblüten aus, die auch nach dem Verblühen der eigentlichen Blüten lange, lange überdauern. In diesem Blüten, die vom Wind geschüttelt, erzeugen Sonnenstunden wie gestern ein buntes Licht- und Farbenspiel, dass sogar fast noch reizvoller ist als die richtige Blüte im Sommer.

Schon im Frühjahr hatten wir eine andere Perspektive dieser Hortensien gezeigt, und sogar in Vogelnestern finden sie sich wieder. Darum scheiden wir die Pflanzen auch meist nicht im Herbst.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Die letzten Rosen – im Bild

Am letzten Donnerstag ging es in Elisabeths Gartengeschichte um die letzten Rosen, die im Jahr in unserem Garten blühen, und wie kostbar einem diese Reste der Erinnerung an den Sommer sind. Die letzten Rosenknospen in 2009 H. Brune

Gestern sind wir dann noch einmal mit der Kamera durch den Garten gegangen, nur wenige Stunden bevor der erste leichte Schneefall und Minustemperaturen jetzt das endgültige Ende der Rosenblüte wohl deutlich beschleunigen werden. Und in der nebenstehenden Kollage sehen Sie das Ergebnis. Klicken Sie auf das Bild um es im Detail betrachten zu können.

Noch mehr als 10 Rosen haben also frische Knospen in unserem Garten, und wenn auch meist schon vor dem Aufblühen braune Stellen und wellige Blütenblätter zu sehen sind, so sind sie angesichts des vielen Regens der letzten Wochen doch immer noch ein Wunder.

Ob wir an Weihnachten noch einen frischen Rosenstrauß ins Haus holen können?

Samstag, 12. Dezember 2009

Zu viel Regen? Oder immer noch zu wenig?

Der November ist vermutlich nicht nur uns in sehr feuchter Erinnerung geblieben, und der Dezember hat sich bisher auch nicht gerade als Sonnenmonat empfohlen. Regenmesser mit Birkenblatt © H. Brune Allgemein herrscht offenbar das Gefühl, dass wir nun genug ‘gelitten’ haben und es ruhig etwas weniger werden könne mit dem Regen. Die Regenmesser sind jetzt schließlich oft genug übergelaufen.

Auf der anderen Seite erinnern wir uns noch gut daran, dass der Bach, der an unserem Hof entlang fließt, in diesem Sommer für mehrere Monate komplett trocken gefallen war. Ein Ereignis, an dass sich in dieser Form bei uns niemand erinnern kann. Bemerkenswert war auch, wie früh im Jahr Blänken in der Umgebung trocken fielen, darunter auch kleine Gewässer, die zuvor ganzjährig Wasser geführt hatten.

Vom Gefühl her ist daher die Frage schwer zu entscheiden: Haben wir jetzt allmählich genug Regen erduldet, oder müssen wir mit Gedanken an unser Gärten und Äcker eher noch auf weiteren Niederschlag hoffen (selbst wenn er nicht so reizvoll ist wie der beim Schreiben dieser Zeilen in Borgholzhausen fallende Schnee)? Was wir brauchen sind also harte Fakten, und die kann man auf der Internetseite des DWD, dem Deutschen Wetterdienst, kostenlos erhalten!

Wenn man sich dort etwas durchklickt, so erhält man direkt die Daten eines Teils der Wetterstationen des DWDs. Die uns am nächsten liegende ist auf dem Flughafen Münster-Osnabrück installiert. Man kann sich auf einer bestimmten DWD Seite die monatlichen Durchschnittswerte für alle möglichen Messwerte abrufen. In den Daten ist die Spalte ‘RSS’ diejenige mit den Niederschlägen. Man bekommt hier die Messdaten seit 1991. Das sollte für einen Vergleich ausreichen, man muss sich nur noch die Mühe machen die Monatszahlen zu Jahresniederschlägen zu addieren. Und das sind nach unserer Auswertung die Jahresniederschläge der letzten 11 Jahre:

Jahr Summe der Niederschlagshöhe in mm
2009 (ohne Dezember) 668
2008

766

2007

935

2006

592

2005

795

2004

825

2003

635

2002

899

2001

842

2000

844

1999

823

1998

1050

Durchschnitt 1998-2008 818

Nach unseren Berechnungen müssen wir also in unserer Gegend etwas mehr als 800 mm Niederschläge im Jahr erwarten, unsere Pflanzen sind darauf ausgerichtet. Demnach war schon das vergangene Jahr ein eher trockenes, was auch erklären könnte, warum die Blänken in diesem Jahr so früh trocken waren. Und bis Ende November hatten wir auch noch keine 700 mm Regen. Um auf den Durchschnitt zu kommen müssten wir uns dann wohl im Dezember ungefähr 150 mm Regen wünschen! Zum Vergleich: im November sind knapp 100 mm Regen gefallen….